Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück: Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen

Ein Regentropfen kehrt ins Meer zurück: Warum wir uns vor dem Tod nicht fürchten müssen

by Muho
Ebook
3.58
Der Das Glück VergaßLebenZen-BuddhismusZa-Zen Oder Der Weg Zum Glück

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
197
Price
9.99 €

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1
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3.5

In diesem Buch, erzählt 》Muho《 über seinen Werdegang bis hin zum Abt des Klosters Antaiji und stellt gleichzeitig dar, wie das Leben uns führt und wie jeder seine eigene Weise des Lebens führt. Er appelliert an die Vergänglichkeit des Lebens und unterstreicht die Wichtigkeit des Gegenwärtigen. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Diese Frage stellt sich ihm nicht, denn sie wird früher oder später beantwortet werden, aber viel wichtiger >Es gibt ein Leben vor dem Tod< Der Buddhismus kenne drei Grundwahrheiten dieses Lebens: Unzufriedenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit. Alles befindet sich im Wandel. Alles wird uns irgendwann genommen. Nicht nur Materielles, auch unser Körper, unser Geist oder unsere Geliebten. Zudem wird erwähnt, dass eine selbst herbeigeführte Blindheit, Ursache unserer Unzufriedenheiten sei. "Weil wir die Welt nicht so sehen wollen wie sie wirklich ist, leiden wir. Die Dinge kümmern sich nicht darum, wie wir sie gerne hätten. Sie sind einfach da" Im Westen sagt man, der Mensch ist dem Menschen ein Wolf "Homo homini lupus". Mit diesem Zitat eröffnet Muho ein Kapitel über Religion. In der betont er die Wichtigkeit der Nächstenliebe und der Befreiung von der Ich-Bezogenheit für jeden nach Erlösung strebenden Menschen. Religion sei eine Praxis die niemals ausschließlich um Erleuchtung bemüht sein sollte. Erst wenn wir für andere verzichten, sind wir (Existenz, Erleuchtung). "Schafft es ein Mensch, sich aus der Ich-Bezogenheit zu lösen, macht sein Bedauern über das Ende des Lebens einem Gefühl der Dankbarkeit Platz." "Was wir uns angewöhnt haben, 》ich《 zu nennen, wird sich bei unserem Tod auflösen wie ein Regentropfen, der ins Wasser fällt. Der Regentropfen kehrt ins Meer zurück." Gleichtzeitig gibt Muho einen interessanten Einblick in das Moderne Japan, in dem der Buddhismus zwar dominiert, die meisten Japaner aber nicht religiös sind. Hochzeiten werden zur Hälfte christlich gehalten, für Beerdigungen der budhistische Priester gerufen. In Japan nimmt man sich von allem etwas. Eine derartiger Monotheismus oder Dogmatismus wie in anderen Ländern herrscht nicht. Es gibt kein richtig, kein falsch, und buddhistische Tempel entwickeln sich immer mehr zu einer Art Familienbetrieb, in der Söhne sich in ihrer Rolle nicht identifizieren können. Verpackungen ohne Inhalt. Wie ist unser Umgang mit dem Thema Tod? Woher kommt er? Was bedeutet es  "würdevoll" zu sterben? Auf diese Fragen und mehr geht Muho ein.

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