Die Küste der Freiheit
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Description
Eine starke junge Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe - die große Auswanderersaga
Hessen, 1776: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft, um Lorenz zu suchen. Nach der beschwerlichen Überfahrt in die Neue Welt landet Anna auf einer Tabakplantage in Virginia - und wird kurze Zeit später wegen Hexerei verurteilt. Lorenz hat mittlerweile erfahren, dass sie ihm gefolgt ist und unter schrecklichen Bedingungen lebt - doch wird er rechtzeitig zu ihr kommen, um sie zu vor der drohenden Hinrichtung zu retten?
Eine epische Saga über eine Welt im Umbruch, in der alte gesellschaftliche Ordnungen ihre Gültigkeit verlieren - und eine große Liebe im Schatten des Krieges.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Book Information
Author Description
Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland. Besuchen Sie die Autorin im Internet unter: https://www.mariawpeter.de.
Posts
Darum geht es: Hessen im Jahre 1775: Anna Hochstetter ist eine gläubige und tugendhafte junge Frau, die sich nicht nur liebevoll um ihren kranken Vater sondern auch um viele andere bedürftige Gemeindemitglieder kümmert. Doch eines Tages läuft ihr ein hessischer Soldat über den Weg, der sie um eine Zuflucht bittet. Gutherzig wie sie ist, nimmt Anna ihn mit zu sich nach Hause. Doch dort entpuppt sich der Mann als ziemlich brutaler Deserteur, der eindeutige Absichten Anna gegenüber hat. Im letzten Moment kann sie von Offizier Lorenz von Tannau gerettet werden, der dem Deserteur Kurt Paul seine gerechte Strafe zuführt. Kurt Paul sinnt allerdings auf Rache, lauert dem Offizier auf und schlägt auf ihn ein. Anna findet Lorenz, als er kurz davor ist zu verbluten und pflegt ihren Retter gesund. In ihrer mennonitischen Gemeinde, in der strenge Traditionen herrschen, wird das allerdings nicht gerne gesehen und schon bald muss sich Anna dafür verantworten, einen fremden Mann unter ihrem Dach zu beherbergen. Natürlich glaubt ihr niemand ihre guten Absichten und ihr wird so Einiges unterstellt. Kurz nachdem Lorenz abgereist ist, wird Anna aus der Gemeinde verbannt und sie irrt verzweifelt umher, auf der Suche nach Arbeit. Lorenz von Tannau scheint ihr der letzte Ausweg und sie macht sich in der Stadt auf die Suche nach ihm. Doch dort muss sie erfahren, dass er mit seinem Regiment nach Amerika unterwegs ist um für die Briten im Unabhängigkeitskrieg zu kämpfen. Anna sieht in Deutschland keine Zukunft für sich und ihr bleibt nichts anderes übrig als sich als Schuldmagd auf ein Schiff nach Amerika zu verkaufen und dort ihr Glück zu suchen. Doch was sie findet, hat zuerst nicht viel mit Glück zu tun... So fand ich es: Ich habe mich sehr gefreut, als die Autorin mich persönlich anschrieb, ob ich ihren Roman nicht lesen und rezensieren wolle. Da ich zwischendurch sehr gerne historische Romane lese und gerade das Thema deutsche Auswanderer in Amerika zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges sehr spannend finde, war natürlich klar, dass ich nicht Nein sagen würde. Und gerade was den historischen Anteil anging wurde ich auch überhaupt nicht enttäuscht. Neben der süßen Liebesgeschichte zwischen Anna und Lorenz und den ganzen Irrungen und Wirrungen fallen auf jeden Fall die gut recherchierten Hintergünde auf. Man merkt einfach, dass in diesem Roman wahnsinnig viel Arbeit steckt und auf jedes geschichtliche Detail geachtet wurde. Hier haben wir wirklich die ganze historische Palette wie Krankheiten, Schiffsreisen zu der Zeit, die politischen Zugehörigkeiten, Sklaverei, Kriege, verschiedene Religionen... Das Buch bietet eine große Bandbreite an interessanten Informationen über die Begebenheiten und das Leben um das Jahr 1775 herum, sowohl in Deutschland (wenn auch eher weniger), als auch in den jungen Kolonien Amerikas. Auch die Story um unsere Helden hat mir grundsätzlich gut gefallen. Es gab nur ein paar Dinge, die ich ein wenig unglücklich fand. Zum Beispiel sind die zufälligen Begegnungen der Charaktere ein bisschen zu Viel des Guten und an manchen Stellen bin ich da ein bisschen über die Glaubwürdigkeit gestolpert. Diese Zufälle wirkten auf mich etwas zu plump und erzwungen. In der Hinsicht darf man nicht allzu kritisch an die Geschichte herangehen wenn man sie vollends genießen möchte. Dennoch wurden auch sehr viele interessante Dinge angesprochen und den Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit auf diese unverfängliche Art zu verfolgen war angenehm unterhaltsam und packend zugleich. Die Protagonisten waren mir weder sonderlich sympathisch oder unsympathisch, bis auf die offensichtlichen Bösewichte. Mir persönlich sind Anna, Lorenz und Co. ein bisschen zu farblos geblieben und an manchen Stellen hätte ich mir noch ein bisschen mehr Einblick in ihr Gefühlsleben und ein paar Facetten mehr an ihrem Charakter gewünscht. Was sie alles erleben und durchmachen müssen fand ich aber ziemlich mitreißend und ich hatte trotzdem Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Obwohl viele Dinge auch recht vorhersehbar für mich waren und es ein paar Längen gab, hat das meinem Lesevergnügen kaum Abbruch getan. Der Schreibstil macht ebenfalls Spaß, denn er ist locker, leicht und trägt einen sehr angenehm und unkompliziert durch das Buch. Geschrieben ist es nicht nur aus Annas Sicht, sondern es gibt abwechslungsreiche Perspektivwechsel zu den verschiedensten Charakteren, die das Ganze für mich noch etwas aufgepeppt haben. Mein Fazit: Wer gut recherchierte historische Romane in gemächlichem Tempo, mit vielen Wirrungen und Zufällen, wechselnden Schauplätzen und Lovestory mag, der sollte sich dieses Buch unbedingt mal anschauen. Die Zeit in der die Geschichte spielt ist sehr interessant und hat viel zu bieten. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es allen Interessierten nur empfehlen.
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Eine starke junge Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe - die große Auswanderersaga
Hessen, 1776: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft, um Lorenz zu suchen. Nach der beschwerlichen Überfahrt in die Neue Welt landet Anna auf einer Tabakplantage in Virginia - und wird kurze Zeit später wegen Hexerei verurteilt. Lorenz hat mittlerweile erfahren, dass sie ihm gefolgt ist und unter schrecklichen Bedingungen lebt - doch wird er rechtzeitig zu ihr kommen, um sie zu vor der drohenden Hinrichtung zu retten?
Eine epische Saga über eine Welt im Umbruch, in der alte gesellschaftliche Ordnungen ihre Gültigkeit verlieren - und eine große Liebe im Schatten des Krieges.
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Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland. Besuchen Sie die Autorin im Internet unter: https://www.mariawpeter.de.
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Darum geht es: Hessen im Jahre 1775: Anna Hochstetter ist eine gläubige und tugendhafte junge Frau, die sich nicht nur liebevoll um ihren kranken Vater sondern auch um viele andere bedürftige Gemeindemitglieder kümmert. Doch eines Tages läuft ihr ein hessischer Soldat über den Weg, der sie um eine Zuflucht bittet. Gutherzig wie sie ist, nimmt Anna ihn mit zu sich nach Hause. Doch dort entpuppt sich der Mann als ziemlich brutaler Deserteur, der eindeutige Absichten Anna gegenüber hat. Im letzten Moment kann sie von Offizier Lorenz von Tannau gerettet werden, der dem Deserteur Kurt Paul seine gerechte Strafe zuführt. Kurt Paul sinnt allerdings auf Rache, lauert dem Offizier auf und schlägt auf ihn ein. Anna findet Lorenz, als er kurz davor ist zu verbluten und pflegt ihren Retter gesund. In ihrer mennonitischen Gemeinde, in der strenge Traditionen herrschen, wird das allerdings nicht gerne gesehen und schon bald muss sich Anna dafür verantworten, einen fremden Mann unter ihrem Dach zu beherbergen. Natürlich glaubt ihr niemand ihre guten Absichten und ihr wird so Einiges unterstellt. Kurz nachdem Lorenz abgereist ist, wird Anna aus der Gemeinde verbannt und sie irrt verzweifelt umher, auf der Suche nach Arbeit. Lorenz von Tannau scheint ihr der letzte Ausweg und sie macht sich in der Stadt auf die Suche nach ihm. Doch dort muss sie erfahren, dass er mit seinem Regiment nach Amerika unterwegs ist um für die Briten im Unabhängigkeitskrieg zu kämpfen. Anna sieht in Deutschland keine Zukunft für sich und ihr bleibt nichts anderes übrig als sich als Schuldmagd auf ein Schiff nach Amerika zu verkaufen und dort ihr Glück zu suchen. Doch was sie findet, hat zuerst nicht viel mit Glück zu tun... So fand ich es: Ich habe mich sehr gefreut, als die Autorin mich persönlich anschrieb, ob ich ihren Roman nicht lesen und rezensieren wolle. Da ich zwischendurch sehr gerne historische Romane lese und gerade das Thema deutsche Auswanderer in Amerika zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges sehr spannend finde, war natürlich klar, dass ich nicht Nein sagen würde. Und gerade was den historischen Anteil anging wurde ich auch überhaupt nicht enttäuscht. Neben der süßen Liebesgeschichte zwischen Anna und Lorenz und den ganzen Irrungen und Wirrungen fallen auf jeden Fall die gut recherchierten Hintergünde auf. Man merkt einfach, dass in diesem Roman wahnsinnig viel Arbeit steckt und auf jedes geschichtliche Detail geachtet wurde. Hier haben wir wirklich die ganze historische Palette wie Krankheiten, Schiffsreisen zu der Zeit, die politischen Zugehörigkeiten, Sklaverei, Kriege, verschiedene Religionen... Das Buch bietet eine große Bandbreite an interessanten Informationen über die Begebenheiten und das Leben um das Jahr 1775 herum, sowohl in Deutschland (wenn auch eher weniger), als auch in den jungen Kolonien Amerikas. Auch die Story um unsere Helden hat mir grundsätzlich gut gefallen. Es gab nur ein paar Dinge, die ich ein wenig unglücklich fand. Zum Beispiel sind die zufälligen Begegnungen der Charaktere ein bisschen zu Viel des Guten und an manchen Stellen bin ich da ein bisschen über die Glaubwürdigkeit gestolpert. Diese Zufälle wirkten auf mich etwas zu plump und erzwungen. In der Hinsicht darf man nicht allzu kritisch an die Geschichte herangehen wenn man sie vollends genießen möchte. Dennoch wurden auch sehr viele interessante Dinge angesprochen und den Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit auf diese unverfängliche Art zu verfolgen war angenehm unterhaltsam und packend zugleich. Die Protagonisten waren mir weder sonderlich sympathisch oder unsympathisch, bis auf die offensichtlichen Bösewichte. Mir persönlich sind Anna, Lorenz und Co. ein bisschen zu farblos geblieben und an manchen Stellen hätte ich mir noch ein bisschen mehr Einblick in ihr Gefühlsleben und ein paar Facetten mehr an ihrem Charakter gewünscht. Was sie alles erleben und durchmachen müssen fand ich aber ziemlich mitreißend und ich hatte trotzdem Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Obwohl viele Dinge auch recht vorhersehbar für mich waren und es ein paar Längen gab, hat das meinem Lesevergnügen kaum Abbruch getan. Der Schreibstil macht ebenfalls Spaß, denn er ist locker, leicht und trägt einen sehr angenehm und unkompliziert durch das Buch. Geschrieben ist es nicht nur aus Annas Sicht, sondern es gibt abwechslungsreiche Perspektivwechsel zu den verschiedensten Charakteren, die das Ganze für mich noch etwas aufgepeppt haben. Mein Fazit: Wer gut recherchierte historische Romane in gemächlichem Tempo, mit vielen Wirrungen und Zufällen, wechselnden Schauplätzen und Lovestory mag, der sollte sich dieses Buch unbedingt mal anschauen. Die Zeit in der die Geschichte spielt ist sehr interessant und hat viel zu bieten. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es allen Interessierten nur empfehlen.




