Die Stickerin
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Description
MRA – Maria Antonia Räss. So das Kürzel auf all ihren Stickereien. Ihr Unternehmen im Rockefeller Center an der 5th Avenue in New York verzeichnet schon im ersten Jahr einen Rekordumsatz. Mit nichts als einer Sticknadel und einem Leinenballen ist die 1893 geborene Tochter eines Geißenbauern im Jahr 1920 von einem abgelegenen Hof im Ostschweizer Dorf Eggerstanden aufgebrochen. Sie überquerte Ozeane und brachte das Appenzeller Kunsthandwerk in die Welt. Berühmtheiten wie Eleanor Roosevelt, Julie Andrews, Isaac Stern und Walt Disney, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband, bewunderten und trugen das von ihren Stickereien verzierte Tuch.
Margrit Schriber spinnt ihren Roman entlang der Lebensdaten der Maria Antonia Räss und zeichnet das Bild einer Stickerin, einer Unternehmerin, einer leidenschaftlich und unglücklich Liebenden. Das Lebensgemälde einer unerschrockenen Pionierin, die den Weg bereitet hat für alle, die nach ihr gekommen sind.
Book Information
Author Description
Margrit Schriber, 1939 in Luzern geboren, lebt in Zofingen und in der Dordogne. Sie arbeitete als Bankangestellte, Werbegrafikerin und Fotomodell, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Margrit Schriber war die erste Frau im Vorstand der Gruppe Olten und gilt als eine der Pionierinnen im Schweizer Literaturbetrieb. 2022 erschien die Autobiographie Das Abenteuer, eine Frau zu sein.
Posts
Maria Antonia Räss - Stickkünstlerin aus Appenzell - in New York
Wie konnte eine einfache Stickkünstlerin aus Appenzell die Herzen von Walt Disney und Coco Chanel gewinnen und ein Geschäftsimperium in New York aufbauen? Margrit Schriber nimmt uns in ihrem Roman mit auf die Spuren von Maria Antonia Räss, einer beeindruckenden Schweizer Pionierin des 20. Jahrhunderts. Der Roman beginnt mit einer Erbschaftsverhandlung im Appenzeller Rathaus. In Rückblenden entfaltet sich das beeindruckende Leben von Maria Antonia Räss, die mit nichts als ihrem Talent und ihrer Entschlossenheit nach New York reist. Dort wird sie zur erfolgreichen Unternehmerin und führt ein florierendes Broderiehaus im Rockefeller Center. Dennoch bleibt die Verbindung zu ihrer Heimat, dem Appenzell, spürbar. Die Geschichte hat mich fasziniert, besonders die authentische Darstellung der Protagonistin und ihrer Herausforderungen. Der Roman vermittelt nicht nur das Porträt einer Pionierin, sondern gibt auch spannende Einblicke in die Kultur und Geschichte des Appenzells. Der Sprachstil jedoch war für meinen Geschmack etwas spröde und liess stellenweise Lebendigkeit vermissen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Wahrheit deutlicher gekennzeichnet werden. Ein inspirierender Roman für alle, die sich für starke Frauenfiguren, Schweizer Kultur und ein Stück Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren.

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MRA – Maria Antonia Räss. So das Kürzel auf all ihren Stickereien. Ihr Unternehmen im Rockefeller Center an der 5th Avenue in New York verzeichnet schon im ersten Jahr einen Rekordumsatz. Mit nichts als einer Sticknadel und einem Leinenballen ist die 1893 geborene Tochter eines Geißenbauern im Jahr 1920 von einem abgelegenen Hof im Ostschweizer Dorf Eggerstanden aufgebrochen. Sie überquerte Ozeane und brachte das Appenzeller Kunsthandwerk in die Welt. Berühmtheiten wie Eleanor Roosevelt, Julie Andrews, Isaac Stern und Walt Disney, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband, bewunderten und trugen das von ihren Stickereien verzierte Tuch.
Margrit Schriber spinnt ihren Roman entlang der Lebensdaten der Maria Antonia Räss und zeichnet das Bild einer Stickerin, einer Unternehmerin, einer leidenschaftlich und unglücklich Liebenden. Das Lebensgemälde einer unerschrockenen Pionierin, die den Weg bereitet hat für alle, die nach ihr gekommen sind.
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Margrit Schriber, 1939 in Luzern geboren, lebt in Zofingen und in der Dordogne. Sie arbeitete als Bankangestellte, Werbegrafikerin und Fotomodell, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Margrit Schriber war die erste Frau im Vorstand der Gruppe Olten und gilt als eine der Pionierinnen im Schweizer Literaturbetrieb. 2022 erschien die Autobiographie Das Abenteuer, eine Frau zu sein.
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Maria Antonia Räss - Stickkünstlerin aus Appenzell - in New York
Wie konnte eine einfache Stickkünstlerin aus Appenzell die Herzen von Walt Disney und Coco Chanel gewinnen und ein Geschäftsimperium in New York aufbauen? Margrit Schriber nimmt uns in ihrem Roman mit auf die Spuren von Maria Antonia Räss, einer beeindruckenden Schweizer Pionierin des 20. Jahrhunderts. Der Roman beginnt mit einer Erbschaftsverhandlung im Appenzeller Rathaus. In Rückblenden entfaltet sich das beeindruckende Leben von Maria Antonia Räss, die mit nichts als ihrem Talent und ihrer Entschlossenheit nach New York reist. Dort wird sie zur erfolgreichen Unternehmerin und führt ein florierendes Broderiehaus im Rockefeller Center. Dennoch bleibt die Verbindung zu ihrer Heimat, dem Appenzell, spürbar. Die Geschichte hat mich fasziniert, besonders die authentische Darstellung der Protagonistin und ihrer Herausforderungen. Der Roman vermittelt nicht nur das Porträt einer Pionierin, sondern gibt auch spannende Einblicke in die Kultur und Geschichte des Appenzells. Der Sprachstil jedoch war für meinen Geschmack etwas spröde und liess stellenweise Lebendigkeit vermissen. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Grenzen zwischen Fiktion und Wahrheit deutlicher gekennzeichnet werden. Ein inspirierender Roman für alle, die sich für starke Frauenfiguren, Schweizer Kultur und ein Stück Geschichte des 20. Jahrhunderts interessieren.






