Frauen, die lesen, sind gefährlich
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Description
Dieses Buch ist Teil der Reihe Elisabeth Sandmann im insel taschenbuch – »Schöne Bücher für kluge Frauen«
Book Information
Author Description
Stefan Bollmann studierte Germanistik, Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie und promovierte mit einer Arbeit über Thomas Mann. Er arbeitet als Lektor, Autor und Herausgeber in München. 2005 und 2006 erschienen seine Bestseller Frauen, die lesen, sind gefährlich und Frauen, die schreiben, leben gefährlich, 2012 Frauen, die denken, sind gefährlich im Elisabeth Sandmann Verlag. Er ist Autor zahlreicher weiterer Bücher.
Posts
Ein Museumsgang
Mehr ist es tatsächlich nicht. Der Titel lässt viel erahnen, aber das Buch kratzt nicht einmal an der Oberfläche. Wer einen Gang durch Kunstmuseen und -sammlungen der Welt (?) sucht, der Bilder unter einen Tizel vereint, könnte hier fündig werden. Der Autor geht allerdings nicht tiefer, stellt nur wenig Verbindung zwischen Kunst und Kultur her, beschäftigt sich nicht tiefergehend mit dem Gedanken, wie lesende Frauen in Kunst dargestellt und in der Gesellschaft gesehen werden. Wir bekommen nicht einmal einen weltlichen Blick, denn es sind nur kleine, ausgesuchte Kreise, meist christlich geprägte Länder und Künstler. Pericles Pantazis (griechisch) schafft es nicht ins Buch und es wird auch kein anderer griechischer Künstler erwähnt. Kein großer Einfluss aus östlichen Ländern oder gar ein asiatischer Künstler, obwohl lesende Frauen kein exklusives Motiv sind und ein Vergleich von unterschiedlichen Kulturen noch einmal herausstellen könnte, wie gebildete Frauen wahrgenommen oder für „gefährlich“ empfunden werden. Ein paar Impressionen waren ganz interessant, aber die Oberflächlichkeit und somit eher reißerische Titel überzeugen mich insgesamt nicht wirklich von dem Buch/Büchlein.
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Dieses Buch ist Teil der Reihe Elisabeth Sandmann im insel taschenbuch – »Schöne Bücher für kluge Frauen«
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Stefan Bollmann studierte Germanistik, Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie und promovierte mit einer Arbeit über Thomas Mann. Er arbeitet als Lektor, Autor und Herausgeber in München. 2005 und 2006 erschienen seine Bestseller Frauen, die lesen, sind gefährlich und Frauen, die schreiben, leben gefährlich, 2012 Frauen, die denken, sind gefährlich im Elisabeth Sandmann Verlag. Er ist Autor zahlreicher weiterer Bücher.
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Ein Museumsgang
Mehr ist es tatsächlich nicht. Der Titel lässt viel erahnen, aber das Buch kratzt nicht einmal an der Oberfläche. Wer einen Gang durch Kunstmuseen und -sammlungen der Welt (?) sucht, der Bilder unter einen Tizel vereint, könnte hier fündig werden. Der Autor geht allerdings nicht tiefer, stellt nur wenig Verbindung zwischen Kunst und Kultur her, beschäftigt sich nicht tiefergehend mit dem Gedanken, wie lesende Frauen in Kunst dargestellt und in der Gesellschaft gesehen werden. Wir bekommen nicht einmal einen weltlichen Blick, denn es sind nur kleine, ausgesuchte Kreise, meist christlich geprägte Länder und Künstler. Pericles Pantazis (griechisch) schafft es nicht ins Buch und es wird auch kein anderer griechischer Künstler erwähnt. Kein großer Einfluss aus östlichen Ländern oder gar ein asiatischer Künstler, obwohl lesende Frauen kein exklusives Motiv sind und ein Vergleich von unterschiedlichen Kulturen noch einmal herausstellen könnte, wie gebildete Frauen wahrgenommen oder für „gefährlich“ empfunden werden. Ein paar Impressionen waren ganz interessant, aber die Oberflächlichkeit und somit eher reißerische Titel überzeugen mich insgesamt nicht wirklich von dem Buch/Büchlein.





