Einen Herbst und einen Winter lang (Stadtlichter 1)
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"Einen Herbst und einen Winter lang" ist der Auftakt zur Familiensaga Stadtlichter, über eine große Liebe und die gesellschaftlichen Schranken der Kaiserzeit. Nachdem der Vater ihre Familie nach tragischen Ereignissen verlassen hat, müssen Isa und ihr kleiner Bruder betteln gehen um sich das nötigste kaufen zu können. Mit von der Partie ist der Nachbarsjunge Victor, der ihnen alles wichtige beibringt. Eines Tages rettet Isa die kleine Lotta und es tritt Henning Wittmann in ihr Leben. Es beginnt eine herzzerreißende Geschichte, in der sich die Wege von Isa und Henning mehr als einmal kreuzen. Werden sie am Ende ihr Glück finden und trotz der gesellschaftlichen Hürden einen gemeinsamen Weg finden?
Eine wunderbare schöne Geschichte über das Leben am Anfang des 20. Jahrhunderts und der zwei Klassengesellschaft. Die Reichen feiern die Feste wie sie fallen und die Arbeiterwelt muss sehen wo sie bleibt. Der lebendige Schreibstil lässt einen tief in die damalige Berliner Welt eintauchen. Als Berlinerin ist es immer wieder schön zu lesen wie Berlin früher aus sah bzw. wie das Treiben/Leben in der Stadt war. Die Charaktere im Buch sind alle sehr gut herausgearbeitet und passen sehr gut ins Berlin der 1900er Jahre. Mit vielen der Akteure hat man direkt eine Empathie. Isa ist einem sofort sympathisch und lässt sich trotz ihrer schweren Situation nicht runterziehen und geht positiv durchs Leben. Das macht sie unheimlich sympathisch. Henning schließt man ebenso schnell ins Herz und auch wenn er vielleicht die Dinge nicht immer sofort sieht wie sie sind, hat er klare und gute Vorstellungen vom Leben und versucht das richtige zu tun. Eine Geschichte die ans Herz geht und sehr interessant geschrieben ist. Interessant fand ich auch die Einbindung vom Beginn des ersten Weltkrieges. Es war mal eine andere Sichtweise und sehr gut umgesetzt. Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich darauf den 2. Teil zu lesen. 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle die einmal ins historische Berlin eintauchen wollen.
Berlin, 1908. Nirgendwo sonst prallen die sozialen Gegensätze der Klassengesellschaft so aufeinander wie hier: Die Oberschicht feiert rauschende Feste, während die Arbeiterschaft in ärmlichen Verhältnissen ihr Leben fristet. Nach einem Unfall des Vaters in der Maschinenfabrik Wittmann droht Isa und ihrer Familie das soziale Elend. Doch die kämpferische Isa gibt sich nicht geschlagen. Unter den wachen Augen des gewitzten Nachbarsjungen Viktor gehen sie und ihr kleiner Bruder Moritz zum Alexanderplatz, um zu betteln. Ein tragisches Ereignis führt Isa dort eines Tages mit dem zwei Jahre älteren Henning Wittmann zusammen. Sie ahnt nicht, dass auch das Leben des Industriellensohns seine Schattenseiten hat, und obwohl sie weiß, dass Welten zwischen ihr und dem hilfsbereiten Jungen liegen, hofft sie, ihn wiederzusehen. Auch Henning, der sich gegen die Fesseln wehrt, die seine Familie ihm anlegt, kann die Bettelkinder vom Alexanderplatz nicht vergessen und macht sich auf die Suche nach ihnen. Meinung Einen Herbst und einen Winter lang“ von Margit Steinborn ist der Auftakt zu einer neuen Familiensaga „Stadtlichter“. Dieser Roman hat mich von Beginn an gefesselt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. In abwechselnden Kapiteln beschreibt die Autorin das Leben von Isa und Henning. Sie ist sehr nah dran an ihren Protagonisten und die ausführlichen Beschreibungen haben Bilder in meinen Kopf entstehen lassen Die Autorin versteht sich darauf die Probleme beider Schichten darzustellen. Das Ende fand ich sehr ergreifend. Große Lese Empfehlung
Was für ein Rührstück: Legte man über Isas Wohnumfeld ein wenig Weichzeichner, könnte man die Geschichte ohne Probleme anstelle der Schmonzetten von Rosamunde Pilcher auf dem Sonntagssendeplatz des ZDF unterbringen. Ja, die extremen sozialen Klassenunterschiede im beginnenden 20. Jahrhundert werden aufgezeigt, um aber mit einer immer unglaubwürdiger werdenden Liebesgeschichte zugekleistert zu werden. Weil sich die Geschichte leicht hören lässt und für den einen oder anderen Moment der Rührung sorgt, wäre sie mir vielleicht 2,5/5, aufgerundet 3/5 Sterne wert - wenn dann nicht mit der nächsten Kehrtwendung wieder einer dieser unsäglichen Cliffhanger herbeikonstruiert worden wäre.
Isa und Henning zwei Berliner Kinder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lernen sich in den Wirren eines Unfalls kennen. Sie verlieren sich aber zugleich wieder. Dennoch müssen beide immer an den jeweils anderen denken. Ihre Kindheiten könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein und so sind sie gefangen in ihren Gesellschaftsschichten. Noch dazu kommt Henning aus der Industriellenfamilie Wittmann, was für Isa den Schatten, den er auf ihre Freundschaft wirft, noch dunkler macht. „Einen Herbst und einen Winter lang“ von Margit Steinborn ist der erste Teil der Stadtlichter-Saga. Margit Steinborn ist mit diesem Roman ein hochemotionaler und feinfühliger Roman gelungen. Schon allein das Cover spiegelt diese Emotionalität wider. Die beiden Protagonisten Isa und Henning sind sensibel ausgearbeitet. Obwohl Isa über wenig Schulbildung verfügt, weil sie aus einer sehr armen Familie im Berliner Scheunenviertel stammt, ist sie absolut strebsam und intelligent. Sie versucht, aus allen Situationen das Beste zu machen und ist eine Kämpferin. Dabei vergisst sie nie, wo sie herkommt und es mangelt ihr nicht an Höflichkeit und Respekt. Henning dagegen scheint an der Sonnenseite des Lebens zu leben. Seine Familie, eine Industriellenfamilie, lebt in einer riesigen Villa mit Personal. Er hat Schuldbildung, einen Hund und immer genug zu essen. Doch Henning ist ebenso sensibel. Er setzt sich für Schwächere ein und nutzt den goldenen Löffel, mit dem er geboren wurde nicht aus, im Gegenteil, er versucht ihn für andere zu nutzen. Die Geschichte spielt zu Zeiten des Kaiserreichs und reicht bis zum Beginn des ersten Weltkrieges. Die Autorin hat dabei die standesrechtlichen Unterschiede wunderbar dargestellt und in den Kapiteln wird die Geschichte aus Hennings und Isas Perspektive erzählt. Es hat mir vor allem gefallen, welche Personen mir innerhalb dieses Romans begegnet sind, denn es waren durchaus alle starke und hilfsbereite Charaktere, an denen man sich durchaus auch in der heutigen Zeit noch ein Beispiel nehmen kann. Fazit: Der Beginn einer emotionalen Geschichte über Standesunterschiede und Licht und Schatten in den verschiedenen Lebenssituationen. Eine Empfehlung für all jene, die historische und ergreifende Romane mögen!
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"Einen Herbst und einen Winter lang" ist der Auftakt zur Familiensaga Stadtlichter, über eine große Liebe und die gesellschaftlichen Schranken der Kaiserzeit. Nachdem der Vater ihre Familie nach tragischen Ereignissen verlassen hat, müssen Isa und ihr kleiner Bruder betteln gehen um sich das nötigste kaufen zu können. Mit von der Partie ist der Nachbarsjunge Victor, der ihnen alles wichtige beibringt. Eines Tages rettet Isa die kleine Lotta und es tritt Henning Wittmann in ihr Leben. Es beginnt eine herzzerreißende Geschichte, in der sich die Wege von Isa und Henning mehr als einmal kreuzen. Werden sie am Ende ihr Glück finden und trotz der gesellschaftlichen Hürden einen gemeinsamen Weg finden?
Eine wunderbare schöne Geschichte über das Leben am Anfang des 20. Jahrhunderts und der zwei Klassengesellschaft. Die Reichen feiern die Feste wie sie fallen und die Arbeiterwelt muss sehen wo sie bleibt. Der lebendige Schreibstil lässt einen tief in die damalige Berliner Welt eintauchen. Als Berlinerin ist es immer wieder schön zu lesen wie Berlin früher aus sah bzw. wie das Treiben/Leben in der Stadt war. Die Charaktere im Buch sind alle sehr gut herausgearbeitet und passen sehr gut ins Berlin der 1900er Jahre. Mit vielen der Akteure hat man direkt eine Empathie. Isa ist einem sofort sympathisch und lässt sich trotz ihrer schweren Situation nicht runterziehen und geht positiv durchs Leben. Das macht sie unheimlich sympathisch. Henning schließt man ebenso schnell ins Herz und auch wenn er vielleicht die Dinge nicht immer sofort sieht wie sie sind, hat er klare und gute Vorstellungen vom Leben und versucht das richtige zu tun. Eine Geschichte die ans Herz geht und sehr interessant geschrieben ist. Interessant fand ich auch die Einbindung vom Beginn des ersten Weltkrieges. Es war mal eine andere Sichtweise und sehr gut umgesetzt. Ich bin gespannt wie es weitergeht und freue mich darauf den 2. Teil zu lesen. 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle die einmal ins historische Berlin eintauchen wollen.
Berlin, 1908. Nirgendwo sonst prallen die sozialen Gegensätze der Klassengesellschaft so aufeinander wie hier: Die Oberschicht feiert rauschende Feste, während die Arbeiterschaft in ärmlichen Verhältnissen ihr Leben fristet. Nach einem Unfall des Vaters in der Maschinenfabrik Wittmann droht Isa und ihrer Familie das soziale Elend. Doch die kämpferische Isa gibt sich nicht geschlagen. Unter den wachen Augen des gewitzten Nachbarsjungen Viktor gehen sie und ihr kleiner Bruder Moritz zum Alexanderplatz, um zu betteln. Ein tragisches Ereignis führt Isa dort eines Tages mit dem zwei Jahre älteren Henning Wittmann zusammen. Sie ahnt nicht, dass auch das Leben des Industriellensohns seine Schattenseiten hat, und obwohl sie weiß, dass Welten zwischen ihr und dem hilfsbereiten Jungen liegen, hofft sie, ihn wiederzusehen. Auch Henning, der sich gegen die Fesseln wehrt, die seine Familie ihm anlegt, kann die Bettelkinder vom Alexanderplatz nicht vergessen und macht sich auf die Suche nach ihnen. Meinung Einen Herbst und einen Winter lang“ von Margit Steinborn ist der Auftakt zu einer neuen Familiensaga „Stadtlichter“. Dieser Roman hat mich von Beginn an gefesselt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. In abwechselnden Kapiteln beschreibt die Autorin das Leben von Isa und Henning. Sie ist sehr nah dran an ihren Protagonisten und die ausführlichen Beschreibungen haben Bilder in meinen Kopf entstehen lassen Die Autorin versteht sich darauf die Probleme beider Schichten darzustellen. Das Ende fand ich sehr ergreifend. Große Lese Empfehlung
Was für ein Rührstück: Legte man über Isas Wohnumfeld ein wenig Weichzeichner, könnte man die Geschichte ohne Probleme anstelle der Schmonzetten von Rosamunde Pilcher auf dem Sonntagssendeplatz des ZDF unterbringen. Ja, die extremen sozialen Klassenunterschiede im beginnenden 20. Jahrhundert werden aufgezeigt, um aber mit einer immer unglaubwürdiger werdenden Liebesgeschichte zugekleistert zu werden. Weil sich die Geschichte leicht hören lässt und für den einen oder anderen Moment der Rührung sorgt, wäre sie mir vielleicht 2,5/5, aufgerundet 3/5 Sterne wert - wenn dann nicht mit der nächsten Kehrtwendung wieder einer dieser unsäglichen Cliffhanger herbeikonstruiert worden wäre.
Isa und Henning zwei Berliner Kinder, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lernen sich in den Wirren eines Unfalls kennen. Sie verlieren sich aber zugleich wieder. Dennoch müssen beide immer an den jeweils anderen denken. Ihre Kindheiten könnten jedoch nicht unterschiedlicher sein und so sind sie gefangen in ihren Gesellschaftsschichten. Noch dazu kommt Henning aus der Industriellenfamilie Wittmann, was für Isa den Schatten, den er auf ihre Freundschaft wirft, noch dunkler macht. „Einen Herbst und einen Winter lang“ von Margit Steinborn ist der erste Teil der Stadtlichter-Saga. Margit Steinborn ist mit diesem Roman ein hochemotionaler und feinfühliger Roman gelungen. Schon allein das Cover spiegelt diese Emotionalität wider. Die beiden Protagonisten Isa und Henning sind sensibel ausgearbeitet. Obwohl Isa über wenig Schulbildung verfügt, weil sie aus einer sehr armen Familie im Berliner Scheunenviertel stammt, ist sie absolut strebsam und intelligent. Sie versucht, aus allen Situationen das Beste zu machen und ist eine Kämpferin. Dabei vergisst sie nie, wo sie herkommt und es mangelt ihr nicht an Höflichkeit und Respekt. Henning dagegen scheint an der Sonnenseite des Lebens zu leben. Seine Familie, eine Industriellenfamilie, lebt in einer riesigen Villa mit Personal. Er hat Schuldbildung, einen Hund und immer genug zu essen. Doch Henning ist ebenso sensibel. Er setzt sich für Schwächere ein und nutzt den goldenen Löffel, mit dem er geboren wurde nicht aus, im Gegenteil, er versucht ihn für andere zu nutzen. Die Geschichte spielt zu Zeiten des Kaiserreichs und reicht bis zum Beginn des ersten Weltkrieges. Die Autorin hat dabei die standesrechtlichen Unterschiede wunderbar dargestellt und in den Kapiteln wird die Geschichte aus Hennings und Isas Perspektive erzählt. Es hat mir vor allem gefallen, welche Personen mir innerhalb dieses Romans begegnet sind, denn es waren durchaus alle starke und hilfsbereite Charaktere, an denen man sich durchaus auch in der heutigen Zeit noch ein Beispiel nehmen kann. Fazit: Der Beginn einer emotionalen Geschichte über Standesunterschiede und Licht und Schatten in den verschiedenen Lebenssituationen. Eine Empfehlung für all jene, die historische und ergreifende Romane mögen!










