Die seltsamsten Menschen der Welt

Die seltsamsten Menschen der Welt

Hardback
4.52
AnthropologieMittelalterGlobalgeschichteNeues Buch

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Description

Es gibt einen Menschenschlag, der sich von allen anderen früheren und heutigen stark unterscheidet. Sein Gehirn ist so verdrahtet, dass er in der Regel Gesichter schlechter erkennen kann, weniger auf seine Verwandten achtgibt und die Welt »scheibchenweise« verstehen will. Bei diesen sonderbaren Personen handelt es sich aber nicht etwa um peruanische Matsigenka, Fidschi-Insulanerinnen, chinesische Reisbauern oder die Jäger und Sammlerinnen der Hadza im heutigen Tansania – sondern um Leute wie Sie und mich!

Aber warum sind wir »Westler« so sonderbar – und was hat das mit Demokratie und Religion, mit Falschparken und Heiraten, Totems und Tabus, mit Aufklärung, Industrieller Revolution, Globalisierung und überhaupt fast allem anderen zu tun? Und warum war ausgerechnet das katholische Ehe- und Familienmodell des Mittelalters so überaus wichtig? Anhand von faszinierenden psychologischen Experimenten und ausgedehnten Feldforschungen sowie gestützt auf eine Fülle historischer und soziologischer Daten zeigt der Anthropologe Joseph Henrich auf brillante Weise, wie uns Evolution, Geschichte und vor allem die Kultur zu dem gemacht haben, was wir heute sind: die seltsamsten Menschen der Welt. Ein wegweisendes Buch voller Überraschungen.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Hardback
Pages
918
Price
37.10 €

Author Description

Joseph Henrich, geboren 1968, studierte zunächst Anthropologie sowie Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete dann als Systemingenieur bei General Electric. Anschließend wurde er Professor für Kultur, Kognition und Koevolution an der University of British Columbia. Seit 2015 ist er Direktor und Professor des Department of Human Evolutionary Biology der Harvard University.

Posts

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4

Super interessant aber schwierig zu lesen

Henrich beschreibt und belegt, warum die Menschen in westlichen Industrieländern so sind wie sie sind und was uns vom Rest der Welt unterscheidet. Er begründet dies sehr umfangreich mit Geschichte und Religion und belegt es in Studien und Graphen. Grundsätzlich geht es darum, dass in anderen Teilen der Welt Sippen/Familien die Macht haben und das Auffallen/Anderssein aus dem Familienkontext mit Scham verbunden ist und negativen Effekten. Macht und Geld wird innerhalb der Sippen vererbt und verteilt. In der westlichen Welt hat sich der Glaube herausgeschält jeder Mensch könne und solle individuell das Beste aus seinem Leben machen unabhängig von der Herkunft. Das führt zu Individualität und Konkurrenz. Handlungen sollen begründet werden und das zentrale Thema ist Schuld, weil jeder selbst verantwortlich ist. Das Buch ist sehr interessant aber wissenschaftlich geschrieben, voller Belege, Graphen, Erläuterungen. Also ziemlich mühsam.

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