Open Water: Winner of the Costa First Novel Award 2021
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
'A beautiful and powerful novel about the true and sometimes painful depths of love' Candice Carty-Williams, bestselling author of QUEENIE
'An unforgettable debut... it's Sally Rooney meets Michaela Coel meets Teju Cole' New York Times
'A love song to Black art and thought' Yaa Gyasi, bestselling author of HOMEGOING and TRANSCENDENT KINGDOM
Two young people meet at a pub in South East London. Both are Black British, both won scholarships to private schools where they struggled to belong, both are now artists - he a photographer, she a dancer - trying to make their mark in a city that by turns celebrates and rejects them. Tentatively, tenderly, they fall in love. But two people who seem destined to be together can still be torn apart by fear and violence.
At once an achingly beautiful love story and a potent insight into race and masculinity, Open Water asks what it means to be a person in a world that sees you only as a Black body, to be vulnerable when you are only respected for strength, to find safety in love, only to lose it. With gorgeous, soulful intensity, Caleb Azumah Nelson has written the most essential British debut of recent years.
'An amazing debut novel. You should read this book. Let's hear it for Caleb Azumah Nelson, also known as the future' Benjamin Zephaniah
'A very touching and heartfelt book' Diana Evans, award-winning author of ORDINARY PEOPLE
'A lyrical modern love story, brilliant on music and art, race and London life, I enjoyed it hugely' David Nicholls, author of ONE DAY and SWEET SORROW
'Caleb is a star in the making' Nikesh Shukla, editor of THE GOOD IMMIGRANT and BROWN BABY
'A stunning piece of art' Bolu Babalola, bestselling author of LOVE IN COLOUR
'For those that are missing the tentative depiction of love in Normal People, Caleb Azumah Nelson's Open Water is set to become one of 2021's unmissable books. Utterly transporting, it'll leave you weeping and in awe.' Stylist
'An exhilarating new voice in British fiction' Vogue
'A poetic novel about Black identity and first love in the capital from one of Britain's most exciting young voices' Harper's Bazaar
'An intense, elegant debut' Guardian
Book Information
Posts
Zwei Menschen lernen sich auf einer Party kennen und wissen direkt, dass sie füreinander gemacht sind. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, von der beide mehr wollen — aber sollten sie das, was sie haben, aufs Spiel setzen? Auf nicht einmal 150 Seiten zieht „Open Water“ seine Leser:innen in den Bann einer Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich näher nicht sein könnten. Beim Lesen wird man selbst Teil dieser Nähe und Intimität, die die beiden teilen. Der Autor erzählt die Geschichte der Beziehung so zärtlich, dass man den Eindruck bekommt, sie könnte jeden Moment zerbrechen. Gleichzeitig ist sie realitätsnah, leise und unaufgeregt. Man bekommt hier also nur wenig Drama, aber das braucht es auch gar nicht. Neben der Lovestory stellt Rassismus einen zentralen Plotpoint dar. Die Angst, Gewalt aufgrund seiner Hautfarbe zu erfahren, ist beim Protagonisten ständig da und so ausgeprägt, dass sie seine Beziehung beeinträchtigt. In diesem Zusammenhang wird immer wieder Zadie Smiths „London NW“ genannt und tatsächlich bekommt man den Eindruck, dass sich der Autor hier und da davon hat inspirieren lassen. Mit dieser Rezi bekommt ihr direkt zwei Buchempfehlungen (2 in 1 also): Sowohl „Open Water“ als auch „London NW“ sind nicht nur tolle & berührende Bücher, sie erzählen auch davon, was Alltagsrassismus für viele Menschen bedeutet. Absolute must reads!
„Du hast über dein Verhältnis zu offenem Wasser nachgedacht. Über das Trauma, und dass es immer an die Oberfläche kommt und dann dort auf dem Meer treibt. […] Du hast immer gedacht, wenn du im offenen Wasser den Mund aufmachst, würdest du ertrinken, und wenn du den Mund nicht aufmachst, würdest du ersticken.“ Ich hätte dieses Buch am liebsten inhaliert, aber es braucht vollste Aufmerksamkeit und Konzentration, damit die Worte wirken können. Nach dem beenden, hat es mich immer noch mitgenommen. Ich war so tief drin in diesem Buch, so nah an dem Protagonisten dran, dass mir nach dem beenden etwas gefehlt hat. Die Du-Perspektive fand ich anfangs etwas verwirrend, aber ich glaube tatsächlich, das dies der Grund ist, warum es sich so nah angefühlt hat. Die poetische Sprache ist bezaubernd. Es gibt hier keine Geschichte mit Anfang und Ende im klassischen Sinne, sonder Gefühle, Situationen, Erinnerungen, die mich treiben lassen. Ein junges Paar ohne Namen, was sich kennenlernt, sich ineinander verliebt, Freunde werden und dann ein Liebespaar. Plötzlich auftauchende Situationen, die aus dem nichts auftauchen, um mir den Rassismus in London näher zu bringen. Das unsichere Leben von PoC in einer weißen Welt. Nebenher habe ich alle Lieder bzw Alben die hier erwähnt werden, und es werden sehr viele erwähnt, laufen lassen um die Atmosphäre zu spüren. Eine Atmosphäre voll Angst, Melancholie, Wut , Verwirrung. Keine glatte 5/5 , aber ziemlich nah dran für mich.
Als die beiden sich kennenlernen, ist sie noch mit einem Freund von ihm zusammen. Zwei Schwarze in London. Er ist Fotograf, sie Tänzerin. Beide, aber insbesondere er kämpfen mit rassistischen Erfahrungen, Angst und dem Gefühl, nicht dazu, nicht dorthin zu gehören. Zwischen den beiden ist sofort dieses starke Gefühl von Zusammengehörigkeit. Sie trennt sich. Sie werden Freunde. Sie verlieben sich. Und am Ende verlieren sie sich wieder. Ich kann leider gar nicht so richtig sagen, warum mich dieses Buch am Ende nicht so sehr berührt hat. Vielleicht ist es das falsche Thema zur falschen Zeit. Oder ich mag einfach doch keine Liebesgeschichten. Vielleicht ist es aber auch die Art und Weise, in der das Buch geschrieben ist. Der Erzahler spricht einen bzw. den männlichen Protagonisten durchgehend mit Du an. Was vermutlich dafür sorgen soll, dass man sich besonders mit ihm identifiziert, hat bei mir leider nicht so gut funktioniert.
Sprachlich und inhaltlich sehr gut - ich hab’s aber einfach nicht gefühlt….
Jeder Satz ein Volltreffer Sie sehen sich zum ersten Mal in einer Bar und wissen irgendwie, dass sie füreinander bestimmt sind. Er fotografiert, sie tanzt, beide Künstler. Sie kreisen umeinander, fühlen sich angezogen. Doch da ist auch noch etwas anderes. Ein Schmerz, eine Unsicherheit, ein Verlorensein. Sie sind Schwarz und damit in der Minderheit in ihrer Stadt. Was sich zunächst anlässt wie ein poetischer Liebesroman, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Porträt der Diskriminierung und Unterdrückung. Ich hätte es rund um Seite 75 fast abgebrochen, weil ich die Kombi aus poetischer (und wirklich schöner) Sprache und Liebe irgendwie nicht gefühlt habe. Hinzu kam, dass die beiden Protagonisten namenlos bleiben und nur „du“ und „sie“ sind. Doch dann traf mich der plötzliche Schmerz des Erzählers und ich musste weiterlesen. Bis zuletzt habe ich sicher nicht alles verstanden, aber ich meine zu wissen, warum so viele das Buch feiern. Für mich kam es wohl schlicht zur falschen Zeit. Ich hätte jeden dritten Satz markieren können und doch bin ich schlussendlich inhaltlich nicht ganz abgeholt. Das Buch erinnert mich spontan an „Auf Erden sind wir kurz grandios“. Falls euch das gefallen hat, mögt ihr „Freischwimmen“ sicher auch.
Was bedeutet es, zu lieben und ehrlich zu sein? Und was bedeutet es, wenn man Schwarz ist?
Freischwimmen ist ein berührender Roman über das Lieben, das Leben, über Schwarzsein in London, über Freiheit und was sie bedeutet, wie es ist, wenn man sogar für so etwas Lebensnotwendiges wie Atmen eine Erlaubnis braucht. Es ist wunderbar und traurig, so traurig, so betroffen machend - und unglaublich wichtig. Leider konnte mich die Liebesgeschichte, unter der all diese Themen behandelt wurden, nicht ganz abholen, und auch der sehr poetische Schreibstil war mir manchmal ein wenig zu abstrakt, ich musste Passagen mehrmals lesen. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung!

Hat sich für mich angefühlt wie ein poertry Slam gemischt mit einer sehr wichtigen Geschichte.
Für mich wird dieses Buch immer eins meiner Favoriten bleiben. Die Art und Weise, wie hier Sprache genutzt wird um Gefühle zu vermitteln, habe ich noch nie in einem anderen Buch erlebt. Auch die Story hat mich sehr begeistert.
First of all, the edition of the book I’ve read was nothing but an ARM WORKOUT?! Penguin, what the ***? Why do you make a paperback out of rock hard paper so that you aren’t even able to open the book properly??? But apart from that this book just wasn’t for me. The topics were important and interesting, but the actual storyline and writing? Nah. The writing style was very repetitive and sometimes even pretentious. There was no real character building, these characters were absolutely flat and unlikable (especially the woman who was portrayed to have random mood swings). The lyrical writing is forcing emotions which aren‘t there in the actual plot, I can’t even explain it. „Under what conditions does the uncontainable stay contained? Things unsaid don't often remain so. They take shape and form in ways one doesn't expect, manifesting in touches, glances, gazes, sighs. All you have wanted to do was hold each other in the darkness. Now, you have opened the box and left it unguarded in the night. You have both placed faith in the other that you will wake up intact. You have acted on a feeling. You are in a memory of the present. You are tumbling through a fever dream, surfacing only to plunge once more.“
Inhalt:Es wird die Geschichte erzählt, wie sich zwei Personen kennen lernen und sich aus einer Freundschaft eine Beziehung entwickelt. Zudem fließt das Thema von Rassismus in die Beziehung mit ein und der Höhepunkt ist, als der Protagonist sieht, wie ein Freund bei einer Schießerei erschossen wird.Gedanken:In diesem Buch gibt es kaum eine Handlung. Es wird ständig von Situation zu Situation und von Gedanke zu Gedanke gesprungen, so dass man kaum folgen kann, was gerade passiert und welcher Gedanke gerade gefasst wird. Dazu kommt, dass die Sprache für die meiste Zeit komplett übertrieben mit Metaphern und wirklichen vergleichen, voll gestopft ist. diese übertrieben literarische schreibst du ihr macht es unnötig schwer, den Gedanken des Protagonisten zu folgen und die Sprünge in der Handlung nachzuvollziehen. Der du Erzähler, mit dem in dieser Geschichte gearbeitet wird, bringt keinerlei Mehrwert. Und ist er eine Ablenkung von der tatsächlichen Handlung. Soll ich diese Erzählweise wird es teilweise schwieriger, den Gedanken und der Handlung des Protagonisten zu folgen. Auch, dass die beiden Hauptfiguren keinen Namen haben fügt dazu bei, dass der Geschichte noch schwerer zu folgen ist. Die Liebesgeschichte kann man kaum nachvollziehen, da kaum eine Situation länger eingegangen wird und von Tag zu Tag kurze Schnipsel der Beziehung beschrieben werden. Das Thema schwarz sein wird bis zum Mitte des Buches, teilweise kurz angeschnitten, aber erst zum Besuch der Person im Friseursalon vertieft.Das Buch wollte zu viele Elemente auf einmal verbinden und hat es dadurch sehr schwer gemacht, der kaum vorhandenen Handlung zu folgen und zu verstehen, welche Gedanken gerade im Fokus stehen.Zum Ende fand ich das Buch so anstrengend zu lesen, dass ich einige Seiten nur kurz überblättert habe.
Ihr beide, wie verhedderte Kopfhörerkabel, gefangen in diesem Etwas. Ein glücklicher Zufall. Ein chaotisches Wunder. Leider funktionierte diese Geschichte überhaupt nicht für mich, das Problem hierbei war der Erzählweise aus der 2. Person. Eine "Du" Perspektive macht in meinen Augen keinen Sinn für diese Narrative. Es fiel mir unglaublich schwer, mich in der Beziehung der beiden verlieren zu können, und mich generell in die Geschichte einzubringen. In Büchern wie [b:You|36430011|You (You, #1)|Caroline Kepnes|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1549463282l/36430011._SY75_.jpg|39913517] funktioniert es, da durch den Stalker Aspekt dadurch der Horror aufkommt. Doch bei so einer ruhigen Geschichte wie hier macht es für mich einfach keinen Sinn. Zudem war der Schreibstil sehr blumig und viel zu künstlerisch für mich. Während ich es schätze, dass Themen wie Rassismus und Maskulinität gut angegangen sind, scheitert es bei mir an der Umsetzung.
“You've been wondering about your own relationship to open water. You've been wondering about the trauma and how it always finds its way to the surface, floating in the ocean. You've been wondering about how to protect that trauma from consumption. You've been wondering about departing, about being elsewhere. You have always thought if you opened your mouth in open water you would drown, but if you didn't open your mouth you would suffocate. So here you are, drowning.”
Okay ich wollte das Buch wirklich mögen, aber…
Ich hab verstanden was das Buch thematisch macht, die Themen sind defintiv wichtig und auch die Beziehung der beiden fand ich eigentlich schön. Aber diese teilweise fast schon übertriebene sehr poetische Art zu schreiben hat mich eher rausgebracht als dass ich weiterlesen wollte. Dadurch dass das Buch in der „Du“ Perspektive geschrieben ist hatte ich oft das Gefühl, ich kann keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Das ganze war eher wie eine Beobachtung als dass ich was gefühlt hätte. Ich glaube, wenn es anders erzählt gewesen wäre, hätte es mir deutlich besser gefallen. Leider nur 2 Sterne für die Grundidee.
Der Schmerz ist nicht neu, aber ungewohnt, wie wenn man eine Träne in einem Stück Stoff findet. Du fragst dich, was es bedeutet, jemanden zu kennen, und ob man jemanden wirklich ganz kennen kann. Du glaubst, nein. Aber vielleicht kommt über das Nicht kennen das Kennen, durch ein instinktives Vertrauen [...]. Zusammen vertrödelt ihr den Abend, macht im Grunde nichts, was auch etwas ist, nämlich an sich schon ein intimer Akt. Mit jemandem nicht die Zeit ausfüllen zu müssen, heißt zu vertrauen, und zu vertrauen heißt zu lieben. Du hast gesagt, vertrauen heißt, die Zeit nicht ausfüllen zu müssen, stattdessen würdest du gern sagen, vertrauen heißt, diese Zeit miteinander auszufüllen. Du weißt, dass lieben beides bedeutet: Schwimmen und ertrinken. [...] Jemanden neben dein schlagendes Herz zu setzen, in die absolute Dunkelheit deines Inneren, und darauf zu vertrauen, dass du gehalten wirst. [...]
Ich bin im Zwiespalt. Einerseits eine moderne love story - wunderschön geschrieben und meiner Meinung nach das, was Normal People sein möchte und nicht ist. Themen wie Rassismus & Männlichkeit werden authentisch verarbeitet. Andererseits sind die angesprochenen Themen vielschichtiger als die beiden Main character, welche ich bis zum Schluss nicht greifen konnte. Es war mir zu wenig Handlung und die Handlung die es gab hat mich zu 50% aufgeregt- was allerdings die Essenz einer modernen realen Love Story ausmacht HILFE
Description
'A beautiful and powerful novel about the true and sometimes painful depths of love' Candice Carty-Williams, bestselling author of QUEENIE
'An unforgettable debut... it's Sally Rooney meets Michaela Coel meets Teju Cole' New York Times
'A love song to Black art and thought' Yaa Gyasi, bestselling author of HOMEGOING and TRANSCENDENT KINGDOM
Two young people meet at a pub in South East London. Both are Black British, both won scholarships to private schools where they struggled to belong, both are now artists - he a photographer, she a dancer - trying to make their mark in a city that by turns celebrates and rejects them. Tentatively, tenderly, they fall in love. But two people who seem destined to be together can still be torn apart by fear and violence.
At once an achingly beautiful love story and a potent insight into race and masculinity, Open Water asks what it means to be a person in a world that sees you only as a Black body, to be vulnerable when you are only respected for strength, to find safety in love, only to lose it. With gorgeous, soulful intensity, Caleb Azumah Nelson has written the most essential British debut of recent years.
'An amazing debut novel. You should read this book. Let's hear it for Caleb Azumah Nelson, also known as the future' Benjamin Zephaniah
'A very touching and heartfelt book' Diana Evans, award-winning author of ORDINARY PEOPLE
'A lyrical modern love story, brilliant on music and art, race and London life, I enjoyed it hugely' David Nicholls, author of ONE DAY and SWEET SORROW
'Caleb is a star in the making' Nikesh Shukla, editor of THE GOOD IMMIGRANT and BROWN BABY
'A stunning piece of art' Bolu Babalola, bestselling author of LOVE IN COLOUR
'For those that are missing the tentative depiction of love in Normal People, Caleb Azumah Nelson's Open Water is set to become one of 2021's unmissable books. Utterly transporting, it'll leave you weeping and in awe.' Stylist
'An exhilarating new voice in British fiction' Vogue
'A poetic novel about Black identity and first love in the capital from one of Britain's most exciting young voices' Harper's Bazaar
'An intense, elegant debut' Guardian
Book Information
Posts
Zwei Menschen lernen sich auf einer Party kennen und wissen direkt, dass sie füreinander gemacht sind. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, von der beide mehr wollen — aber sollten sie das, was sie haben, aufs Spiel setzen? Auf nicht einmal 150 Seiten zieht „Open Water“ seine Leser:innen in den Bann einer Beziehung zwischen zwei Menschen, die sich näher nicht sein könnten. Beim Lesen wird man selbst Teil dieser Nähe und Intimität, die die beiden teilen. Der Autor erzählt die Geschichte der Beziehung so zärtlich, dass man den Eindruck bekommt, sie könnte jeden Moment zerbrechen. Gleichzeitig ist sie realitätsnah, leise und unaufgeregt. Man bekommt hier also nur wenig Drama, aber das braucht es auch gar nicht. Neben der Lovestory stellt Rassismus einen zentralen Plotpoint dar. Die Angst, Gewalt aufgrund seiner Hautfarbe zu erfahren, ist beim Protagonisten ständig da und so ausgeprägt, dass sie seine Beziehung beeinträchtigt. In diesem Zusammenhang wird immer wieder Zadie Smiths „London NW“ genannt und tatsächlich bekommt man den Eindruck, dass sich der Autor hier und da davon hat inspirieren lassen. Mit dieser Rezi bekommt ihr direkt zwei Buchempfehlungen (2 in 1 also): Sowohl „Open Water“ als auch „London NW“ sind nicht nur tolle & berührende Bücher, sie erzählen auch davon, was Alltagsrassismus für viele Menschen bedeutet. Absolute must reads!
„Du hast über dein Verhältnis zu offenem Wasser nachgedacht. Über das Trauma, und dass es immer an die Oberfläche kommt und dann dort auf dem Meer treibt. […] Du hast immer gedacht, wenn du im offenen Wasser den Mund aufmachst, würdest du ertrinken, und wenn du den Mund nicht aufmachst, würdest du ersticken.“ Ich hätte dieses Buch am liebsten inhaliert, aber es braucht vollste Aufmerksamkeit und Konzentration, damit die Worte wirken können. Nach dem beenden, hat es mich immer noch mitgenommen. Ich war so tief drin in diesem Buch, so nah an dem Protagonisten dran, dass mir nach dem beenden etwas gefehlt hat. Die Du-Perspektive fand ich anfangs etwas verwirrend, aber ich glaube tatsächlich, das dies der Grund ist, warum es sich so nah angefühlt hat. Die poetische Sprache ist bezaubernd. Es gibt hier keine Geschichte mit Anfang und Ende im klassischen Sinne, sonder Gefühle, Situationen, Erinnerungen, die mich treiben lassen. Ein junges Paar ohne Namen, was sich kennenlernt, sich ineinander verliebt, Freunde werden und dann ein Liebespaar. Plötzlich auftauchende Situationen, die aus dem nichts auftauchen, um mir den Rassismus in London näher zu bringen. Das unsichere Leben von PoC in einer weißen Welt. Nebenher habe ich alle Lieder bzw Alben die hier erwähnt werden, und es werden sehr viele erwähnt, laufen lassen um die Atmosphäre zu spüren. Eine Atmosphäre voll Angst, Melancholie, Wut , Verwirrung. Keine glatte 5/5 , aber ziemlich nah dran für mich.
Als die beiden sich kennenlernen, ist sie noch mit einem Freund von ihm zusammen. Zwei Schwarze in London. Er ist Fotograf, sie Tänzerin. Beide, aber insbesondere er kämpfen mit rassistischen Erfahrungen, Angst und dem Gefühl, nicht dazu, nicht dorthin zu gehören. Zwischen den beiden ist sofort dieses starke Gefühl von Zusammengehörigkeit. Sie trennt sich. Sie werden Freunde. Sie verlieben sich. Und am Ende verlieren sie sich wieder. Ich kann leider gar nicht so richtig sagen, warum mich dieses Buch am Ende nicht so sehr berührt hat. Vielleicht ist es das falsche Thema zur falschen Zeit. Oder ich mag einfach doch keine Liebesgeschichten. Vielleicht ist es aber auch die Art und Weise, in der das Buch geschrieben ist. Der Erzahler spricht einen bzw. den männlichen Protagonisten durchgehend mit Du an. Was vermutlich dafür sorgen soll, dass man sich besonders mit ihm identifiziert, hat bei mir leider nicht so gut funktioniert.
Sprachlich und inhaltlich sehr gut - ich hab’s aber einfach nicht gefühlt….
Jeder Satz ein Volltreffer Sie sehen sich zum ersten Mal in einer Bar und wissen irgendwie, dass sie füreinander bestimmt sind. Er fotografiert, sie tanzt, beide Künstler. Sie kreisen umeinander, fühlen sich angezogen. Doch da ist auch noch etwas anderes. Ein Schmerz, eine Unsicherheit, ein Verlorensein. Sie sind Schwarz und damit in der Minderheit in ihrer Stadt. Was sich zunächst anlässt wie ein poetischer Liebesroman, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Porträt der Diskriminierung und Unterdrückung. Ich hätte es rund um Seite 75 fast abgebrochen, weil ich die Kombi aus poetischer (und wirklich schöner) Sprache und Liebe irgendwie nicht gefühlt habe. Hinzu kam, dass die beiden Protagonisten namenlos bleiben und nur „du“ und „sie“ sind. Doch dann traf mich der plötzliche Schmerz des Erzählers und ich musste weiterlesen. Bis zuletzt habe ich sicher nicht alles verstanden, aber ich meine zu wissen, warum so viele das Buch feiern. Für mich kam es wohl schlicht zur falschen Zeit. Ich hätte jeden dritten Satz markieren können und doch bin ich schlussendlich inhaltlich nicht ganz abgeholt. Das Buch erinnert mich spontan an „Auf Erden sind wir kurz grandios“. Falls euch das gefallen hat, mögt ihr „Freischwimmen“ sicher auch.
Was bedeutet es, zu lieben und ehrlich zu sein? Und was bedeutet es, wenn man Schwarz ist?
Freischwimmen ist ein berührender Roman über das Lieben, das Leben, über Schwarzsein in London, über Freiheit und was sie bedeutet, wie es ist, wenn man sogar für so etwas Lebensnotwendiges wie Atmen eine Erlaubnis braucht. Es ist wunderbar und traurig, so traurig, so betroffen machend - und unglaublich wichtig. Leider konnte mich die Liebesgeschichte, unter der all diese Themen behandelt wurden, nicht ganz abholen, und auch der sehr poetische Schreibstil war mir manchmal ein wenig zu abstrakt, ich musste Passagen mehrmals lesen. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung!

Hat sich für mich angefühlt wie ein poertry Slam gemischt mit einer sehr wichtigen Geschichte.
Für mich wird dieses Buch immer eins meiner Favoriten bleiben. Die Art und Weise, wie hier Sprache genutzt wird um Gefühle zu vermitteln, habe ich noch nie in einem anderen Buch erlebt. Auch die Story hat mich sehr begeistert.
First of all, the edition of the book I’ve read was nothing but an ARM WORKOUT?! Penguin, what the ***? Why do you make a paperback out of rock hard paper so that you aren’t even able to open the book properly??? But apart from that this book just wasn’t for me. The topics were important and interesting, but the actual storyline and writing? Nah. The writing style was very repetitive and sometimes even pretentious. There was no real character building, these characters were absolutely flat and unlikable (especially the woman who was portrayed to have random mood swings). The lyrical writing is forcing emotions which aren‘t there in the actual plot, I can’t even explain it. „Under what conditions does the uncontainable stay contained? Things unsaid don't often remain so. They take shape and form in ways one doesn't expect, manifesting in touches, glances, gazes, sighs. All you have wanted to do was hold each other in the darkness. Now, you have opened the box and left it unguarded in the night. You have both placed faith in the other that you will wake up intact. You have acted on a feeling. You are in a memory of the present. You are tumbling through a fever dream, surfacing only to plunge once more.“
Inhalt:Es wird die Geschichte erzählt, wie sich zwei Personen kennen lernen und sich aus einer Freundschaft eine Beziehung entwickelt. Zudem fließt das Thema von Rassismus in die Beziehung mit ein und der Höhepunkt ist, als der Protagonist sieht, wie ein Freund bei einer Schießerei erschossen wird.Gedanken:In diesem Buch gibt es kaum eine Handlung. Es wird ständig von Situation zu Situation und von Gedanke zu Gedanke gesprungen, so dass man kaum folgen kann, was gerade passiert und welcher Gedanke gerade gefasst wird. Dazu kommt, dass die Sprache für die meiste Zeit komplett übertrieben mit Metaphern und wirklichen vergleichen, voll gestopft ist. diese übertrieben literarische schreibst du ihr macht es unnötig schwer, den Gedanken des Protagonisten zu folgen und die Sprünge in der Handlung nachzuvollziehen. Der du Erzähler, mit dem in dieser Geschichte gearbeitet wird, bringt keinerlei Mehrwert. Und ist er eine Ablenkung von der tatsächlichen Handlung. Soll ich diese Erzählweise wird es teilweise schwieriger, den Gedanken und der Handlung des Protagonisten zu folgen. Auch, dass die beiden Hauptfiguren keinen Namen haben fügt dazu bei, dass der Geschichte noch schwerer zu folgen ist. Die Liebesgeschichte kann man kaum nachvollziehen, da kaum eine Situation länger eingegangen wird und von Tag zu Tag kurze Schnipsel der Beziehung beschrieben werden. Das Thema schwarz sein wird bis zum Mitte des Buches, teilweise kurz angeschnitten, aber erst zum Besuch der Person im Friseursalon vertieft.Das Buch wollte zu viele Elemente auf einmal verbinden und hat es dadurch sehr schwer gemacht, der kaum vorhandenen Handlung zu folgen und zu verstehen, welche Gedanken gerade im Fokus stehen.Zum Ende fand ich das Buch so anstrengend zu lesen, dass ich einige Seiten nur kurz überblättert habe.
Ihr beide, wie verhedderte Kopfhörerkabel, gefangen in diesem Etwas. Ein glücklicher Zufall. Ein chaotisches Wunder. Leider funktionierte diese Geschichte überhaupt nicht für mich, das Problem hierbei war der Erzählweise aus der 2. Person. Eine "Du" Perspektive macht in meinen Augen keinen Sinn für diese Narrative. Es fiel mir unglaublich schwer, mich in der Beziehung der beiden verlieren zu können, und mich generell in die Geschichte einzubringen. In Büchern wie [b:You|36430011|You (You, #1)|Caroline Kepnes|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1549463282l/36430011._SY75_.jpg|39913517] funktioniert es, da durch den Stalker Aspekt dadurch der Horror aufkommt. Doch bei so einer ruhigen Geschichte wie hier macht es für mich einfach keinen Sinn. Zudem war der Schreibstil sehr blumig und viel zu künstlerisch für mich. Während ich es schätze, dass Themen wie Rassismus und Maskulinität gut angegangen sind, scheitert es bei mir an der Umsetzung.
“You've been wondering about your own relationship to open water. You've been wondering about the trauma and how it always finds its way to the surface, floating in the ocean. You've been wondering about how to protect that trauma from consumption. You've been wondering about departing, about being elsewhere. You have always thought if you opened your mouth in open water you would drown, but if you didn't open your mouth you would suffocate. So here you are, drowning.”
Okay ich wollte das Buch wirklich mögen, aber…
Ich hab verstanden was das Buch thematisch macht, die Themen sind defintiv wichtig und auch die Beziehung der beiden fand ich eigentlich schön. Aber diese teilweise fast schon übertriebene sehr poetische Art zu schreiben hat mich eher rausgebracht als dass ich weiterlesen wollte. Dadurch dass das Buch in der „Du“ Perspektive geschrieben ist hatte ich oft das Gefühl, ich kann keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Das ganze war eher wie eine Beobachtung als dass ich was gefühlt hätte. Ich glaube, wenn es anders erzählt gewesen wäre, hätte es mir deutlich besser gefallen. Leider nur 2 Sterne für die Grundidee.
Der Schmerz ist nicht neu, aber ungewohnt, wie wenn man eine Träne in einem Stück Stoff findet. Du fragst dich, was es bedeutet, jemanden zu kennen, und ob man jemanden wirklich ganz kennen kann. Du glaubst, nein. Aber vielleicht kommt über das Nicht kennen das Kennen, durch ein instinktives Vertrauen [...]. Zusammen vertrödelt ihr den Abend, macht im Grunde nichts, was auch etwas ist, nämlich an sich schon ein intimer Akt. Mit jemandem nicht die Zeit ausfüllen zu müssen, heißt zu vertrauen, und zu vertrauen heißt zu lieben. Du hast gesagt, vertrauen heißt, die Zeit nicht ausfüllen zu müssen, stattdessen würdest du gern sagen, vertrauen heißt, diese Zeit miteinander auszufüllen. Du weißt, dass lieben beides bedeutet: Schwimmen und ertrinken. [...] Jemanden neben dein schlagendes Herz zu setzen, in die absolute Dunkelheit deines Inneren, und darauf zu vertrauen, dass du gehalten wirst. [...]
Ich bin im Zwiespalt. Einerseits eine moderne love story - wunderschön geschrieben und meiner Meinung nach das, was Normal People sein möchte und nicht ist. Themen wie Rassismus & Männlichkeit werden authentisch verarbeitet. Andererseits sind die angesprochenen Themen vielschichtiger als die beiden Main character, welche ich bis zum Schluss nicht greifen konnte. Es war mir zu wenig Handlung und die Handlung die es gab hat mich zu 50% aufgeregt- was allerdings die Essenz einer modernen realen Love Story ausmacht HILFE




































