Die leuchtenden Länder

Die leuchtenden Länder

Softcover
0.51
BiografieBeeindruckendFreya StarkElla Maillart

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Während sich im Europa des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts die Oberschicht in pulsierenden Metropolen wie Paris, London oder Berlin verlustierte, war den hier porträtierten Frauen ein Leben zwischen Boudoir und Salon nicht genug. Abenteurerinnen wie Isabel Burton, Vita Sackville-West und Freya Stark bereisten in Männerkleidern den Orient, ritten auf Maultieren durch Wüsten und über Gebirge, verteidigten sich gegen Wegelagerer und erforschten als Archäologinnen und Ethnologinnen alte Kulturen.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Collective Biographies
Format
Softcover
Pages
352
Price
11.40 €

Author Description

Armin Strohmeyr ist promovierter Germanist und Autor viel beachteter Biografien und Porträtsammlungen. Sein Buch »Verkannte Pioniere« wurde von der Zeitschrift DAMALS beim Wettbewerb »Historisches Buch des Jahres« mit dem 3. Platz prämiert und stand in Österreich auf der Shortlist für das »Wissenschaftsbuch des Jahres«. Im Piper Verlag erschienen bisher die Porträtsammlungen »Abenteuer reisender Frauen«, »Einflussreiche Frauen«, »Geheimnisvolle Frauen«, »Uns gehört die Welt«, »Weltensammlerinnen« und »Die leuchtenden Länder« sowie die Biografie »Annette Kolb«.

Posts

1
All
0.5

Unreflektierte Reproduktion rassistisch- und kolonial geprägter Stereotype

An ein Buch, welches sich historisch mit Reisen von autonomer und selbstwirksamer Frauen* auseinandersetzt, hätte ich mir eine höhere Sensibilität gegenüber intersektionaler Dynamiken gewünscht. Die Zuschreibung charakterlicher Eigenschaften auf Grundlage einer vermeintlichen „afrokaribischen“ Genetik (vgl. 13) reproduziert jedoch biologistische und rassifizierende Denkmuster. Damit verfehlt das Buch seinen eigenen Anspruch, das Leben und die Reisen der neun porträtierten Frauen „historisch präzise“ (2) wiederzuentdecken, sondern trägt vielmehr zur Fortführung mehrfacher Diskriminierungen von Frauen bei, insbesondere an den Schnittstellen von Geschlecht, Ethnie und kolonialer Geschichte.

Create Post