Die leuchtenden Länder
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Description
Book Information
Author Description
Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch »Verkannte Pioniere« wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb »Historisches Buch des Jahres« mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das »Wissenschaftsbuch des Jahres«. Im Piper Verlag erschienen bisher die Porträtsammlungen »Abenteuer reisender Frauen«, »Einflussreiche Frauen«, »Geheimnisvolle Frauen«, »Uns gehört die Welt«, »Weltensammlerinnen« und »Die leuchtenden Länder« sowie die Biografie »Annette Kolb«.
Posts
Unreflektierte Reproduktion rassistisch- und kolonial geprägter Stereotype
An ein Buch, welches sich historisch mit Reisen von autonomer und selbstwirksamer Frauen* auseinandersetzt, hätte ich mir eine höhere Sensibilität gegenüber intersektionaler Dynamiken gewünscht. Die Zuschreibung charakterlicher Eigenschaften auf Grundlage einer vermeintlichen „afrokaribischen“ Genetik (vgl. 13) reproduziert jedoch biologistische und rassifizierende Denkmuster. Damit verfehlt das Buch seinen eigenen Anspruch, das Leben und die Reisen der neun porträtierten Frauen „historisch präzise“ (2) wiederzuentdecken, sondern trägt vielmehr zur Fortführung mehrfacher Diskriminierungen von Frauen bei, insbesondere an den Schnittstellen von Geschlecht, Ethnie und kolonialer Geschichte.
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Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch »Verkannte Pioniere« wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb »Historisches Buch des Jahres« mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das »Wissenschaftsbuch des Jahres«. Im Piper Verlag erschienen bisher die Porträtsammlungen »Abenteuer reisender Frauen«, »Einflussreiche Frauen«, »Geheimnisvolle Frauen«, »Uns gehört die Welt«, »Weltensammlerinnen« und »Die leuchtenden Länder« sowie die Biografie »Annette Kolb«.
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Unreflektierte Reproduktion rassistisch- und kolonial geprägter Stereotype
An ein Buch, welches sich historisch mit Reisen von autonomer und selbstwirksamer Frauen* auseinandersetzt, hätte ich mir eine höhere Sensibilität gegenüber intersektionaler Dynamiken gewünscht. Die Zuschreibung charakterlicher Eigenschaften auf Grundlage einer vermeintlichen „afrokaribischen“ Genetik (vgl. 13) reproduziert jedoch biologistische und rassifizierende Denkmuster. Damit verfehlt das Buch seinen eigenen Anspruch, das Leben und die Reisen der neun porträtierten Frauen „historisch präzise“ (2) wiederzuentdecken, sondern trägt vielmehr zur Fortführung mehrfacher Diskriminierungen von Frauen bei, insbesondere an den Schnittstellen von Geschlecht, Ethnie und kolonialer Geschichte.




