Die Verlobten

Die Verlobten

Softcover
3.26

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
382
Price
16.40 €

Posts

3
All
2

Ein 200-Seiten-Plot auf 800 gestreckt

Die Geschichte, die Manzoni zu erzählen hat findet bequem auf 200 Seiten Platz. Der Rest - wie schön er sich auch lesen lässt - ist überschüssiges Fett. Dieses Fett liest sich in etwa so: „Hier ist eine Nonne, die Lucia helfen wird, jedoch für die eigentliche Handlung komplett irrelevant ist. Die nächsten 80 Seiten erzählen dir trotzdem welche Gefühle diese Nonne hat und wie ihre Geschichte ist. MINI SPOILER: Ab S. 700 befindet sich Renzo in, von der Pest geplagtem Mailand. Hier blitzt m.E. das ganze Können Manzonis auf. Mit seiner melodischen Sprache schafft er in diesem Kapitel eine so dichte Atmosphäre und solch herzzerreißende Bilder, die einfach nur beeindrucken und berühren.

2

2,5 Sterne Der Schreibstil dieser Ausgabe ist gut zu lesen. Der Roman kam in seiner ersten Fassung 1827 heraus, schildert aber Begebenheiten aus dem Jahren 1628-1630. Der Autor hat sich viel Mühe gegeben, dem Leser diese Zeit nahe zu bringen, indem er auch immer wieder Erklärungen aus der politischen und wirtschaftlichen Lage Italiens in dieser Zeit schildert. So hat das Buch die Menschen der damaligen und jetzigen Zeit nicht nur unterhalten, sondern auch etwas zur geschichtlichen Bildung beigetragen. Abgerundet wird dies in der Ausgabe mit einer Anmerkung "Blick auf Italien zur Zeit unseres Romans". Besonders interessant fand ich die Lebensgeschichte der Nonne Gertrude, die als "die Signora" wirklich in einem Kloster in Monza lebte. Ihre Geschichte wird sozusagen als Roman im Roman geschildert. Die Geschichte der Hauptprotagonisten Renzo und Lucia, der Verlobten, deren Hochzeit auf dragische Weise verhindert wird, war dagegen recht farblos. Interessant fand ich auch die Geschichte der sogenannten Bravi die in Bergamo und den angrenzenden Provinzen mit Unterstützung einiger Adliger ihr Unwesen trieben und denen, eben durch diese Unterstützung, von der Justiz nicht beizukommen war. Bis auf diese beiden interessanten Themen war der Roman vom Plot her in der heutigen Zeit eher ein mittelmäßiger Klassiker für mich. Kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Trotzdem werde ich auch Teil 2 in nächster Zeit lesen.

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2,5 Sterne Der Schreibstil dieser Ausgabe ist gut zu lesen. Der Roman kam in seiner ersten Fassung 1827 heraus, schildert aber Begebenheiten aus dem Jahren 1628-1630. Der Autor hat sich viel Mühe gegeben, dem Leser diese Zeit nahe zu bringen, indem er auch immer wieder Erklärungen aus der politischen und wirtschaftlichen Lage Italiens in dieser Zeit schildert. So hat das Buch die Menschen der damaligen und jetzigen Zeit nicht nur unterhalten, sondern auch etwas zur geschichtlichen Bildung beigetragen. Abgerundet wird dies in der Ausgabe mit einer Anmerkung "Blick auf Italien zur Zeit unseres Romans". Besonders interessant fand ich die Lebensgeschichte der Nonne Gertrude, die als "die Signora" wirklich in einem Kloster in Monza lebte. Ihre Geschichte wird sozusagen als Roman im Roman geschildert. Die Geschichte der Hauptprotagonisten Renzo und Lucia, der Verlobten, deren Hochzeit auf dragische Weise verhindert wird, war dagegen recht farblos. Interessant fand ich auch die Geschichte der sogenannten Bravi die in Bergamo und den angrenzenden Provinzen mit Unterstützung einiger Adliger ihr Unwesen trieben und denen, eben durch diese Unterstützung, von der Justiz nicht beizukommen war. Bis auf diese beiden interessanten Themen war der Roman vom Plot her in der heutigen Zeit eher ein mittelmäßiger Klassiker für mich. Kann man gelesen haben, muss man aber nicht. Trotzdem werde ich auch Teil 2 in nächster Zeit lesen.

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