Everfair
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Description
What if the African natives developed steam power ahead of their colonial oppressors? What might have come of Belgium's disastrous colonization of the Congo if the native populations had learned about steam technology a bit earlier?
Fabian Socialists from Great Britain join forces with African-American missionaries to purchase land from the Belgian Congo's "owner," King Leopold II. This land, named Everfair, is set aside as a safe haven, an imaginary Utopia for native populations of the Congo as well as escaped slaves returning from America and other places where African natives were being mistreated.
Shawl's speculative masterpiece manages to turn one of the worst human rights disasters on record into a marvelous and exciting exploration of the possibilities inherent in a turn of history. Everfair is told from a multiplicity of voices: Africans, Europeans, East Asians, and African Americans in complex relationships with one another, in a compelling range of voices that have historically been silenced. Everfair is not only a beautiful book but an educational and inspiring one that will give the reader new insight into an often ignored period of history.
Book Information
Posts
Welch eine satte Enttäuschung! Ich hatte mich dermassen auf dieses Buch gefreut. Leider konnte s mich in keinster Weise begeistern oder überzeugen... Shawls Welt ist interessant und auch faszinierend, eine grossartige Idee; aber leider ist die Umsetzung ziemlich missglückt. Zumindest für mich fühlt es sich so an. Da ich wusste, dass mir die Idee hinter der Geschichte zusagt, ist die Enttäuschung natürlich umso grösser. Das Problem war für mich der Aufbau der Handlung. Mit Zeitsprüngen habe ich grundsätzlich kein Problem. Vor allem dann nicht, wenn sie, wie hier in diesem Buch, gut beschriftet sind. Jetzt kommt das grosse ABER: Shawl springt einfach zu oft und zu weit. Kaum hatte ich mich in ein Kapitel mit einer Figur eingelesen, macht es SWOOOOSH, und wir befinden uns ein paar Jahre später am anderen Ende der Welt mit völlig anderen Charakteren. Also will man diese kennenlernen. Aber nein, es macht gleich wieder SWOOOOSH und wir sind wieder ganz woanders. So hatte ich keine Chance, die Charaktere so kennenzulernen, wie ich es eigentlich gerne hätte. Irgendwann waren sie bloss noch Namen auf dem Papier. Will ich einfach ein Buch mit irgendwelchen Namen lesen? Nein. Ich will eine Geschichte mit Menschen darin, nicht Namen und Daten. Ansonsten hätte mir dieses Werk in allen Punkten gefallen können: Steampunk, historisches Setting, alternative Geschichte - alles Dinge, die ich enorm faszinierend finde. Aber das alles nutzt mir nichts, wenn die Umsetzung nicht stimmt und ich weder die Handlung, noch die Figuren richtig greifen kann. Diese Erfahrung wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und stets von einem tiefen Seufzer begleitet werden... Es hätte so schön sein können...
Description
What if the African natives developed steam power ahead of their colonial oppressors? What might have come of Belgium's disastrous colonization of the Congo if the native populations had learned about steam technology a bit earlier?
Fabian Socialists from Great Britain join forces with African-American missionaries to purchase land from the Belgian Congo's "owner," King Leopold II. This land, named Everfair, is set aside as a safe haven, an imaginary Utopia for native populations of the Congo as well as escaped slaves returning from America and other places where African natives were being mistreated.
Shawl's speculative masterpiece manages to turn one of the worst human rights disasters on record into a marvelous and exciting exploration of the possibilities inherent in a turn of history. Everfair is told from a multiplicity of voices: Africans, Europeans, East Asians, and African Americans in complex relationships with one another, in a compelling range of voices that have historically been silenced. Everfair is not only a beautiful book but an educational and inspiring one that will give the reader new insight into an often ignored period of history.
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Welch eine satte Enttäuschung! Ich hatte mich dermassen auf dieses Buch gefreut. Leider konnte s mich in keinster Weise begeistern oder überzeugen... Shawls Welt ist interessant und auch faszinierend, eine grossartige Idee; aber leider ist die Umsetzung ziemlich missglückt. Zumindest für mich fühlt es sich so an. Da ich wusste, dass mir die Idee hinter der Geschichte zusagt, ist die Enttäuschung natürlich umso grösser. Das Problem war für mich der Aufbau der Handlung. Mit Zeitsprüngen habe ich grundsätzlich kein Problem. Vor allem dann nicht, wenn sie, wie hier in diesem Buch, gut beschriftet sind. Jetzt kommt das grosse ABER: Shawl springt einfach zu oft und zu weit. Kaum hatte ich mich in ein Kapitel mit einer Figur eingelesen, macht es SWOOOOSH, und wir befinden uns ein paar Jahre später am anderen Ende der Welt mit völlig anderen Charakteren. Also will man diese kennenlernen. Aber nein, es macht gleich wieder SWOOOOSH und wir sind wieder ganz woanders. So hatte ich keine Chance, die Charaktere so kennenzulernen, wie ich es eigentlich gerne hätte. Irgendwann waren sie bloss noch Namen auf dem Papier. Will ich einfach ein Buch mit irgendwelchen Namen lesen? Nein. Ich will eine Geschichte mit Menschen darin, nicht Namen und Daten. Ansonsten hätte mir dieses Werk in allen Punkten gefallen können: Steampunk, historisches Setting, alternative Geschichte - alles Dinge, die ich enorm faszinierend finde. Aber das alles nutzt mir nichts, wenn die Umsetzung nicht stimmt und ich weder die Handlung, noch die Figuren richtig greifen kann. Diese Erfahrung wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und stets von einem tiefen Seufzer begleitet werden... Es hätte so schön sein können...




