Die Odyssee
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Description
Ein einzigartiger Roman über den Sinn im Leben und die Suche danach
Seit fünf Jahren arbeitet Ingrid auf dem riesigen Kreuzfahrtschiff WA. Ihre Tätigkeiten unterliegen dem Rotationsprinzip: mal bietet sie im Souvenirshop unnütze, aber teure Mitbringsel an, mal lackiert sie den Gästen die Fingernägel, dann wieder muss sie den Schiffspool beaufsichtigen. Zwischendurch gibt es mal einen Tag Landgang, an dem Ingrid sich für gewöhnlich maßlos betrinkt.
Als sie von Keith, dem Schiffskapitän und selbsternannten Guru eines fragwürdigen Mentorenprogramms auserwählt wird, ändert sich die Gleichförmigkeit ihres Daseins. Keith drängt sie zur Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit: eine kaputte Ehe, ein unerfüllter Kinderwunsch und ein exzessives Konsumverhalten treten an die Oberfläche, und Ingrid muss sich die Frage stellen, wie lange sie ihre Vergangenheit noch umschiffen kann.
Book Information
Author Description
Lara Williams ist eine britische Autorin und lebt in Manchester. Mit ihrem Debütroman »Supper Club« gewann sie 2019 den Not the Booker Prize, ihre Kurzgeschichtensammlung »Treats« ist ebenso preisgekrönt. »Die Odyssee« ist ihr zweiter Roman.
Posts
Wie ein Fiebertraum
Nachdem die Reise anfangs eigentlich ganz gut losging, hat mich das Buch dann aber doch recht schnell verloren. Nach den ersten 60 Seiten etwa verläuft sich die Handlung in einem heillosen Durcheinander, in dem sich nur noch eine komische Absurdität an die nächste reiht. Ingrid ist ein gebrochener Mensch, klar, aber davon erfahren wir viel zu wenig, und dürfen stattdessen miterleben wie sie sich einen Finger abschneidet, kein Taxi oder Bus von ihrer Kotze verschont und mit zwei offenbar ähnlich seltsamen Erwachsenen Kinderspiele spielt. Gleichzeitig hat der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs, auf dem sie arbeitet, eine sektenartige Guru-Nummer am Laufen, die sich am Ende aber genau wie alles andere im Nichts verläuft. Die Rückblenden zur gescheiterten Beziehung zu ihrem Mann waren dabei noch das interessanteste, doch auch diese Handlung findet keinen wirklichen Abschluss. Das Buch hat keine klare Botschaft, aber vielleicht ist ja dieses Chaos genau das, was es uns erzählen möchte... Für mich war das allerdings mehr frustrierend als unterhaltsam.
ingrid hat keine beziehung mehr und arbeitet auf einem schiff. sie lebt dafür. als ihr chef ihr challenges setzt, macht sie alles mit: plötzlich schneidet sie sich einen finger ab. ihre alkoholsucht von früher kommt wieder durch. sie verhält sich wie ein kind mit freunden. sie verstellt sich. weirdes buch. freaked me out.
Ich frage mich seit ungefähr dem ersten Drittel des Buches, ob es mir zu dumm oder zu intellektuell ist. Die ganze Handlung ist wahnsinnig weird und wenn es irgendwie eine Parabel oder so sein sein soll, dann checke ich sie auf jeden Fall so gar nicht. Das erste Drittel war aber ganz gut und irgendwie war ein Spannungsbogen dar, weil ich wissen wollte worauf es hinaus läuft. Das Ende lässt mich allerdings einfach nur verwirrt zurück.
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Ein einzigartiger Roman über den Sinn im Leben und die Suche danach
Seit fünf Jahren arbeitet Ingrid auf dem riesigen Kreuzfahrtschiff WA. Ihre Tätigkeiten unterliegen dem Rotationsprinzip: mal bietet sie im Souvenirshop unnütze, aber teure Mitbringsel an, mal lackiert sie den Gästen die Fingernägel, dann wieder muss sie den Schiffspool beaufsichtigen. Zwischendurch gibt es mal einen Tag Landgang, an dem Ingrid sich für gewöhnlich maßlos betrinkt.
Als sie von Keith, dem Schiffskapitän und selbsternannten Guru eines fragwürdigen Mentorenprogramms auserwählt wird, ändert sich die Gleichförmigkeit ihres Daseins. Keith drängt sie zur Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit: eine kaputte Ehe, ein unerfüllter Kinderwunsch und ein exzessives Konsumverhalten treten an die Oberfläche, und Ingrid muss sich die Frage stellen, wie lange sie ihre Vergangenheit noch umschiffen kann.
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Author Description
Lara Williams ist eine britische Autorin und lebt in Manchester. Mit ihrem Debütroman »Supper Club« gewann sie 2019 den Not the Booker Prize, ihre Kurzgeschichtensammlung »Treats« ist ebenso preisgekrönt. »Die Odyssee« ist ihr zweiter Roman.
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Wie ein Fiebertraum
Nachdem die Reise anfangs eigentlich ganz gut losging, hat mich das Buch dann aber doch recht schnell verloren. Nach den ersten 60 Seiten etwa verläuft sich die Handlung in einem heillosen Durcheinander, in dem sich nur noch eine komische Absurdität an die nächste reiht. Ingrid ist ein gebrochener Mensch, klar, aber davon erfahren wir viel zu wenig, und dürfen stattdessen miterleben wie sie sich einen Finger abschneidet, kein Taxi oder Bus von ihrer Kotze verschont und mit zwei offenbar ähnlich seltsamen Erwachsenen Kinderspiele spielt. Gleichzeitig hat der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs, auf dem sie arbeitet, eine sektenartige Guru-Nummer am Laufen, die sich am Ende aber genau wie alles andere im Nichts verläuft. Die Rückblenden zur gescheiterten Beziehung zu ihrem Mann waren dabei noch das interessanteste, doch auch diese Handlung findet keinen wirklichen Abschluss. Das Buch hat keine klare Botschaft, aber vielleicht ist ja dieses Chaos genau das, was es uns erzählen möchte... Für mich war das allerdings mehr frustrierend als unterhaltsam.
ingrid hat keine beziehung mehr und arbeitet auf einem schiff. sie lebt dafür. als ihr chef ihr challenges setzt, macht sie alles mit: plötzlich schneidet sie sich einen finger ab. ihre alkoholsucht von früher kommt wieder durch. sie verhält sich wie ein kind mit freunden. sie verstellt sich. weirdes buch. freaked me out.






