Die verlorenen 28 Minuten: Psychothriller
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Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Holpriger Start, traurige Mitte und unerwartetes Ende
Nika Lubitschs „Die verlorenen 28 Minuten“ ist ein Psychothriller, der den Leser in Atem hält, auch wenn der Start etwas holprig ist. Die Geschichte dreht sich um Anna, eine alleinerziehende Mutter, deren Leben sich schlagartig ändert, als ihre Tochter aus der Kita verschwindet. Die Tagesmutter behauptet, Anna selbst habe das Kind abgeholt, doch Anna kann sich nicht erinnern. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Tochter und zweifelt dabei immer mehr an ihrem eigenen Verstand. Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich etwas zäh. Ich hatte Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden und eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Doch nach etwa einem Drittel des Buches änderte sich dies schlagartig. Die Spannung stieg kontinuierlich an und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Wendungen in der Geschichte waren überraschend und haben mich emotional berührt. Besonders die Wendung in der Mitte des Buches hat mich tief getroffen und traurig gemacht. Auch das Ende hielt einige Überraschungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Nika Lubitsch versteht es, den Leser bis zum Schluss zu fesseln und mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Die Geschichte ist psychologisch ausgefeilt und die Charaktere sind vielschichtig dargestellt. Auch wenn der Anfang etwas zäh ist, lohnt es sich, dranzubleiben. „Die verlorenen 28 Minuten“ ist ein spannender Psychothriller, der Leser, die dieses Genre mögen, begeistern wird.
Dieses Buch war mal wieder sehr spannend aber leider auch sehr traurig. Hier passiert das schlimmste, was Eltern passieren kann. Ihr Kind ist tot! Auch hier ist wieder Rache und für mich unverständlichkeit im Spiel. Warum tut man anderen etwas schlimmes an, nur weil man denkt die hätten es verdient. Geht für mich gar nicht.
Zum Mitfühlen und Mitverzweifeln
🕗 PSYCHOTHRILLER 🕗 MISSING CHILD 🕗 SCIENTIFIC RESEARCH 🕗 FEELINGS OF GUILT Anna verspätet sich 28 Minuten! Mehrere unglückliche Zufälle sorgen dafür, dass sie 28 Minuten zu spät bei der Tagesmutter vor der Tür steht, um ihre zweijährige Tochter Emily abzuholen. Der Satz „Aber Sie haben Ihr Kind doch abgeholt!", zieht Anna den Boden unter den Füßen weg… »Wenn du lachst, lacht die Welt mit dir, wenn du weinst, weinst du allein.« Kurze Kapitel und ein atmosphärischer Schreibstil lassen einen das Buch nicht aus der Hand legen. Die Autorin schafft es, eine durchgehend dichte Stimmung aufzubauen, die gerade in den Szenen mit Anna unter die Haut geht. Ihre Gedanken, Ängste und Reaktionen wirken authentisch und nachvollziehbar. Es steht unausgesprochen, aber eindringlich die Frage im Raum: Wie verhält man sich „richtig“, wenn das eigene Kind plötzlich verschwunden ist? Die Ermittlerinnen und Ermittler bleiben, bis auf wenige Unterschiede im generationellen Blick auf die Geschehnisse, eher austauschbar – was jedoch auch den Fokus konsequent auf Anna und ihr Umfeld lenkt. Für Lesende, die weniger Krimi-Elemente erwarten als eine psychologisch aufgeladene Geschichte, ist das sicher kein Nachteil. Als Viel-(Psycho)Thriller-Leserin hat mich genau eine Aussage bei etwa 30 % des Buches auf die richtige Spur geführt – Die Ermittelnden selbst brauchten hierfür deutlich länger, haben diese Spur aber schließlich doch aufgenommen. Auch wenn die Auflösung für mich persönlich etwas zu flach und konstruiert wirkte, bleibt der Weg dorthin spannend und emotional dicht. Unterm Strich eine klare Leseempfehlung – vor allem, wenn man mal schnell fünf Stunden überbrücken will, in eine beklemmende Geschichte eintauchen möchte und danach unweigerlich beginnt, über das eigene Verhältnis zur Arbeit, zu Familie und Verantwortung nachzudenken.

Spannend
Die verlorenen 28 Minuten von Nika Lubitsch ist ein toller Psychothriller. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was ist mit Emily geschehen? Hat Anna was damit zu tun? Oder geht es um etwas ganz anderes. Bis zum Ende hin wusste ich nicht wer hier Täter oder Opfer ist. Eine spannende und auch emotional mitnehmende Geschichte. Ich kann für diesen Psychothriller nur eine Leseempfehlung aussprechen. Und auch das Nachwort hat mich sehr berührt.
Solider Thriller zum „wegsnacken“ mit < 300 Seiten. Die Story war nicht unheimlich krass ausgebaut/ verstrickt und auch die Auflösung war etwas anders als ich vermutet hatte. Das Kosewort „Krümelchen“ kann man nach einer Zeit wirklich nicht mehr lesen/hören, es wurde einfach zu oft und zu viel eingebaut und nervt dann einfach nur noch😮💨🙈 Ist okay, gibt aber bessere Thriller 🙈

Die verlorenen 28 Minuten von Nika Lubitsch Was für ein rasanter Thriller! Die Story packt einen sofort, denn die ersten Seiten sind schon voller Spannung. Man fiebert mit und will unbedingt wissen, was hinter den „verlorenen Minuten“ steckt. 👉 Allerdings: zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung etwas im Kreis dreht und manche Szenen hätten kürzer sein dürfen. Trotzdem bleibt die Idee originell und überraschend gerade das Ende hat mich nochmal richtig gefesselt. Fazit: Ein spannender Thriller für zwischendurch, wenn man Lust auf Nervenkitzel hat, aber kein absoluter Pageturner für mich.

Spannend und kurzweilig, aber mit Schwächen
Alles in allem ein spannendes Buch. Was mich jedoch störte, war, dass die Erzählperspektive manchmal satzweise wechselte. Ich frage mich ob das Absicht war oder dem/der Lektor/in entgangen ist. Auch der Kosename „Krümelchen“ wurde m.E. zu oft verwendet und hat mich schon fast genervt. Die Hauptcharakterin Anna fand ich leider unsympathisch. Sie wird als sehr liebende Mutter beschrieben, kam bei mir aber eher sehr selbst-bezogen rüber. Zudem fand ich das Ende und die Aufklärung etwas weit hergeholt. Kein Lesehighlight, aber spannende Lektüre für zwischendurch.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Holpriger Start, traurige Mitte und unerwartetes Ende
Nika Lubitschs „Die verlorenen 28 Minuten“ ist ein Psychothriller, der den Leser in Atem hält, auch wenn der Start etwas holprig ist. Die Geschichte dreht sich um Anna, eine alleinerziehende Mutter, deren Leben sich schlagartig ändert, als ihre Tochter aus der Kita verschwindet. Die Tagesmutter behauptet, Anna selbst habe das Kind abgeholt, doch Anna kann sich nicht erinnern. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Tochter und zweifelt dabei immer mehr an ihrem eigenen Verstand. Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich etwas zäh. Ich hatte Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden und eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Doch nach etwa einem Drittel des Buches änderte sich dies schlagartig. Die Spannung stieg kontinuierlich an und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Wendungen in der Geschichte waren überraschend und haben mich emotional berührt. Besonders die Wendung in der Mitte des Buches hat mich tief getroffen und traurig gemacht. Auch das Ende hielt einige Überraschungen bereit, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Nika Lubitsch versteht es, den Leser bis zum Schluss zu fesseln und mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Die Geschichte ist psychologisch ausgefeilt und die Charaktere sind vielschichtig dargestellt. Auch wenn der Anfang etwas zäh ist, lohnt es sich, dranzubleiben. „Die verlorenen 28 Minuten“ ist ein spannender Psychothriller, der Leser, die dieses Genre mögen, begeistern wird.
Dieses Buch war mal wieder sehr spannend aber leider auch sehr traurig. Hier passiert das schlimmste, was Eltern passieren kann. Ihr Kind ist tot! Auch hier ist wieder Rache und für mich unverständlichkeit im Spiel. Warum tut man anderen etwas schlimmes an, nur weil man denkt die hätten es verdient. Geht für mich gar nicht.
Zum Mitfühlen und Mitverzweifeln
🕗 PSYCHOTHRILLER 🕗 MISSING CHILD 🕗 SCIENTIFIC RESEARCH 🕗 FEELINGS OF GUILT Anna verspätet sich 28 Minuten! Mehrere unglückliche Zufälle sorgen dafür, dass sie 28 Minuten zu spät bei der Tagesmutter vor der Tür steht, um ihre zweijährige Tochter Emily abzuholen. Der Satz „Aber Sie haben Ihr Kind doch abgeholt!", zieht Anna den Boden unter den Füßen weg… »Wenn du lachst, lacht die Welt mit dir, wenn du weinst, weinst du allein.« Kurze Kapitel und ein atmosphärischer Schreibstil lassen einen das Buch nicht aus der Hand legen. Die Autorin schafft es, eine durchgehend dichte Stimmung aufzubauen, die gerade in den Szenen mit Anna unter die Haut geht. Ihre Gedanken, Ängste und Reaktionen wirken authentisch und nachvollziehbar. Es steht unausgesprochen, aber eindringlich die Frage im Raum: Wie verhält man sich „richtig“, wenn das eigene Kind plötzlich verschwunden ist? Die Ermittlerinnen und Ermittler bleiben, bis auf wenige Unterschiede im generationellen Blick auf die Geschehnisse, eher austauschbar – was jedoch auch den Fokus konsequent auf Anna und ihr Umfeld lenkt. Für Lesende, die weniger Krimi-Elemente erwarten als eine psychologisch aufgeladene Geschichte, ist das sicher kein Nachteil. Als Viel-(Psycho)Thriller-Leserin hat mich genau eine Aussage bei etwa 30 % des Buches auf die richtige Spur geführt – Die Ermittelnden selbst brauchten hierfür deutlich länger, haben diese Spur aber schließlich doch aufgenommen. Auch wenn die Auflösung für mich persönlich etwas zu flach und konstruiert wirkte, bleibt der Weg dorthin spannend und emotional dicht. Unterm Strich eine klare Leseempfehlung – vor allem, wenn man mal schnell fünf Stunden überbrücken will, in eine beklemmende Geschichte eintauchen möchte und danach unweigerlich beginnt, über das eigene Verhältnis zur Arbeit, zu Familie und Verantwortung nachzudenken.

Spannend
Die verlorenen 28 Minuten von Nika Lubitsch ist ein toller Psychothriller. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt was ist mit Emily geschehen? Hat Anna was damit zu tun? Oder geht es um etwas ganz anderes. Bis zum Ende hin wusste ich nicht wer hier Täter oder Opfer ist. Eine spannende und auch emotional mitnehmende Geschichte. Ich kann für diesen Psychothriller nur eine Leseempfehlung aussprechen. Und auch das Nachwort hat mich sehr berührt.
Solider Thriller zum „wegsnacken“ mit < 300 Seiten. Die Story war nicht unheimlich krass ausgebaut/ verstrickt und auch die Auflösung war etwas anders als ich vermutet hatte. Das Kosewort „Krümelchen“ kann man nach einer Zeit wirklich nicht mehr lesen/hören, es wurde einfach zu oft und zu viel eingebaut und nervt dann einfach nur noch😮💨🙈 Ist okay, gibt aber bessere Thriller 🙈

Die verlorenen 28 Minuten von Nika Lubitsch Was für ein rasanter Thriller! Die Story packt einen sofort, denn die ersten Seiten sind schon voller Spannung. Man fiebert mit und will unbedingt wissen, was hinter den „verlorenen Minuten“ steckt. 👉 Allerdings: zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung etwas im Kreis dreht und manche Szenen hätten kürzer sein dürfen. Trotzdem bleibt die Idee originell und überraschend gerade das Ende hat mich nochmal richtig gefesselt. Fazit: Ein spannender Thriller für zwischendurch, wenn man Lust auf Nervenkitzel hat, aber kein absoluter Pageturner für mich.

Spannend und kurzweilig, aber mit Schwächen
Alles in allem ein spannendes Buch. Was mich jedoch störte, war, dass die Erzählperspektive manchmal satzweise wechselte. Ich frage mich ob das Absicht war oder dem/der Lektor/in entgangen ist. Auch der Kosename „Krümelchen“ wurde m.E. zu oft verwendet und hat mich schon fast genervt. Die Hauptcharakterin Anna fand ich leider unsympathisch. Sie wird als sehr liebende Mutter beschrieben, kam bei mir aber eher sehr selbst-bezogen rüber. Zudem fand ich das Ende und die Aufklärung etwas weit hergeholt. Kein Lesehighlight, aber spannende Lektüre für zwischendurch.



















