Einen dunklen Prinzen zu verführen: Eine süchtig machende Enemies to Lovers Fantasy Romance (Die Iron Crystal-Reihe 1)
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🫠Mehr ein magisches Abenteuer als eine heiße Romanze! 😅
Gwen wird ins magische Avalon verschleppt und merkt schnell, dass die Magie dort eher „auf Sparflamme“ läuft. Der dunkle Prinz Mordred sorgt mit seinem Kristallgefängnis für magische Wesen für ordentlich Unruhe. Gwen soll nun sein Vertrauen und seine Zuneigung gewinnen, um die Magie zu retten. Klingt vielversprechend, oder? Aber… verführen? Das kann man bei Gwen eher in die Kategorie „Ich hole mir die zweite Tasse Kaffee, um die Augen aufzuhalten“ packen. 😅 Ein Stück Schokoladenkuchen wäre wesentlich verführerischer als sie. Und Mordred, dieser mysteriöse Prinz? Wie Gwen tatsächlich Sympathie zu Mordred entwickelt, bleibt mir ein Rätsel. Er hat mehr launische Phasen als ein Teenager.🤷♀️ Was mir jedoch wirklich gefallen hat, ist das Worldbuilding! Avalon wird hier so richtig neu und frisch präsentiert – und das Magiesystem ist absolut einzigartig. Es hat wenig mit dem klassischen Avalon zu tun, das wir aus der Artus-Sage kennen, und das macht es spannend und interessant! Trotz all dieser kleinen Mängel: Das Buch ist definitiv einen Blick wert und ich bin nicht abgeneigt, Teil 2 zu lesen. Vielleicht wird es ja noch ein bisschen „verführerischer“! 😉

Zog mich in die magische Welt von Avalons.
Einen dunklen Prinzen zu verführen von Kathryn Ann Kingsley ist der erste Band der Iron Crystal Reihe und zog mich in die magische Welt von Avalons. Die Protagonistin Gwen geriet unabsichtlich nach Avalon und begibt sich auf die Suche nach einem Weg zurück auf die Erde, als sie vom mächtigen Herrscher Mordred gefangen genommen wird, welcher mit eisener Hand regiert. Das Buch hatte mich so in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum aus den Händen legen konnte, da die Dialoge zwischen den verschiedenen Charakteren sehr spannend oder unterhaltsam waren. Mit einem guten Gewissen kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der dunkle Enemies to Lovers Romantasy mit Slow Burn Vibes liebt.

Reziexemplar NG: Rezi folgt im Februar
Gwen ist ein tollpatschiges Mädchen aus Kansas. Als sie eines Tages versehentlich eine Kerze umstößt, entsteht rasend schnell ein tödliches Inferno - und ein magisches Portal obendrein. Gwen hat die Wahl: im Geuer sterben, oder durch das Portal springen. Plötzlich findet sie sich in einer ihr unbekannten magischen, aber sehr düsteren Welt wieder. Herrscher dieser Welt ist der Eisenprinz Mordred, der Gwen als Bedrohung ansieht und töten will. Er nimmt sie als seine Gefangene mit auf seine Burg. Doch dort erkennt Gwen, dass sich die Welt nicht so leicht in "Gut und Böse" teilen lässt, und der Prinz tiefe Wunden trägt... Meine Meinung: Das war so herrlich trashig! Ich habs geliebt! Gwen ist total einfältig, aber sie entwickelt Mut und zeigt Biss, je länger sie auf Mordreds Burg ist. Mordred ist der perfekte morally grey character und die slow burn romance zwischen den beiden wirklich gelungen. An vielen Stellen wirkt die Handlung/Entwicklung/Gespräche doch recht plump, aber wie gesagt, ich mochte das trashigs echt gern. Der Cliffhanger war erwartbar unerwartet - ich denke, man muss es gelesen haben, um diese Meinung zu verstehen. Ins Detail gehe ich aufgrund Spoilers nicht. Fazit: Her mit Band 2, ganz klar!
Das Buch „Einen Dunklen Prinzen zu verführen“ ist der Auftakt von Kathryn Ann Kingsleys vierteiliger Iron Crystal Reihe und auch mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Er ist einfach gehalten, locker, leicht zu verstehen und passt sehr gut zu der Geschichte. Das Erzähltempo ist angenehm, mal plätschert die Geschichte leicht vor sich hin, mal gibt es Spannungen in unterschiedlichen Formen. Erzählt wird die Story aus der Sicht von Gwen und Mordred. Die Perspektivwechsel haben mir gut gefallen, da man so auch in die Gedanken beider Charaktere eintauchen konnte. Die Charaktere empfand ich insgesamt als ansprechend, hatte gerade aber mit Gwen so meine Probleme. Mir persönlich war sie etwas zu naiv und wankelmütig und ich empfand sie nicht wirklich als starke Protagonistin, was aber auch vollkommen ok ist. Dafür waren ihre Reaktionen vor allem ihre Panik nachvollziehbar, als sie sich plötzlich in Avalon wiederfand. Gut gefiel mir ihre lockere Art und der Umgang mit Mordred und den Rittern. Mordred ist ein skrupelloser und harter Herrscher. Ich mochte es aber, dass seine Beweggründe für seine Handlungen in der Geschichte erläutert wurden und auch zum Teil nachvollziehbar waren. Die Spannungen zwischen ihm und Gwen mochte ich gerne. Hier gefiel mir vor allem, dass sich Gwen ihre eigene Meinung über Mordred bilden wollte, auch wenn sie schon schlimme Dinge über ihn gehört hat. Was aber zwischen den beiden passiert, das müsst ihr selbst lesen. Mir hat der Auftakt der Iron Crystal Reihe insgesamt gut gefallen. Ich mochte Avalon als Setting sehr gerne und auch der Bezug zur King Arthur Saga hat mir sehr gefallen. Leider war mir persönlich der Verlauf der Geschichte doch etwas zu vorhersehbar. Trotzdem hatte ich eine angenehme Lesezeit mit dem Buch und vergebe der Geschichte insgesamt vier Sterne.

Wie man einen Mann verführt
Gwendolyn, 19 Jahre alt, kämpft mit Panikattacken, einem gebrochenen Herzen – und plötzlich mit einem sprechenden Kater, der sie durch ein magisches Portal ins sagenumwobene Avalon zieht. Was wie ein chaotischer Start klingt, entwickelt sich schnell zu einer klassischen „Fish out of water“-Fantasygeschichte mit Romantasy-Elementen und einer Prise dunkler Mythologie. Gwen erfährt, dass sie Feuerkräfte besitzt und eine wichtige Rolle in einem Land spielen soll, das vom sogenannten Eisenprinzen Mordred mit eiserner Hand regiert wird. Zwischen Misstrauen, Verantwortung und einer zunehmend spürbaren Anziehung zwischen den beiden entspinnt sich der Auftakt einer düsteren Saga. Die Geschichte wird abwechselnd aus Gwens und Mordreds Perspektive erzählt – ein erzählerischer Kniff, der beiden Figuren Tiefe verleiht und Einblicke in ihre jeweiligen Beweggründe ermöglicht. Gwen ist eine sympathische, wenn auch stellenweise recht naive Protagonistin. Ihre Panik, ihre Orientierungslosigkeit und ihr Bedürfnis, sich selbst treu zu bleiben, wirken authentisch. Gleichzeitig bleibt sie in manchen Momenten etwas passiv und trifft impulsive Entscheidungen, ohne allzu viel zu hinterfragen – was manchmal Frustpotenzial birgt. Mordred ist der typische Antiheld: hart, unnahbar, aber mit einer komplexen Vergangenheit, die sein Handeln verständlich macht. Seine Figur ist gut angelegt, auch wenn man stellenweise gern noch tiefer in seine Konflikte und Beziehungen – etwa zu den Rittern – eingetaucht wäre. Stilistisch überzeugt das Buch mit einem lockeren, modernen Erzählton. Besonders Gwen verleiht der Geschichte mit ihrer frechen, manchmal leicht ironischen Art eine angenehme Leichtigkeit, selbst in düsteren Momenten. Die Welt Avalon ist spannend konzipiert, wenngleich sie in ihrer Tiefe noch nicht ganz ausgeschöpft wird. Die Idee der magischen Kristalle und der Eisenwesen ist originell, hätte aber ebenfalls etwas mehr Raum zur Entfaltung verdient. Was die Romantik betrifft, entwickelt sich die Anziehung zwischen Gwen und Mordred recht zügig. Wer hier eine langsame Annäherung oder einen fein ausgearbeiteten Enemies-to-Lovers-Plot erwartet, könnte etwas enttäuscht sein. Zudem wird Mordreds herrisches Verhalten teilweise sehr unkritisch dargestellt – ein Aspekt, den man reflektieren sollte, ohne dass es den Lesespaß zwingend mindert. Fazit: „Einen Dunklen Prinzen zu verführen“ ist ein unterhaltsamer und atmosphärischer Reihenauftakt, der mit einer kreativen Welt, einer spannenden Mythologie und zwei interessanten Hauptfiguren punktet. Trotz einiger Schwächen in Tiefe, Spannung und Charakterentwicklung habe ich die Geschichte gern gelesen und freue mich auf die Fortsetzung. Wer düstere Romantasy mit Magie, alten Legenden und einer Prise Humor sucht, wird hier fündig.
Definitiv mal was anderes!
Excalibur, das magische Schwert und Avalon - einfach mal was Neues. Ein Mix zwischen heute und damals, schwarzem Humor und bitterem Ernst. Und eine nicht zu leugnende Anziehung zwischen heute und damals, Jung und Tausende Jahre alt. Was für eine Mega coole Idee ist dieses Buch bitte? Ich fand es wirklich unterhaltsam, richtig viel Wortwitz und Kreaturen, die nur aus einem Kopf mit ganz viel Fantasie entspringen können. Mit Sarah J. Maas würde ich’s nicht vergleichen, aber wer mal was anderes lesen will: hier bitte!!!!
Hier erwartet euch die Legende von Arthus, Merlin und Exkalibur mal aus einer völlig anderen Sicht, vermischt mit Intrigen, Geheimnissen, besonderer Magie, interessanten Gefühlen und ein wenig Spice
Der Schreibstil der Autorin war zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch sobald man sich hineingefuchst hat, ist er kein großes Hindernis mehr. Beschreibungen des Settings sind gut gelungen und Emotionen werden mal mehr und mal weniger gut "transportiert". Beim Setting haben wir 2 verschiedene Fassetten. Einmal die moderne Welt, wie die Leser sie kennen und einmal die Avalons. Einerseits nichts besonderes und auf der anderen Seite leider ziemlich traurig. Mich hat sie persönlich jetzt nicht vom Hocker gerissen. Anders bei den Charakteren. Im Verlauf des Buches lernt man wieder viele verschiedene Personen kennen, doch die zwei wichtigsten sind Mordred, der Eisenprinz und unsere Protagonistin Gwen. Beide grundauf verschieden, doch auf ihre Weise durchdacht. Ich mochte beide eigentlich ganz gerne, wenn sie auch spezielle Eigenschaften haben. Kommen wir nun aber zu der Story. Durch den Klappentext hatte ich eine völlig andere Vorstellung und wurde daher immer wieder überrascht, wenn auch nicht nur positiv. Man hat einen klaren roten Faden, der sich durch die Ereignisse zieht, eine Spannungskurve, Intrigen, Geheimnisse und auch ein wenig Spice. Für mich ist das Buch seine Lesestunden durchaus wert. Ich hatte Freude daran es zu lesen, auch wenn ich teilweise ziemlich verwirrt oder auch mal gelangweilt war. Ich werde die Fortsetzung aufjedenfall lesen.
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🫠Mehr ein magisches Abenteuer als eine heiße Romanze! 😅
Gwen wird ins magische Avalon verschleppt und merkt schnell, dass die Magie dort eher „auf Sparflamme“ läuft. Der dunkle Prinz Mordred sorgt mit seinem Kristallgefängnis für magische Wesen für ordentlich Unruhe. Gwen soll nun sein Vertrauen und seine Zuneigung gewinnen, um die Magie zu retten. Klingt vielversprechend, oder? Aber… verführen? Das kann man bei Gwen eher in die Kategorie „Ich hole mir die zweite Tasse Kaffee, um die Augen aufzuhalten“ packen. 😅 Ein Stück Schokoladenkuchen wäre wesentlich verführerischer als sie. Und Mordred, dieser mysteriöse Prinz? Wie Gwen tatsächlich Sympathie zu Mordred entwickelt, bleibt mir ein Rätsel. Er hat mehr launische Phasen als ein Teenager.🤷♀️ Was mir jedoch wirklich gefallen hat, ist das Worldbuilding! Avalon wird hier so richtig neu und frisch präsentiert – und das Magiesystem ist absolut einzigartig. Es hat wenig mit dem klassischen Avalon zu tun, das wir aus der Artus-Sage kennen, und das macht es spannend und interessant! Trotz all dieser kleinen Mängel: Das Buch ist definitiv einen Blick wert und ich bin nicht abgeneigt, Teil 2 zu lesen. Vielleicht wird es ja noch ein bisschen „verführerischer“! 😉

Zog mich in die magische Welt von Avalons.
Einen dunklen Prinzen zu verführen von Kathryn Ann Kingsley ist der erste Band der Iron Crystal Reihe und zog mich in die magische Welt von Avalons. Die Protagonistin Gwen geriet unabsichtlich nach Avalon und begibt sich auf die Suche nach einem Weg zurück auf die Erde, als sie vom mächtigen Herrscher Mordred gefangen genommen wird, welcher mit eisener Hand regiert. Das Buch hatte mich so in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum aus den Händen legen konnte, da die Dialoge zwischen den verschiedenen Charakteren sehr spannend oder unterhaltsam waren. Mit einem guten Gewissen kann ich jedem dieses Buch empfehlen, der dunkle Enemies to Lovers Romantasy mit Slow Burn Vibes liebt.

Reziexemplar NG: Rezi folgt im Februar
Gwen ist ein tollpatschiges Mädchen aus Kansas. Als sie eines Tages versehentlich eine Kerze umstößt, entsteht rasend schnell ein tödliches Inferno - und ein magisches Portal obendrein. Gwen hat die Wahl: im Geuer sterben, oder durch das Portal springen. Plötzlich findet sie sich in einer ihr unbekannten magischen, aber sehr düsteren Welt wieder. Herrscher dieser Welt ist der Eisenprinz Mordred, der Gwen als Bedrohung ansieht und töten will. Er nimmt sie als seine Gefangene mit auf seine Burg. Doch dort erkennt Gwen, dass sich die Welt nicht so leicht in "Gut und Böse" teilen lässt, und der Prinz tiefe Wunden trägt... Meine Meinung: Das war so herrlich trashig! Ich habs geliebt! Gwen ist total einfältig, aber sie entwickelt Mut und zeigt Biss, je länger sie auf Mordreds Burg ist. Mordred ist der perfekte morally grey character und die slow burn romance zwischen den beiden wirklich gelungen. An vielen Stellen wirkt die Handlung/Entwicklung/Gespräche doch recht plump, aber wie gesagt, ich mochte das trashigs echt gern. Der Cliffhanger war erwartbar unerwartet - ich denke, man muss es gelesen haben, um diese Meinung zu verstehen. Ins Detail gehe ich aufgrund Spoilers nicht. Fazit: Her mit Band 2, ganz klar!
Das Buch „Einen Dunklen Prinzen zu verführen“ ist der Auftakt von Kathryn Ann Kingsleys vierteiliger Iron Crystal Reihe und auch mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Er ist einfach gehalten, locker, leicht zu verstehen und passt sehr gut zu der Geschichte. Das Erzähltempo ist angenehm, mal plätschert die Geschichte leicht vor sich hin, mal gibt es Spannungen in unterschiedlichen Formen. Erzählt wird die Story aus der Sicht von Gwen und Mordred. Die Perspektivwechsel haben mir gut gefallen, da man so auch in die Gedanken beider Charaktere eintauchen konnte. Die Charaktere empfand ich insgesamt als ansprechend, hatte gerade aber mit Gwen so meine Probleme. Mir persönlich war sie etwas zu naiv und wankelmütig und ich empfand sie nicht wirklich als starke Protagonistin, was aber auch vollkommen ok ist. Dafür waren ihre Reaktionen vor allem ihre Panik nachvollziehbar, als sie sich plötzlich in Avalon wiederfand. Gut gefiel mir ihre lockere Art und der Umgang mit Mordred und den Rittern. Mordred ist ein skrupelloser und harter Herrscher. Ich mochte es aber, dass seine Beweggründe für seine Handlungen in der Geschichte erläutert wurden und auch zum Teil nachvollziehbar waren. Die Spannungen zwischen ihm und Gwen mochte ich gerne. Hier gefiel mir vor allem, dass sich Gwen ihre eigene Meinung über Mordred bilden wollte, auch wenn sie schon schlimme Dinge über ihn gehört hat. Was aber zwischen den beiden passiert, das müsst ihr selbst lesen. Mir hat der Auftakt der Iron Crystal Reihe insgesamt gut gefallen. Ich mochte Avalon als Setting sehr gerne und auch der Bezug zur King Arthur Saga hat mir sehr gefallen. Leider war mir persönlich der Verlauf der Geschichte doch etwas zu vorhersehbar. Trotzdem hatte ich eine angenehme Lesezeit mit dem Buch und vergebe der Geschichte insgesamt vier Sterne.

Wie man einen Mann verführt
Gwendolyn, 19 Jahre alt, kämpft mit Panikattacken, einem gebrochenen Herzen – und plötzlich mit einem sprechenden Kater, der sie durch ein magisches Portal ins sagenumwobene Avalon zieht. Was wie ein chaotischer Start klingt, entwickelt sich schnell zu einer klassischen „Fish out of water“-Fantasygeschichte mit Romantasy-Elementen und einer Prise dunkler Mythologie. Gwen erfährt, dass sie Feuerkräfte besitzt und eine wichtige Rolle in einem Land spielen soll, das vom sogenannten Eisenprinzen Mordred mit eiserner Hand regiert wird. Zwischen Misstrauen, Verantwortung und einer zunehmend spürbaren Anziehung zwischen den beiden entspinnt sich der Auftakt einer düsteren Saga. Die Geschichte wird abwechselnd aus Gwens und Mordreds Perspektive erzählt – ein erzählerischer Kniff, der beiden Figuren Tiefe verleiht und Einblicke in ihre jeweiligen Beweggründe ermöglicht. Gwen ist eine sympathische, wenn auch stellenweise recht naive Protagonistin. Ihre Panik, ihre Orientierungslosigkeit und ihr Bedürfnis, sich selbst treu zu bleiben, wirken authentisch. Gleichzeitig bleibt sie in manchen Momenten etwas passiv und trifft impulsive Entscheidungen, ohne allzu viel zu hinterfragen – was manchmal Frustpotenzial birgt. Mordred ist der typische Antiheld: hart, unnahbar, aber mit einer komplexen Vergangenheit, die sein Handeln verständlich macht. Seine Figur ist gut angelegt, auch wenn man stellenweise gern noch tiefer in seine Konflikte und Beziehungen – etwa zu den Rittern – eingetaucht wäre. Stilistisch überzeugt das Buch mit einem lockeren, modernen Erzählton. Besonders Gwen verleiht der Geschichte mit ihrer frechen, manchmal leicht ironischen Art eine angenehme Leichtigkeit, selbst in düsteren Momenten. Die Welt Avalon ist spannend konzipiert, wenngleich sie in ihrer Tiefe noch nicht ganz ausgeschöpft wird. Die Idee der magischen Kristalle und der Eisenwesen ist originell, hätte aber ebenfalls etwas mehr Raum zur Entfaltung verdient. Was die Romantik betrifft, entwickelt sich die Anziehung zwischen Gwen und Mordred recht zügig. Wer hier eine langsame Annäherung oder einen fein ausgearbeiteten Enemies-to-Lovers-Plot erwartet, könnte etwas enttäuscht sein. Zudem wird Mordreds herrisches Verhalten teilweise sehr unkritisch dargestellt – ein Aspekt, den man reflektieren sollte, ohne dass es den Lesespaß zwingend mindert. Fazit: „Einen Dunklen Prinzen zu verführen“ ist ein unterhaltsamer und atmosphärischer Reihenauftakt, der mit einer kreativen Welt, einer spannenden Mythologie und zwei interessanten Hauptfiguren punktet. Trotz einiger Schwächen in Tiefe, Spannung und Charakterentwicklung habe ich die Geschichte gern gelesen und freue mich auf die Fortsetzung. Wer düstere Romantasy mit Magie, alten Legenden und einer Prise Humor sucht, wird hier fündig.
Definitiv mal was anderes!
Excalibur, das magische Schwert und Avalon - einfach mal was Neues. Ein Mix zwischen heute und damals, schwarzem Humor und bitterem Ernst. Und eine nicht zu leugnende Anziehung zwischen heute und damals, Jung und Tausende Jahre alt. Was für eine Mega coole Idee ist dieses Buch bitte? Ich fand es wirklich unterhaltsam, richtig viel Wortwitz und Kreaturen, die nur aus einem Kopf mit ganz viel Fantasie entspringen können. Mit Sarah J. Maas würde ich’s nicht vergleichen, aber wer mal was anderes lesen will: hier bitte!!!!
Hier erwartet euch die Legende von Arthus, Merlin und Exkalibur mal aus einer völlig anderen Sicht, vermischt mit Intrigen, Geheimnissen, besonderer Magie, interessanten Gefühlen und ein wenig Spice
Der Schreibstil der Autorin war zu Beginn ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch sobald man sich hineingefuchst hat, ist er kein großes Hindernis mehr. Beschreibungen des Settings sind gut gelungen und Emotionen werden mal mehr und mal weniger gut "transportiert". Beim Setting haben wir 2 verschiedene Fassetten. Einmal die moderne Welt, wie die Leser sie kennen und einmal die Avalons. Einerseits nichts besonderes und auf der anderen Seite leider ziemlich traurig. Mich hat sie persönlich jetzt nicht vom Hocker gerissen. Anders bei den Charakteren. Im Verlauf des Buches lernt man wieder viele verschiedene Personen kennen, doch die zwei wichtigsten sind Mordred, der Eisenprinz und unsere Protagonistin Gwen. Beide grundauf verschieden, doch auf ihre Weise durchdacht. Ich mochte beide eigentlich ganz gerne, wenn sie auch spezielle Eigenschaften haben. Kommen wir nun aber zu der Story. Durch den Klappentext hatte ich eine völlig andere Vorstellung und wurde daher immer wieder überrascht, wenn auch nicht nur positiv. Man hat einen klaren roten Faden, der sich durch die Ereignisse zieht, eine Spannungskurve, Intrigen, Geheimnisse und auch ein wenig Spice. Für mich ist das Buch seine Lesestunden durchaus wert. Ich hatte Freude daran es zu lesen, auch wenn ich teilweise ziemlich verwirrt oder auch mal gelangweilt war. Ich werde die Fortsetzung aufjedenfall lesen.










