Die Jägerin und der Templer: Knight-Time-Stories

Die Jägerin und der Templer: Knight-Time-Stories

Ebook
4.413

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
314
Price
N/A

Posts

3
All
5

Ich lieb‘s 😍

Eine tolle und kurzweilige Geschichte die mich mit krassen Wortverdrehungen (anders kann ich es nicht nennen) und gutem Humor begeistert hat. Ich liebe wirklich alles und alle darin. Klare Leseempfehlung ♥️

4.5

4,5 🌟 Ritter Dämonen und Romanzen! 💘⚔️ Vorsicht: Dieses Buch könnte deine neue Religion werden!

Okay, ich muss es einfach raushauen!: Clannon Miller ist für mich der Heilige Gral der Urban/Fantasy/Liebesromane! Und jedes neue Buch von ihr ist wie ein kleines Wunder, ein literarischer Feiertag, den ich kaum erwarten kann. Ich hatte ja bereits den ersten Band der Reihe genossen und dachte, ich wüsste, was mich erwartet. Aber dieses Buch hat mein Leseherz nicht nur erobert, es hat es entführt, verführt und dann mit Glitzer bestreut. Wenn Band 1 gut war, ist Band 2 einfach nur phänomenal! Buffy meets Constantine ist tatsächlich eine passende Beschreibung! Die Beziehung zwischen Gin und Stefano ist ein Paradebeispiel für Enemies to Lovers, das ich so liebe, weil es hier einfach Sinn macht. Da wird nicht künstlich gebockt, sondern sich gekonnt die Köpfe eingeschlagen (verbal und manchmal auch buchstäblich!), bis die Funken sprühen. Die Chemie zwischen den beiden ist so prickelnd, dass man fast Angst hat, das Buch könnte sich selbst entzünden (Gott sein Dank, war es ein e-book)! Man fragt sich, wann endlich dieser verdammte Kuss (oder was auch immer Clannon Miller für sie vorgesehen hat) passiert. Es ist eine Entwicklung, die sich logisch anfühlt, auch wenn sie aus purer Notwendigkeit geboren wurde und gerade das macht sie so charmant! Die Charaktere müssen sich großen Herausforderungen stellen und es gibt immer wieder Momente, die ans Herz gehen oder dich staunen lassen. Es ist beeindruckend, wie Clannon auf etwas über 300 Seiten so gekonnt eine Balance zwischen Spannung, Action, tiefen Gefühlen und diesem unwiderstehlichen Witz hält. Wenn du wissen willst, wie Urban Fantasy mit Biss, Charme und der Lizenz zur Apokalypse aussieht: Tauch ein! Ich kann dieses Buch absolut empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Band, denn mein Kopfkino ist noch lange nicht bereit für Feierabend!

5

»Ich wollte lieber ein Dämon sein, als dich nie wiederzusehen«

Gin kennen wir ja bereits aus dem ersten Band – zumindest glauben wir das. Dort wirkt sie wie eine junge Frau mit sehr klaren Prioritäten: ein älterer, wohlhabender Mann wäre ganz praktisch. Wie sich herausstellt, war das allerdings weniger Lebensziel und mehr Tarnung, um Dämonen aufzuspüren und zu vernichten. Im echten Liebesleben sieht es nämlich eher… übersichtlich aus. Als Gildenmeisterin von Rom trägt Gin eine Menge Verantwortung, auch wenn ihr Team überschaubar ist. Neben ihrem Bruder, der sich um die IT kümmert, und ihrer Auszubildenden steht sie im Grunde allein da. Unterstützung von oben? Fehlanzeige. Ihr Vorgesetzter ist nicht nur ein misogynes Ärgernis, sondern nimmt sie auch konsequent nicht ernst. Gin selbst ist dabei alles andere als wehrlos. Sie ist diszipliniert, zielstrebig und nimmt ihre Aufgabe als Dämonenjägerin sehr ernst. Dämonen erkennt sie an ihrer rötlichen Aura, und allein ihre Anwesenheit löst in ihr einen Jagdinstinkt aus, der kaum zu ignorieren ist. Beziehungen spielen für sie eher eine untergeordnete Rolle – die Gilde steht an erster Stelle. Und dann ist da Stefano. Ein moderner Templer, ein Dämon und gleichzeitig jemand, der Dämonen jagt. Klingt widersprüchlich? Ist es auch – zumindest am Anfang. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr fügen sich die Puzzleteile zusammen. Stefano ist unsterblich, kann nicht sterben (hat es aber offenbar mehrfach versucht) und trägt mit dem Schwert Durendal auch noch eine ordentliche Portion Mythos mit sich herum. Die Dynamik zwischen Gin und Stefano ist von Beginn an spannend. Sie misstraut ihm – aus gutem Grund – während er ihr einen Blutspakt vorschlägt, den sie zunächst natürlich ablehnt. Eine Dämonenjägerin, die sich an einen Dämon bindet? Klingt wie eine ganz schlechte Idee. Spoiler: Ist es wahrscheinlich auch. Wird trotzdem gemacht. Was zunächst nach einer „einfachen“ Dämonenjagd auf den Oberbösewicht Rubius aussieht, entwickelt sich schnell zu etwas deutlich Größerem. Als plötzlich Zeitreisen ins Spiel kommen, wird klar: Hier geht es nicht nur um Dämonen, sondern um deutlich mehr. Mit Hilfe der Bundeslade (ja, richtig gelesen) und dem Dämon Archibald – einem elfjährigen, absolut ungefilterten Sidekick mit einer Vorliebe für dumme Sprüche – reist Gin ins Paris des Jahres 1307. Dort trifft sie auf eine jüngere Version von Stefano und erklärt ihm ohne große Umschweife, dass Dämonen, Zeitreisen und ein zukünftiges Desaster auf ihn warten. Überraschenderweise funktioniert das besser, als man erwarten würde. Gemeinsam mit einer Druidin – die ganz nebenbei auch noch eine Verbindung zu einem anderen Charakter herstellt – stellt sich die Gruppe dem eigentlichen Feind. Und als man denkt, jetzt wäre alles erledigt, setzt die Geschichte noch einen drauf. Denn Stefano entscheidet sich, erneut zum Dämon zu werden – freiwillig – nur um wieder zu Gin zurückkehren zu können. Wenn das kein Commitment ist, weiß ich auch nicht. Neben der Handlung überzeugt vor allem die Mischung aus Action, Humor und überraschend emotionalen Momenten. Besonders Archibald sticht als Sidekick hervor. Ein elfjähriger Dämon ohne Filter klingt auf dem Papier anstrengend – und wäre es vermutlich auch im echten Leben – funktioniert im Buch aber erstaunlich gut und sorgt für viele unterhaltsame Szenen. Der Schreibstil bleibt dabei wie im ersten Band locker, humorvoll und angenehm zu lesen. Die Geschichte nimmt sich selbst nicht zu ernst, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Am Ende ergibt sich ein rundes Gesamtbild mit einer Geschichte, die sich stetig steigert und mehr bietet als nur klassische Dämonenjagd.

»Ich wollte lieber ein Dämon sein, als dich nie wiederzusehen«
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