The Machine Stops

The Machine Stops

Softcover
3.99

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Description

In this prescient dystopian novella, E.M. Forster imagines a future where humanity lives underground, entirely dependent on a vast, all-encompassing Machine that controls every aspect of life. As people become more isolated and detached from the natural world, one man begins to question the system, leading to a chilling exploration of the consequences of over-reliance on technology. The Machine Stops is a powerful critique of technological dependence and a visionary tale of societal collapse.E. M. Forster (1879-1970) was an English novelist, short story writer, essayist, and librettist. He is known best for his ironic and well-plotted novels examining class difference and hypocrisy in early 20th-century British society. Forster's humanistic impulse toward understanding and sympathy may be aptly summed up in the epigraph to his 1910 novel, Howards End: ʺOnly connect...ʺ. His 1908 novel, A Room with a View, is his most optimistic work, while A Passage to India (1924) brought him his greatest success.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Dystopias & Utopias
Format
Softcover
Pages
48
Price
9.00 €

Posts

4
All
5

Die Kurzgeschichte fand ich faszinierend und erschreckend real.

5

In E. M. Forsters Zukunftsszenario aus dem Jahre 1909 lebt die Menschheit nicht mehr auf der Erdoberfläche, sondern unterirdisch. Die Oberfläche ist durch irgendwelche Katastrophen verseucht, zu sehen bekommen die Menschen sie nur in den seltenen Fällen, dass sie persönlich per Luftschiff von einem Ort an einen anderen Reisen müssen. Die Menschen leben einzeln in ihren kleinen Appartments, in denen sie von der Maschine mit allem Lebensnotwendigem versorgt werden. Während die Menschen kontinuierlich über die Maschine in Kontakt sind, ist persönlicher Kontakt ungewöhnlich. Daher ist Vashti nicht wenig überrascht, als ihr Sohn sie bittet, zu ihm zu kommen und von Angesicht zu Angesicht mit ihm zu sprechen. Es ist schon ein wenig unheimlich, was E. M. Forster da vor über 100 Jahren geschrieben hat. Ich kenne keine andere frühe Dystopie, die so viel voraussieht wie The Machine Stops. Es ist absolut vorstellbar, dass mit der Weiterentwicklung des Internets eine solche Entwicklung ihren Lauf nehmen könnte, schon jetzt haben wir häufig viel mehr Kontakt mit unseren Freunden über das Smartphone als persönlich. Introvertierte Menschen wie ich sehen darin erst einmal einen Vorteil, doch die Vorstellung, dass dies zur praktisch vollständigen räumlichen Isolation führt, ohne Kontakt zur Natur, ist auch für unsereins erschreckend und abstoßend. Hinzu kommt die Zerstörung der Natur, die in E. M. Forsters Zukunftsvision offenbar geschehen ist, was uns allen bekannt vorkommen sollte. Für Forsters Protagonistin Vashti ist das Leben, wie es früher war, absurd, ein Leben ohne die Maschine undenkbar. Doch ihr Sohn sehnt sich danach, die Erdoberfläche zu sehen, von der Maschine unabhängig zu werden. Er erkennt, welch katastrophalen Lauf die Geschichte der Menschheit genommen hat: „Cannot you see, cannot all you lecturers see, that it is we that are dying, and down here the only thing that really lives is the Machine?“ (Seite 33) Es geht soweit, dass die Maschine wie ein Gott verehrt wird. Doch dann gibt es erste Anzeichen, dass sie nicht mehr ganz rund läuft… E. M. Forsters Novelle gehört zu dem besten, was ich jemals an Science-Fiction gelesen habe. Eine unbedingte Empfehlung, erschreckend zeitgemäß und eine Warnung an uns alle. Meine Ausgabe enthält noch eine Kurzgeschichte von Forster, The Celestial Omnibus, auf die ich hier nicht im Detail eingehen möchte. Sie hat mir bei Weitem nicht so gut gefallen wie The Machine Stops, ist aber ebenfalls interessant und lesenswert.

4

E.M. Forster hat vor schlappen hundert Jahren in dieser Kurzgeschichte das Internet, Skype, und die "sozialen" Netzwerke der Marke Facebook etc. vorhergesehen. Inklusive der Folgen. Spoilerwarnung: Wir werden alle störben

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