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Nach 1945 galten zahlreiche Rechtsnormen aus den Jahren 1933-1945 fort, die auf Grundlage der nationalsozialistischen Ideologie erlassen wurden und weltanschauliche Wertungen etwa zum „Wesen der Ehe“ erforderten. „Die Justiz als Gesetzgeber“ zeigt, wie erstinstanzliche Richter im Wertevakuum der unmittelbaren Nachkriegszeit mit derartigen Normen umgegangen sind und wie sich in der Anwendung dieser Normen bis 1949 die Reideologisierung und Spaltung Deutschlands bis hin zur Gründung zweier deutscher Staaten spiegelt.
ISBN9783866464018
Publisheredition rechtskultur
Publication Date01/31/10
Pages148
Main GenreSpecialized Books
Sub GenreLaw
FormatSoftcover
LanguageGerman
Price29.90 €
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