Die Sage von Sleepy Hollow
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Description
Book Information
Author Description
Washington Irving wurde 1783 in New York geboren und gilt als der Begründer der amerikanischen Kurzgeschichte als eigenständige Kunstform. Er starb 1859 in Tarrytown, New York.
Posts
Hier treffen wir auf den Klassiker Sleepy Hollow und andere mehr oder weniger gruselige Geschichten, die mir alle richtig gut gefallen haben. Der Schreibstil ist seiner Zeit angepasst, weswegen ich etwas gebraucht habe reinzukommen. Dann ging es aber relativ zügig. Definitiv eine Leseempfehlung für alle.
Ein Klassiker aus der Zeit der Ursprünge modernen Horrors
Wer in Washington Irving’s Kurzgeschichte die Vorlage zum bekannten Film erwartet, der wird enttäuscht werden. Der Film ist nämlich wie so oft bloß eine Anlehnung an eine bestehende Geschichte, in diesem Fall allerdings komplett gerechtfertigt, da Irving’s Geschichte mit kaum 50 Seiten wohl kaum genug Inhalt bietet. Dennoch fasziniert diese Reise in die Vergangenheit der Literatur, zu den Ursprüngen unserer heutigen, modernen Belletristik und in die Vorstellungswelt der amerikanischen Siedler Anfang des 19. Jahrhunderts. Da muss man sich auf historische Formulierungen einlassen, auf fragliche Beschreibungen von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und von Frauen und allerlei verstaubte Ansichten. Auch Spannung im klassischen Sinne gibt es hier eher nicht, dazu geht alles viel zu schnell, aber für eine Gruselgeschichte zum Erzählen taugen Ichabod Crane und Gunpowder allemal.

Langatmig
Die Geschichte von Sleepy Hollow ist mit eine der ersten „Kurz“Geschichten der Weltliteratur. Vielleicht muss man sie dann mit dem zeitgenössischen Augen betrachten. Ich schreibe nun einfach aus meiner Sicht beim Lesen. Nun, da Halloween anstand und ich das Büchlein schon sehr lange auf meinem SuB liegen hatte, dachte ich, wär der richtige Moment, um mich in der Geschichte zu verlieren. An Halloween selbst hab ich nur ca. 12 Seiten geschafft zu lesen, da ich gedanklich die langen Schachtelsätze und die langatmige Erzählweise einfach nicht abholend fand. Kurz habe ich überlegt, ob das mein aller erstes DNF wird. Tage später hab ich die Geschichte noch mal zur Hand genommen, in der Hoffnung, dass es besser wird. Long Story short: wird’s nicht. Die Erzählweise ist zwar sehr anschaulich, aber es mag irgendwie keine Spannung aufkommen und die langen Schachtelsätze laden einfach zum Darüberfliegen ein. Muss man die Geschichte gelesen haben? Nein, definitiv nicht! Der Film lohnt sich da um einiges mehr, meiner Meinung nach 😊
Ein Ausflug in die klassische Literatur
Seit ich damals den Film „Sleepy Hollow“ mit Johnny Depp gesehen habe, bin ich ein großer Fan der Story um den kopflosen Reiter. Da ist es nur selbstverständlich, dass ich irgendwann einmal zu dem Buch greifen würde, welches als Vorlage für diesen Film diente. Die Kurzgeschichte „Die Legende von Sleepy Hollow“ von Washington Irving hat bereits über 200 Jahre auf dem Buckel. Meine Sorge, dass ich Probleme mit dem Schreibstil haben könnte, war absolut unbegründet. Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und konnte deren Verlauf leicht folgen. Hier stellt sich natürlich auch die Frage, wieviel bei der aktuellen Übersetzung noch vom Original übrig geblieben ist. Die Geschichte ist sehr ausführlich und atmosphärisch geschrieben. Wir bekommen detaillierte Informationen über den Ort Sleepy Hollow und deren Bewohner. Es gibt einen guten Einblick welche Dinge für die Menschen damals wichtig waren und was sie beschäftigte. Es liest sich tatsächlich wie die ersten Kapitel eines großen High Fantasy Buches, wo wir erstmal alle Informationen bekommen um uns zurecht zu finden. Das hat mir sehr gut gefallen, ich war sofort in der Story und bereit für mehr. Und da kam dann mein erstes Problem. Es ist eine Kurzgeschichte und nahm viel zu schnell ein recht unzufriedenstellendes Ende. Mein zweites Problem waren dann meine viel zu hohen Erwartungen, die ich auf Grund von Film und Serie im Kopf hatte. Es hätte gerne etwas gruseliger und blutiger sein dürfen. Für eine Kurzgeschichte der damaligen Zeit hat sie mir aber gut gefallen und ist durchaus lesenswert.
Ich hab mir das Buch vorallem wegen der Geschichte über Sleepy Hollow gekauft, da ich den Film mit Johnny Depp sehr mag. Film und Geschichte unterscheiden sich doch sehr, trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Original zu lesen auch wenn die Geschichte sehr kurz ist. Sie wurde trotz kürze sehr bildhaft beschrieben und der Grusel rund um Sleepy Hollow kam rüber. Die anderen Geschichte waren auch interessant und teilweise spannend, haben mich aber nicht gänzlich von sich überzeugt.
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Washington Irving wurde 1783 in New York geboren und gilt als der Begründer der amerikanischen Kurzgeschichte als eigenständige Kunstform. Er starb 1859 in Tarrytown, New York.
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Hier treffen wir auf den Klassiker Sleepy Hollow und andere mehr oder weniger gruselige Geschichten, die mir alle richtig gut gefallen haben. Der Schreibstil ist seiner Zeit angepasst, weswegen ich etwas gebraucht habe reinzukommen. Dann ging es aber relativ zügig. Definitiv eine Leseempfehlung für alle.
Ein Klassiker aus der Zeit der Ursprünge modernen Horrors
Wer in Washington Irving’s Kurzgeschichte die Vorlage zum bekannten Film erwartet, der wird enttäuscht werden. Der Film ist nämlich wie so oft bloß eine Anlehnung an eine bestehende Geschichte, in diesem Fall allerdings komplett gerechtfertigt, da Irving’s Geschichte mit kaum 50 Seiten wohl kaum genug Inhalt bietet. Dennoch fasziniert diese Reise in die Vergangenheit der Literatur, zu den Ursprüngen unserer heutigen, modernen Belletristik und in die Vorstellungswelt der amerikanischen Siedler Anfang des 19. Jahrhunderts. Da muss man sich auf historische Formulierungen einlassen, auf fragliche Beschreibungen von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und von Frauen und allerlei verstaubte Ansichten. Auch Spannung im klassischen Sinne gibt es hier eher nicht, dazu geht alles viel zu schnell, aber für eine Gruselgeschichte zum Erzählen taugen Ichabod Crane und Gunpowder allemal.

Langatmig
Die Geschichte von Sleepy Hollow ist mit eine der ersten „Kurz“Geschichten der Weltliteratur. Vielleicht muss man sie dann mit dem zeitgenössischen Augen betrachten. Ich schreibe nun einfach aus meiner Sicht beim Lesen. Nun, da Halloween anstand und ich das Büchlein schon sehr lange auf meinem SuB liegen hatte, dachte ich, wär der richtige Moment, um mich in der Geschichte zu verlieren. An Halloween selbst hab ich nur ca. 12 Seiten geschafft zu lesen, da ich gedanklich die langen Schachtelsätze und die langatmige Erzählweise einfach nicht abholend fand. Kurz habe ich überlegt, ob das mein aller erstes DNF wird. Tage später hab ich die Geschichte noch mal zur Hand genommen, in der Hoffnung, dass es besser wird. Long Story short: wird’s nicht. Die Erzählweise ist zwar sehr anschaulich, aber es mag irgendwie keine Spannung aufkommen und die langen Schachtelsätze laden einfach zum Darüberfliegen ein. Muss man die Geschichte gelesen haben? Nein, definitiv nicht! Der Film lohnt sich da um einiges mehr, meiner Meinung nach 😊
Ein Ausflug in die klassische Literatur
Seit ich damals den Film „Sleepy Hollow“ mit Johnny Depp gesehen habe, bin ich ein großer Fan der Story um den kopflosen Reiter. Da ist es nur selbstverständlich, dass ich irgendwann einmal zu dem Buch greifen würde, welches als Vorlage für diesen Film diente. Die Kurzgeschichte „Die Legende von Sleepy Hollow“ von Washington Irving hat bereits über 200 Jahre auf dem Buckel. Meine Sorge, dass ich Probleme mit dem Schreibstil haben könnte, war absolut unbegründet. Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und konnte deren Verlauf leicht folgen. Hier stellt sich natürlich auch die Frage, wieviel bei der aktuellen Übersetzung noch vom Original übrig geblieben ist. Die Geschichte ist sehr ausführlich und atmosphärisch geschrieben. Wir bekommen detaillierte Informationen über den Ort Sleepy Hollow und deren Bewohner. Es gibt einen guten Einblick welche Dinge für die Menschen damals wichtig waren und was sie beschäftigte. Es liest sich tatsächlich wie die ersten Kapitel eines großen High Fantasy Buches, wo wir erstmal alle Informationen bekommen um uns zurecht zu finden. Das hat mir sehr gut gefallen, ich war sofort in der Story und bereit für mehr. Und da kam dann mein erstes Problem. Es ist eine Kurzgeschichte und nahm viel zu schnell ein recht unzufriedenstellendes Ende. Mein zweites Problem waren dann meine viel zu hohen Erwartungen, die ich auf Grund von Film und Serie im Kopf hatte. Es hätte gerne etwas gruseliger und blutiger sein dürfen. Für eine Kurzgeschichte der damaligen Zeit hat sie mir aber gut gefallen und ist durchaus lesenswert.
Ich hab mir das Buch vorallem wegen der Geschichte über Sleepy Hollow gekauft, da ich den Film mit Johnny Depp sehr mag. Film und Geschichte unterscheiden sich doch sehr, trotzdem hat es mir Spaß gemacht das Original zu lesen auch wenn die Geschichte sehr kurz ist. Sie wurde trotz kürze sehr bildhaft beschrieben und der Grusel rund um Sleepy Hollow kam rüber. Die anderen Geschichte waren auch interessant und teilweise spannend, haben mich aber nicht gänzlich von sich überzeugt.














