Ein Sommer in Salerno
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Description
Sechs Haushalte, eine Putzhilfe – bis ein Sommer alles verändert …
Montag: der Witwer mit dem gebrochenen Herzen
Dienstag: die Älteste, sehr neugierig
Mittwoch: die Herrischen
Donnerstag: die Wahrsagerin
Freitagmorgen: die wohlhabenden Verzweifelten
Freitagnachmittag: der Unsichtbare
Zwischen all den Haushalten und ihren Teenager-Zwillingen hat Eléonore keine Zeit, das Dolce Vita in Salerno zu genießen. Auch Marco, von dem sie sich gerade getrennt hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Doch als Eléonore immer mehr in das Privatleben ihrer Kunden hineingezogen wird, gerät ihr routinierter Ablauf außer Kontrolle. Könnte das die langersehnte Chance für einen Neuanfang sein?
Book Information
Author Description
Serena Giuliano, Jahrgang 1982, ist Italienerin und lebt in Frankreich. Sie schreibt – auf Französisch – im Netz und auf Papier.
Posts
Am Anfang war ich sehr sauer auf die Protagonistin. Wie kann es sein, dass Eleonore ihr Herz an einem Mann hängt, der nicht frei ist und auch ganz klar sagt, dass er das nicht ändern würde. Wieso verbringt sie Zeit damit auf ihr Handy zu starren und durch seine Straße zu gehen? Doch im Laufe des Buches merkt man wie liebreizend sie ist, wie freundlich und hilfsbereit. Und gar nicht so dumm wie es am Anfang scheint. Sehr schöner Sommerroman!
Tolle Geschichte über eine Mutter, ihr Leben, ihre Familie und ihren aktuellen Job als Putzfrau. Wo sie Probleme und Geheimnisse ihrer Kunden hautnah miterlebt. Und aber leider auch mit ihren eigenen Lastern und Schwächen zu kämpfen hat, darunter auch die Beziehung zu einem verheirateten Mann. Einfach toll geschrieben, herzlich und berührend und zum Nachdenken anregend . Leichte aber sehr ans Herz gehende Sommerlesekost. Absolute Empfehlung

Einfach mal beißen Eleonore ist Putzfrau und erlebt dabei täglich so einiges, wobei sie eine feste Stammkundschaft hat, denen jeweils ein Wochentag zugeordnet ist. Sie ist auf diese Arbeit angewiesen, da sie als alleinerziehende Mutter ihre Zwillinge und sich versorgen muss. Eleonore hat an einer vergangenen Liebe zu knabbern, stolpert über das ein oder andere Problem ihrer Kunden und auch in ihrem weiteren Privatleben gibt es Ecken und Kanten. „Ein Sommer in Salerno“ von Serena Giuliano wird als „eine herzerwärmende, amüsante und ermutigende Geschichte über Neuanfänge“ beschrieben. Mit dieser Beschreibung und der des Klappentextes hatte ich mir eine völlig andere Geschichte vorgestellt, eine Art sommerliche Komödie mit einem liebevollen Highlight. Eleonore ist ein herzensguter Mensch, die ihre Familie und menschliche Wärme über alles stellt. Aber ihre verkorkste Liebe steht ihr im Weg. Dabei war mir die Beschreibung bzw. der Umgang Eleonores mit dieser Situation manchmal doch zu viel. Ja, viele von uns kennen die Situation, jemanden ständig im Netz zu „stalken“ und verzweifelt auf ein Lebenszeichen zu hoffen. Doch ich finde, der Zeitraum und die damit verbundene Intensität des Ganzen waren hier auf Dauer doch zu realitätsfremd. Hinzukommt auch noch, dass Eleonore eine Angewohnheit hat, die ich mehr als merkwürdig finde. Bemerkenswert fand ich die Beschreibung der Beziehung zwischen Eleonore und ihren Zwillingen. Das ging wirklich ans Herz, verbunden mit dem Umgang mit Laura. Die einzelnen Kunden Eleonores waren wirklich bemerkenswert. So viele unterschiedliche Menschen, so viele unterschiedliche Weltanschauungen von Kämpfernatur bis Weltfremdheit bildeten hier ein buntes Potpourri, aus dem man so manchen Rat mitnehmen kann. Das gepaart mit ein bisschen Witz und Ironie brachten ein wenig Abwechslung in die Geschichte. Dennoch bin ich so richtig bis zum Ende nicht warm geworden mit der Geschichte. Dazu kamen auch noch die Textschnipsel am Ende jedes Kapitels, mit deren Sinn ich lange gekämpft habe. Spannung und Romantik sind hier auch nicht vorhanden. Mein Gefühl ist, dass die Autorin etwas Tieferes vermitteln möchte, vielleicht eine Art Lebensweisheit, jedoch ist ihr das nicht wirklich überzeugend gelungen. Mein Fazit: Eine nette, aber wenig fesselnde Geschichte über eine verzweifelte Frau, die ihren Weg sucht und dabei über so manches Hindernis stolpert. Das Ganze verbunden mit ein wenig Ironie und Spott bilden etwas Abwechslung, wirken aber nicht überzeugend.
Ein lebenskluges, warmherziges Buch ohne große Handlung, das durch Beobachtungsgabe, Humor und Menschlichkeit überzeugt.
Eleonore ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen und arbeitet als Reinigungskraft in Salerno. Ihre Woche ist klar strukturiert: Jeden Tag betritt sie einen anderen Haushalt, begegnet neuen Menschen, hört neue Geschichten und bekommt dabei stets einen frischen Blick auf das Leben. Sie trifft auf Witwer, Kontrollfreaks, Wahrsagerinnen und Menschen mit großen und kleinen Sorgen. Gleichzeitig ringt sie im Stillen noch mit der Trennung von Marco, einem verheirateten Mann, mit dem sie eine Affäre hatte und der sie emotional nicht loslässt. Serena Giuliano erzählt diese Alltagsbegegnungen mit viel Wärme, Leichtigkeit und einem feinen, unaufdringlichen Humor. Besonders Eleonores innere Monologe sind klug beobachtet, oft mit einem Schuss Sarkasmus, aber immer menschlich und nie verbittert. Die sommerliche Kulisse von Salerno verleiht der Geschichte zusätzlich ein mediterranes Flair, das das Lesen zu einem sinnlichen Vergnügen macht. Im Zentrum steht Eleonore, eine starke, nahbare Frau mit einem feinen Gespür für Alltagskomik und die kleinen Merkwürdigkeiten zwischenmenschlicher Begegnungen. Die episodische Struktur mit einem Kapitel pro Wochentag sorgt für Abwechslung und macht das Buch leicht zugänglich. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, unter der Oberfläche auch ernstere Themen anzusprechen: emotionale Abhängigkeit, das Ringen um Selbstwert, die Herausforderungen der Erziehung und die Frage nach gesellschaftlichen Rollenbildern. Die Nebenfiguren, auch wenn sie oft nur kurz auftauchen, bereichern die Handlung durch skurrile, liebevoll gezeichnete Momente. Allerdings wiederholen sich die Passagen rund um Eleonores Liebeskummer gelegentlich, was stellenweise an Tiefe einbüßt. Auch das Ende kommt recht plötzlich und lässt einige Fäden lose hängen. Manche der Figuren, die Eleonore im Laufe der Woche trifft, bleiben eher flüchtige Skizzen als echte Persönlichkeiten. Trotz dieser kleineren Schwächen hinterlässt das Buch ein durchweg positives Lesegefühl. Ein Sommer in Salerno ist wie ein warmer italienischer Nachmittag: chaotisch, charmant, manchmal melancholisch, aber voller Leben. Wer Geschichten sucht, die mit feinem Humor vom echten Alltag erzählen, wird hier fündig. Die Erzählweise ist leicht, aber nicht seicht, berührend, aber nie aufdringlich.
Tagebucheinträge von Eleonore
Eleonore arbeitet als Putzfrau. In diesem Buch lernt man ihre Zwillinge und ihre verschiedenen Arbeitgeber kennen. Sie kämpft sehr mit ihrem Liebeskummer. Der Schreibstil ist leicht und locker. Man kann auch oft schmunzeln. Es ist alles bildhaft beschrieben und man erlebt eine turbulente Zeit in Salerno. Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Familie sehr gut zusammenhält. Es ist wie ein Tagebuch von Eleonore geschrieben. Sie ist sehr authentisch und sympathisch. Durch ihre Arbeit erfährt man, wie unterschiedlich und teilweise schwierig der Job als Putzfrau ist. Das Ende ist sehr abrupt. Das hätte noch etwas ausgebaut werden können.
Description
Sechs Haushalte, eine Putzhilfe – bis ein Sommer alles verändert …
Montag: der Witwer mit dem gebrochenen Herzen
Dienstag: die Älteste, sehr neugierig
Mittwoch: die Herrischen
Donnerstag: die Wahrsagerin
Freitagmorgen: die wohlhabenden Verzweifelten
Freitagnachmittag: der Unsichtbare
Zwischen all den Haushalten und ihren Teenager-Zwillingen hat Eléonore keine Zeit, das Dolce Vita in Salerno zu genießen. Auch Marco, von dem sie sich gerade getrennt hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Doch als Eléonore immer mehr in das Privatleben ihrer Kunden hineingezogen wird, gerät ihr routinierter Ablauf außer Kontrolle. Könnte das die langersehnte Chance für einen Neuanfang sein?
Book Information
Author Description
Serena Giuliano, Jahrgang 1982, ist Italienerin und lebt in Frankreich. Sie schreibt – auf Französisch – im Netz und auf Papier.
Posts
Am Anfang war ich sehr sauer auf die Protagonistin. Wie kann es sein, dass Eleonore ihr Herz an einem Mann hängt, der nicht frei ist und auch ganz klar sagt, dass er das nicht ändern würde. Wieso verbringt sie Zeit damit auf ihr Handy zu starren und durch seine Straße zu gehen? Doch im Laufe des Buches merkt man wie liebreizend sie ist, wie freundlich und hilfsbereit. Und gar nicht so dumm wie es am Anfang scheint. Sehr schöner Sommerroman!
Tolle Geschichte über eine Mutter, ihr Leben, ihre Familie und ihren aktuellen Job als Putzfrau. Wo sie Probleme und Geheimnisse ihrer Kunden hautnah miterlebt. Und aber leider auch mit ihren eigenen Lastern und Schwächen zu kämpfen hat, darunter auch die Beziehung zu einem verheirateten Mann. Einfach toll geschrieben, herzlich und berührend und zum Nachdenken anregend . Leichte aber sehr ans Herz gehende Sommerlesekost. Absolute Empfehlung

Einfach mal beißen Eleonore ist Putzfrau und erlebt dabei täglich so einiges, wobei sie eine feste Stammkundschaft hat, denen jeweils ein Wochentag zugeordnet ist. Sie ist auf diese Arbeit angewiesen, da sie als alleinerziehende Mutter ihre Zwillinge und sich versorgen muss. Eleonore hat an einer vergangenen Liebe zu knabbern, stolpert über das ein oder andere Problem ihrer Kunden und auch in ihrem weiteren Privatleben gibt es Ecken und Kanten. „Ein Sommer in Salerno“ von Serena Giuliano wird als „eine herzerwärmende, amüsante und ermutigende Geschichte über Neuanfänge“ beschrieben. Mit dieser Beschreibung und der des Klappentextes hatte ich mir eine völlig andere Geschichte vorgestellt, eine Art sommerliche Komödie mit einem liebevollen Highlight. Eleonore ist ein herzensguter Mensch, die ihre Familie und menschliche Wärme über alles stellt. Aber ihre verkorkste Liebe steht ihr im Weg. Dabei war mir die Beschreibung bzw. der Umgang Eleonores mit dieser Situation manchmal doch zu viel. Ja, viele von uns kennen die Situation, jemanden ständig im Netz zu „stalken“ und verzweifelt auf ein Lebenszeichen zu hoffen. Doch ich finde, der Zeitraum und die damit verbundene Intensität des Ganzen waren hier auf Dauer doch zu realitätsfremd. Hinzukommt auch noch, dass Eleonore eine Angewohnheit hat, die ich mehr als merkwürdig finde. Bemerkenswert fand ich die Beschreibung der Beziehung zwischen Eleonore und ihren Zwillingen. Das ging wirklich ans Herz, verbunden mit dem Umgang mit Laura. Die einzelnen Kunden Eleonores waren wirklich bemerkenswert. So viele unterschiedliche Menschen, so viele unterschiedliche Weltanschauungen von Kämpfernatur bis Weltfremdheit bildeten hier ein buntes Potpourri, aus dem man so manchen Rat mitnehmen kann. Das gepaart mit ein bisschen Witz und Ironie brachten ein wenig Abwechslung in die Geschichte. Dennoch bin ich so richtig bis zum Ende nicht warm geworden mit der Geschichte. Dazu kamen auch noch die Textschnipsel am Ende jedes Kapitels, mit deren Sinn ich lange gekämpft habe. Spannung und Romantik sind hier auch nicht vorhanden. Mein Gefühl ist, dass die Autorin etwas Tieferes vermitteln möchte, vielleicht eine Art Lebensweisheit, jedoch ist ihr das nicht wirklich überzeugend gelungen. Mein Fazit: Eine nette, aber wenig fesselnde Geschichte über eine verzweifelte Frau, die ihren Weg sucht und dabei über so manches Hindernis stolpert. Das Ganze verbunden mit ein wenig Ironie und Spott bilden etwas Abwechslung, wirken aber nicht überzeugend.
Ein lebenskluges, warmherziges Buch ohne große Handlung, das durch Beobachtungsgabe, Humor und Menschlichkeit überzeugt.
Eleonore ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen und arbeitet als Reinigungskraft in Salerno. Ihre Woche ist klar strukturiert: Jeden Tag betritt sie einen anderen Haushalt, begegnet neuen Menschen, hört neue Geschichten und bekommt dabei stets einen frischen Blick auf das Leben. Sie trifft auf Witwer, Kontrollfreaks, Wahrsagerinnen und Menschen mit großen und kleinen Sorgen. Gleichzeitig ringt sie im Stillen noch mit der Trennung von Marco, einem verheirateten Mann, mit dem sie eine Affäre hatte und der sie emotional nicht loslässt. Serena Giuliano erzählt diese Alltagsbegegnungen mit viel Wärme, Leichtigkeit und einem feinen, unaufdringlichen Humor. Besonders Eleonores innere Monologe sind klug beobachtet, oft mit einem Schuss Sarkasmus, aber immer menschlich und nie verbittert. Die sommerliche Kulisse von Salerno verleiht der Geschichte zusätzlich ein mediterranes Flair, das das Lesen zu einem sinnlichen Vergnügen macht. Im Zentrum steht Eleonore, eine starke, nahbare Frau mit einem feinen Gespür für Alltagskomik und die kleinen Merkwürdigkeiten zwischenmenschlicher Begegnungen. Die episodische Struktur mit einem Kapitel pro Wochentag sorgt für Abwechslung und macht das Buch leicht zugänglich. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, unter der Oberfläche auch ernstere Themen anzusprechen: emotionale Abhängigkeit, das Ringen um Selbstwert, die Herausforderungen der Erziehung und die Frage nach gesellschaftlichen Rollenbildern. Die Nebenfiguren, auch wenn sie oft nur kurz auftauchen, bereichern die Handlung durch skurrile, liebevoll gezeichnete Momente. Allerdings wiederholen sich die Passagen rund um Eleonores Liebeskummer gelegentlich, was stellenweise an Tiefe einbüßt. Auch das Ende kommt recht plötzlich und lässt einige Fäden lose hängen. Manche der Figuren, die Eleonore im Laufe der Woche trifft, bleiben eher flüchtige Skizzen als echte Persönlichkeiten. Trotz dieser kleineren Schwächen hinterlässt das Buch ein durchweg positives Lesegefühl. Ein Sommer in Salerno ist wie ein warmer italienischer Nachmittag: chaotisch, charmant, manchmal melancholisch, aber voller Leben. Wer Geschichten sucht, die mit feinem Humor vom echten Alltag erzählen, wird hier fündig. Die Erzählweise ist leicht, aber nicht seicht, berührend, aber nie aufdringlich.
Tagebucheinträge von Eleonore
Eleonore arbeitet als Putzfrau. In diesem Buch lernt man ihre Zwillinge und ihre verschiedenen Arbeitgeber kennen. Sie kämpft sehr mit ihrem Liebeskummer. Der Schreibstil ist leicht und locker. Man kann auch oft schmunzeln. Es ist alles bildhaft beschrieben und man erlebt eine turbulente Zeit in Salerno. Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Familie sehr gut zusammenhält. Es ist wie ein Tagebuch von Eleonore geschrieben. Sie ist sehr authentisch und sympathisch. Durch ihre Arbeit erfährt man, wie unterschiedlich und teilweise schwierig der Job als Putzfrau ist. Das Ende ist sehr abrupt. Das hätte noch etwas ausgebaut werden können.











