Ein sommerwarmer Februar
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Die DDR hat angerufen
Ein Dachbodenfund aus dem Jahr 1973, die Geschichte eines Mädchens aus Ostberlin in den großen Ferien auf Kuba, ich war vorsichtig neugierig. Was ich bekommen habe? Eine Zeitreise der anderen Art. In die DDR und das sozialistische Kuba der 70er, in die Gedankenwelt eines Landes, das noch nicht so lange Vergangenheit ist und doch so ganz anders war. Ruth Werners Buch ist vornehmlich für Jugendliche und geht nicht gerade subtil mit sozialistischer Propaganda um. Pionierorganisation, die große Revolution, der böse Westen und selbstverständlich die kubanische Politik, es ist alles dabei: Eine Zeitreise eben. Ist es deswegen ein schlechtes Buch? Keineswegs! Kann man diese Passagen ausblenden, spricht das Buch nämlich doch die Gefühlswelt eines 13jährigen Mädchens an und ist dabei keineswegs kindisch sondern fast schon nachdenklich. Hinzu kommt eine vermutlich tatsächlich ziemlich realistische Beschreibung der Natur und Lebensrealität der Kubaner, die auch schon im Jahr 1973 scharfe Kritik an Tierquälerei und Umweltverschmutzung üben konnte. Eine richtige Sternebewertung kann und will ich dem Buch nicht geben, aber es hat, trotz aller sozialistischen Seltsamkeiten, doch einige gute Seiten und erinnert daran, dass auch in der DDR nicht alles schlecht war.

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Die DDR hat angerufen
Ein Dachbodenfund aus dem Jahr 1973, die Geschichte eines Mädchens aus Ostberlin in den großen Ferien auf Kuba, ich war vorsichtig neugierig. Was ich bekommen habe? Eine Zeitreise der anderen Art. In die DDR und das sozialistische Kuba der 70er, in die Gedankenwelt eines Landes, das noch nicht so lange Vergangenheit ist und doch so ganz anders war. Ruth Werners Buch ist vornehmlich für Jugendliche und geht nicht gerade subtil mit sozialistischer Propaganda um. Pionierorganisation, die große Revolution, der böse Westen und selbstverständlich die kubanische Politik, es ist alles dabei: Eine Zeitreise eben. Ist es deswegen ein schlechtes Buch? Keineswegs! Kann man diese Passagen ausblenden, spricht das Buch nämlich doch die Gefühlswelt eines 13jährigen Mädchens an und ist dabei keineswegs kindisch sondern fast schon nachdenklich. Hinzu kommt eine vermutlich tatsächlich ziemlich realistische Beschreibung der Natur und Lebensrealität der Kubaner, die auch schon im Jahr 1973 scharfe Kritik an Tierquälerei und Umweltverschmutzung üben konnte. Eine richtige Sternebewertung kann und will ich dem Buch nicht geben, aber es hat, trotz aller sozialistischen Seltsamkeiten, doch einige gute Seiten und erinnert daran, dass auch in der DDR nicht alles schlecht war.





