Die Nackten fürchten kein Wasser
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Description
Book Information
Author Description
Matthieu Aikins berichtet seit 2008 für den New Yorker, die New York Times, das New York Times Magazine, Harper’s und GQ aus Afghanistan und dem Nahen Osten und ist Mitherausgeber des Rolling Stone. Er war Fellow am Type Media Center, New America, dem Council on Foreign Relations und der American Academy in Berlin. Er ist regelmäßiger Kommentator und Experte bei Radio- und Fernsehprogrammen, darunter MSNBC, BBC, CBC und NPR. Aikins’ Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Seine im Dezember 2021 im New York Times Magazine veröffentlichte Reportage „Inside the Fall of Kabul“ schildert das Versagen der westlichen Truppen beim Abzug aus Afghanistan im August 2021. Aikins ist in Halifax, Nova Scotia, aufgewachsen und hat einen Master in Near Eastern Studies der New York University. Er lebt in Kabul und New York.
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Dieses Buch ist die Geschichte einer Flucht. Es geht um Omar, der eines Tages beschließt, aus Afghanistan ist zu fliehen, sogar wenn das bedeutet, seine große Liebe erstmal zurücklassen zu müssen. Der Erzähler der Geschichte ist ein kanadischer Journalist, ein guter Freund Omars, der sich entschließt, sich als Afghane auszugeben und mit Omar zusammen zu fliehen, um darüber zu berichten. Ich fand dieses Buch eindrucksvoll, denn man hat zwar gerade 2015 viel über Flüchtlinge gehört und auch Moria ist den meisten Menschen ein Begriff, aber es ist schon etwas anderes, eine Fluchtgeschichte so detailliert zu lesen. Gleichzeitig habe ich als Leser eine Menge gelernt und an Hintergrundwissen gewonnen. Es war auf jeden Fall sehr interessant zu lesen, man darf aber keinen Unterhaltungsroman erwarten.
Wenn ukrainische Aktivisten uns daran erinnern, dass wir Afghanistan nicht vergessen dürfen, ist es höchste Zeit, uns zu fragen, wie wir in Zukunft über Konflikte, Krieg und Flüchtlinge sprechen wollen. Oder um uns mal ernsthaft zu fragen, wie sehr wir uns WIRKLICH um Terrorismus, Völkermord und um Menschen, die vor Verfolgung, Folter und Tod fliehen kümmern. Der NYT-Journalist Matthieu Aikins berichtet seit 2008 aus Afghanistan. Als sein Freund und Übersetzer Omar beschließt, endlich nach Europa aufzubrechen, beschließt Aikins, sich seinem Freund auf dieser gefährlichen Reise durch den Iran, die Türkei, das Mittelmeer und die schrecklichen Flüchtlingslager Griechenlands anzuschließen, während er vorgibt, selbst Afghane zu sein. Was folgt, ist ein einjähriges Abenteuer, das nicht nur die psychologische Belastbarkeit der beiden Männer auf die Probe stellt, sondern auch die Unzulänglichkeiten unserer modernen internationalen Ordnung aufdeckt - wenn "Ordnung" überhaupt noch das richtige Wort sein kann. "Die Nackten fürchten kein Wasser" ist mehr als nur ein Reisebericht. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was investigativer Journalismus zu leisten vermag, und eine anschauliche Abhandlung über die erschreckenden globalen Ungleichheiten, die der Westen nicht nur als normal, sondern als notwendig akzeptiert zu haben scheint. Das Buch thematisiert sowohl Afghanistan als auch die globale Migration durch eine meisterhafte Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und persönlichen Erfahrungen - und ist eine aktuelle Lektüre, die man sich, gerade heute, nicht entgehen lassen sollte.
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Matthieu Aikins berichtet seit 2008 für den New Yorker, die New York Times, das New York Times Magazine, Harper’s und GQ aus Afghanistan und dem Nahen Osten und ist Mitherausgeber des Rolling Stone. Er war Fellow am Type Media Center, New America, dem Council on Foreign Relations und der American Academy in Berlin. Er ist regelmäßiger Kommentator und Experte bei Radio- und Fernsehprogrammen, darunter MSNBC, BBC, CBC und NPR. Aikins’ Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. Seine im Dezember 2021 im New York Times Magazine veröffentlichte Reportage „Inside the Fall of Kabul“ schildert das Versagen der westlichen Truppen beim Abzug aus Afghanistan im August 2021. Aikins ist in Halifax, Nova Scotia, aufgewachsen und hat einen Master in Near Eastern Studies der New York University. Er lebt in Kabul und New York.
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Dieses Buch ist die Geschichte einer Flucht. Es geht um Omar, der eines Tages beschließt, aus Afghanistan ist zu fliehen, sogar wenn das bedeutet, seine große Liebe erstmal zurücklassen zu müssen. Der Erzähler der Geschichte ist ein kanadischer Journalist, ein guter Freund Omars, der sich entschließt, sich als Afghane auszugeben und mit Omar zusammen zu fliehen, um darüber zu berichten. Ich fand dieses Buch eindrucksvoll, denn man hat zwar gerade 2015 viel über Flüchtlinge gehört und auch Moria ist den meisten Menschen ein Begriff, aber es ist schon etwas anderes, eine Fluchtgeschichte so detailliert zu lesen. Gleichzeitig habe ich als Leser eine Menge gelernt und an Hintergrundwissen gewonnen. Es war auf jeden Fall sehr interessant zu lesen, man darf aber keinen Unterhaltungsroman erwarten.
Wenn ukrainische Aktivisten uns daran erinnern, dass wir Afghanistan nicht vergessen dürfen, ist es höchste Zeit, uns zu fragen, wie wir in Zukunft über Konflikte, Krieg und Flüchtlinge sprechen wollen. Oder um uns mal ernsthaft zu fragen, wie sehr wir uns WIRKLICH um Terrorismus, Völkermord und um Menschen, die vor Verfolgung, Folter und Tod fliehen kümmern. Der NYT-Journalist Matthieu Aikins berichtet seit 2008 aus Afghanistan. Als sein Freund und Übersetzer Omar beschließt, endlich nach Europa aufzubrechen, beschließt Aikins, sich seinem Freund auf dieser gefährlichen Reise durch den Iran, die Türkei, das Mittelmeer und die schrecklichen Flüchtlingslager Griechenlands anzuschließen, während er vorgibt, selbst Afghane zu sein. Was folgt, ist ein einjähriges Abenteuer, das nicht nur die psychologische Belastbarkeit der beiden Männer auf die Probe stellt, sondern auch die Unzulänglichkeiten unserer modernen internationalen Ordnung aufdeckt - wenn "Ordnung" überhaupt noch das richtige Wort sein kann. "Die Nackten fürchten kein Wasser" ist mehr als nur ein Reisebericht. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was investigativer Journalismus zu leisten vermag, und eine anschauliche Abhandlung über die erschreckenden globalen Ungleichheiten, die der Westen nicht nur als normal, sondern als notwendig akzeptiert zu haben scheint. Das Buch thematisiert sowohl Afghanistan als auch die globale Migration durch eine meisterhafte Mischung aus wissenschaftlichen Fakten und persönlichen Erfahrungen - und ist eine aktuelle Lektüre, die man sich, gerade heute, nicht entgehen lassen sollte.





