Frauen, die wandern, sind nie allein
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Description
In einer Welt, die von Männern entworfen und selbstbewusst in Besitz genommen wurde, wurden Frauen traditionell andere Rollen als die der Denkerin zugebilligt. Doch auch sie haben sich schon immer in dieser Welt bewegt. Sie haben Landschaften erkundet, Berge erklommen oder ließen sich durch belebte Städte treiben. Sie waren in Begleitung oder allein, oft ihren Lebensumständen trotzend und sich in der Bewegung ihrer selbst als Frauen und Autorinnen vergewissernd. Unterwegs zu sein war für sie nichts weniger als der radikale Akt einer Selbstbefreiung. Gemeinsam mit Kerri Andrews, selbst leidenschaftliche Wanderin und Dozentin für Englische Literatur, begleiten wir zehn der wegweisendsten Protagonistinnen weiblicher Wanderlust durch die letzten dreihundert Jahre. In kenntnisreichen Porträts folgen wir ihren Spuren durch Zeit und Raum – mit Dorothy Wordsworth streifen wir durch Cumbria im Nordwesten Englands, an der Seite von Virginia Woolf erkunden wir Londons Künstlerviertel Bloomsbury, mit Cheryl Strayed nehmen wir den amerikanischen Pacific Crest Trail in Angriff. Ein unwiderstehliches Lesevergnügen für alle Frauen, die heute mehr denn je dem Ruf des Berges und der Freiheit folgen.
Book Information
Author Description
Kerri Andrews ist Dozentin für Englische Literatur an der Edge Hill University in Ormskirk, Lancashire, Großbritannien. Sie hat zahlreiche Artikel über schreibende Frauen und Dichterinnen veröffentlicht und ist selbst eine begeisterte Wanderin.
Posts
Andrews schildert die Erfahrungen, die wandernde Frauen schriftstellerisch verarbeitet haben. Romantisierende Schilderungen der Landschaft und eine Beschreibung der v.a.britischrn Berge. Eher literaturemofindend, nicht historisch-kritisch einordnend. Die Frage der Bedrohung durch wandernde Männer wird oft gestellt, so als traute Andrews selbst sich die Wanderungen nicht zu.
Die Idee hinter diesem Buch hätte so schön sein können und die Idee ist es ja auch tatsächlich auch, aber die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen. Für mich zusätzlich probelmatisch war zu dem auch noch, dass ich die meisten der beschriebenen Frauen nicht kannte. Eigentlich habe ich damit kein Problem, da dies nicht das erste Buch dieser Art ist, dass ich gelesen habe (bei den anderen Büchern ging es auch um Frauen aber dann war eben Wandern nicht das Hauptthema). Aber in diesem Fall, war eben das Problem, dass die Autorin Kerri Andrews mir diese fremden Frauen nicht näher bringen konnte und sie mir nicht interessant vorgestellt hat. Ich fand einfach keine Verbindung zu diesen Frauen und was ich ganz besonders schade fand war, dass ich auch Kerri Andrews kaum kennenlernte. Es gab einige wenige und kurze Passagen über das Wandern von Kerri Andrews selbst und diese habe ich auch gerne gelesen aber sie waren schlicht zu kurz und viel zu wenig vorhanden. Das Buch hatte eher was von einer Abschlussarbeit die Fakten runtergerattert hat und konnte mich leider gar nicht faszinieren oder in seinen Bann ziehen. Sehr schade.
>>Nachts durch die Straßen, küssend, riechend (...) Ich bin bezaubert von seinem schönen, dunklen Gesicht, seiner Heftigkeit, seiner Poesie. ...<>...Denn erst die Sprache des Gehens vermittelte ihr ein Verständnis davon, wie ihr Geist funktionierte und dass die physische Welt, durch die sie schritt, eine wichtige Struktur bildete, in die sie ihr eigenes Innenleben auf solche Weise einpassen konnte, das beide sich wechselseitig bereicherten. ...<< Für mich persönlich ein sehr bereicherndes Buch, das noch lange nachhallen wird und mich innerlich dem Wandern ein großes Stück näher gebracht hat und den Blick darauf verändert, wesentlich vertieft hat! Für mich war es noch so viel mehr, als ein Streifzug durch die weibliche Wanderlust
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In einer Welt, die von Männern entworfen und selbstbewusst in Besitz genommen wurde, wurden Frauen traditionell andere Rollen als die der Denkerin zugebilligt. Doch auch sie haben sich schon immer in dieser Welt bewegt. Sie haben Landschaften erkundet, Berge erklommen oder ließen sich durch belebte Städte treiben. Sie waren in Begleitung oder allein, oft ihren Lebensumständen trotzend und sich in der Bewegung ihrer selbst als Frauen und Autorinnen vergewissernd. Unterwegs zu sein war für sie nichts weniger als der radikale Akt einer Selbstbefreiung. Gemeinsam mit Kerri Andrews, selbst leidenschaftliche Wanderin und Dozentin für Englische Literatur, begleiten wir zehn der wegweisendsten Protagonistinnen weiblicher Wanderlust durch die letzten dreihundert Jahre. In kenntnisreichen Porträts folgen wir ihren Spuren durch Zeit und Raum – mit Dorothy Wordsworth streifen wir durch Cumbria im Nordwesten Englands, an der Seite von Virginia Woolf erkunden wir Londons Künstlerviertel Bloomsbury, mit Cheryl Strayed nehmen wir den amerikanischen Pacific Crest Trail in Angriff. Ein unwiderstehliches Lesevergnügen für alle Frauen, die heute mehr denn je dem Ruf des Berges und der Freiheit folgen.
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Kerri Andrews ist Dozentin für Englische Literatur an der Edge Hill University in Ormskirk, Lancashire, Großbritannien. Sie hat zahlreiche Artikel über schreibende Frauen und Dichterinnen veröffentlicht und ist selbst eine begeisterte Wanderin.
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Andrews schildert die Erfahrungen, die wandernde Frauen schriftstellerisch verarbeitet haben. Romantisierende Schilderungen der Landschaft und eine Beschreibung der v.a.britischrn Berge. Eher literaturemofindend, nicht historisch-kritisch einordnend. Die Frage der Bedrohung durch wandernde Männer wird oft gestellt, so als traute Andrews selbst sich die Wanderungen nicht zu.
Die Idee hinter diesem Buch hätte so schön sein können und die Idee ist es ja auch tatsächlich auch, aber die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen. Für mich zusätzlich probelmatisch war zu dem auch noch, dass ich die meisten der beschriebenen Frauen nicht kannte. Eigentlich habe ich damit kein Problem, da dies nicht das erste Buch dieser Art ist, dass ich gelesen habe (bei den anderen Büchern ging es auch um Frauen aber dann war eben Wandern nicht das Hauptthema). Aber in diesem Fall, war eben das Problem, dass die Autorin Kerri Andrews mir diese fremden Frauen nicht näher bringen konnte und sie mir nicht interessant vorgestellt hat. Ich fand einfach keine Verbindung zu diesen Frauen und was ich ganz besonders schade fand war, dass ich auch Kerri Andrews kaum kennenlernte. Es gab einige wenige und kurze Passagen über das Wandern von Kerri Andrews selbst und diese habe ich auch gerne gelesen aber sie waren schlicht zu kurz und viel zu wenig vorhanden. Das Buch hatte eher was von einer Abschlussarbeit die Fakten runtergerattert hat und konnte mich leider gar nicht faszinieren oder in seinen Bann ziehen. Sehr schade.
>>Nachts durch die Straßen, küssend, riechend (...) Ich bin bezaubert von seinem schönen, dunklen Gesicht, seiner Heftigkeit, seiner Poesie. ...<>...Denn erst die Sprache des Gehens vermittelte ihr ein Verständnis davon, wie ihr Geist funktionierte und dass die physische Welt, durch die sie schritt, eine wichtige Struktur bildete, in die sie ihr eigenes Innenleben auf solche Weise einpassen konnte, das beide sich wechselseitig bereicherten. ...<< Für mich persönlich ein sehr bereicherndes Buch, das noch lange nachhallen wird und mich innerlich dem Wandern ein großes Stück näher gebracht hat und den Blick darauf verändert, wesentlich vertieft hat! Für mich war es noch so viel mehr, als ein Streifzug durch die weibliche Wanderlust









