Die Überflüssigkeit der Dinge

Die Überflüssigkeit der Dinge

Hardback
3.123
LiebesromanHerkunftBisexualitätUnterhaltungsliteratur

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Description

»Ein berührender Coming-of-Age-Roman über Liebe, Sex und Schuld.« Olga Grjasnowa

Ina hat sich eingerichtet in einer Welt, in der niemand etwas von ihr erwartet. Mit ihrem Mitbewohner Falk streift sie durch die Nächte auf St. Pauli und begnügt sich mit genug Schlaf, etwas Sex und Gin Tonic. Als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, wird Ina eingeholt von einer Kindheit im Theater und den Gedanken an einen Vater, den sie nie kennengelernt hat. Ausgerechnet jetzt kehrt er zurück nach Hamburg und inszeniert Shakespeares Sommernachtstraum. Und Ina, die endlich so etwas wie einen Plan hat, nimmt einen Aushilfsjob in der Kantine des Theaters an. Doch bevor sie sich überlegen kann, ob sie sich dem Vater offenbart, trifft sie auf die Schauspielerin Paula. Ina, die ihr Herz bisher weder an Dinge noch an Menschen gehängt hat, lernt die Liebe kennen – und den Verrat an ihr.

»Schlafwandler wissen: wenn sie die Augen öffnen, stürzen sie ab. Von einem solchen Augenöffnen erzählt Steenfatt mit schwindelerregender Sicherheit und einem spröden Witz.« Antje Rávik Strubel

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
240
Price
22.70 €

Author Description

Janna Steenfatt, geboren 1982 in Hamburg, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und arbeitet als freie Autorin und Moderatorin für verschiedene Filmfestivals. Sie war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, Teilnehmerin des 19. Open Mike und erhielt zahlreiche Aufenthaltsstipendien. Die Überflüssigkeit der Dinge ist ihr erster Roman.

Posts

2
All
3.5

„Die Überflüssigkeit der Dinge“ von Janna Steenfatt ist ein ruhiger, stellenweise bedrückender Roman über Ina, eine junge Frau, die in ihrem Leben festzustecken scheint. Sie arbeitet im Theaterumfeld, treibt durch Beziehungen und Tage, ohne klare Richtung, geprägt vom Tod der Mutter und einer distanzierten Beziehung zum Vater. Vieles bleibt fragmentarisch, vorläufig – so wie Ina selbst. Der Roman erzählt keine klassische Entwicklungsgeschichte. Es gibt keine Lösung, keinen großen Wendepunkt, keine Erlösung. Genau das empfand ich als zugleich schwierig und ehrlich. Inas Situation bleibt ungelöst, sie bleibt verletzlich, zögernd, manchmal fast passiv. Und doch lebt sie weiter. Dieses „Weiterleben ohne Antwort“ hat mich berührt. Das Buch ist leise, beobachtend und melancholisch. Es fordert Geduld und lässt einen mit einer gewissen Schwere zurück. Aber gerade darin liegt für mich seine Stärke: Es beschönigt nichts und zwingt Ina nicht zu einer Klarheit, die das Leben oft selbst nicht bietet. Am Ende bleibt kein Trost – aber eine Form von Beharrlichkeit. Und die hat mir gefallen.

2.5

Hatte aufgrund des Klappentextes mehr erwartet. Das Buch hat mich leider nicht abgeholt..

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