Erlaubnis, an Board zu kommen—Eine Painted Bay Geschichte 2

Erlaubnis, an Board zu kommen—Eine Painted Bay Geschichte 2

Ebook
3.82

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
458
Price
N/A

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1
All
4.5

Wie queer kann ein Ort sein?

*Rezensionsexemplar* Painted Bay beweist, je oller desto doller. Der erste Teil konzentrierte sich auf Judah den jüngsten der Familie Madden, diesmal steht sein älterer Bruder Leroy im Fokus und das obwohl man bisher nicht ahnen konnte wieso? Denn dieser scheint durchweg Hetero zu sein. Und ich gestehe, zu Beginn mochte ich ihn gar nicht. Leroy musste stets hinter seinem talentierten Bruder, den seine Eltern immer gefördert haben, zurück stehen. Er war nie im Mittelpunkt, musste seine Problme meist alleine bewältigen und hatte keine richtige Bezugsperson. Kein Wunder also, dass er zu einem launischen und mürrischen Einzelgänger mutiert ist, der jeden von sich weißt, der ihm auch nur ansatzweise nahe kommt. Doch dann ist da Fox, den er nicht mehr los wird, von seiner Mutter aufgezwungen, dass er in seinem Haus wohnt und dann auch noch auf der Muschelfarm aushilft, dabei zeigt er ihm mehr als einmal Zähne und Krallen. Denn Fox geht ihm unter die Haut viel mehr, als sein angebliches Heteroherz vertragen kann. Aber darf er das? Darf er queer sein, obwohl er seinen Bruder nie unterstützt hat und auch seiner Mutter vor den Kopf gestoßen ist, als diese sich als Bi geoutet hat. Hat er ein Recht dazu es zuzulassen und einfach er selbst zu sein? Fox hat schon viel erlebt in seinem Leben, gerade die letzte Zeit war für ihn schwer und er steckt mitten ihm Rosenkrieg mit seinem Ex. Der hat ihm nicht nur seine Existenzgrundlage genommen, sondern droht damit seinen letzten Anker Mack, seine geliebte Hündin, zu beanspruchen. Also flieht er aus der Situation hin zu seiner Mutter, die Freundin von Leroys Mama, um eine Weile in ihrer Nähe zu sein. Was jeder wohl versteht, er hat den Männern abgeschworen, vor allem aber dem gutaussehenden Stiefbruder in Spe, der bissiger ist als ein Hai und mit mehr Gift um sich schießt als eine Kobra und doch bekommt er ihn nicht aus seinem Kopf, denn hinter der Fassade steckt ein liebenswürdiger, sanfter und hinreißender Mann. Zumindest wenn man dem glauben kann, was ab und zu daraus hervorblitzt. Werde ich wieder zu ausschweifend? Vielleicht, doch auch dieses Buch hat mich gefesselt, wütend gemacht, ich habe mitgefiebert, dass sie sich doch bitte endlich kriegen, gefeiert als es soweit war und Schimpftriaden auf Van losgelassen (der ARS*H!). Ich könnte wieder so viel mehr erzählen, über die klärenden Gespräche von Leroy mit Judah und seiner Mutter, wie die Brüder sich angenähert haben, wie sie einigen Waisen ein neues zu Hause gaben (und damit ist auch Kane gemeint), wie schön die gemeinsamen Momente zwischen Fox und Lee waren und wie frustierend es war, als dieser wieder alle Mauern zur Abwehr hochgefahren hat. Es gab neben der Liebesgeschichte auch weitere Stroystränge, die gut durchdacht und eingearbeitet wurden, mich schockiert, aber auch glücklich gemacht haben und für die ich so schnell nicht genug Worte finde. Auch wenn sie mich im ersten Teil ein ganz klitzekleines bisschen mehr überzeugt haben. Auf jeden Fall ein sehr würdiger Nachfolger der Reihe und unfassbar gut geschrieben. Tatsächlich ist mir im Laufe der Geschichte auch Leroy ans Herz gewachsen, was ich nicht erwartet habe. Ich bin gespannt, ob das bei euch auch so ist. Seit ihr neugierig geworden? Leroy und Fox warten auf euch 🧡

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