Die Rache der Eltern: Ein Psychothriller mit temporeicher Hochspannung
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Wie weit würdest du für deine Familie gehen?
Rezensionsexemplar Sarah und Guy sind eine gewöhnliche Familie mit zwei Kindern. Eines Tages kommt ihr jüngster Sohn Jacob völlig aufgebracht aus der Schule und will mit niemandem reden. Mit der Zeit finden sie heraus, dass ihr Sohn von einem Mitschüler terrorisiert wird. Werden sie ihren Sohn beschützen können und wie weit würden sie dafür gehen? Die Geschichte wird aus der Perspektive der Eltern erzählt, im Wechsel zwischen Sarah und Guy. Die Charaktere sind teilweise sehr überzogen, was an der kürze der Geschichte liegt. Dadurch war es für mich schwierig eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, ohne unnötigen Beschreibungen dafür aber mit sehr vielen Emotionen. Die Kapitel sind relativ knapp und nach Perspektiven aufgeteilt. Alles ist sehr übersichtlich und man fliegt förmlich durch den Text. Die Handlung ist zwar ebenfalls ziemlich überzogen aber dennoch nah an der Realität. Ich fand es sehr gut, wie der Autor die Mobbingprobleme aufgearbeitet hat. Dass das Opfer oft kein Entkommen hat und der Täter trocken aus der Sache rauskommt. Und wie so etwas das Leben von der ganzen Familie angreift. Die Entwicklung der Protagonisten ist dadurch überwältigend - von Verzweiflung und Machtlosigkeit zum Tatendrang und Kampf. Dennoch war die Spannung für mich künstlich aufgesetzt durch die teilweise überzogenen Emotionen der Protagonisten. Ein kurzweiliger Thriller für zwischendurch mit sehr vielen Emotionen. Kein Meisterwerk aber eindeutig eine Empfehlung wert.
Daniel Hurst, inzwischen eine bekannte Marke in meinem Bücherregal. Jetzt ist der 6. Thriller von ihm endlich auf Deutsch erschienen. "Die Rache der Eltern" ein unheimlich fesselnder Thriller um das Thema Mobbing und Selbstjustiz. Man nehme eine ganz normale Familie Vater, Mutter, Tochter (studiert bereits) und einen Sohn (geht noch zur Schule). Der Sohn verändert sich und die Eltern merken irgendetwas stimmt nicht. Er beginnt Dinge zu verheimlichen. Die Eltern finden heraus, dass der Sohn von einem Mitschüler gemobbt wird und versuchen dagegen anzukämpfen. Aber anstatt ihm zu helfen, verschlimmert sich die Lage weiter und es geschieht sogar ein Mord. Der Thriller ist äußert spannend und auch realistisch. Wie weit darf die Selbstjustiz gehen? Was werden die Eltern dagegen unternehmen, um ihren Sohn zu helfen? Werden etwa die falschen Personen bestraft? Das sind die Fragen, die einem während des Lesens beschäftigen, bis man das Ende des Buches erreicht hat. Daniel Hurst hat eine Geschichte geschrieben, die abwechselnd erzählt wird. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist angenehm und die kurzen Kapitel runden das Ganze ab. Oft habe ich mir während des Buches die Frage gestellt, wie hätte ich mich in dieser Lage verhalten? Ein Buch zum mitfiebern und nachdenken.
Wie weit würdest du gehen,um kein Kind zu schützen und zu rächen ? 🪦
Ein Tyrann schon im Alter von 12 Jahren , mit Eltern die kein deut besser sind und dein Sohn steht unter seinem Beschuss. Wie weit reicht deine Wut , wie weit gehst du um deinen Sohn Ruhe vor diesem Arschlochkind zu schaffen ? Ein Mädchen hat er schon in den Tod gemobbt, wird es sich wiederholen? Ein gutes Beispiel, wie hilflos Betroffene Eltern sein können , wie Behörden handeln , wenn der Täter minderjährig ist und welch rasende Wut man darüber empfindet 🤬🤬🤬 Das Ende war anders als erwartet
Ein guter Thriller für zwischendurch ☺️
„In „Die Rache der Eltern“ setzt sich eine verzweifelte Elternschaft mit dem Horror des Mobbings auseinander – und stellt sich die Frage: Wie weit darf man gehen, um sein Kind zu beschützen?“ Die POVs werden immer zwischen den Eltern abgewechselt. Durch den leichten Schreibstil fliegt man nur durch die Seiten. Die Spannung baut sich jedoch langsam auf und es liest sich zunächst wie ein Drama. Ab etwa der zweiten Hälfte zieht die Spannung stark an. Das Ende hat mich nicht groß überrascht was aber auch daran liegen könnte, dass ich schon einige Thriller in meinem Leben gelesen habe. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen.
Mega gut!
Dieses Buch packt einen sofort. Man hat so Mitleid mit Jacob und den Eltern und kann sich sehr gut hineinfühlen, wie verzweifelt sie sein müssen. Auch baut sich ne Menge Spannung auf und man versucht zu verstehen, was wirklich passiert ist. Am Ende kommt es anders als gedacht. Klare Empfehlung
Auf dem Cover steht u.a."ein Psychothriller mit temporeicher Hochspannung". Für mich ist das weder ein Psychothriller noch temporeich und Hochspannung? muss der Leser mitbringen. Das Mobbing ist von jetzt auf gleich Thema. Da gibt es keine Entwicklung, Da gibt es nur oft wenig durchdachte Handlungen und Reaktionen. Es geht auch eher um das Empfinden der Eltern des Opfers. Das Ende ist dann doch Originell.
Guter, kurzweiliger Thriller für zwischendurch
Cover, Titel und Klappentext haben mich direkt neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gut und die Geschichte startet direkt spannend los und die Spannung bleibt auch bis zum Ende erhalten. Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet, daher war dies auch noch mal eine Überraschung für mich. Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten, ich glaube jedoch, ein paar Seiten mehr, hätte dem Buch gut getan. Von mir gibt es daher 4 Sterne.
Vielen Dank an @bookouturedeutschland und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Ich wusste, dass etwas nicht stimmt. Ich habe gemerkt, dass mein Sohn Dinge vor mir verheimlicht. Er war sonst immer so glücklich auf dem Weg zur Schule. Aber jetzt läuft er nur noch mit gesenktem Kopf, um niemandem in die Augen sehen zu müssen. Seit ich herausgefunden habe, dass er von einem Mitschüler gemobbt wird, kann ich nicht mehr ruhig schlafen. Sobald er das Haus verlässt, bekomme ich Angst. Mein Mann und ich versuchen, mit den Eltern des anderen Jungen zu reden, aber damit machen wir alles nur noch schlimmer. Unser Kind leidet. Und genug ist genug. Es muss aufhören. Auch, wenn ich die Sache selbst in die Hand nehmen muss. Denn wir kennen die Wahrheit über diese Familie – und unser Sohn ist nicht ihr erstes Opfer. Aber wie weit sind wir bereit zu gehen, um uns zu rächen? Meinung Es ist nicht mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist leicht und locker. Die Geschichte ist kurzweilig allerdings fehlte mir da der gewisse Spannungsbogen. Sie unterhält zwar aber mir fehlte was. Lese Empfehlung
Rezension zu Die Rache der Eltern von Daniel Hurst
Die Rache der Eltern ist ein spannender und nervenaufreibender Psychothriller, der sich mit dem ernsten und leider sehr aktuellen Thema Mobbing auseinandersetzt. Daniel Hurst gelingt es auf fesselnde Weise, die zerstörerische Dynamik von Mobbing sowie die verzweifelten Reaktionen der betroffenen Eltern darzustellen. Im Mittelpunkt stehen Sara und Guy, deren Sohn Jake zunehmend verändert wirkt. Schnell wird klar: Er ist das nächste Opfer eines brutalen Mobbers – und zwar ausgerechnet desselben Jungen, der Zoe, ein früheres Mobbingopfer, in den Selbstmord getrieben hat. Diese tragische Vorgeschichte zieht sich wie ein dunkler Schatten durch die Handlung und verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe. Das Besondere an diesem Thriller ist die Erzählweise aus zwei Perspektiven (POVs) – nämlich der beiden Elternteile. Dadurch erhält man als Leser*in intensive Einblicke in ihre Gedankenwelt, Ängste und das moralische Dilemma, in dem sie sich befinden. Denn als sie beginnen, sich einzumischen, spitzt sich die Situation dramatisch zu – und ihre Versuche, das Richtige zu tun, machen letztlich alles nur noch schlimmer. Der Schreibstil von Daniel Hurst ist angenehm und sehr gut zu lesen. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Erzähltempo und machen es leicht, „nur noch ein Kapitel“ zu lesen – bis man plötzlich das ganze Buch verschlungen hat. Die übersichtliche Seitengestaltung und die kompakte Länge machen den Thriller besonders schnell lesbar, allerdings wirkt die Geschichte dadurch stellenweise etwas schnelllebig, was auf Kosten der Tiefe einzelner Charaktere geht. Insgesamt ist Die Rache der Eltern ein packender, emotionaler Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt – über die Folgen von Mobbing, das Eingreifen von Erwachsenen und die Frage, wie weit man gehen darf, um sein Kind zu schützen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die psychologische Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz schätzen.
Es gibt nichts schlimmeres für mich wie die Vorstellung von Ungerechtigkeit. Mobbing, Ausgrenzung und Ablehnung im Kindesalter einfach unvorstellbar schrecklich! Doch es kommt nahezu jeden Tag in deutschen Schulen vor! Wir müssen hinschauen, helfen und besser erziehen! Es ist so wichtig und kann Leben retten! Eine ganz normale Familie! Doch dann finden sie heraus das ihr Sohn in der Schule gemobbt und misshandelt wird, von einem Jungen der schon mal ein Mädchen in den Tod getrieben hat! Jetzt gilt nur noch eines, den Sohn zu schützen, koste es was es wolle! Also ich muss ehrlich sagen das Buch war für mich als Krimi und Thriller Fan nichts. Die ersten 70 Prozente des Buches waren für mich eher eine Tragödie! Mobbing ist leider allgegenwärtig und ein super sensibles und wichtiges Thema! Das wurde im Buch gut dargestellt! Aber eben als Drama und nicht als Krimi. Gegen Ende nimmt die Geschichte dann noch etwas an Fahrt auf. Durch die wenigen Darsteller im Buch war für mich die Geschichte aber schnell sehr durchsichtig. Die Story wird aus der Perspektive der Eltern erzählt, hier hat mich gestört das immer wieder auf die Eheprobleme der Eltern eingegangen wurde. Klar, die Geschichte soll zeigen das beide trotz Probleme, bei so einem wichtigen Thema zusammenhalten. Dies ist aber nicht sehr gut gelungen. Mir hat das Buch leider nicht gefallen.
Ganz okay, aber kein Highlight
Das Buch ist sehr einfach geschrieben und es wird zwischen den beiden Perspektiven der Eltern berichtet. Es liest sich fast wie ein Tagebucheintrag. Ein ernstes Thema Mobbing wird thematisiert. Die ersten Seiten sind etwas zu langgezogen, mit unnötigen Details aus dem Alltag. Die Spannung wird erst ab der zweiten Hälfte aufgebaut. Für mich ist das hier definitiv kein Psychothriller, so wie es auf dem Cover steht. Eher ein Drama, ausgeschmückt mit alltäglichen Eheproblemen. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen! Das war definitiv eine Überraschung. Ganz okay, kann man für zwischendurch schnell lesen. Ein anspruchsvoller Thriller ist es aber nicht.
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Wie weit würdest du für deine Familie gehen?
Rezensionsexemplar Sarah und Guy sind eine gewöhnliche Familie mit zwei Kindern. Eines Tages kommt ihr jüngster Sohn Jacob völlig aufgebracht aus der Schule und will mit niemandem reden. Mit der Zeit finden sie heraus, dass ihr Sohn von einem Mitschüler terrorisiert wird. Werden sie ihren Sohn beschützen können und wie weit würden sie dafür gehen? Die Geschichte wird aus der Perspektive der Eltern erzählt, im Wechsel zwischen Sarah und Guy. Die Charaktere sind teilweise sehr überzogen, was an der kürze der Geschichte liegt. Dadurch war es für mich schwierig eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, ohne unnötigen Beschreibungen dafür aber mit sehr vielen Emotionen. Die Kapitel sind relativ knapp und nach Perspektiven aufgeteilt. Alles ist sehr übersichtlich und man fliegt förmlich durch den Text. Die Handlung ist zwar ebenfalls ziemlich überzogen aber dennoch nah an der Realität. Ich fand es sehr gut, wie der Autor die Mobbingprobleme aufgearbeitet hat. Dass das Opfer oft kein Entkommen hat und der Täter trocken aus der Sache rauskommt. Und wie so etwas das Leben von der ganzen Familie angreift. Die Entwicklung der Protagonisten ist dadurch überwältigend - von Verzweiflung und Machtlosigkeit zum Tatendrang und Kampf. Dennoch war die Spannung für mich künstlich aufgesetzt durch die teilweise überzogenen Emotionen der Protagonisten. Ein kurzweiliger Thriller für zwischendurch mit sehr vielen Emotionen. Kein Meisterwerk aber eindeutig eine Empfehlung wert.
Daniel Hurst, inzwischen eine bekannte Marke in meinem Bücherregal. Jetzt ist der 6. Thriller von ihm endlich auf Deutsch erschienen. "Die Rache der Eltern" ein unheimlich fesselnder Thriller um das Thema Mobbing und Selbstjustiz. Man nehme eine ganz normale Familie Vater, Mutter, Tochter (studiert bereits) und einen Sohn (geht noch zur Schule). Der Sohn verändert sich und die Eltern merken irgendetwas stimmt nicht. Er beginnt Dinge zu verheimlichen. Die Eltern finden heraus, dass der Sohn von einem Mitschüler gemobbt wird und versuchen dagegen anzukämpfen. Aber anstatt ihm zu helfen, verschlimmert sich die Lage weiter und es geschieht sogar ein Mord. Der Thriller ist äußert spannend und auch realistisch. Wie weit darf die Selbstjustiz gehen? Was werden die Eltern dagegen unternehmen, um ihren Sohn zu helfen? Werden etwa die falschen Personen bestraft? Das sind die Fragen, die einem während des Lesens beschäftigen, bis man das Ende des Buches erreicht hat. Daniel Hurst hat eine Geschichte geschrieben, die abwechselnd erzählt wird. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist angenehm und die kurzen Kapitel runden das Ganze ab. Oft habe ich mir während des Buches die Frage gestellt, wie hätte ich mich in dieser Lage verhalten? Ein Buch zum mitfiebern und nachdenken.
Wie weit würdest du gehen,um kein Kind zu schützen und zu rächen ? 🪦
Ein Tyrann schon im Alter von 12 Jahren , mit Eltern die kein deut besser sind und dein Sohn steht unter seinem Beschuss. Wie weit reicht deine Wut , wie weit gehst du um deinen Sohn Ruhe vor diesem Arschlochkind zu schaffen ? Ein Mädchen hat er schon in den Tod gemobbt, wird es sich wiederholen? Ein gutes Beispiel, wie hilflos Betroffene Eltern sein können , wie Behörden handeln , wenn der Täter minderjährig ist und welch rasende Wut man darüber empfindet 🤬🤬🤬 Das Ende war anders als erwartet
Ein guter Thriller für zwischendurch ☺️
„In „Die Rache der Eltern“ setzt sich eine verzweifelte Elternschaft mit dem Horror des Mobbings auseinander – und stellt sich die Frage: Wie weit darf man gehen, um sein Kind zu beschützen?“ Die POVs werden immer zwischen den Eltern abgewechselt. Durch den leichten Schreibstil fliegt man nur durch die Seiten. Die Spannung baut sich jedoch langsam auf und es liest sich zunächst wie ein Drama. Ab etwa der zweiten Hälfte zieht die Spannung stark an. Das Ende hat mich nicht groß überrascht was aber auch daran liegen könnte, dass ich schon einige Thriller in meinem Leben gelesen habe. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen.
Mega gut!
Dieses Buch packt einen sofort. Man hat so Mitleid mit Jacob und den Eltern und kann sich sehr gut hineinfühlen, wie verzweifelt sie sein müssen. Auch baut sich ne Menge Spannung auf und man versucht zu verstehen, was wirklich passiert ist. Am Ende kommt es anders als gedacht. Klare Empfehlung
Auf dem Cover steht u.a."ein Psychothriller mit temporeicher Hochspannung". Für mich ist das weder ein Psychothriller noch temporeich und Hochspannung? muss der Leser mitbringen. Das Mobbing ist von jetzt auf gleich Thema. Da gibt es keine Entwicklung, Da gibt es nur oft wenig durchdachte Handlungen und Reaktionen. Es geht auch eher um das Empfinden der Eltern des Opfers. Das Ende ist dann doch Originell.
Guter, kurzweiliger Thriller für zwischendurch
Cover, Titel und Klappentext haben mich direkt neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist gut und die Geschichte startet direkt spannend los und die Spannung bleibt auch bis zum Ende erhalten. Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet, daher war dies auch noch mal eine Überraschung für mich. Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten, ich glaube jedoch, ein paar Seiten mehr, hätte dem Buch gut getan. Von mir gibt es daher 4 Sterne.
Vielen Dank an @bookouturedeutschland und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Ich wusste, dass etwas nicht stimmt. Ich habe gemerkt, dass mein Sohn Dinge vor mir verheimlicht. Er war sonst immer so glücklich auf dem Weg zur Schule. Aber jetzt läuft er nur noch mit gesenktem Kopf, um niemandem in die Augen sehen zu müssen. Seit ich herausgefunden habe, dass er von einem Mitschüler gemobbt wird, kann ich nicht mehr ruhig schlafen. Sobald er das Haus verlässt, bekomme ich Angst. Mein Mann und ich versuchen, mit den Eltern des anderen Jungen zu reden, aber damit machen wir alles nur noch schlimmer. Unser Kind leidet. Und genug ist genug. Es muss aufhören. Auch, wenn ich die Sache selbst in die Hand nehmen muss. Denn wir kennen die Wahrheit über diese Familie – und unser Sohn ist nicht ihr erstes Opfer. Aber wie weit sind wir bereit zu gehen, um uns zu rächen? Meinung Es ist nicht mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist leicht und locker. Die Geschichte ist kurzweilig allerdings fehlte mir da der gewisse Spannungsbogen. Sie unterhält zwar aber mir fehlte was. Lese Empfehlung
Rezension zu Die Rache der Eltern von Daniel Hurst
Die Rache der Eltern ist ein spannender und nervenaufreibender Psychothriller, der sich mit dem ernsten und leider sehr aktuellen Thema Mobbing auseinandersetzt. Daniel Hurst gelingt es auf fesselnde Weise, die zerstörerische Dynamik von Mobbing sowie die verzweifelten Reaktionen der betroffenen Eltern darzustellen. Im Mittelpunkt stehen Sara und Guy, deren Sohn Jake zunehmend verändert wirkt. Schnell wird klar: Er ist das nächste Opfer eines brutalen Mobbers – und zwar ausgerechnet desselben Jungen, der Zoe, ein früheres Mobbingopfer, in den Selbstmord getrieben hat. Diese tragische Vorgeschichte zieht sich wie ein dunkler Schatten durch die Handlung und verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Tiefe. Das Besondere an diesem Thriller ist die Erzählweise aus zwei Perspektiven (POVs) – nämlich der beiden Elternteile. Dadurch erhält man als Leser*in intensive Einblicke in ihre Gedankenwelt, Ängste und das moralische Dilemma, in dem sie sich befinden. Denn als sie beginnen, sich einzumischen, spitzt sich die Situation dramatisch zu – und ihre Versuche, das Richtige zu tun, machen letztlich alles nur noch schlimmer. Der Schreibstil von Daniel Hurst ist angenehm und sehr gut zu lesen. Die kurzen Kapitel sorgen für ein hohes Erzähltempo und machen es leicht, „nur noch ein Kapitel“ zu lesen – bis man plötzlich das ganze Buch verschlungen hat. Die übersichtliche Seitengestaltung und die kompakte Länge machen den Thriller besonders schnell lesbar, allerdings wirkt die Geschichte dadurch stellenweise etwas schnelllebig, was auf Kosten der Tiefe einzelner Charaktere geht. Insgesamt ist Die Rache der Eltern ein packender, emotionaler Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt – über die Folgen von Mobbing, das Eingreifen von Erwachsenen und die Frage, wie weit man gehen darf, um sein Kind zu schützen. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die psychologische Spannung mit gesellschaftlicher Relevanz schätzen.
Es gibt nichts schlimmeres für mich wie die Vorstellung von Ungerechtigkeit. Mobbing, Ausgrenzung und Ablehnung im Kindesalter einfach unvorstellbar schrecklich! Doch es kommt nahezu jeden Tag in deutschen Schulen vor! Wir müssen hinschauen, helfen und besser erziehen! Es ist so wichtig und kann Leben retten! Eine ganz normale Familie! Doch dann finden sie heraus das ihr Sohn in der Schule gemobbt und misshandelt wird, von einem Jungen der schon mal ein Mädchen in den Tod getrieben hat! Jetzt gilt nur noch eines, den Sohn zu schützen, koste es was es wolle! Also ich muss ehrlich sagen das Buch war für mich als Krimi und Thriller Fan nichts. Die ersten 70 Prozente des Buches waren für mich eher eine Tragödie! Mobbing ist leider allgegenwärtig und ein super sensibles und wichtiges Thema! Das wurde im Buch gut dargestellt! Aber eben als Drama und nicht als Krimi. Gegen Ende nimmt die Geschichte dann noch etwas an Fahrt auf. Durch die wenigen Darsteller im Buch war für mich die Geschichte aber schnell sehr durchsichtig. Die Story wird aus der Perspektive der Eltern erzählt, hier hat mich gestört das immer wieder auf die Eheprobleme der Eltern eingegangen wurde. Klar, die Geschichte soll zeigen das beide trotz Probleme, bei so einem wichtigen Thema zusammenhalten. Dies ist aber nicht sehr gut gelungen. Mir hat das Buch leider nicht gefallen.
Ganz okay, aber kein Highlight
Das Buch ist sehr einfach geschrieben und es wird zwischen den beiden Perspektiven der Eltern berichtet. Es liest sich fast wie ein Tagebucheintrag. Ein ernstes Thema Mobbing wird thematisiert. Die ersten Seiten sind etwas zu langgezogen, mit unnötigen Details aus dem Alltag. Die Spannung wird erst ab der zweiten Hälfte aufgebaut. Für mich ist das hier definitiv kein Psychothriller, so wie es auf dem Cover steht. Eher ein Drama, ausgeschmückt mit alltäglichen Eheproblemen. Das Ende habe ich so nicht kommen sehen! Das war definitiv eine Überraschung. Ganz okay, kann man für zwischendurch schnell lesen. Ein anspruchsvoller Thriller ist es aber nicht.


























