Die Holzschnitzerei vom Süßenbachhof

Die Holzschnitzerei vom Süßenbachhof

Ebook
4.613

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
310
Price
6.99 €

Posts

6
All
4

Eine wunderschöne herzerwärmende Geschichte für zwischendurch. Die starke Leni und alle anderen Figuren haben mir sehr gefallen, der Schwarzwald als Kulisse war einfach idyllisch. Das Ende hatte gerne noch etwas weiter erzählt werden dürfen, aber ich mochte es wirklich sehr.

5

„Die Holzschnitzerei vom Süßenbachhof“ entführt uns in den Schwarzwald Ende der Fünfziger Jahre. Zum Inhalt: Die junge Leni führt in Freiburg ein beschauliches Leben. Die Hochzeit mit Verlobten Hannes, Anwalt von Beruf, ist bereits geplant. Leni schaut ihrem zukünftigen Leben als Ehefrau an Hannes Seite mit gemischten Gefühlen entgegen. Eigentlich möchte sie ein selbstbestimmten Leben führen, mit ihren eigenen Händen etwas schaffen, für sich selbst sorgen, als „nur“ an Hannes Seite ein hübsches Beiwerk zu sein. Als ihr Onkel aus dem Schwarzwald plötzlich stirbt, entscheidet sie kurzerhand, auf dem Hof ihres Onkels zu bleiben und die Holzschnitzerei weiterzuführen. In ihrer Tante Elfriede hat sie eine begeisterte Befürworterin, denn Leni stand ihrem Onkel immer schon sehr nah. Ihre Familie und Hannes sind entsetzt. Leni hat einige Hürden zu meistern, als unverheiratete junge Frau eine Firma zu leiten. In Kindheitsfreund Thomas findet sie einen bereitwilligen Unterstützer, ihren Traum von der eigenen Holzschnitzerei zu erfüllen. Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, auch der schwäbische Dialekt machte mir keine Schwierigkeiten. Dieser wird hauptsächlich von Leni‘s Tante und einigen anderen im Dorf gesprochen, wirkt authentisch und passt einfach zur Geschichte. Des Weiteren schreibt Kerstin Sonntag sehr bildhaft, so dass man sich viele Dinge noch besser vorstellen konnte. Den Perspektivenwechsel zwischen Leni, Thomas und Elfriede empfand ich sehr gelungen. Die Figuren sind wunderbar gezeichnet. Leni mochte ich von Anfang an, ihre Familie (Mutter, Schwester) sind sehr darauf bedacht, dass man im Leben gut versorgt ist, das geht in erster Linie nur durch einen entsprechenden Ehemann. Um so geschockter sind sie, als Leni beschließt bei ihrer Tante im Schwarzwald zu bleiben. Hannes ist ziemlich selbstgefällig und ich mochte ihn nicht sonderlich. Dafür habe ich Leni‘s Tante Elfriede sogleich ins Herz geschlossen, ihre Vergangenheit und letztendlich der Tod ihres Mannes haben mich sehr berührt. Thomas, Leni‘s Freund aus Kindertagen bedrückt ein schwerwiegendes Erlebnis innerhalb der Familie und es scheint für ihn keinen Ausweg zu geben. Alle Figuren wirkten auf mich authentisch und die Entwicklung einiger hätte ich nicht erwartet. Kerstin Sonntag gibt uns einen detaillierten Einblick in die Holzschnitzerei, man konnte buchstäblich Leni über die Schulter schauen, wie sie wunderschöne Figuren fertigt. Leni’s Traum, die Holzschnitzerei als alleine zu führen, sind mit einigen Schwierigkeiten verbunden und die Voraussetzungen eher moderat. Ob ihr dies gelingt, lest ihr am besten selbst. Insgesamt ist es eine tolle Familiengeschichte, sehr einfühlsam, emotional und tiefgründig. Ich habe Leni auf ihren Weg gerne begleitet, es ist ein wunderschöner „Ausflug“ in den Schwarzwald. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

5

Eine junge Frau kämpft im Schwarzwald um ihre Selbstständigkeit - mit heimeligem Lokalkolorit .

4

Ein schönes Buch,mit tollen Charakteren und einer wunderschönen Umgebung.

5

Interessante Zeit & gefühlvoller Plot

**** Worum geht es? **** Ende der 50er Jahre in Freiburg im Breisgau, scheinbar glücklich verlobt entscheidet sich die Protagonistin gegen die Wünsche ihrer Familie und ihres Verlobten. Durch einen Todesfall wird dieser wieder bewusst, wie sie das Leben auf dem Land und mit dem Schnitzen von Figuren genossen hat. Kurzer Hand entschließt sie ihre Holzschnitzkunst zum Verkauf anzubieten. Doch ohne die Hilfe und stete Unterstützung ihres ehemaligen Kindheitsschwarm würde sie sich ganz schön einsam fühlen. Wird ihr der Schritt in die Eigenständigkeit gelingen? **** Mein Eindruck **** Die Geschichte ist in einem sehr angenehmen Erzählstil gehalten. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte den einzelnen Charakteren ohne Probleme folgen. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch und aufgrund der Kürze des Buches gefiel es mir besonders gut, dass die Geschichte schnell ihre Wendung nahm und damit dynamisch wurde. Ich habe mit der Protagonistin mitgefühlt und mich an ihrem Fortschritt erfreuen können. Die Entwicklung der Emotionen sind, wie für einen historischen Roman üblich, subtiler gewesen, aber so schön zwischen die Zeilen gepackt, dass ich dennoch die ganze Zeit etwas kribbelig war. Mit dem Ende fühlte ich mich rund um wohl und habe vor allem die Details über die Holzschnitzkunst durch das gesamte Bucht hin genossen. **** Empfehlung? **** Eine Geschichte die sanft ermutigt, seine Träume wahr werden zu lassen und darauf zu vertrauen, dass sich manches auch einfach fügen darf. Eine klare Leseempfehlung mit Notiz: es wird in den Dialogen viel schwäbisch benutzt, passend zu der Zeit und dem Schauplatz, wer damit nicht klarkommt, wird hier eventuell nicht glücklich.

5

Mei, war des schee! Atmosphärischer Schwarzwaldroman mit zarter Liebes- und Glaubensbande, tollen Charakteren und Weisheiten sowie einem gelebten Traum mit einer guten Portion Herzblut und Schnitzkunst!

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