Es währt für immer und dann ist es vorbei
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Description
Unsere Heldin befindet sich im Jenseits. Sie lebt im Hotel der Untoten und hat einen Arm zu wenig, dafür aber eine Krähe zu viel. An ihren Namen kann sie sich nicht erinnern, ebenso wenig an ihre Kindheit – mochte sie Erdbeereis? Hatte sie einen grünen Spielzeuglaster? Seit der »großen Katastrophe« befindet sie sich im Reich der Namen- und Geschichtslosen, und doch zeigt sie keine Resignation. Im Gegenteil, denn eine kostbare Erinnerung ist ihr geblieben: Die Erinnerung an eine Person. Mit ihr. In den Dünen. Also macht sie sich mit Krähe und ohne Arm auf den Weg nach Westen, ans Meer, auf die Suche nach dem, was sie eigentlich ist. Und auf die Suche nach dem, was man früher wohl Liebe nannte.
Es währt für immer und dann ist es vorbei ist ein hinreißend skurriler, witziger und ergreifender Streifzug durch eine Welt ohne Gewissheiten. Eine Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich scheint und in der sich aber die Frage, was uns im Kern ausmacht, auf haarsträubend einleuchtende Weise beantworten lässt.
Book Information
Author Description
Anne de Marcken ist Schriftstellerin, Künstlerin und Verlegerin. Ihr zweites Buch, Es währt für immer und dann ist es vorbei, war der Gewinner des Novel Prize 2022 und des Ursula K. Le Guin Prize for Fiction 2024 und wurde von Giramondo Publishing, New Directions und Fitzcarraldo Editions veröffentlicht. De Marcken lebt auf dem unangetasteten Land der Coast Salish in Olympia, Washington, wo sie als Herausgeberin und Verlegerin des kleinen, innovativen Verlags The 3rd Thing tätig ist.
Posts
Das war genial. Genau die Art von seltsam die ich mag. Eher etwas für die "stillen Denker" unter uns, die anders lesen: ruhig, düster, poetisch, mehrdeutig, meditativ, voller Metaphern, Traurigkeit und trotzdem wunderschön. Ein Buch, was dafür sorgt, dass man sich ins Gras legen, der Natur lauschen und seiner eigenen Endlichkeit nachfühlen will. - Und plötzlich fährt ein Auto vorbei und man möchte weinen. Anders, sehr besonders, zum immer wieder lesen. Große Empfehlung!
Zombies, die denken, fühlen und philosophieren können.
Die Hälfte des Buches war irgendwie schräg. Die Zombies erinnern sich an ihre Vergangenheit. Wissen aber nicht mehr wie sie heißen. Die weibliche Hauptfigur erinnert sich an ihre verlorene Liebe, trauert dieser nach und entscheidet sich irgendwann nichts mehr zu essen...
Wenn man sich auf eine skurrile, aber auch humorvolle Geschichte einlassen kann, die ganz anders ist als alles, was man zuvor gelesen hat, kann man hier auf ein echt tolles Buch treffen! In einer apokalyptischen Welt gibt es ein Reich zwischen Leben und Tod. Unsere Protagonistin ist in diesem Jenseits gelandet, hat alles aus ihrem alten Leben vergessen - bis auf eine Person, die ihr Herz so berührt hat, dass sie sich auf eine gefährliche Reise begibt, um endlich die Erinnerungsfetzen einordnen zu können. Auf dieser Reise erleben wir nicht nur was Menschlichkeit bedeutet, sondern bekommen auch ganz viel Anreiz, um über unsere Zeit auf der Erde nachzudenken.
Für meinen persönlichen Geschmack etwas zu philosophisch
Ansonsten eine interessante Geschichte. Leider behält sie irgendwie den Humor der ersten Seiten nicht bei, wird eher immer trauriger und trauriger. Das hat das ganze etwas für mich gedämpft. Es ist im Grunde eine Identitätsreise einer Untoten irgendwo in einer postapokalyptischen Welt, die in einem Hotel der Untoten lebt - mit allerlei anderen Untoten. Sie wissen nicht mehr wie sie eigentlich heißen, wie ihre Leben waren etc. Unsere Protagonistin begibt sich dann auf eine Reise ans Meer und versucht ihre Erinnerungen wieder greifbar zu machen. Es geht um Verlust, Identität und Erinnerungen. Schreibstil ist schön, aber irgendwie wirkt es manchmal zu gewollt.

. Dieser Roman ist das Tagebuch einer untoten Frau, die uns auf poetische Weise in die Ewigket mitnimmt! Melancholisch schwer und doch leicht in der Sprache hat mich diese Geschichte komplett in ihren Bann gezogen! 5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Unsere Heldin befindet sich in einer Art Jenseits. Sie lebt im Hotel der Untoten und hat einen Arm zu wenig, dafür aber eine Krähe zu viel. An ihren Namen kann sie sich nicht erinnern, ebenso wenig an ihre Kindheit oder irgendetwas aus ihrem lebendigen Leben. Und nun begleiten wir sie bei der Suche nach einem Sinn in der Ewigkeit! . Wir folgen in „Es währt ewig und dann ist es vorbei“ unserer Protagonisten durch eine stille apokalyptische zerfallene Welt. Ob sie wirklich ein Zombie ist… erfahren wir nicht. Aber ihr Verhalten und das Verhalten ihrer Mituntoten lässt darauf schließen, jedoch möchte unsere Heldin dieses Verhalten, dass sie „Hunger“ nennen für sich beenden. Den anders als erwartet sucht sie einen Sinn in ihrer Ewigkeit. Sie versucht sich an ihr menschliches Leben zu erinnern, da immer wieder Bruchstückhafte Erinnerungsfetzen zurückkommen und ihr dadurch ein wenig Menschlichkeit wiedergeben. Die Liebe, Wärme und Freude, die sie mal empfand tragen sie weiter und helfen ihr einen Plan für ihre Ewigkeit zu schaffen. Auf dem Weg in ihre Ewigkeit hat sie ebenfalls einige interessante groteske eigensinnige Gefährten. . Dieser Roman hat mich formlich in seine Welt gezogen, ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen. Und auch wenn dieses Buch dünn und schnell durchgelesen ist, hallt es noch lange nach. Mir erging es jedenfalls so. Erst nach einigen Tagen wurde mir richtig bewusst, wie tiefgründig dieser Roman ist. Voller Andeutungen, voller Kontraste, Komik, Tragik und Schöhnheit zeigt der Roman von de Marcken eine andere Seite Untoter und schafft damit einen nachdenklichen Roman über das Leben und seine Vergänglichkeit. . Und können wir bitte noch festhalten, wie wunderschön dieses Cover ist! . Bitte lesen! 🖤

"Aber Untotsein bedeutet Überflüssigsein, für immer. Der Mond ist immer voll. Wir träumen, ohne zu schlafen. Wir weigern uns, zur Erde zurückzukehren. Hunger ist unerbittlich." Sie, er oder es... Ich bin mir unsicher ohne Namen aber mit Erinnerungen und einem unstillbaren Hunger an Traurigkeit. Ein Leben in der Zwischenwelt, weder bei den Lebenden, noch bei den Toten. Es sind Untote. Auf dem Weg der Erinnerungen, auf der Suche nach dem Meer und der Liebe findet sie, er, es zu sich selbst. Klingt alles einwenig konfus, war es auch gewesen. Aber irgendwie hat die Geschichte mich doch am Ende gefangen. Aus der Sicht eines Untoten erzählt, weder tot noch lebendig. Ein Mischung aus "The Walking Dead", "Warm Bodies" und der kunst von Hieronymus Bosch. Man muss sich drauf einlassen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele mit dem Buch nichts anfangen können, aber mich hat es sehr gefesselt. So anders, so einzigartig! Im Grunde geht es um Trauer und das auf sehr existenzielle Art. Es geht auch um Zombies und diesbezüglich wird wenig ausgespart. Aber es ist in Teilen auch wunderschön und ganz tief in meine Fasern eingedrungen. Ein Buch zum Fühlen, weniger zum Verstehen.
Zunächst einmal: Der Preis von 23 Euro für 140 spärlich und lückenhaft bedruckte Seiten regt nicht unbedingt zum Kauf an. Da hat der Verlag also ordentlich zugelangt – und in einen Grafiker wurde davon schon mal nicht viel investiert, denn das Cover wurde mit KI-„Unterstützung“ erzeugt. Die Grundidee der Erzählung ist allerdings interessant: eine Zombiegeschichte aus der Sicht einer Betroffenen, die eben nicht, wie es das Genreklischee normalerweise vorgibt, eine stumpfe, gedankenlose Hülle ist, sondern durchaus noch eigene Gedanken und Gefühle hat. Na ja, und Hunger auf Menschenfleisch natürlich, denn so viel Klischee muss dann doch sein. Zombies mussten ja in der Geschichte der Popkultur schon als Metapher für alles Mögliche herhalten. Auch hier könnte man sie z.B. ganz allgemein als Symbol für Verlust deuten. Verlust des Lebens, der Menschen um einen herum, der eigenen Menschlichkeit, der gewohnten Normalität und nicht zuletzt der eigenen Erinnerungen und damit Vergangenheit. Eine Demenz-Metapher sozusagen. Wobei: konsequent ist das auch nicht. Denn einerseits betont die Erzählerin, dass sie kaum noch etwas aus ihrem vorherigen Leben weiß, andererseits besteht das Buch größtenteils aus Rückblenden und Erinnerungen. Hmm. Wohl eher partielle Demenz. Im Anfangsstadium. Zur Handlung nur so viel: Gleich zu Beginn gräbt sich die Protagonistin ein Loch in die Hüfte, in das sie eine am Wegesrand gefundene tote Krähe legt. Fortan trägt sie diese somit stets bei sich. Die Krähe sagt dann ständig so Sachen wie: -Scharf. Sicher. Falte. -Bitter. Fels. Moor. oder auch -Ei. Keks. Hut. Das ist sicher alles sehr hintergründig und tiefsinnig. Irgendwie. Auf einer Metaebene. Oder - anderer Interpretationsansatz: ziemlicher Quatsch. Wer weiß das schon? Um das Buch genießen zu können, muss man ohnehin ein Faible für bedeutungsschwangere Sprache bei spärlich vorhandener Handlung haben. Vielleicht ist es einem dann möglich, Erkenntnisgewinn aus Passagen wie diesen zu ziehen: "Du würdest sagen: Woher weißt du all das? Und ich würde achselzuckend antworten: Woher weiß irgendjemand irgendetwas?" Übersetzer Clemens Setz gilt ja ebenfalls als sprachlicher Könner, der seinerseits selbst schon Literaturpreise eingeheimst hat ... verwendet zugleich aber Reverse-Lübke-Englisch - Formulierungen wie "Ich gehe westwärts, weil ich dich im Westen erinnere." Na ja. Fairerweise sei allerdings gesagt: Es gibt auch durchaus gelungene Passagen. Nachdenkliche Momente, schöne Formulierungen, eindringliche - wenn auch zumeist grausame - Szenen. Die zweite Hälfte hat mich zumindest halbwegs mit dem Buch versöhnt, zumal dort auch tatsächlich etwas Handlung ins Spiel kommt, die ich auch gar nicht mehr komplett uninteressant fand. Aber insgesamt war das für meinen Geschmack viel zu wenig. Mehr Schein als Sein. Offensichtlich habe ich das erforderliche oben genannte Faible also nicht.
Gedanken kommen und gehen
So würde ich es in diesem Buch zusammenfassen. Man hat keinen Namen mehr, man ist was man erlebt hat und doch nichts mehr. Im Buch greift schon verschiedene Thematiken auf und philosophische Denkanstöße sollen gegeben sein. Das alles wird jedoch von einer chaotischen Erzählweise überschattet. Bei der Kürze des Buches ja noch zu verstehen. Nichtsdestotrotz würde ich es eher als eine Sammlung von unterschiedlichen Gedanken betiteln. Welche in einem grobem Plot erklärt
“Then I have the feeling of needing to let go and the feeling of having let go at the same time. This - this - is what it feels like to be undead. And this is what it felt like to be alive.“
Erschütterten, ergreifend und so undurchsichtig zu gleichen Zeit. Man bekommt das Gefühl, so viel und gleichzeitig doch so wenig zu verstehen. Die Reise, auf die die Protagonistin uns nimmt, gibt dem Leser das Gefühl des ständigen Fehlens und des Verlangens nach etwas, was niemals erreicht wird. Es regt zum nachdenken und hinterfragen an. Eine bizarre und dennoch wunderschöne Erzählung von Tod, dem Leben, und alles was dazwischen liegt.

Skurril
Eine namenlose Protagonistin steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Sie ist untot, lebt als eine Art Zombie mit Artgenossen in einem Hotel und versucht, dem unaufhörlichen Hunger zu widerstehen. Die Untoten erinnern sich bruchstückhaft an ihr früheres Leben, jedoch niemals an ihren eigenen Namen, jedoch an einen prägenden Verlust. Wie es zu dieser Apokalypse kam, ist zweitrangig. Vielmehr geht es um die Trauer der Protagonistin, die ihre Partnerin vermisst. Ich habe das Buch von der Büchergilde zugeschickt bekommen und hätte es mir anders wahrscheinlich niemals ausgewählt. Es war irgendwie okay, aber mehr auch nicht. Waren zum Glück nur 145 Seiten, viel mehr hätte ich nicht geschafft. Science Fiction ist einfach nicht so meins.
Ich hab eine Weile gebraucht, um die Feinheiten dieser tragisch komischen Geschichte zu verstehen. Die Welt der Protagonistin ist keine einfache und sich in sie hineinzuversetzen viel mir schwer. Gelegentlich drehte sich mir der Magen und im selben Atemzug wurde mein Herz ganz schwer. Eine Story die überrascht und Spuren hinterlässt - wo auch immer.
Es währt für immer und dann ist es vorbei ist kein typischer Horror-Roman — sondern eine ungewöhnliche, nachdenkliche Erzählung, die dich noch lange nach dem Lesen begleitet. Ideal für alle, die literarische Phantasie mit existentialem Tiefgang kombinieren möchten.

Empfindsame Zombies: Ein skurriler Blickwinkel auf das Thema Sterblichkeit.
Klappentext und Titel dieses Buches haben mich sofort für sich gewonnen. Leider empfand ich die Erzählweise als eine anstrengend zu lesende Aneinanderreihung von Metaphern. Normalerweise genieße ich diese, hier war es mir irgendwie zu viel. Der komplette Lesefluss hat unter der Last der Metaphern (und der viel zu vielen Absätze) gelitten. Zudem fand ich, der Originalität zum Trotz, das Klischee von der Selbstfindungsreise, die am Meer endet, ziemlich ernüchternd.
poems from the undead
A very poetic story about death, life, longing and grief. The author takes us into a unique perspective - one of a 'zombie' and their inner workings, wishes and sorrows. The protagonist is very sympathetic and you really want them to reach their goal. In a world where your memory of your former self is lost because you are undead, living amongst the living (?) the only real goal is to remember, and to not forget. Anne de Marcken really took me on a special ride to the weirdest places in the mind and the world. I would've liked it to be longer tbh but it's the beauty that lies in the briefness of a story too. _______________________________________________ I say, "Why is the moon always full?" Marguerite says , "What is it filled with?" "Hunger?" I say. "Grief," she says. I want to hold the crow in my arms. — p. 35 It w a s the end. But we did not know it then. You do not know the end has happened until later. Or you do not admit it. Looking back, you can see it. And you realize that all the time after that was just an effort to keep going as if it weren't already over. — p. 51

Dieses Buch war ein Fiebertraum und irgendwie weiß ich gerade auch nicht, was genau ich da gelesen habe. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden. Zwischendurch bin ich teilweise gar nicht mitgekommen und wollte schon fast abbrechen, war aber später dann doch wieder gespannt, was noch passiert. An sich mag ich auch Bücher, die anders sind als alles, was man kennt, hier wurde einiges gut umgesetzt und einiges eher weniger gut. Ich verstehe aber sehr gut, warum man dieses Buch sehr gerne mögen könnte. Für mich persönlich war zwischendrin zu wenig Story und zu traumartig. Oft habe ich mich gefragt, was davon wirklich passiert und was das jetzt alles zu bedeuten hat. Das Buch lässt also definitiv viel Interpretationsspielraum und vielleicht muss es auch erst einmal ein wenig wirken.
Dieses Buch war ein Fiebertraum und irgendwie weiß ich gerade auch nicht, was genau ich da gelesen habe. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden. Zwischendurch bin ich teilweise gar nicht mitgekommen und wollte schon fast abbrechen, war aber später dann doch wieder gespannt, was noch passiert. An sich mag ich auch Bücher, die anders sind als alles, was man kennt, hier wurde einiges gut umgesetzt und einiges eher weniger gut. Ich verstehe aber sehr gut, warum man dieses Buch sehr gerne mögen könnte. Für mich persönlich war zwischendrin zu wenig Story und zu traumartig. Oft habe ich mich gefragt, was davon wirklich passiert und was das jetzt alles zu bedeuten hat. Das Buch lässt also definitiv viel Interpretationsspielraum und vielleicht muss es auch erst einmal ein wenig wirken.
Description
Unsere Heldin befindet sich im Jenseits. Sie lebt im Hotel der Untoten und hat einen Arm zu wenig, dafür aber eine Krähe zu viel. An ihren Namen kann sie sich nicht erinnern, ebenso wenig an ihre Kindheit – mochte sie Erdbeereis? Hatte sie einen grünen Spielzeuglaster? Seit der »großen Katastrophe« befindet sie sich im Reich der Namen- und Geschichtslosen, und doch zeigt sie keine Resignation. Im Gegenteil, denn eine kostbare Erinnerung ist ihr geblieben: Die Erinnerung an eine Person. Mit ihr. In den Dünen. Also macht sie sich mit Krähe und ohne Arm auf den Weg nach Westen, ans Meer, auf die Suche nach dem, was sie eigentlich ist. Und auf die Suche nach dem, was man früher wohl Liebe nannte.
Es währt für immer und dann ist es vorbei ist ein hinreißend skurriler, witziger und ergreifender Streifzug durch eine Welt ohne Gewissheiten. Eine Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich scheint und in der sich aber die Frage, was uns im Kern ausmacht, auf haarsträubend einleuchtende Weise beantworten lässt.
Book Information
Author Description
Anne de Marcken ist Schriftstellerin, Künstlerin und Verlegerin. Ihr zweites Buch, Es währt für immer und dann ist es vorbei, war der Gewinner des Novel Prize 2022 und des Ursula K. Le Guin Prize for Fiction 2024 und wurde von Giramondo Publishing, New Directions und Fitzcarraldo Editions veröffentlicht. De Marcken lebt auf dem unangetasteten Land der Coast Salish in Olympia, Washington, wo sie als Herausgeberin und Verlegerin des kleinen, innovativen Verlags The 3rd Thing tätig ist.
Posts
Das war genial. Genau die Art von seltsam die ich mag. Eher etwas für die "stillen Denker" unter uns, die anders lesen: ruhig, düster, poetisch, mehrdeutig, meditativ, voller Metaphern, Traurigkeit und trotzdem wunderschön. Ein Buch, was dafür sorgt, dass man sich ins Gras legen, der Natur lauschen und seiner eigenen Endlichkeit nachfühlen will. - Und plötzlich fährt ein Auto vorbei und man möchte weinen. Anders, sehr besonders, zum immer wieder lesen. Große Empfehlung!
Zombies, die denken, fühlen und philosophieren können.
Die Hälfte des Buches war irgendwie schräg. Die Zombies erinnern sich an ihre Vergangenheit. Wissen aber nicht mehr wie sie heißen. Die weibliche Hauptfigur erinnert sich an ihre verlorene Liebe, trauert dieser nach und entscheidet sich irgendwann nichts mehr zu essen...
Wenn man sich auf eine skurrile, aber auch humorvolle Geschichte einlassen kann, die ganz anders ist als alles, was man zuvor gelesen hat, kann man hier auf ein echt tolles Buch treffen! In einer apokalyptischen Welt gibt es ein Reich zwischen Leben und Tod. Unsere Protagonistin ist in diesem Jenseits gelandet, hat alles aus ihrem alten Leben vergessen - bis auf eine Person, die ihr Herz so berührt hat, dass sie sich auf eine gefährliche Reise begibt, um endlich die Erinnerungsfetzen einordnen zu können. Auf dieser Reise erleben wir nicht nur was Menschlichkeit bedeutet, sondern bekommen auch ganz viel Anreiz, um über unsere Zeit auf der Erde nachzudenken.
Für meinen persönlichen Geschmack etwas zu philosophisch
Ansonsten eine interessante Geschichte. Leider behält sie irgendwie den Humor der ersten Seiten nicht bei, wird eher immer trauriger und trauriger. Das hat das ganze etwas für mich gedämpft. Es ist im Grunde eine Identitätsreise einer Untoten irgendwo in einer postapokalyptischen Welt, die in einem Hotel der Untoten lebt - mit allerlei anderen Untoten. Sie wissen nicht mehr wie sie eigentlich heißen, wie ihre Leben waren etc. Unsere Protagonistin begibt sich dann auf eine Reise ans Meer und versucht ihre Erinnerungen wieder greifbar zu machen. Es geht um Verlust, Identität und Erinnerungen. Schreibstil ist schön, aber irgendwie wirkt es manchmal zu gewollt.

. Dieser Roman ist das Tagebuch einer untoten Frau, die uns auf poetische Weise in die Ewigket mitnimmt! Melancholisch schwer und doch leicht in der Sprache hat mich diese Geschichte komplett in ihren Bann gezogen! 5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Unsere Heldin befindet sich in einer Art Jenseits. Sie lebt im Hotel der Untoten und hat einen Arm zu wenig, dafür aber eine Krähe zu viel. An ihren Namen kann sie sich nicht erinnern, ebenso wenig an ihre Kindheit oder irgendetwas aus ihrem lebendigen Leben. Und nun begleiten wir sie bei der Suche nach einem Sinn in der Ewigkeit! . Wir folgen in „Es währt ewig und dann ist es vorbei“ unserer Protagonisten durch eine stille apokalyptische zerfallene Welt. Ob sie wirklich ein Zombie ist… erfahren wir nicht. Aber ihr Verhalten und das Verhalten ihrer Mituntoten lässt darauf schließen, jedoch möchte unsere Heldin dieses Verhalten, dass sie „Hunger“ nennen für sich beenden. Den anders als erwartet sucht sie einen Sinn in ihrer Ewigkeit. Sie versucht sich an ihr menschliches Leben zu erinnern, da immer wieder Bruchstückhafte Erinnerungsfetzen zurückkommen und ihr dadurch ein wenig Menschlichkeit wiedergeben. Die Liebe, Wärme und Freude, die sie mal empfand tragen sie weiter und helfen ihr einen Plan für ihre Ewigkeit zu schaffen. Auf dem Weg in ihre Ewigkeit hat sie ebenfalls einige interessante groteske eigensinnige Gefährten. . Dieser Roman hat mich formlich in seine Welt gezogen, ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen. Und auch wenn dieses Buch dünn und schnell durchgelesen ist, hallt es noch lange nach. Mir erging es jedenfalls so. Erst nach einigen Tagen wurde mir richtig bewusst, wie tiefgründig dieser Roman ist. Voller Andeutungen, voller Kontraste, Komik, Tragik und Schöhnheit zeigt der Roman von de Marcken eine andere Seite Untoter und schafft damit einen nachdenklichen Roman über das Leben und seine Vergänglichkeit. . Und können wir bitte noch festhalten, wie wunderschön dieses Cover ist! . Bitte lesen! 🖤

"Aber Untotsein bedeutet Überflüssigsein, für immer. Der Mond ist immer voll. Wir träumen, ohne zu schlafen. Wir weigern uns, zur Erde zurückzukehren. Hunger ist unerbittlich." Sie, er oder es... Ich bin mir unsicher ohne Namen aber mit Erinnerungen und einem unstillbaren Hunger an Traurigkeit. Ein Leben in der Zwischenwelt, weder bei den Lebenden, noch bei den Toten. Es sind Untote. Auf dem Weg der Erinnerungen, auf der Suche nach dem Meer und der Liebe findet sie, er, es zu sich selbst. Klingt alles einwenig konfus, war es auch gewesen. Aber irgendwie hat die Geschichte mich doch am Ende gefangen. Aus der Sicht eines Untoten erzählt, weder tot noch lebendig. Ein Mischung aus "The Walking Dead", "Warm Bodies" und der kunst von Hieronymus Bosch. Man muss sich drauf einlassen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele mit dem Buch nichts anfangen können, aber mich hat es sehr gefesselt. So anders, so einzigartig! Im Grunde geht es um Trauer und das auf sehr existenzielle Art. Es geht auch um Zombies und diesbezüglich wird wenig ausgespart. Aber es ist in Teilen auch wunderschön und ganz tief in meine Fasern eingedrungen. Ein Buch zum Fühlen, weniger zum Verstehen.
Zunächst einmal: Der Preis von 23 Euro für 140 spärlich und lückenhaft bedruckte Seiten regt nicht unbedingt zum Kauf an. Da hat der Verlag also ordentlich zugelangt – und in einen Grafiker wurde davon schon mal nicht viel investiert, denn das Cover wurde mit KI-„Unterstützung“ erzeugt. Die Grundidee der Erzählung ist allerdings interessant: eine Zombiegeschichte aus der Sicht einer Betroffenen, die eben nicht, wie es das Genreklischee normalerweise vorgibt, eine stumpfe, gedankenlose Hülle ist, sondern durchaus noch eigene Gedanken und Gefühle hat. Na ja, und Hunger auf Menschenfleisch natürlich, denn so viel Klischee muss dann doch sein. Zombies mussten ja in der Geschichte der Popkultur schon als Metapher für alles Mögliche herhalten. Auch hier könnte man sie z.B. ganz allgemein als Symbol für Verlust deuten. Verlust des Lebens, der Menschen um einen herum, der eigenen Menschlichkeit, der gewohnten Normalität und nicht zuletzt der eigenen Erinnerungen und damit Vergangenheit. Eine Demenz-Metapher sozusagen. Wobei: konsequent ist das auch nicht. Denn einerseits betont die Erzählerin, dass sie kaum noch etwas aus ihrem vorherigen Leben weiß, andererseits besteht das Buch größtenteils aus Rückblenden und Erinnerungen. Hmm. Wohl eher partielle Demenz. Im Anfangsstadium. Zur Handlung nur so viel: Gleich zu Beginn gräbt sich die Protagonistin ein Loch in die Hüfte, in das sie eine am Wegesrand gefundene tote Krähe legt. Fortan trägt sie diese somit stets bei sich. Die Krähe sagt dann ständig so Sachen wie: -Scharf. Sicher. Falte. -Bitter. Fels. Moor. oder auch -Ei. Keks. Hut. Das ist sicher alles sehr hintergründig und tiefsinnig. Irgendwie. Auf einer Metaebene. Oder - anderer Interpretationsansatz: ziemlicher Quatsch. Wer weiß das schon? Um das Buch genießen zu können, muss man ohnehin ein Faible für bedeutungsschwangere Sprache bei spärlich vorhandener Handlung haben. Vielleicht ist es einem dann möglich, Erkenntnisgewinn aus Passagen wie diesen zu ziehen: "Du würdest sagen: Woher weißt du all das? Und ich würde achselzuckend antworten: Woher weiß irgendjemand irgendetwas?" Übersetzer Clemens Setz gilt ja ebenfalls als sprachlicher Könner, der seinerseits selbst schon Literaturpreise eingeheimst hat ... verwendet zugleich aber Reverse-Lübke-Englisch - Formulierungen wie "Ich gehe westwärts, weil ich dich im Westen erinnere." Na ja. Fairerweise sei allerdings gesagt: Es gibt auch durchaus gelungene Passagen. Nachdenkliche Momente, schöne Formulierungen, eindringliche - wenn auch zumeist grausame - Szenen. Die zweite Hälfte hat mich zumindest halbwegs mit dem Buch versöhnt, zumal dort auch tatsächlich etwas Handlung ins Spiel kommt, die ich auch gar nicht mehr komplett uninteressant fand. Aber insgesamt war das für meinen Geschmack viel zu wenig. Mehr Schein als Sein. Offensichtlich habe ich das erforderliche oben genannte Faible also nicht.
Gedanken kommen und gehen
So würde ich es in diesem Buch zusammenfassen. Man hat keinen Namen mehr, man ist was man erlebt hat und doch nichts mehr. Im Buch greift schon verschiedene Thematiken auf und philosophische Denkanstöße sollen gegeben sein. Das alles wird jedoch von einer chaotischen Erzählweise überschattet. Bei der Kürze des Buches ja noch zu verstehen. Nichtsdestotrotz würde ich es eher als eine Sammlung von unterschiedlichen Gedanken betiteln. Welche in einem grobem Plot erklärt
“Then I have the feeling of needing to let go and the feeling of having let go at the same time. This - this - is what it feels like to be undead. And this is what it felt like to be alive.“
Erschütterten, ergreifend und so undurchsichtig zu gleichen Zeit. Man bekommt das Gefühl, so viel und gleichzeitig doch so wenig zu verstehen. Die Reise, auf die die Protagonistin uns nimmt, gibt dem Leser das Gefühl des ständigen Fehlens und des Verlangens nach etwas, was niemals erreicht wird. Es regt zum nachdenken und hinterfragen an. Eine bizarre und dennoch wunderschöne Erzählung von Tod, dem Leben, und alles was dazwischen liegt.

Skurril
Eine namenlose Protagonistin steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Sie ist untot, lebt als eine Art Zombie mit Artgenossen in einem Hotel und versucht, dem unaufhörlichen Hunger zu widerstehen. Die Untoten erinnern sich bruchstückhaft an ihr früheres Leben, jedoch niemals an ihren eigenen Namen, jedoch an einen prägenden Verlust. Wie es zu dieser Apokalypse kam, ist zweitrangig. Vielmehr geht es um die Trauer der Protagonistin, die ihre Partnerin vermisst. Ich habe das Buch von der Büchergilde zugeschickt bekommen und hätte es mir anders wahrscheinlich niemals ausgewählt. Es war irgendwie okay, aber mehr auch nicht. Waren zum Glück nur 145 Seiten, viel mehr hätte ich nicht geschafft. Science Fiction ist einfach nicht so meins.
Ich hab eine Weile gebraucht, um die Feinheiten dieser tragisch komischen Geschichte zu verstehen. Die Welt der Protagonistin ist keine einfache und sich in sie hineinzuversetzen viel mir schwer. Gelegentlich drehte sich mir der Magen und im selben Atemzug wurde mein Herz ganz schwer. Eine Story die überrascht und Spuren hinterlässt - wo auch immer.
Es währt für immer und dann ist es vorbei ist kein typischer Horror-Roman — sondern eine ungewöhnliche, nachdenkliche Erzählung, die dich noch lange nach dem Lesen begleitet. Ideal für alle, die literarische Phantasie mit existentialem Tiefgang kombinieren möchten.

Empfindsame Zombies: Ein skurriler Blickwinkel auf das Thema Sterblichkeit.
Klappentext und Titel dieses Buches haben mich sofort für sich gewonnen. Leider empfand ich die Erzählweise als eine anstrengend zu lesende Aneinanderreihung von Metaphern. Normalerweise genieße ich diese, hier war es mir irgendwie zu viel. Der komplette Lesefluss hat unter der Last der Metaphern (und der viel zu vielen Absätze) gelitten. Zudem fand ich, der Originalität zum Trotz, das Klischee von der Selbstfindungsreise, die am Meer endet, ziemlich ernüchternd.
poems from the undead
A very poetic story about death, life, longing and grief. The author takes us into a unique perspective - one of a 'zombie' and their inner workings, wishes and sorrows. The protagonist is very sympathetic and you really want them to reach their goal. In a world where your memory of your former self is lost because you are undead, living amongst the living (?) the only real goal is to remember, and to not forget. Anne de Marcken really took me on a special ride to the weirdest places in the mind and the world. I would've liked it to be longer tbh but it's the beauty that lies in the briefness of a story too. _______________________________________________ I say, "Why is the moon always full?" Marguerite says , "What is it filled with?" "Hunger?" I say. "Grief," she says. I want to hold the crow in my arms. — p. 35 It w a s the end. But we did not know it then. You do not know the end has happened until later. Or you do not admit it. Looking back, you can see it. And you realize that all the time after that was just an effort to keep going as if it weren't already over. — p. 51

Dieses Buch war ein Fiebertraum und irgendwie weiß ich gerade auch nicht, was genau ich da gelesen habe. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden. Zwischendurch bin ich teilweise gar nicht mitgekommen und wollte schon fast abbrechen, war aber später dann doch wieder gespannt, was noch passiert. An sich mag ich auch Bücher, die anders sind als alles, was man kennt, hier wurde einiges gut umgesetzt und einiges eher weniger gut. Ich verstehe aber sehr gut, warum man dieses Buch sehr gerne mögen könnte. Für mich persönlich war zwischendrin zu wenig Story und zu traumartig. Oft habe ich mich gefragt, was davon wirklich passiert und was das jetzt alles zu bedeuten hat. Das Buch lässt also definitiv viel Interpretationsspielraum und vielleicht muss es auch erst einmal ein wenig wirken.
Dieses Buch war ein Fiebertraum und irgendwie weiß ich gerade auch nicht, was genau ich da gelesen habe. Vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden. Zwischendurch bin ich teilweise gar nicht mitgekommen und wollte schon fast abbrechen, war aber später dann doch wieder gespannt, was noch passiert. An sich mag ich auch Bücher, die anders sind als alles, was man kennt, hier wurde einiges gut umgesetzt und einiges eher weniger gut. Ich verstehe aber sehr gut, warum man dieses Buch sehr gerne mögen könnte. Für mich persönlich war zwischendrin zu wenig Story und zu traumartig. Oft habe ich mich gefragt, was davon wirklich passiert und was das jetzt alles zu bedeuten hat. Das Buch lässt also definitiv viel Interpretationsspielraum und vielleicht muss es auch erst einmal ein wenig wirken.























