Echo Boy

Echo Boy

by
Softcover
3.833
Science-Fiction-ThrillerJugendromanDie MitternachtsbibliothekEchos

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Description

Der erste Jugendroman von Matt Haig.

»Vor zwei Wochen wurden meine Eltern getötet. Seitdem hat sich alles verändert. Absolut alles. Das Einzige, was immer noch wahr ist: Ich bin immer noch ich. Ein Mensch namens Audrey Castle.«

Audrey lebt in einer Welt, die von moderner Technik bestimmt wird und in der künstliche Menschen, die sogenannten »Echos« , darauf programmiert sind, jeden Befehl ihres Besitzers auszuführen. Eines Tages passiert das Unfassbare: Ein scheinbar defekter Echo tötet Audreys Eltern. Mit knapper Not kann sie entkommen und findet Unterschlupf bei ihrem Onkel. Dort trifft sie auf Daniel.

Daniel ist ein Echo – und er fühlt sich zu Audrey hingezogen, etwas, das eigentlich nicht sein kann. Doch er will sie beschützen. Denn Audrey schwebt noch immer in Lebensgefahr...

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
400
Price
12.30 €

Posts

8
All
4

An manchen Stellen war es durch die Überhäufung von zeitlichen Daten u.ä. zu gewollt. Die Geschichte hat mich aber sehr ein-& mitgenommen. Es liest sich sehr schnell weg und macht Lust auf ein Mehr!

4

Viel Tiefgang

Erneut überzeugt mich Matt Haig mit viel Tiefgang und Philosophie in einem Buch. Man muss auch wie bei seinen anderen Werken in der richtigen Stimmung sein (nicht zu melancholisch), aber dann regen sie einen zum Nachdenken, Hinterfragen und Träumen an. Auch diese Geschichte zwischen Audrey (Mensch) und Daniel (besonderer Echo) stellt viele grundlegende Fragen: Was macht mich zum Menschen? Was ist Moral? Was macht jemanden in seinem Leben glücklich? Einen Stern ziehe ich hier nur ab, da es doch etwas gedauert hat in die Geschichte reinzukommen und ich gerne noch weiteres über die beiden Protagonisten erfahren hätte.

5

Auf den ersten Jugendroman von Matt Haig war ich gespannt, letzten Frühling habe ich "Ziemlich Gute Gründe am Leben zu bleiben" von ihm gelesen, ein sehr persönliches Buch. Auch in Echo Boy bringt der Autor wieder viel von sich ein. Der Punkt, an dem eine Maschine weinen will, ist der Punkt, an dem sie nicht länger als Maschine zu betrachten ist. Seite 366 Das Cover finde ich richtig schön. Der riesige Mond und das Pärchen davor, beide mehr Schatten wie Mensch. Dazu das Universum im Hintergrund. Und der farblich passende Schriftzug. Alles sehr schön und auch zum Inhalt passend. Die Geschichte spielt im Jahre 2115, also gar nicht so arg in der Zukunft. Wenn man sich den Zeitlichen unterschied, der nur knappen 100 Jahre ist, beim Lesen vor Augen führt, ist die Geschichte noch erschreckender. Die Technologie ist weit vorangeschritten, genauso wie der Klimawandel. Viele Teile Europas sind unbewohnbar. Dafür gibt es praktische Hilfen für den Alltag, nämlich Echos ( Elektronischer Computerisierter Humanoider Organismus). Sie können nicht eigenständig Denken und nicht fühlen. Doch warum greift dann ein Echo einfach Audreys Familie an. Und wieso ist Daniel ein Echo im Haus ihres Onkel so anders, warum sucht er ihren Kontakt.... Den Schreibstil von Matt Haig mag ich sehr. Er ist äußerst flüssig zu lesen, bietet aber viel zum Nachdenken und reflektieren. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt, mein Lieblingserzähltstil. Unterteilt ist er in größere Abschnitte, in denen wir entweder aus der Sicht von Audrey oder aus der von Daniel lesen. Letztere waren mir die lieberen. Es wird nicht geradlinig erzählt, sondern bei der Vergangenheit begonnen, bis die Geschichte sich sozusagen einholt und dann in der Gegenwart verläuft. Es ist besser, das Leben zu leben, anstatt wie ein Schlafwandler durch den Tag zu stolpern. Es ist besser, sich zu erinnern, als zu vergessen. Es ist besser, Gefühle zu haben, als betäubt zu sein. Lieber ein trauriger Dichter als ein leereres Blatt Papier. Seite 159 Audrey erlebt zu Beginn etwas Traumatisierendes und ist erst mal aus der Bahn geworfen. Außerdem ist sie mit ihren knapp 16 Jahren noch sehr jung. Dies spiegelt sich auch in ihrem Charakter wieder, weswegen ich die Kapitel aus Sicht von Daniel mehr genossen habe. Audrey entwickelt sich aber weiter und kann aus ihrer Starre ausbrechen. Trotzdem fand ich den Echo Daniel viel interessanter. Wieso kann er fühlen und selbstständig Denken? Was ist er? Die Handlung ist leider leicht zu durchschauen. Aber vielleicht war dies auch Absicht, dass der Leser eigentlich schon weiß, wer sich wohinter verbirgt. Damit er auf die Zwischentöne achten kann. Die Aufmerksamkeit nicht auf die Frage "Wer war es" verschwendet, sondern sie in die Richtung "Was macht Mensch sein aus" lenkt. Den müsst ich in einem Satz sagen, um was es in Echo Boy geht, würde ich sagen, um das Mensch sein und was es ausmacht, mit all seinen Facetten. Fazit: Leider vorhersehbar, aber vielleicht war dies Absicht, damit man auf die Zwischentöne achtet. "Was macht Mensch sein aus" Berührend und regt zum Nachdenken an. Matt Haig hat einen sehr schönen Sprachstil. 4,5 Weingummis

2

Ich stehe selbst noch ein wenig unter Schock. Niemals hätte ich erwartet, einmal von einem Buch aus der Feder von Matt Haig enttäuscht zu sein, doch Echo Boy ist tatsächlich das erste Buch des Autoren, das mir nicht gefallen hat. Trotz der gewohnt schönen Botschaften über die Menschlichkeit und ihre Abgründe, war ich größtenteils gelangweilt von der mehr als vorhersehbaren und überraschend gefühlsarmen Handlung. Wider aller Erwartungen, konnte mich Matt Haig mit dieser Erzählung emotional nicht einfangen und dabei kann ich nicht einmal genau benennen, woran das lag. Vielleicht war es der untypisch holprige Schreibstil, der mir die Freude am Lesen genommen hat oder aber die Vielzahl böartiger Charaktere. Möglicherweise lag dieser Umstand auch in der Tatsache begründet, dass weder Daniel noch Audrey altersgemäß gedacht oder gehandelt haben. Beide waren in meinen Augen viel zu reflektiert. Eine andere Möglichkeit wären die urplötzlich auftretenden Gefühle der beiden füreinander, die ohne glaubwürdiges Fundament entstanden. Was auch immer es war: Ich persönlich kann für Echo Boy leider keine Empfehlung aussprechen.

4.5

Tolles, spannendes Buch 😍

Matt Haig hat mich noch nie enttäuscht und es lag jetzt sehr sehr lange auf dem SUB, aber ich hab es jetzt an einem Tag durchgesuchtet. Obwohl Dystopie und Science Fiction nicht meine Genre sind und man auch schon unzählige Filme über Roboter, KI und Avatare gesehen hat, fand ich dieses Buch trotzdem von der ersten Seite an total fesselnd. Das Setting war genial und ich war voll drin in dieser dystpopischen Welt. Daniel und Audrey haben mein Herz erobert 😍😍 Ganz klare Leseempfehlung!!! Ein halber Stern Abzug, weil mir ein Epilog gefehlt hat. Hätte gerne mehr vom Leben auf dem Mond und von Onkel Alex gelesen.

3

2.5 out of 5 stars I expected so much more, to be honest. I expected a novel about the question where humanity ends and machines begin. What I got was a novel with shameless insta-love and a confusing worldbuilding. The whole story takes place within four days or something and this is far too short for such an enormous character development. So many questions are left unanswered - even IF there is a second book, it's not the place and time to answer them. What happened to Alex that made him so diabolic? Tell me more about the social system! And please more inside into the demonstrators minds! And after all, even for a YA book, this was terribly predictable. The plot-twist, if it was one, I saw coming from page three and thought, there would be something more. But... no. The rounding up to three stars is only for some really good quotes; all of them not from the maincharacters, which means something, really.

4

Ein Buch über Menschlichkeit, technischen Fortschritt und eine Zukunft, die so glaubwürdig wie erschreckend ist. Die Hauptperson wächst einem sofort ans Herz. Ihre Trauer wird so einfühlsam beschrieben, dass es fast körperlich wehtut und auch die Actionpassagen lassen einen kaum zu Atem kommen. Das Geheimnis um ihren Onkel war leider ziemlich offensichtlich und auch die Liebesgeschichte kam etwas aus dem nichts, aber dafür entfaltet sich ganz nebenbei eine realitätsnahe Zukunft, die schon fast greifbar ist. Gerade in Hinblick auf die Klimakrise, werden hier die Folgen davon schon als Alltag gesehen. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die die Welt im Kopf entstehen und einen bis zum Ende mitfiebern lassen. Und die wichtigsten Fragen bleiben auch danach noch im Kopf: Wie wird zukünftig ein Mensch definiert? Was macht uns aus? Wie gehen wir mit anderen Lebensformen um? Heute so aktuell wie in Zukunft.

4

Die Lovestory hat mir jetzt nicht so richtig gefallen, weil sie nicht ganz plausibel war und auch sehr plötzlich kam, ohne dass die beiden viel miteinander gesprochen oder generell viel miteinander zu tun gehabt haben vorher. Zum Glück stand sie nicht im Vordergrund. Alles andere drumherum fand ich aber sehr schön gestaltet und die Frage nach der Menschlichkeit, die der Autor aufwirft, toll herausgearbeitet. Es hat sich super schön lesen lassen und ich fand es interessant, mich in dieser hochentwickelten Zukunftsvision zu bewegen. 3,5 Sterne von mir.

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