Fräulein Florentines Gespür für Mord
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Book Information
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Vielleicht minimale Spoiler
Ein schönes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil war gut und einfach zu lesen. Die Geschichte war auch schön erzählt. Der frischgebackene Ehemann von Florentines Cousine wird ermordet und Florentine will den Mörder finden um ihren Bruder zu retten. Das ganze spielt im Berlin der 1920er und somit haben Frauen nicht viel zu melden in der männerdominierten Welt. Florentines Charakter ist etwas rebellisch und will keine Ehefrau sein, die einfach nur nett aussieht. Das finde ich an sich wirklich sehr sympathisch. In manchen Situationen ist sie allerdings sehr naiv und erweckt den Eindruck, dass „ein Mädchen aus guten Haus Detektiv spielt weil ihr langweilig ist.“ Neben der Suche nach dem Mörder will Florentine auch das Geheimnis mit den drei Schwestern lösen, was mit dem Mord zusammenhängen soll. Ich muss sagen das Geheimnis um die drei Schwestern hat mich enttäuscht und passte nicht ins Buch. Der Mörder ist jedoch absolut unerwartet. Das Ende ist irgendwie unbefriedigend. Ich hoffe es kommt noch ein zweiter Teil.
Berlin im späten 19. Jahrhundert. Ein Mord. Ein Bruder, der verdächtigt wird. Eine nahende Todesstrafe. Und: Eine starke, sturköpfige, bezaubernde, junge Frau namens Florentine. Unsere Protagonistin. Dieses Buch war sehr unterhaltsam. Es ist immer irgendetwas passiert und dadurch wurde es nie langweilig. Noch dazu gab es eher kurze Kapitel, wodurch ich gut durch das Buch gekommen bin. Ich liebe die Charaktere und die unterschiedlichen Beziehungen unter ihnen, die sich im Laufe des Buches entwickeln. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, aber auch der hat mir schließlich ganz gut gefallen. Außerdem mochte ich es, wie Fräulein Florentine immer mehr Hinweise auf den wahren Mörder findet. Ich hatte bis zum Ende überhaupt keine Idee wer dieser sein könnte, aber als es dann aufgelöst wurde, hat plötzlich alles Sinn gemacht. Ich liebe es! Ich habe nur zwei kleine Kritikpunkte. Eben erwähnte Auflösungen war mir ein bisschen zu schnell. (Dabei liegt die Betonung auf: ein bisschen. Es ist nicht sehr schlimm, aber es kam mir schon ein wenig zusammengepresst vor. Ansonsten ist es aber wirklich ein rundes Ende.) Und das Zweite, was ich zu kritisieren habe, ist die Love-Story. Sie ist nämlich nicht vorhanden, aber schon ein bisschen?. Es wurden immer wieder Andeutungen gemacht und es gab 2 Typen in Florentines Leben, die sie durcheinander gebracht haben. Zum Schluss gibt es eine Szene, bei der sie überlegt, für was sie sich wohl entscheiden wird: Den Einen, den Anderen, oder ein unabhängiges Leben? Und genau diese Frage wurde nicht aufgelöst. Das hat mir gefehlt. Ich verstehe nicht, wieso es die Entwicklungen mit diesen Männern gibt, wenn sie sich am Ende nicht entscheidet. Ich wäre ja mit allem zufrieden gewesen, auch mit der Unabhängigkeit, aber das Buch endet mit dieser Frage. Das finde ich sehr schade. Damit meine ich auch nicht, das jedes Buch eine Liebesgeschichte braucht, aber wieso fängst du damit an und beendet es dann nicht? Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Buch genial war, mir die Charaktere, Cover und Handlung gut gefallen haben, aber diese Love Story Sache nicht und der Schreibstil gewöhnungsbedürftig war. Ganz oder gar nicht, würde ich sagen. Wenn das in späteren Bänden geklärt wird und dies nur der Anfang war, nehme ich alles zurück, aber vorerst gebe ich 3 Sterne.
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Ein schönes Buch für zwischendurch. Der Schreibstil war gut und einfach zu lesen. Die Geschichte war auch schön erzählt. Der frischgebackene Ehemann von Florentines Cousine wird ermordet und Florentine will den Mörder finden um ihren Bruder zu retten. Das ganze spielt im Berlin der 1920er und somit haben Frauen nicht viel zu melden in der männerdominierten Welt. Florentines Charakter ist etwas rebellisch und will keine Ehefrau sein, die einfach nur nett aussieht. Das finde ich an sich wirklich sehr sympathisch. In manchen Situationen ist sie allerdings sehr naiv und erweckt den Eindruck, dass „ein Mädchen aus guten Haus Detektiv spielt weil ihr langweilig ist.“ Neben der Suche nach dem Mörder will Florentine auch das Geheimnis mit den drei Schwestern lösen, was mit dem Mord zusammenhängen soll. Ich muss sagen das Geheimnis um die drei Schwestern hat mich enttäuscht und passte nicht ins Buch. Der Mörder ist jedoch absolut unerwartet. Das Ende ist irgendwie unbefriedigend. Ich hoffe es kommt noch ein zweiter Teil.
Berlin im späten 19. Jahrhundert. Ein Mord. Ein Bruder, der verdächtigt wird. Eine nahende Todesstrafe. Und: Eine starke, sturköpfige, bezaubernde, junge Frau namens Florentine. Unsere Protagonistin. Dieses Buch war sehr unterhaltsam. Es ist immer irgendetwas passiert und dadurch wurde es nie langweilig. Noch dazu gab es eher kurze Kapitel, wodurch ich gut durch das Buch gekommen bin. Ich liebe die Charaktere und die unterschiedlichen Beziehungen unter ihnen, die sich im Laufe des Buches entwickeln. An den Schreibstil musste ich mich erstmal gewöhnen, aber auch der hat mir schließlich ganz gut gefallen. Außerdem mochte ich es, wie Fräulein Florentine immer mehr Hinweise auf den wahren Mörder findet. Ich hatte bis zum Ende überhaupt keine Idee wer dieser sein könnte, aber als es dann aufgelöst wurde, hat plötzlich alles Sinn gemacht. Ich liebe es! Ich habe nur zwei kleine Kritikpunkte. Eben erwähnte Auflösungen war mir ein bisschen zu schnell. (Dabei liegt die Betonung auf: ein bisschen. Es ist nicht sehr schlimm, aber es kam mir schon ein wenig zusammengepresst vor. Ansonsten ist es aber wirklich ein rundes Ende.) Und das Zweite, was ich zu kritisieren habe, ist die Love-Story. Sie ist nämlich nicht vorhanden, aber schon ein bisschen?. Es wurden immer wieder Andeutungen gemacht und es gab 2 Typen in Florentines Leben, die sie durcheinander gebracht haben. Zum Schluss gibt es eine Szene, bei der sie überlegt, für was sie sich wohl entscheiden wird: Den Einen, den Anderen, oder ein unabhängiges Leben? Und genau diese Frage wurde nicht aufgelöst. Das hat mir gefehlt. Ich verstehe nicht, wieso es die Entwicklungen mit diesen Männern gibt, wenn sie sich am Ende nicht entscheidet. Ich wäre ja mit allem zufrieden gewesen, auch mit der Unabhängigkeit, aber das Buch endet mit dieser Frage. Das finde ich sehr schade. Damit meine ich auch nicht, das jedes Buch eine Liebesgeschichte braucht, aber wieso fängst du damit an und beendet es dann nicht? Zusammenfassend kann ich sagen, dass dieses Buch genial war, mir die Charaktere, Cover und Handlung gut gefallen haben, aber diese Love Story Sache nicht und der Schreibstil gewöhnungsbedürftig war. Ganz oder gar nicht, würde ich sagen. Wenn das in späteren Bänden geklärt wird und dies nur der Anfang war, nehme ich alles zurück, aber vorerst gebe ich 3 Sterne.





