Die mysteriösen Fälle der Miss Murray: Cleveland Street

Die mysteriösen Fälle der Miss Murray: Cleveland Street

Softcover
4.03

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
164
Price
8.00 €

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Ich habe "Cleveland Street" von Amalia Zeichnerin gelesen. Es ist der erste Band der viktorianischen Cosy-Krimiserie mit queeren Charakteren "Die mysteriösen Fälle der Miss Murray". Ich mag Krimiserien aus dem viktorianischen England und hier konnte mich die taffe Josephine Murray überzeugen. Miss Murray ist Autorin von Groschenromanen. Als sie Miss Blackmore kennenlernt, wird sie gleich in deren Familienproblemen hineingezogen und wird zur Detektivin 😊 Ich fand den Krimi wirklich gut und spannend. Es handelt sich hier auch nur um ein recht dünnes Buch von 166 Seiten, diese wurden aber voll ausgenutzt und eine gute Story erzählt.

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"Cleveland Street" ist der erste Band der Reihe Die mysteriösen Fälle der Miss Murray von Amalia Zeichnerin. Es ein Krimi mit queeren Charakteren, und spielt zur viktorianischen Zeit in London. Das Buch ist als Selfpublish erschienen und umfasst als Print 164 Seiten. "Cleveland Street konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem der zu lösende Fall konnte mich nicht fesselnd , aber die Idee um Miss Murray fand ich toll. Daher bekommt das Buch von mir 3 Sterne. Der erste Band von Miss Murrays mysteriösen Fällen hat mich überrascht, da er doch anders war als ich erwartet hatte. Miss Murray ist ein spezieller Mensch und ich hatte irgendwie das Gefühl beim Lesen, dass sie selbst mehr im Vordergrund steht als der Fall, den sie lösen will. Das fand ich sehr schade, weil ich sehr gerne stärker mitgerätselt hätte. Die Idee von ihrer "Andersartigkeit" fand ich super. Vor allem verbunden mit der Zeit, in der sie lebt. Ich meine heutzutage steckt die Welt noch voller Vorurteile, damals war das bestimmt noch mal ein ganzes Stück schlimmer. Das zeigen ja auch die damaligen Gesetze und die Verschwiegenheit unter der die vorkommenden Personen ihre Liebe und ihr Verlangen ausleben. Allerdings hatte ich persönlich einfach erwartet, dass ich mehr vom Fall in den Bann gezogen werde. Das war leider nicht so. Mein Problem mit diesem begann schon am Anfang. Ich fand die Art und Weise wie Miss Murray als Privatdetektivin engagiert wird, nicht sonderlich glaubwürdig. Ich meine, sie ist ja selbst keine Detektivin, sondern Autorin und wird von einer Frau, der sie zu Beginn der Geschichte auf der Straße begegnet ist, beauftragt, deren verschwundenen Bruder zu finden. Wenn die zwei sich länger gekannt hätten oder Miss Murray von sich aus da hinein gestolpert und aus eigenem Interesse nachgeforscht hätte, wäre das was anderes gewesen, aber so habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum Miss Blackmore zu unserer Protagonistin gekommen ist. Die Begründung im Buch war mir nicht aussagekräftig genug. Die laufenden Ermittlungen haben ganz interessant begonnen, aber mit der Zeit, habe ich leider das Interesse daran verloren. Mir verlief es zu gradlinig. Kaum Sackgassen, keine Personen, die sich in Widersprüchen verhaspeln. Im Gegenteil, alle wollen helfen. Was ich auch etwas merkwürdig fand, waren die Abschnitte aus der Geschichte, die Miss Murray als Autorin schreibt. Ich dachte ja erst, dass ich hier zwei Geschichten bekomme. Dass sich das, was Miss Murray erlebt, in ihrer eigenen Geschichte irgendwie widerspiegeln wird, aber am Ende wurde diese auch nicht zu Ende erzählt. Ich muss jetzt sagen, dass ich den Sinn dieser Abschnitte nicht ganz verstehe. Vielleicht hat die Autorin damit etwas im Sinn, was im Verlauf der Bände deutlich wird. Das Ende des Buches gefiel mir allerdings. Es ist irgendwie ein HappyEnd und dann auch wieder nicht. Es passt meiner bescheidenen Kenntnisse zu der Zeit, in der die Story spielt. Auch die Hinweise im Nachwort, dass der Roman sich an wahren Begebenheiten orientiert, fand ich gut.

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