Die Nacht erzählt uns ein Märchen
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Description
Book Information
Author Description
Jean Willi, geboren 1945 in Basel, arbeitete nach einer Ausbildung zum Grafiker zunächst als Designer in Paris und lebt seit 1973 als Maler, Zeichner und Schriftsteller auf Ibiza und in Basel. In den 1980er-Jahren gestaltete und illustrierte er Bücher, setzte sich intensiv mit Schriftzeichen auseinander, entwickelte eine Art Kalligrafie, die sich zu Strukturen und Netzen verbindet, und malte Buchstaben ihrem Klang nach. Präsentiert wurden diese Arbeiten u. a. in der Ausstellung Schreibgestik, gemeinsam mit internationalen Künstlern wie Cy Twombly oder Roman Opałka. Jean Willi veröffentlicht regelmässig Texte und Kolumnen in Zeitschriften, schreibt Prosa und zusammen mit Martin Suter Drehbücher fürs Fernsehen. Aufsehen erregte er 1999 mit dem Roman «Sweet Home» (Bilger Verlag). Im gleichen Verlag folgten 2005 der Kriminalroman «matar», 2014 «Ödipus im Hier und Jetzt» (vidal) und 2022 «Closing Party» (Johannes Heyn).
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Eine ganz andere Erzählweise
Dieses Buch überrascht im ersten Teil mit einer, eher ruhigen, poetischen Erzählweise. Mich hat es sofort mitgetragen. Gedanken werden immer größer und weitreichender, werden zu einer Geschichte geformt und ich wollte immer mehr wissen. Im zweiten Teil ändert sich die Erzählweise. Auf einmal herrscht eine rohe Sprache, sie hat sich an die Begebenheiten, an die anderes Protagonisten angepasst. Neue Wendungen, unklare Situationen haben für Spannung gesorgt. Manches hat mich erst verwirrt, aber allmählich Sinn ergeben. Teil drei geht zurück in eine ruhigere Weise. Langsam erfährt und begreift man, was wirklich passiert ist und wie das Paar damit umzugehen versucht. Kurz bevor es zu langsam wird, nimmt die Geschichte rasant Fahrt auf und die Spannung steigt immens. Immer wieder lässt der Autor Raum für eigene Gedanken und Fantasie. Das Ende kommt noch einmal mit ein paar Überraschungen, aber auch einem zufriedenen Abschluss. Für mich ist das ein ganz anderes Buch, das sich abhebt, durch seine ganz eigene Erzählweise. Vieles hat mich überrascht, manches war neu und ich wurde gut unterhalten. So kann ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben.
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Jean Willi, geboren 1945 in Basel, arbeitete nach einer Ausbildung zum Grafiker zunächst als Designer in Paris und lebt seit 1973 als Maler, Zeichner und Schriftsteller auf Ibiza und in Basel. In den 1980er-Jahren gestaltete und illustrierte er Bücher, setzte sich intensiv mit Schriftzeichen auseinander, entwickelte eine Art Kalligrafie, die sich zu Strukturen und Netzen verbindet, und malte Buchstaben ihrem Klang nach. Präsentiert wurden diese Arbeiten u. a. in der Ausstellung Schreibgestik, gemeinsam mit internationalen Künstlern wie Cy Twombly oder Roman Opałka. Jean Willi veröffentlicht regelmässig Texte und Kolumnen in Zeitschriften, schreibt Prosa und zusammen mit Martin Suter Drehbücher fürs Fernsehen. Aufsehen erregte er 1999 mit dem Roman «Sweet Home» (Bilger Verlag). Im gleichen Verlag folgten 2005 der Kriminalroman «matar», 2014 «Ödipus im Hier und Jetzt» (vidal) und 2022 «Closing Party» (Johannes Heyn).
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Eine ganz andere Erzählweise
Dieses Buch überrascht im ersten Teil mit einer, eher ruhigen, poetischen Erzählweise. Mich hat es sofort mitgetragen. Gedanken werden immer größer und weitreichender, werden zu einer Geschichte geformt und ich wollte immer mehr wissen. Im zweiten Teil ändert sich die Erzählweise. Auf einmal herrscht eine rohe Sprache, sie hat sich an die Begebenheiten, an die anderes Protagonisten angepasst. Neue Wendungen, unklare Situationen haben für Spannung gesorgt. Manches hat mich erst verwirrt, aber allmählich Sinn ergeben. Teil drei geht zurück in eine ruhigere Weise. Langsam erfährt und begreift man, was wirklich passiert ist und wie das Paar damit umzugehen versucht. Kurz bevor es zu langsam wird, nimmt die Geschichte rasant Fahrt auf und die Spannung steigt immens. Immer wieder lässt der Autor Raum für eigene Gedanken und Fantasie. Das Ende kommt noch einmal mit ein paar Überraschungen, aber auch einem zufriedenen Abschluss. Für mich ist das ein ganz anderes Buch, das sich abhebt, durch seine ganz eigene Erzählweise. Vieles hat mich überrascht, manches war neu und ich wurde gut unterhalten. So kann ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben.




