Fette Kois: Wie ein deutscher Suchtkranker sich in Taiwan neu erfindet: Zwischen Kulturschock und Neubeginn: Eine Abenteuergeschichte über die Kraft des Aufbruchs

Fette Kois: Wie ein deutscher Suchtkranker sich in Taiwan neu erfindet: Zwischen Kulturschock und Neubeginn: Eine Abenteuergeschichte über die Kraft des Aufbruchs

Softcover
5.02

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
177
Price
9.63 €

Posts

2
All
5

Ein schonungslos authentischer Roman über Sucht und Neubeginn

Fette Kois von Jens Kastner ist ein fiktionaler Roman, der dennoch erschreckend realistisch zeigt, wie Sucht funktioniert- mit Rückfällen, Beteuerungen, Lügen, Schuld und der ständigen Gefahr, wieder abzurutschen. Besonders stark ist die nüchterne Darstellung dessen, was Abhängigkeit Angehörigen abverlangt- an Kraft, Kosten, Vertrauen Hoffnung. Das Buch macht deutlich, wie schwer es ist, alte Muster zu durchbrechen, wie schnell man im gleichen Umfeld wieder im selben Sumpf steckt und dass es trotzdem etwas geben kann, wofür es sich lohnt, clean zu bleiben. Wenn man den Mut aufgebracht hat, wieder an sich zu glauben, ist alles möglich. Ein kleiner Kritikpunkt für mich: Eine Szene zu einem sehr schweren Thema wird nur sehr kurz abgehandelt, was auf mich etwas oberflächlich wirkte. Ein starkes, ehrliches, nüchternes und unbequemes Buch über Sucht und Überleben bzw. der Suche und dem Leben. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen- meine Meinung bleibt wie immer unbeeinflusst

Ein schonungslos authentischer Roman über Sucht und Neubeginn
5

Sehr gutes Buch, das auch Wissen vermittelt.

Inhalt: Dürer hat viele Namen: Dürer, Olaf oder auch Tom aber ein Drogenproblem hat er auch. Dürer lebt in Berlin. Durch eine Partynacht und ein daraus entstandener Flirt mit einer Touristin aus Taiwan, erfährt er das viele Ausländer in Taiwan in Kindergärten Englisch unterrichten. Er sieht eine Flucht aus dem Drogensumpf und baut sich sein Leben in Taiwan auf oder vielleicht auch nicht. Meinung: Sehr gutes Buch, welches denk ich unterschätzt wird. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, ich konnte mich in die Geschichte hineinversetzen. Die Kulturschocks die Dürer in Taiwan hatte, hatte ich beim lesen auch und konnte vollkommen mitfühlen. Jens Kastner hat es geschafft das gesamte Buch so detailreich wie möglich zu schreiben und viel über die Taiwanische Kultur und das Leben mit zu verpacken ohne dass es langweilig wird.

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