Die Tugend des Verrats (Die Ghulwald-Chroniken, Band 4)

Die Tugend des Verrats (Die Ghulwald-Chroniken, Band 4)

Softcover
4.87

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
461
Price
15.99 €

Posts

3
All
5

Großartig. Highlight!

»Ich fürchte, dass ich in letzter Zeit mehr als genug Folter sehen und ertragen musste.« »Nicht jeder ist dazu geschaffen, Terror als Waffe gegen seine Feinde einzusetzen.« Während im dritten Teil Conor (🖤) die Hauptrolle spielte, so ist es im vierten Teil Wolf, den wir begleiten. Aber auch Famine nimmt (endlich) eine größere Rolle ein. Nach Conor mein zweitliebster Charakter in den Ghulwald-Chroniken. Famine ist dunkel, er ist abartig, er ist irgendwie schwer zu durchschauen und er ist absolut besonders. Faszinierend, interessant und ich weiß nie, wie er als nächstes reagiert. Einfach großartig! Aber auch Wolf mag ich, war er mir im zweiten Teil noch etwas fremd, so verstehe ich ihn mittlerweile besser, hab mit ihm gefühlt und gelitten. Er ist schon ein wirklich starker Charakter, der sich im Laufe der Reihe definitiv weiterentwickelt hat. Ja, diese Reihe wird von Buch zu Buch besser! Düster, brutal und absolut fesselnd. Die Ghulwald-Chroniken sind keine liebliche Love-Story, keine Kuschel-Fantasy mit ein bißchen Magie hier, einigen Drachen dort, einem liebevollen Vampir(chen)…. (Ist manchmal auch okay, aber ich muss das eigentlich nicht in einer guten Fantasy-Story haben.) Nein, hier gibt es Untote, in allen erdenklichen Ausprägungen/Zuständen (denkt euch den Rest). Es gibt Werwesen und ja, auch Vampire und die sind haargenau so, wie ich sie mir vorstelle: kalt, manchmal fies, oft böse, meist ziemlich cool und was (mir) sehr wichtig ist: sie glitzern nicht! Ja und dann dieses Ende…. Menno!!!! 5/5* - Lest es!!!! Ich liebs.

4

Band 4...

...knüpft dort an, wo Band 3 endete. Der Spinnenkönig ist besiegt, trotzdem herrscht weiter Krieg im Ghulwald. In Band 4 wird nicht mehr aus der Sicht von Conor geschrieben, sondern wir erleben den Werwolf Wolf wie er erstmal den Tod seiner geliebten überwinden muss. In gewohnter Manier schreibt Tobias Krampitz sehr dunkel, Sarkastisch, mit viel Gewalt, Blut und noch mehr dunklen Humor. Ich mochte es.

5

Band IV spielt zur gleichen Zeit wie Band III und beleuchtet im Gegensatz zum Vorgänger, der sich mit Conors Reise und seinem Auftrag beschäftigt hat, den Kampf von Festus Pest und seinem knappen Wolf, der vom Autor schon arg gebeutelt wird. Schloss Pest droht eine Belagerung durch Henner Finstertor und die Grabfürsten, mit all ihren herrlich skurrilen und morbiden Truppen, vom Ghul über Söldner-Werwölfe und diverse schwer gerüstete Vampire bis hin zu Horden von Untoten, Wiedergängern und anderem Gesocks, das eigentlich die Ruhe unter der Erde genießen sollte. Bekannt blutrünstig, schwarzhumorig und nekromantisch geht es zu. Wer hier überlebt, hat verdammtes Glück und dabei ist es gleichgültig, ob man der Folter unterliegt, von Nachtmahren niedergeritten wird oder dem Famine, dem Vielfraß, einem Verbündeten von Festus Pest zum Abendessen gereicht wird. Es super spannend, die andere Seite, die Parallelgeschichte zu lesen und alte Bekannte wiederzutreffen, von denen man annahm, dass sie ein gänzlich anderes Schicksal ereilt hat. Für mich ist der Ghulwald eine zweite Heimat geworden. Literarisch gesprochen, denn als Reiseziel würde mir sicherlich etwas weniger faulig stinkendes Ziel einfallen, als ein Landstrich des Todes, besiedelt von den teils charakterlich mehr als fragwürdigen Kreaturen aus der Feder des Autors. Ich hatte ohne Frage meinen Spaß, hab den Besuch mehr als genossen und bin absolut gespannt auf den finalen Band der Reihe, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. Falls ihr die Reihe noch nicht kennt, solltet ihr das ganz schnell ändern und euch auf die Ghulwald-Chroniken stürzen.

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