Ein Bild von einer Frau

Ein Bild von einer Frau

Hardback
4.38
KriegsendeFrauenromanFrauenliteraturFotografie

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Description

Eine junge Fotografin und ihr Selfie mit Hemingway

1953, Insa Schönberg reist nach Kuba, um Ernest Hemingway zu fotografieren. Der weltberühmte Schriftsteller lässt sie zwar bei sich in der Finca wohnen, feiert und trinkt mit ihr, doch er denkt nicht daran, sich von ihr ablichten zu lassen. Erst als es beinah zu spät ist, beginnt sie ihn zu verstehen. Sie sind einander ähnlicher, als sie wahrhaben will. Denn auch Insa quält die Vergangenheit, und auch sie sucht mehr als nur ein gutes Bild.


»Ein Buch wie ein Film. Eine Frau wie ein Derwisch. Das Genie von einem müden alten Mann. Ein Pageturner, dieser Roman, fiktiv und doch ganz wahr.« Adriana Altaras, Autorin von Titos Brille


***Nach einer wahren Geschichte.***

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
288
Price
21.60 €

Author Description

Natascha Bub drehte mit 15 ihren ersten Film, brannte kurz darauf nach New York durch und arbeitete seither als Schauspielerin. Seit über zehn Jahren schreibt die Drehbücher und andere Texte, erhielt dafür zahlreiche Förderungen und Nominierungen. Sie lebt in Berlin und Hamburg.

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5
All
5

Ein Selfi mit Hemingway 🙃

Insa will eine Wette gewinnen und ein Bild des berühmten Schriftstellers Ernest Hemingway machen. Also macht sich die junge Fotografin mit wenig Geld (und vielleicht auch ein Hauch Naiv, aber reichlich manipulativ) auf nach Kuba um ein in der heutigen Zeit sehr berühmtes Selfi zu machen. Wenn man danach googelt findet man es 🙃 Der Roman erzählt die Geschichte der bekannten Fotografin Inge Schönthal die später weltberühmt und die bedeutsamste Verlegerin ihrer Zeit wurde (und eben wie dieses bekannte Foto entstand und der Beginn einer großen Karriere war. )

Ein Selfi mit Hemingway 🙃
4.5

„Er ist ein Monstrum. Er ist genau, wie die Leute sagen, nur noch schlimmer. Alles dreht sich um ihn, seine Arbeit, seine Belange. Ständig macht er sich lustig über mich. Er lacht mich aus, und zugleich gelingt es ihm, mich zu ignorieren. Wenn er mich überhaupt wahrnimmt, dann nur, um mich in irgendeines seiner blöden Spielchen zu verwickeln. [ …] Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie jemanden getroffen, der sich dermaßen biestig verhält. Und dabei hat er wirklich Charisma. Wenn er will. Meine Güte. Man kann ihn nicht verstehen. Kein Wunder, er ist ja auch im Kleid aufgewachsen. Und sein Vater hat sich eine Kugel in seinen Kopf geschossen.“ (S. 192/193) Die Rede ist von Ernest Hemingway. Ein Bild von einer Frau Natascha Bub Insa Schönberg, eine junge und selbstbewusste Fotografin, reist 1952 nach Kuba um Ernest Hemingway zu fotografieren. Dieser möchte sich aber gar nicht fotografieren lassen - erst recht nicht von einer „Kraut“. Natascha Bub hat hier ein Porträt einer faszinierenden Frau, die ihrer Zeit voraus war, geschrieben. Der Autorin ist es ganz besonders gut gelungen, eine fiktive Geschichte mit historischen Personen zu verbinden. Ganz besonders gut haben mir die kleinen Rückblicke in Insas Kindheit und Lehrjahre gefallen. Klug, spannend und wer ein Hauch von karibischen Flair mag, sollte dieses sehr gute Buch lesen. 4½ Sterne und eine Leseempfehlung von mir! „Freundschaft bedeutet gemeinsame Vergangenheit. Sieh uns an. Woher kommen wir? Das spielt keine Rolle. Eines Tages trafen wir uns, zwei Fremde. Ich mit meiner, er mit seiner Lebensgeschichte. Doch sie haben sich zu einer verbunden.“ (S. 182)

„Er ist ein Monstrum. Er ist genau, wie die Leute sagen, nur noch schlimmer. Alles dreht sich um ihn, seine Arbeit, seine Belange. Ständig macht er sich lustig über mich. Er lacht mich aus, und zugleich gelingt es ihm, mich zu ignorieren. Wenn er mich überhaupt wahrnimmt, dann nur, um mich in irgendeines seiner blöden Spielchen zu verwickeln. [ …] Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie jemanden getroffen, der sich dermaßen biestig verhält. Und dabei hat er wirklich Charisma. Wenn er will. Meine Güte. Man kann ihn nicht verstehen. Kein Wunder, er ist ja auch im Kleid aufgewachsen. Und sein Vater hat sich eine Kugel in seinen Kopf geschossen.“ (S. 192/193) Die Rede ist von Ernest Hemingway. Ein Bild von einer Frau Natascha Bub Insa Schönberg, eine junge und selbstbewusste Fotografin, reist 1952 nach Kuba um Ernest Hemingway zu fotografieren. Dieser möchte sich aber gar nicht fotografieren lassen - erst recht nicht von einer „Kraut“. Natascha Bub hat hier ein Porträt einer faszinierenden Frau, die ihrer Zeit voraus war, geschrieben. Der Autorin ist es ganz besonders gut gelungen, eine fiktive Geschichte mit historischen Personen zu verbinden. Ganz besonders gut haben mir die kleinen Rückblicke in Insas Kindheit und Lehrjahre gefallen. Klug, spannend und wer ein Hauch von karibischen Flair mag, sollte dieses sehr gute Buch lesen. 4½ Sterne und eine Leseempfehlung von mir! „Freundschaft bedeutet gemeinsame Vergangenheit. Sieh uns an. Woher kommen wir? Das spielt keine Rolle. Eines Tages trafen wir uns, zwei Fremde. Ich mit meiner, er mit seiner Lebensgeschichte. Doch sie haben sich zu einer verbunden.“ (S. 182)

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5

Wunderbare Romanbiografie

“Ein Bild von einer Frau” ist beides - die Geschichte einer besonderen Frau und die eines besonderen Fotos. Der Autorin gelingt es, wie im Nachwort betont aus einem Mix von Fakten und Fiktion eine wunderbar unterhaltsame Geschichte zu schreiben. Vorbild für die junge deutsche Fotografin Insa Schönberg im Roman ist Inge Feltrinelli, geb. Schönthal. Das Foto, um dessen Entstehung sich der Roman dreht, zeigt die Fotografin mit Ernest Hemingway, einem Fischer und einem mächtigen Schwertfisch. (Das Foto findet man leicht mit den Suchbegriffen Hemingway, Fisch und Fotografin.) Man erfährt viel über die junge deutsche Fotografin, ihren Weg aus der Provinz über Hamburg und New York. Und schließlich bis nach Kuba, auf die Finca Vigía, Wohnsitz des Schriftstellers Ernest Hemingway von 1939 bis 1960, der schon zu Lebzeiten zum Mythos wurde. Selbst mit dem Wissen um das existierende Foto, hofft und bangt man mit der Protagonistin, wie es ihr wohl gelingen mag, den alternden Mann in einer tiefen Schaffenskrise vor die Linse zu bekommen. Als jemand, der weder etwas von Hemingway gelesen noch sich bisher sonst wie mit dem Autor beschäftigt hat, habe ich einiges Interessantes über ihn gelernt. Aber noch bemerkenswerter finde ich die Hauptperson und ihr reales Vorbild. Die 288 Seiten habe ich an zwei Tagen angenehm weg gelesen. Deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung, an alle, die die Verbindung aus “gut unterhalten” und “was interessantes dazu gelernt” mögen.

4.5

Abenteuerliche Geschichte einer Fotografin

Das Buch ist eine Geschichte der Fotografin, die eine besondere Reise gemacht hat. Toll geschrieben, kurzweilig und läd zu Mut ein.

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