Die Pension am Meer
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Description
Book Information
Author Description
Julie Klassen arbeitete sechzehn Jahre lang als Lektorin für Belletristik. Mittlerweile hat sie zahlreiche Romane aus der Zeit von Jane Austen geschrieben, von denen mehrere den begehrten Christy Award gewannen. Abgesehen vom Schreiben, liebt Klassen das Reisen und Wandern. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota, USA. www.julieklassen.com
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Mit diesem Auftaktband hat mich die Autorin auf eine besondere Reise in ein Gästehaus mitgenommen, das von 4 Schwestern und ihrer verwitweten und gesundheitlich angeschlagenen Mutter geführt wird. Völlig verarmt, entscheiden sie sich, ihr Haus als Pension zu eröffnen und nach einigen Renovierungen treffen auch schon die ersten Gäste ein. Jede der Schwestern lernt auf verschiedene Weise mit dieser neuen Herausforderung, den Wünschen, Ansprüchen und Eigenheiten der Gäste umzugehen. Durch den Stadtplan vorne im Buch lernt man den Ort kennen und lieben, mitsamt seinen Einwohnern. Man spürt den Zusammenhalt, trotz dem einige der älteren Einwohner ihre Vergangenheit haben und teilweise einiges an Kummer und Sorgen auf ihren Schultern lastet. Die Charaktere sind so ausdrucksstark gezeichnet, und trotz einiger Macken kann man sie einfach nur ins Herz schließen. Ich hab mich nicht nur in dieses besondere, ausdrucksstarke Cover verliebt, sondern in das komplette Buch und es fiel mir sehr schwer, es aus der Hand zu legen. Es geht hier um Zusammenhalt, Selbstlosigkeit, um den Wert eines Menschen, der sich nicht im Aussehen definiert, womit besonders ihre Schwester Viola immer wieder zu kämpfen hat. Wie auch im echten Leben erlebt man hier Höhen und Tiefen, Streitereien, Zukunftsängste, Ablehnung und Kritiken, aber auch so viel Wärme, Mitgefühl, christliche Werte, die ganz dezent immer wieder zum Vorschein kommen. Natürlich darf auch die Romantik nicht zu kurz kommen, aber die wurde so gefühlvoll erzählt, denn obwohl es auch hier einige Schicksalsschläge gibt, haben mich die Annäherungen sehr berührt, weil sie einerseits behutsam, sanft und warmherzig, aber auch mit einigem Humor und Gänsehautfeeling versehen sind. Zu gern hätte ich meine Koffer gepackt und diesem urigen Ort mit der Pension und einem Hauch Jane Austen, die auch in diesem Buch ihren Platz findet, einen Besuch abgestattet. Ein Herzensbuch und Lesehighlight.

Sarah💔, Viola❤️🩹, Emily❤️🔥 und Gorgianna💗. Vier Schwestern die beginnen sich selbst zu finden.
Ich habe dieses Buch von meiner Tante zu meinem Geburtstag bekommen. Eigentlich entspricht das Buch gar nicht meinem sonstigen Beuteschema deshalb bin ich sehr froh so trotzdem zu diesem tollen Buch gefunden zu haben. Als der Vater der vier Summer Schwestern stirbt, entscheiden sie sich gezwungenermaßen ihr Wohnhaus in einer Pension umzuwandeln um Geld zu verdienen. Bald treffen sie immer wieder auf intersannte neue Gäste und beginnen neue Seiten an sich zu entdecken. Mich hat vor allem das Setting sehr gut gefallen. Am Meer in einem kleine Städtchen ganz ohne Smartphones und Social Media. Einige Male habe ich mich dabei erwischt mir vorzustellen selbst in dieser Zeit zu leben. Auch habe ich so viel über diese spannende Zeit erfahren, was ich davor noch gar nicht wusste. Es war auch interessant wie damals die Rollenbilder waren. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und das Buch und die Perspektive der Schwestern ändert sich alle fünf Seiten, weshalb man gut durch die Geschichte gleitet. In der Mitte hat sich das Buch kurzzeitig etwas gezogen, aber auch das ging vorbei. Mein persönliches Highlight war Violas Geschichte vor allem wegen Jack. Hach die beiden waren soo süß. Ich empfehle das Buch an alle die in das Genre starten möchten und/oder langsame, atmosphärische und herzerwärmende Bücher mögen. Ich vergebe stolze ⭐️⭐️⭐️⭐️ Wenn du noch mehr Lust auf Bücherzeugs hast, hör doch mal in den Podcast " Plottpot" auf Spotify rein!!!
Ein schöner historischer Roman mit einem Hauch Jane Austen. Mich erinnert das Buch an Betty und ihre Schwestern.
Julie Klassen schreibt flüssig und ich empfinde ihre Art zu schreiben leicht lesbar und flüssig. Die Handlungen sind nachvollziehbar und die Protagonisten authentisch und sympathisch beschrieben. Die beschriebene Landschaft weckt die Lust, dieses Fleckchen Erde und den Ort zu bereisen. Realistisch ist die Zeit, in der dieser Roman spielt, beschrieben. Der christliche Aspekt ist vorhanden, doch nicht sehr stark, eher verhalten. Mich persönlich erinnert dieser Roman hat an den Roman von Louisa May Alcott „Little Woman - Betty und ihre Schwestern“ erinnert. Doch er trägt laut Julie Klassen in ihrem Nachwort einen Touch von Jane Austen. Als Leser begleitet man, obwohl es vier Schwestern sind, nur vier, Sarah, Emily, Viola und Georgina, mit der kränklichen Mutter. Nach der Testamentseröffnung ihres verstorbenen Vaters erfahren sie, dass sie kein Vermögen haben und sie, um wenigstens etwas Geld zu haben, das Haus am Meer verkaufen sollen. Doch damit können sie sich nicht arrangieren und lassen sich auf den Vorschlag einer Bekannten ein, ihr Heim zahlenden Gästen (Pension) zu öffnen. Jede der vier Schwestern geht auf seine eigene Art mit dem Verlust des Wohlstandes um. Jede von ihnen, vor allem die ältesten drei, haben persönliche Päckchen zu tragen. Verlust, Trennung von der ältesten Schwester und mangelndes Selbstwertgefühl, da sie eine sichtbare Narbe von einem Gendefekt an der Liebe hat. Durch die Dialoge mit den Hausgästen und anderen Nebenprotagonisten erlebte ich als Leserin die Entwicklungen der Schwestern mit. Von allen vier Schwestern machte Viola die größte Veränderung. Anfangs schüchtern und scheu versteckte sie ihr Gesicht hinter einem Schleier und im Verlauf der Geschichte legte sie den Schleier ab und zeigte ihr Gesicht. Ich fand es interessant zu lesen, was die Menschen in der damaligen Zeit bei so einer Kleinigkeit von sich dachten. Welche barbarische Methode es gab, um eine Lippenspalte zu operieren. Auch war es zum Kopfschütteln, was es damals für Aberglauben gab. Mir hat das Buch sehr gefallen und empfehle es gern weiter.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
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Author Description
Julie Klassen arbeitete sechzehn Jahre lang als Lektorin für Belletristik. Mittlerweile hat sie zahlreiche Romane aus der Zeit von Jane Austen geschrieben, von denen mehrere den begehrten Christy Award gewannen. Abgesehen vom Schreiben, liebt Klassen das Reisen und Wandern. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota, USA. www.julieklassen.com
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Mit diesem Auftaktband hat mich die Autorin auf eine besondere Reise in ein Gästehaus mitgenommen, das von 4 Schwestern und ihrer verwitweten und gesundheitlich angeschlagenen Mutter geführt wird. Völlig verarmt, entscheiden sie sich, ihr Haus als Pension zu eröffnen und nach einigen Renovierungen treffen auch schon die ersten Gäste ein. Jede der Schwestern lernt auf verschiedene Weise mit dieser neuen Herausforderung, den Wünschen, Ansprüchen und Eigenheiten der Gäste umzugehen. Durch den Stadtplan vorne im Buch lernt man den Ort kennen und lieben, mitsamt seinen Einwohnern. Man spürt den Zusammenhalt, trotz dem einige der älteren Einwohner ihre Vergangenheit haben und teilweise einiges an Kummer und Sorgen auf ihren Schultern lastet. Die Charaktere sind so ausdrucksstark gezeichnet, und trotz einiger Macken kann man sie einfach nur ins Herz schließen. Ich hab mich nicht nur in dieses besondere, ausdrucksstarke Cover verliebt, sondern in das komplette Buch und es fiel mir sehr schwer, es aus der Hand zu legen. Es geht hier um Zusammenhalt, Selbstlosigkeit, um den Wert eines Menschen, der sich nicht im Aussehen definiert, womit besonders ihre Schwester Viola immer wieder zu kämpfen hat. Wie auch im echten Leben erlebt man hier Höhen und Tiefen, Streitereien, Zukunftsängste, Ablehnung und Kritiken, aber auch so viel Wärme, Mitgefühl, christliche Werte, die ganz dezent immer wieder zum Vorschein kommen. Natürlich darf auch die Romantik nicht zu kurz kommen, aber die wurde so gefühlvoll erzählt, denn obwohl es auch hier einige Schicksalsschläge gibt, haben mich die Annäherungen sehr berührt, weil sie einerseits behutsam, sanft und warmherzig, aber auch mit einigem Humor und Gänsehautfeeling versehen sind. Zu gern hätte ich meine Koffer gepackt und diesem urigen Ort mit der Pension und einem Hauch Jane Austen, die auch in diesem Buch ihren Platz findet, einen Besuch abgestattet. Ein Herzensbuch und Lesehighlight.

Sarah💔, Viola❤️🩹, Emily❤️🔥 und Gorgianna💗. Vier Schwestern die beginnen sich selbst zu finden.
Ich habe dieses Buch von meiner Tante zu meinem Geburtstag bekommen. Eigentlich entspricht das Buch gar nicht meinem sonstigen Beuteschema deshalb bin ich sehr froh so trotzdem zu diesem tollen Buch gefunden zu haben. Als der Vater der vier Summer Schwestern stirbt, entscheiden sie sich gezwungenermaßen ihr Wohnhaus in einer Pension umzuwandeln um Geld zu verdienen. Bald treffen sie immer wieder auf intersannte neue Gäste und beginnen neue Seiten an sich zu entdecken. Mich hat vor allem das Setting sehr gut gefallen. Am Meer in einem kleine Städtchen ganz ohne Smartphones und Social Media. Einige Male habe ich mich dabei erwischt mir vorzustellen selbst in dieser Zeit zu leben. Auch habe ich so viel über diese spannende Zeit erfahren, was ich davor noch gar nicht wusste. Es war auch interessant wie damals die Rollenbilder waren. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und das Buch und die Perspektive der Schwestern ändert sich alle fünf Seiten, weshalb man gut durch die Geschichte gleitet. In der Mitte hat sich das Buch kurzzeitig etwas gezogen, aber auch das ging vorbei. Mein persönliches Highlight war Violas Geschichte vor allem wegen Jack. Hach die beiden waren soo süß. Ich empfehle das Buch an alle die in das Genre starten möchten und/oder langsame, atmosphärische und herzerwärmende Bücher mögen. Ich vergebe stolze ⭐️⭐️⭐️⭐️ Wenn du noch mehr Lust auf Bücherzeugs hast, hör doch mal in den Podcast " Plottpot" auf Spotify rein!!!
Ein schöner historischer Roman mit einem Hauch Jane Austen. Mich erinnert das Buch an Betty und ihre Schwestern.
Julie Klassen schreibt flüssig und ich empfinde ihre Art zu schreiben leicht lesbar und flüssig. Die Handlungen sind nachvollziehbar und die Protagonisten authentisch und sympathisch beschrieben. Die beschriebene Landschaft weckt die Lust, dieses Fleckchen Erde und den Ort zu bereisen. Realistisch ist die Zeit, in der dieser Roman spielt, beschrieben. Der christliche Aspekt ist vorhanden, doch nicht sehr stark, eher verhalten. Mich persönlich erinnert dieser Roman hat an den Roman von Louisa May Alcott „Little Woman - Betty und ihre Schwestern“ erinnert. Doch er trägt laut Julie Klassen in ihrem Nachwort einen Touch von Jane Austen. Als Leser begleitet man, obwohl es vier Schwestern sind, nur vier, Sarah, Emily, Viola und Georgina, mit der kränklichen Mutter. Nach der Testamentseröffnung ihres verstorbenen Vaters erfahren sie, dass sie kein Vermögen haben und sie, um wenigstens etwas Geld zu haben, das Haus am Meer verkaufen sollen. Doch damit können sie sich nicht arrangieren und lassen sich auf den Vorschlag einer Bekannten ein, ihr Heim zahlenden Gästen (Pension) zu öffnen. Jede der vier Schwestern geht auf seine eigene Art mit dem Verlust des Wohlstandes um. Jede von ihnen, vor allem die ältesten drei, haben persönliche Päckchen zu tragen. Verlust, Trennung von der ältesten Schwester und mangelndes Selbstwertgefühl, da sie eine sichtbare Narbe von einem Gendefekt an der Liebe hat. Durch die Dialoge mit den Hausgästen und anderen Nebenprotagonisten erlebte ich als Leserin die Entwicklungen der Schwestern mit. Von allen vier Schwestern machte Viola die größte Veränderung. Anfangs schüchtern und scheu versteckte sie ihr Gesicht hinter einem Schleier und im Verlauf der Geschichte legte sie den Schleier ab und zeigte ihr Gesicht. Ich fand es interessant zu lesen, was die Menschen in der damaligen Zeit bei so einer Kleinigkeit von sich dachten. Welche barbarische Methode es gab, um eine Lippenspalte zu operieren. Auch war es zum Kopfschütteln, was es damals für Aberglauben gab. Mir hat das Buch sehr gefallen und empfehle es gern weiter.










