Dolores Claiborne

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About the book

“Among King’s best.”—San Francisco Chronicle

When housekeeper Dolores Claiborne is questioned in the death of her wealthy employer, a long-hidden secret from her past is revealed-—as is the strength of her own will to survive...

Editions (8)

ISBN9780451177094
PublisherBerkley
Publication Date12/01/93
Pages384

Reviews & Ratings

633 ratings

112 reviews

4.0

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  • yvylinn
    yvylinn

    76 Followers

    4.0

    Ein Monolog, der unter die Haut geht.

    Dieser – für Stephen King eher kurze – Roman besteht aus dem Monolog von Dolores Claiborne, die auf der Polizeiwache ein Geständnis ablegt und dabei ihre gesamte Lebensgeschichte erzählt. Und die hat es wirklich in sich. Dolores ist eine beeindruckende Frau mit einer großen Klappe, die ihr Leben lang hart gearbeitet, unendlich viel ertragen und sich schließlich gewehrt hat, als sie keinen anderen Ausweg mehr sah. Ihre Geschichte ist erschütternd und ziemlich spannend. Vor allem ihre Ausdrucksweise macht das Buch auch unterhaltsam– derb und unverblümt, ja geradzu schnoddrig. Die Sprecherin Anna Thalbach scheint für diese Rolle wie geschaffen zu sein. Trotz der teilweise wirklich bedrückenden Handlung hat mir dieser Stephen-King-Roman wieder ziemlich gut gefallen. Und was für King eher ungewöhnlich ist: er war nicht langatmig. Aber, wie immer, auch nichts für schwache Nerven.

    3 days ago

  • silentecho
    silentecho

    526 Followers

    5.0

    ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne: Ein beklemmendes Psychogramm – intensiv, mutig, brillant.

    Mit „Dolores“ beweist Stephen King, dass er kein Blutvergießen und keine Monster braucht, um eine zutiefst verstörende und fesselnde Geschichte zu erzählen. Dieser Roman ist ein Monolog voller Schmerz, Stolz und dunkler Geheimnisse, der den Leser von der ersten Zeile an unerbittlich in seinen Bann zieht. Warum dieses Buch ein absolutes Meisterwerk ist: • Die einzigartige Erzählform: King verzichtet hier komplett auf Kapitel oder Absätze. Das ganze Buch ist ein einziges Geständnis von Dolores Claiborne bei der Polizei. Diese ununterbrochene Erzählweise erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann – man hat das Gefühl, mit Dolores im Verhörraum zu sitzen. • Die Charaktertiefe: Dolores ist eine der am besten geschriebenen Frauenfiguren der Literaturgeschichte. Sie ist herb, unnachgiebig und vom Leben gezeichnet, aber ihre Liebe zu ihren Kindern und ihr Überlebenswille machen sie zu einer Heldin der ganz eigenen Art. King fängt ihre Stimme und ihren Dialekt perfekt ein. • Psychologischer Horror statt Grusel: Der Horror in diesem Buch ist realer Natur. Es geht um häusliche Gewalt, soziale Enge und die Opfer, die eine Mutter bringen muss. Die Atmosphäre auf der Insel Little Tall Island ist so dicht und isoliert beschrieben, dass man die salzige Meeresluft förmlich riechen kann. • Thematische Relevanz: Die Geschichte ist auch Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen erschreckend aktuell. King verwebt die schicksalhafte Sonnenfinsternis meisterhaft mit den düsteren Ereignissen im Leben der Protagonistin und schafft so Bilder, die man nie wieder vergisst. Fazit: „Dolores“ ist King in Bestform – weit abseits von fiktiven Wesen. Es ist eine hochemotionale Charakterstudie und ein packendes Drama über Schuld und Sühne. Ein absolutes Muss, das zeigt, dass die schlimmsten Ungeheuer oft im eigenen Haus leben.

    Apr 19, 2026

  • readabook
    readabook

    548 Followers

    3.0

    Als interessierte Leserin von Stephen King war ich sehr gespannt auf sein Buch “Dolores”. Besonders an diesem Buch ist, dass es als ein einziger Monolog der Hauptfigur geführt wird. Anfangs hoffte ich noch auf Kapitel, merkte aber bald, dass das gesamte Buch ohne diese auskommt. Das Lesen war für mich an manchen Stellen etwas anstrengend, da die Schreibweise nicht immer flüssig war - u.a. auch wegen der Abschweifungen in den Sätzen. Dennoch faszinierte mich Kings detaillierte Beschreibungskunst, die selbst unangenehme oder eklige Szenen lebendig und greifbar macht. Ich las das Buch aufmerksam, doch gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass sich einige Passagen wiederholten, was mich dazu verleitete, Teile zu überspringen. Dolores gibt ihre Lebensbeichte ab und ihre Geschichte hat durchaus etwas Besonderes. Allerdings hat sie mich nicht umgehauen, manchmal sogar gelangweilt. Für meinen Geschmack fehlte es etwas an Spannung und Dynamik. Insgesamt ist “Dolores” ein interessantes und einzigartiges Buch, das jedoch nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat.

    Jul 16, 2024

3 of 112 reviews

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