Frische Wunden: Kriminalroman (Ermittlerkrimi mit Stahl und Freund 2)
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„Frische Wunden“ ist der 3. Teil der Krimi-Trilogie von Kirsten Nähle und somit der Abschlussteil. Der Schreibstil der Autorin ist spannend, abwechslungsreich, lebendig, gefühlvoll und mit einer Spur Humor. Die Geschichte wird aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und Perspektiven erzählt. So bekam ich einen Einblick in die Gefühlwelt von jedem Protagonisten. Am Anfang war dies für mich etwas verwirrend, da an manchen Enden von den Kapiteln Mini-Cliffhanger vorkamen. Aber genau das hat es auch irgendwie spannend gemacht und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Besonders gefallen hat mir, dass ich auch etwas über das Privatleben der beiden Hauptkommissare kennen gelernt habe und es nicht nur um ihre Arbeit ging. Auch die Kathrin und Benedikt, die das Team komplett machen, finde ich sehr sympathisch. Jeder von ihnen trägt einen Teil zur Aufklärung bei. Die Autorin hat außerdem eine Thematik mit eingebaut, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Allerdings hatte ich diesen Gedanken an dieses Thema schon und schlussendlich Teil der Auslösung des Falls bereits relativ früh im Buch. Das war für mich etwas schade und hat mir etwas die Spannung genommen. Dieses Thema hat die Autorin sehr gefühlvoll eingebaut ohne wertend zu sein. Die Auflösung kam für mich leider auch nicht richtig überraschend, da die Person für mich zum Kreis der Verdächtigen gehört hat. Aber die Seiten sind nur so verflogen und ich hatte schöne Lesestunden. Mein Fazit: Der 3. Teil ist der Abschluss der Trilogie. Ich finde er kann auch unabhängig von den anderen gelesen werden, denn es gibt immer Rückblenden zu den vorherigen Bänden. Das die Geschichte zum Nachdenken angeregt hat, fand ich besonders schön und so bleibt sie noch länger in Erinnerung. Leider war sie für mich etwas zu vorhersehbar, was aber auch daran liegen könnte, dass ich schon viele Krimis gelesen und gesehen habe. Aber da es trotzdem gutgeschrieben ist und ein schönes Setting hatte vergebe ich 4,5/5 Sternen.
Im Wald wird eine tote Frau gefunden, zugedeckt mit einer Babydecke. Ein Baby ist unauffindbar, obwohl klar ist, dass die Frau erst vor kurzem schwanger war. Was ist passiert? Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner. Durch die recht kurzen Kapitel, die auch noch aus diversen Erzählperspektiven gehalten sind, wurde eine enorme Spannung aufgebaut. Nahezu jedes Kapiel endete mit einem Cliffhanger und immer wieder kamen scharfe Wendungen der Geschichte dazu. Mir gefiel es gut, wie detailliert alle ProtagonistInnen behandelt werden. Auch ihre Privatsphäre wird intensiv, aber nicht störend, offenbart. Die Herleitung zur Lösung des Falles war sehr spannend und unerwartet. Besonders hervorzuheben sind die sozialkritischen Themen die eine große Rolle spielen. So geht es um Lernschwächen und daraus resultierenden Arbeitslosigkeit, unerfüllte Kinderwünsche, Leihmutterschaften und kramfthafte Liebe. Viele verschiedene Themen, die aber gezielt in eine Story gesetzt wurden, ohne dabei zu viel zu wirken. Interessant war die Ermittlungsarbeit der Krimibalpolizei, die doch hin und wieder sehr extrem wirkte. Insgesamt würde ich dieses Buch tatsächlich jetzt schon als Jahreshighlight bezeichnen!
Kirsten Nähle – Frische Wunden Emotional bewegend Daniel Freund und Victoria Stahl ermitteln wieder. Diesmal wird es ein sehr emotionaler Fall, ganz besonders für Daniel Freund, denn eine junge Frau wird im Stadtwald tot aufgefunden und ihr Baby ist spurlos verschwunden. Schnell stellt sich heraus das Lara ermordet wurde. Ihr Freund Jonas, gerät in Verdacht, da Lara 4 Wochen vor der Entbindung den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Warum? Tatjana Ebeling, Mitbewohnerin von Lara und Hebamme könnte zur Aufklärung beitragen, doch sie schweigt. Was weiß sie und inwieweit ist sie verdächtig? Auf der Suche nach dem Täter, wird der Fall immer verzwickter. Woher hat Lara plötzlich 25.000 Euro auf dem Konto und wer ist Schwesterlein? Kirsten Nähle hat es mal wieder geschafft mich in ihren Thriller-Bann zu ziehen. Schon der Prolog in Ich- Perspektive, war so spannend, dass ich Herzrasen bekommen habe. Auch bei Frische Wunden gibt es wieder diesen Perspektivenwechsel von einem Protagonisten zum anderen. Im Großen und Ganzen gefällt mir das ja sehr gut, aber gelegentlich hat es mich auch genervt, da diese Wechsel immer dann sind, wenn gerade Fahrt aufkommt. Leider hielt die Spannung nicht durchweg an. Zwischendurch hat sich die Ermittlung wieder in die Länge gezogen und ich hatte eine kleine Durststrecke. Doch die war schnell wieder beendet, als es z.B. eine 2 Leiche gab. Wer ist der/die Mörder*in und warum mussten 2 Menschen sterben und wo ist das Baby. Als Leser rätselt man wieder bis auf die letzten Seiten mit. Und dann ergibt alles einen Sinn. Tatsächlich kann man sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Und oft dachte ich auch: mach keinen Blödsinn; gerade was Daniel betrifft. Die Figuren sind mir doch sehr ans Herz gewachsen, umso trauriger, dass die Reihe beendet ist. Kirsten Nähle hat wieder ein sehr wichtiges und interessantes Thema aufgefasst. Aber auch ein Thema, das einem zu Herzen geht, das zum Diskutieren und Nachdenken anregt. 4Sterne, da ich gelegentlich vom Perspektivenwechsel genervt war, aber mich überwiegend gut unterhalten gefühlt habe
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„Frische Wunden“ ist der 3. Teil der Krimi-Trilogie von Kirsten Nähle und somit der Abschlussteil. Der Schreibstil der Autorin ist spannend, abwechslungsreich, lebendig, gefühlvoll und mit einer Spur Humor. Die Geschichte wird aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und Perspektiven erzählt. So bekam ich einen Einblick in die Gefühlwelt von jedem Protagonisten. Am Anfang war dies für mich etwas verwirrend, da an manchen Enden von den Kapiteln Mini-Cliffhanger vorkamen. Aber genau das hat es auch irgendwie spannend gemacht und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Besonders gefallen hat mir, dass ich auch etwas über das Privatleben der beiden Hauptkommissare kennen gelernt habe und es nicht nur um ihre Arbeit ging. Auch die Kathrin und Benedikt, die das Team komplett machen, finde ich sehr sympathisch. Jeder von ihnen trägt einen Teil zur Aufklärung bei. Die Autorin hat außerdem eine Thematik mit eingebaut, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Allerdings hatte ich diesen Gedanken an dieses Thema schon und schlussendlich Teil der Auslösung des Falls bereits relativ früh im Buch. Das war für mich etwas schade und hat mir etwas die Spannung genommen. Dieses Thema hat die Autorin sehr gefühlvoll eingebaut ohne wertend zu sein. Die Auflösung kam für mich leider auch nicht richtig überraschend, da die Person für mich zum Kreis der Verdächtigen gehört hat. Aber die Seiten sind nur so verflogen und ich hatte schöne Lesestunden. Mein Fazit: Der 3. Teil ist der Abschluss der Trilogie. Ich finde er kann auch unabhängig von den anderen gelesen werden, denn es gibt immer Rückblenden zu den vorherigen Bänden. Das die Geschichte zum Nachdenken angeregt hat, fand ich besonders schön und so bleibt sie noch länger in Erinnerung. Leider war sie für mich etwas zu vorhersehbar, was aber auch daran liegen könnte, dass ich schon viele Krimis gelesen und gesehen habe. Aber da es trotzdem gutgeschrieben ist und ein schönes Setting hatte vergebe ich 4,5/5 Sternen.
Im Wald wird eine tote Frau gefunden, zugedeckt mit einer Babydecke. Ein Baby ist unauffindbar, obwohl klar ist, dass die Frau erst vor kurzem schwanger war. Was ist passiert? Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner. Durch die recht kurzen Kapitel, die auch noch aus diversen Erzählperspektiven gehalten sind, wurde eine enorme Spannung aufgebaut. Nahezu jedes Kapiel endete mit einem Cliffhanger und immer wieder kamen scharfe Wendungen der Geschichte dazu. Mir gefiel es gut, wie detailliert alle ProtagonistInnen behandelt werden. Auch ihre Privatsphäre wird intensiv, aber nicht störend, offenbart. Die Herleitung zur Lösung des Falles war sehr spannend und unerwartet. Besonders hervorzuheben sind die sozialkritischen Themen die eine große Rolle spielen. So geht es um Lernschwächen und daraus resultierenden Arbeitslosigkeit, unerfüllte Kinderwünsche, Leihmutterschaften und kramfthafte Liebe. Viele verschiedene Themen, die aber gezielt in eine Story gesetzt wurden, ohne dabei zu viel zu wirken. Interessant war die Ermittlungsarbeit der Krimibalpolizei, die doch hin und wieder sehr extrem wirkte. Insgesamt würde ich dieses Buch tatsächlich jetzt schon als Jahreshighlight bezeichnen!
Kirsten Nähle – Frische Wunden Emotional bewegend Daniel Freund und Victoria Stahl ermitteln wieder. Diesmal wird es ein sehr emotionaler Fall, ganz besonders für Daniel Freund, denn eine junge Frau wird im Stadtwald tot aufgefunden und ihr Baby ist spurlos verschwunden. Schnell stellt sich heraus das Lara ermordet wurde. Ihr Freund Jonas, gerät in Verdacht, da Lara 4 Wochen vor der Entbindung den Kontakt zu ihm abgebrochen hat. Warum? Tatjana Ebeling, Mitbewohnerin von Lara und Hebamme könnte zur Aufklärung beitragen, doch sie schweigt. Was weiß sie und inwieweit ist sie verdächtig? Auf der Suche nach dem Täter, wird der Fall immer verzwickter. Woher hat Lara plötzlich 25.000 Euro auf dem Konto und wer ist Schwesterlein? Kirsten Nähle hat es mal wieder geschafft mich in ihren Thriller-Bann zu ziehen. Schon der Prolog in Ich- Perspektive, war so spannend, dass ich Herzrasen bekommen habe. Auch bei Frische Wunden gibt es wieder diesen Perspektivenwechsel von einem Protagonisten zum anderen. Im Großen und Ganzen gefällt mir das ja sehr gut, aber gelegentlich hat es mich auch genervt, da diese Wechsel immer dann sind, wenn gerade Fahrt aufkommt. Leider hielt die Spannung nicht durchweg an. Zwischendurch hat sich die Ermittlung wieder in die Länge gezogen und ich hatte eine kleine Durststrecke. Doch die war schnell wieder beendet, als es z.B. eine 2 Leiche gab. Wer ist der/die Mörder*in und warum mussten 2 Menschen sterben und wo ist das Baby. Als Leser rätselt man wieder bis auf die letzten Seiten mit. Und dann ergibt alles einen Sinn. Tatsächlich kann man sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Und oft dachte ich auch: mach keinen Blödsinn; gerade was Daniel betrifft. Die Figuren sind mir doch sehr ans Herz gewachsen, umso trauriger, dass die Reihe beendet ist. Kirsten Nähle hat wieder ein sehr wichtiges und interessantes Thema aufgefasst. Aber auch ein Thema, das einem zu Herzen geht, das zum Diskutieren und Nachdenken anregt. 4Sterne, da ich gelegentlich vom Perspektivenwechsel genervt war, aber mich überwiegend gut unterhalten gefühlt habe







