Eine Krone aus Herz und Asche: Roman | Gefährlich düstere Hexenromantasy um verbotene Gefühle von der Spiegel-Bestsellerautorin (Tale of a Huntress 3)
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Zu viel gewollt
Achtung Spoiler! Das letzte Buch der Triologie hat interessant begonnen, nach meinem Geschmack dann aber zu viele Abzweigungen genommen. Die Dämonenhexe ist zurück als wäre nichts gewesen. Nach Schattendämonen, Königsdämonen und Kaskaden kommen nun auch noch Hamnea, Weltenwanderer, Feuerdämonen und Götter dazu. Eine Maschine zerstört die Erde, Portale zwischen Erde und Dämonenwelt öffnen und schließen sich unkontrolliert. Die Hexe kann aber kein Portal zur Erde erschaffen. Stattdessen öffnet sich zufällig genau im richtigen Moment ein Tor vor genau den richtigen Personen zu genau der richtigen Welt und ändert die Geschichte. Das Portal ist auch noch offen, als die Gruppe zurückreisen will, Morrigans Wächter befinden sich davor, aber Morrigan sucht weiterhin nach einem Weg auf die Erde, statt einfach hindurch zu gehen. Noah- seineszeichens Kampftrainer der Jäger - verliert nach nur zwei Schlägen einen wichtigen Kampf und stürzt damit andere ins seelische Unglück. Es wird hin- und hergereist und alle sind sehr emotional. Dieses Buch hat mich zwischenzeitlich so frustriert, dass ich es beiseite gelegt habe. Aus meiner Sicht hätte diese Geschichte sehr viel gradliniger erzählt werden können. Das Ende entschädigt etwas, wobei auch hier nach meinem Geschmack nach dem letzten Schwerthieb hätte Schluss sein dürfen. Insgesamt war das Buch für meinen Geschmack zu viel des Guten, obwohl Alison ein interessanter und vielschichtiger Charakter ist. Schade.
Laura Labas hat es geschafft, die Trilogie mit einem Band abzuschließen, der gleichermaßen emotional, düster und hoffnungsvoll ist. Alison steht im Zentrum einer Geschichte, die sie bis an ihre Grenzen bringt. Ihr innerer Konflikt – zwischen Vertrauen, Verrat und Liebe – ist greifbar und hat mich beim Lesen vollkommen mitgerissen. Besonders der Verrat durch Gareth und ihr Ringen darum, ob sie ihm jemals wieder glauben kann, haben die Spannung noch intensiver gemacht. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt: Wut, Enttäuschung, Sehnsucht – alles war da. Die Welt der Dämonen ist noch einmal bildgewaltiger und gefährlicher beschrieben, als ich erwartet habe. Der Showdown mit Morrigan war absolut episch, voller Dramatik und gleichzeitig mit tiefen, emotionalen Momenten durchzogen. Gerade dieser Mix aus Action, Schicksal und Gefühlen hat den Band für mich zu einem echten Pageturner gemacht. Auch die zentrale Frage – ob Alison Pflicht und Liebe miteinander vereinbaren kann – hat mich bis zum Ende gefesselt. Ohne zu spoilern: Das Ende war für mich eine perfekte Mischung aus Schmerz, Hoffnung und einem würdigen Abschluss der Reihe. 🌙 Fazit: Ein Finale, das alles bietet: Herzschmerz, epische Kämpfe, Intrigen und eine Liebesgeschichte, die über Welten hinausgeht. Laura Labas bringt ihre Trilogie zu einem mitreißenden und emotionalen Ende, das lange nachhallt
"Ich werde dich finden. Mein Herz. Für immer."
Leider hat die Autorin mit dieser Trilogie viel zu viele Ideen in einem Buch vereinen wollen. Maschinen, Dämonen, Götter, Portale, Hexen, Hamnea, Weltenwanderer, Vessen und was weiß ich nicht alles - irgendwann wurde auch mir das alles zu viel. Viele Dinge wurden eher angekratzt und spielten danach überhaupt keine Rolle mehr. Oder eher nur noch eine geringe, nach einem kapitellangen Aufbau. Der dritte Band der Trilogie hat Recht interessant angefangen, das hat leider aber auch recht schnell nachgelassen. Viele Dinge sind verworren geschrieben, Handlungsorte und -zeiten ändern sich ziemlich schnell (in einem Moment redet Phi mit ihren Freunden, im nächsten ist es nachts, als sie angegriffen werden und ihre Freunde schlafen schon?) und manchmal waren für mich bestimmte Handlungen nicht nachvollziehbar (Aly redet mit der Hexenkönigin und steht mitten im Gespräch auf, die mächtige Morrigan läuft ihr hinterher?! Ich meine, ja, schattenarmen Platz suchen, aber allein dass Aly dort wegrennt hätte die Königin doch vor dem Schwur nicht zulassen müssen?). Das sind nur ein paar Beispiele, die mir präsent im Kopf geblieben sind. Der Krieg am Ende war ziemlich schnell vorbei und die Lösung dafür war auch keine Überraschung und lag auf der Hand. Weitere Tode von Nebencharakteren wurden dann auch nur nebenbei erwähnt. Die letzten zwei Kapitel liefen im Schnelldurchlauf und zum Schluss wurden nochmal ein paar unbekannte Wesen erfunden, da Alison ja sonst vor Gareth sterben würde und so wahrscheinlich eine gleiche Altersspanne aufweisen wird. (Nur eine Vermutung, wird glaube nicht näher erläutert.) Ich möchte der Autorin nochmal eine Chance geben und werde noch eine andere Reihe von ihr lesen um meine Meinung nicht allein von dieser Trilogie abhängig zu machen.

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Achtung Spoiler! Das letzte Buch der Triologie hat interessant begonnen, nach meinem Geschmack dann aber zu viele Abzweigungen genommen. Die Dämonenhexe ist zurück als wäre nichts gewesen. Nach Schattendämonen, Königsdämonen und Kaskaden kommen nun auch noch Hamnea, Weltenwanderer, Feuerdämonen und Götter dazu. Eine Maschine zerstört die Erde, Portale zwischen Erde und Dämonenwelt öffnen und schließen sich unkontrolliert. Die Hexe kann aber kein Portal zur Erde erschaffen. Stattdessen öffnet sich zufällig genau im richtigen Moment ein Tor vor genau den richtigen Personen zu genau der richtigen Welt und ändert die Geschichte. Das Portal ist auch noch offen, als die Gruppe zurückreisen will, Morrigans Wächter befinden sich davor, aber Morrigan sucht weiterhin nach einem Weg auf die Erde, statt einfach hindurch zu gehen. Noah- seineszeichens Kampftrainer der Jäger - verliert nach nur zwei Schlägen einen wichtigen Kampf und stürzt damit andere ins seelische Unglück. Es wird hin- und hergereist und alle sind sehr emotional. Dieses Buch hat mich zwischenzeitlich so frustriert, dass ich es beiseite gelegt habe. Aus meiner Sicht hätte diese Geschichte sehr viel gradliniger erzählt werden können. Das Ende entschädigt etwas, wobei auch hier nach meinem Geschmack nach dem letzten Schwerthieb hätte Schluss sein dürfen. Insgesamt war das Buch für meinen Geschmack zu viel des Guten, obwohl Alison ein interessanter und vielschichtiger Charakter ist. Schade.
Laura Labas hat es geschafft, die Trilogie mit einem Band abzuschließen, der gleichermaßen emotional, düster und hoffnungsvoll ist. Alison steht im Zentrum einer Geschichte, die sie bis an ihre Grenzen bringt. Ihr innerer Konflikt – zwischen Vertrauen, Verrat und Liebe – ist greifbar und hat mich beim Lesen vollkommen mitgerissen. Besonders der Verrat durch Gareth und ihr Ringen darum, ob sie ihm jemals wieder glauben kann, haben die Spannung noch intensiver gemacht. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt: Wut, Enttäuschung, Sehnsucht – alles war da. Die Welt der Dämonen ist noch einmal bildgewaltiger und gefährlicher beschrieben, als ich erwartet habe. Der Showdown mit Morrigan war absolut episch, voller Dramatik und gleichzeitig mit tiefen, emotionalen Momenten durchzogen. Gerade dieser Mix aus Action, Schicksal und Gefühlen hat den Band für mich zu einem echten Pageturner gemacht. Auch die zentrale Frage – ob Alison Pflicht und Liebe miteinander vereinbaren kann – hat mich bis zum Ende gefesselt. Ohne zu spoilern: Das Ende war für mich eine perfekte Mischung aus Schmerz, Hoffnung und einem würdigen Abschluss der Reihe. 🌙 Fazit: Ein Finale, das alles bietet: Herzschmerz, epische Kämpfe, Intrigen und eine Liebesgeschichte, die über Welten hinausgeht. Laura Labas bringt ihre Trilogie zu einem mitreißenden und emotionalen Ende, das lange nachhallt
"Ich werde dich finden. Mein Herz. Für immer."
Leider hat die Autorin mit dieser Trilogie viel zu viele Ideen in einem Buch vereinen wollen. Maschinen, Dämonen, Götter, Portale, Hexen, Hamnea, Weltenwanderer, Vessen und was weiß ich nicht alles - irgendwann wurde auch mir das alles zu viel. Viele Dinge wurden eher angekratzt und spielten danach überhaupt keine Rolle mehr. Oder eher nur noch eine geringe, nach einem kapitellangen Aufbau. Der dritte Band der Trilogie hat Recht interessant angefangen, das hat leider aber auch recht schnell nachgelassen. Viele Dinge sind verworren geschrieben, Handlungsorte und -zeiten ändern sich ziemlich schnell (in einem Moment redet Phi mit ihren Freunden, im nächsten ist es nachts, als sie angegriffen werden und ihre Freunde schlafen schon?) und manchmal waren für mich bestimmte Handlungen nicht nachvollziehbar (Aly redet mit der Hexenkönigin und steht mitten im Gespräch auf, die mächtige Morrigan läuft ihr hinterher?! Ich meine, ja, schattenarmen Platz suchen, aber allein dass Aly dort wegrennt hätte die Königin doch vor dem Schwur nicht zulassen müssen?). Das sind nur ein paar Beispiele, die mir präsent im Kopf geblieben sind. Der Krieg am Ende war ziemlich schnell vorbei und die Lösung dafür war auch keine Überraschung und lag auf der Hand. Weitere Tode von Nebencharakteren wurden dann auch nur nebenbei erwähnt. Die letzten zwei Kapitel liefen im Schnelldurchlauf und zum Schluss wurden nochmal ein paar unbekannte Wesen erfunden, da Alison ja sonst vor Gareth sterben würde und so wahrscheinlich eine gleiche Altersspanne aufweisen wird. (Nur eine Vermutung, wird glaube nicht näher erläutert.) Ich möchte der Autorin nochmal eine Chance geben und werde noch eine andere Reihe von ihr lesen um meine Meinung nicht allein von dieser Trilogie abhängig zu machen.







