Feels Like Snowflakes
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Ich wollte es gern mögen, aber das war leider echt nichts
Ich liebe M/M Bücher und ich liebe Skispringen - also wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss und hatte mich sehr darauf gefreut. Allerdings war es dann absolut nicht mein Fall - und ich hab auch zwei Mal überlegt, ob ich es abbreche. Da es aber echt kurz ist, habe ich dann doch durchgezogen. Leider liest sich das Buch vom Stil her wie eine schlechtere Fanfiction. Die Dialoge sind ziemlich hölzern und fühlen sich unnatürlich an. Ich hab mehrmals gedacht, dass niemand wirklich so reden bzw sich unterhalten würde. Dazu wirkt alles ein ziemlich unreif und die beiden Hauptcharaktere (20 und 25 Jahre alt) verhalten sich fast permanent wie Teenager. Und dann wirken die zwei "dramatischen" Handlungspunkte auch noch so, als hätten sie irgendwie in die Geschichte reingepresst werden müssen. Generell habe ich die Handlung und Charakterentwicklung auch als viel zu schnell und teils unlogisch empfunden. Dem Ganzen fehlt Tiefe. Gerade bei solchen Dingen, die Ivar beschäftigen und die er erlebt hat, hätte ich viel mehr Tiefe und Ausarbeitung erwartet. Dazu hatte ich, als jahrelanger Skisprung-Fan, das Gefühl, dass die Recherche zu dem Thema nicht allzu weit gegangen ist. Skispringen kommt eh nur so am Rande vor, aber wenn es vorkommt, dann werden Begriffe komisch verwendet (wie zum Beispiel "Piste") und Ivar verhält sich definitiv auch nicht wie ein Skispringer, der in der Genesungsphase von einem Kreuzbandriss ist. Auch ansonsten waren in der Geschichte einige "Logikfehler" drin, bei denen ich beim Lesen verwirrt war. Beispiele: Noah scheint sich anfangs gar nicht recht an Ivar erinnern zu können (bis auf die Streiche, die Ivar und sein großer Bruder Lenny ihm früher gespielt hatten) und daher will er googeln, um herauszufinden, wie Ivar jetzt aussieht. Später erzählt Noah dann aber, sein Bruder hätte die Familie alle von Ivars Wettbewerben/Sprüngen schauen lassen. Wenn das so war, muss Noah doch was über Ivar wissen und ihm auch klar sein, wie er jetzt ausschaut? Oder anfangs sagt Noahs Mutter, dass sie Julia (Ivars Muttter) mal wieder anrufen muss. Später erzählt sie allerdings, dass ihr Kontakt abgebrochen ist, kurz nachdem Julia nach Schweden ging. Über solche Dinge bin ich beim Lesen mehrmals gestolpert. Zusammengefasst mit den anderen Punkten, war es also alles in allem leider kein Lesevergnügen für mich.
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Ich wollte es gern mögen, aber das war leider echt nichts
Ich liebe M/M Bücher und ich liebe Skispringen - also wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss und hatte mich sehr darauf gefreut. Allerdings war es dann absolut nicht mein Fall - und ich hab auch zwei Mal überlegt, ob ich es abbreche. Da es aber echt kurz ist, habe ich dann doch durchgezogen. Leider liest sich das Buch vom Stil her wie eine schlechtere Fanfiction. Die Dialoge sind ziemlich hölzern und fühlen sich unnatürlich an. Ich hab mehrmals gedacht, dass niemand wirklich so reden bzw sich unterhalten würde. Dazu wirkt alles ein ziemlich unreif und die beiden Hauptcharaktere (20 und 25 Jahre alt) verhalten sich fast permanent wie Teenager. Und dann wirken die zwei "dramatischen" Handlungspunkte auch noch so, als hätten sie irgendwie in die Geschichte reingepresst werden müssen. Generell habe ich die Handlung und Charakterentwicklung auch als viel zu schnell und teils unlogisch empfunden. Dem Ganzen fehlt Tiefe. Gerade bei solchen Dingen, die Ivar beschäftigen und die er erlebt hat, hätte ich viel mehr Tiefe und Ausarbeitung erwartet. Dazu hatte ich, als jahrelanger Skisprung-Fan, das Gefühl, dass die Recherche zu dem Thema nicht allzu weit gegangen ist. Skispringen kommt eh nur so am Rande vor, aber wenn es vorkommt, dann werden Begriffe komisch verwendet (wie zum Beispiel "Piste") und Ivar verhält sich definitiv auch nicht wie ein Skispringer, der in der Genesungsphase von einem Kreuzbandriss ist. Auch ansonsten waren in der Geschichte einige "Logikfehler" drin, bei denen ich beim Lesen verwirrt war. Beispiele: Noah scheint sich anfangs gar nicht recht an Ivar erinnern zu können (bis auf die Streiche, die Ivar und sein großer Bruder Lenny ihm früher gespielt hatten) und daher will er googeln, um herauszufinden, wie Ivar jetzt aussieht. Später erzählt Noah dann aber, sein Bruder hätte die Familie alle von Ivars Wettbewerben/Sprüngen schauen lassen. Wenn das so war, muss Noah doch was über Ivar wissen und ihm auch klar sein, wie er jetzt ausschaut? Oder anfangs sagt Noahs Mutter, dass sie Julia (Ivars Muttter) mal wieder anrufen muss. Später erzählt sie allerdings, dass ihr Kontakt abgebrochen ist, kurz nachdem Julia nach Schweden ging. Über solche Dinge bin ich beim Lesen mehrmals gestolpert. Zusammengefasst mit den anderen Punkten, war es also alles in allem leider kein Lesevergnügen für mich.




