Die Fremde in seinem Haus | Ein düsterer Psychothriller
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Ein düsteres Thriller Hörbuch mit Halloweenfeeling. Dieser Thriller startet düster und bedrückend mit einem kurzen Alptraum. Damit versetzt der Autor den Lesenden in eine gespannte, beklemmende Stimmung, um dann mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag zu starten. Damit hatte der Autor meine gesamte Aufmerksamkeit schon mal gewonnen. Jacob Reece erzählt seine Geschichte selbst, fortlaufend in der Gegenwart und währendessen werden immer wieder recht plötzlich und übergangslos, Erinnerungssplitter an Laura eingeschoben. Meist passend zu einem auftauchenden Wort oder Ereignis. Das erfordert beim Hören Konzentration, aber nach den ersten paar mal kann man das gut auseinander halten. Jacob ist ein sympathischer Charakter. Auch seine Mitarbeiterin und andere Charaktere werden nett dargestellt, sind aber nur Randfiguren. Je weiter sich die Geschichte entwickelt, umso mehr erfährt man über Laura. Dies ist sehr fesseld und macht immer neugieriger. Das ist gut gemacht. Es stellt sich die Frage: Wie und wie lange kann man mit verdrängte Schuld leben? Die Welt von Jacob Reece und den Menschen in seiner Stadt in Vermont, seinem Kaffee und seinem kleinen Ferienhaus werden bildhaft und schön vorgestellt. Die idyllisch gelegene Kleinstadt in den Vorbereitungen auf das Halloweenfest, die Spaziergänge mit Hund werden so plastisch erzählt, dass man es sich gut vorstellen kann. Und dazwischen passieren immer wieder eigenartige Dinge, die die Spannung immer mehr anheizen. Der Storyaufbau, die Umsetzung und Erzählstimme haben mir sehr gut gefallen. Ich hatte eine spannende Zeit mit diesem Hörbuch. Es eignet sich optimal zum Hören beim Spaziergang, Gartenarbeiten oder Bügeln. Max Hoffman spricht es sehr gut. Er erzeugt mit seiner Stimme Spannung und redet flüssig in einer angenehmen Tonlage.
Einfach Klasse gemacht.ivh könnte mich super gut einfühlen und fand die Story echt Klasse gemacht. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm gewesen, so das man echt durchs Buch geflogen ist. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Was, wenn deine totgeglaubte Ehefrau plötzlich in deinem eigenen Ferienhaus eincheckt? Ein düsterer psychologischer Thriller voller subtiler Bedrohung, verdrängter Schuld und unzuverlässiger Wahrnehmung. Jacob Reese genießt das ruhige Leben: Er führt ein gemütliches Café und vermietet ein kleines Ferienhaus in The Hollows, Vermont. Ein ruhiger Ort an dem nichts Unerwartetes geschieht. Doch die Ruhe wird gestört, als eine Frau in seinem Ferienhaus auftaucht, deren Ähnlichkeit zu seiner verstorbenen Ex-Freundin Laura erschreckend ist. Kurz darauf findet Jacob eine mysteriöse Nachricht im Gästebuch, die nur jemand hinterlassen konnte, der zu viel über seine Vergangenheit weiß. Plötzlich sieht Jacob Laura überall: ein flüchtiger Blick auf ihr Gesicht auf der anderen Straßenseite, ihre Spieluhr, die wie aus dem Nichts vor seiner Haustür auftaucht, ein Geschenk, das er ihr vor Jahren gemacht hat und das nun an den Bäumen hängt. Aber es kann nicht Laura sein. Laura ist tot. Jemand kennt Jacobs Geheimnis – was wirklich in der Nacht passiert ist, in der Laura starb. Jemand der endlich Rache will …
Spannender Psychothriller für zwischendurch
„Die Fremde in seinem Haus“ konnte mich wirklich gut unterhalten. Die Atmosphäre war durchgehend unangenehm und spannend und ich wollte immer wissen, was als Nächstes passiert. Gerade dieses Misstrauen und die ganzen Geheimnisse haben dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte. Der Schreibstil ließ sich super schnell lesen und die Kapitel waren angenehm kurz, wodurch ich richtig durch die Seiten geflogen bin. Manche Wendungen konnte ich zwar schon erahnen, trotzdem hatte das Buch für mich einen guten Spannungsbogen und einige Momente, bei denen ich echt dachte: „WTF?“ Insgesamt ein spannender Psychothriller für zwischendurch, den ich gerne gelesen habe und den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Auf Seite 14 waren drei Sätze doppelt : "Mit dem Einzug in ein so altes und geschichtsträchtiges Haus war eine große Verantwortung verbunden. Doch das schreckt mich nicht ab. Nein, vielmehr sehnte ich mich nun geradezu danach. " -Reziexemplar dp publishers-
„Die Fremde in seinem Haus“ von Steve Frech ist ein Domestic-Noir Thriller, der durch seine psychologische Tiefe und seinen Protagonisten besticht. Jacob Reese lebt in The Hollows in Vermont und betreibt dort ein gemütliches Café und vermietet ein Cottage auf seinem Grundstück. Er lebt ruhig und glücklich mit seinem Hund Murphy bis eines Tages eine Frau das Cottage mietet, die seiner ehemaligen Freundin aus Unizeiten zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Problem ist nur, das Jacob glaubt, sie sei in seinen Armen gestorben. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und was er herausfindet, wird euch umhauen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Jacob Reese erzählt, was eine unmittelbare Verbindung zu seinen Gedanken und Emotionen schafft. Steve Frech hat hier einen so starken Charakter geschaffen, der nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter dargestellt ist. Genau das macht ihn zu einer authentischen Figur, mit der man trotz allem mitfühlen kann. Die Kombination aus gegenwärtigen Ereignissen und den Rückblenden sorgen für einen konstanten Spannungsbogen. Der Leser wird immer wieder überrascht und gefesselt. Besonders gut hat mir die atmosphärische Kulisse der Kleinstadt The Hollows gefallen. Durch die detaillierte Beschreibung der Umgebung und des alltäglichen Lebens (Arbeit im Café, Vorbereitung und Feier des Halloweenfestes) wird Jacobs Leben so lebendig und bildhaft. Der Thriller enthält überraschende Plottwists so dass bis zum Ende die Spannung erhalten bleibt. Aber bitte was ist das für ein Ende lieber Herr Frech? Die Auflösung am Ende des Buches ist brillant, jedoch erscheint mir der Weg dorthin nicht immer logisch und zu einfach. Ohne zu viel zu verraten, läuft bei den Nachforschungen doch einiges zu rund. Hier hätte ich mir mehr Überraschungen und Hindernisse gewünscht. Auch die Länge der Kapitel war anstrengend, zumal mitten Satz die Zeitschienen wechseln. Fazit: Insgesamt ist „Die Fremde in seinem Haus“ ein packender und nachdenklicher Thriller. Der stark ausgearbeitete Protagonist, die atmosphärische Kulisse und die tiefgründigen Themen machen das Buch zu einem Muss für Thriller-Fans. Es ist ein Leseerlebnis, das lange nachwirkt.
Spannend mit einigen Wendungen, aber moralisch zweifelhaft
Ich habe es als Hörbuch gehört. Steve Frech versteht es, seine Charaktere ins Leben zu rufen. Ich konnte mir den Protagonisten und seine Gefühle sehr gut vorstellen. Manchmal fand ich die Beschreibungen der Tätigkeiten zu ausführlich. Dies fiel mir besonders zu Beginn der Geschichte auf, als er das Cottage reinigt und auch beim Basteln des Halloween Kostüms. Dadurch verlor sich die Spannung sehr. (Achtung SPOILER)Trotz allem fand ich die Wendungen im Buch spannend besonders die verschiedenen "Lauras" und was es mit ihnen auf sich hat. Was mich etwas stört, ist, dass der Protagonist sich selbst zu sehr als Opfer sieht, obwohl die Laura, die damals gestorben ist, das eigentliche Opfer ist und er sie hat sterben lassen. Er hätte jederzeit zur Polizei gehen können, allerdings war es ihm wichtiger, für alle als moralisch integer dazustehen. Dabei akzeptiert er auch weitere Übergriffe der falschen Laura bzw. Rachel. Am Ende wird offen gelassen, was sein polizeiliches Geständnis im Krankenzimmer für Folgen für ihn hat.
Gefangen zwischen Erinnerung und Realität – ein nervenaufreibendes Leseerlebnis
Der Psycho-Thriller, die Fremde in seinem Haus von Steve Frech erzählt die Geschichte von Jacob Reese und seinem Hund Murphy. Jacob hat sich ein ruhiges Leben in der kleinen Stadt The Hollows, in Vermont aufgebaut. Er betreibt ein Café und vermietet ein abgelegendes Cottage. Sein Leben scheint geordnet, doch das ändert sich schlagartig. Eine mysteriöse Frau, die seiner verstorbenen Ex-Freundin Laura erschreckend ähnlich aussieht, zieht in sein Cottage. Die Fremde in seinem Haus hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich war sofort drin in der Geschichte und wollte das Buch kaum noch weglegen. Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig, man kommt total leicht rein und bleibt auch drin. Was mir besonders gefallen hat, sind die vielen Details. Die Orte und Figuren sind so beschrieben, dass man sich alles richtig gut vorstellen kann. Dadurch entsteht eine richtig dichte, teilweise auch etwas unheimliche Atmosphäre. Trotzdem wird es nie langweilig oder zu langatmig. Die Story bleibt die ganze Zeit spannend. Es passieren immer wieder Handlungen, mit denen man nicht rechnet und man fängt automatisch an mitzurätseln. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Man weiß nie so genau, woran man ist oder was noch kommt. Ein bisschen zwiegespalten bin ich beim Ende. Es bleibt offen, was genau mit Jacob passiert, und das fand ich einerseits frustrierend. Man sitzt am Ende da und denkt sich nur: „Oh man…“ Vielleicht kommt ja noch eine Fortsetzung. Ich möchte wissen, was passiert mit ihm. Ich finde das Buch ist ein richtig guter Psychothriller, der einen nicht mehr loslässt. Wenn man spannende Bücher mag, die einen komplett reinziehen, kann ich das auf jeden Fall empfehlen
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Ein düsteres Thriller Hörbuch mit Halloweenfeeling. Dieser Thriller startet düster und bedrückend mit einem kurzen Alptraum. Damit versetzt der Autor den Lesenden in eine gespannte, beklemmende Stimmung, um dann mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag zu starten. Damit hatte der Autor meine gesamte Aufmerksamkeit schon mal gewonnen. Jacob Reece erzählt seine Geschichte selbst, fortlaufend in der Gegenwart und währendessen werden immer wieder recht plötzlich und übergangslos, Erinnerungssplitter an Laura eingeschoben. Meist passend zu einem auftauchenden Wort oder Ereignis. Das erfordert beim Hören Konzentration, aber nach den ersten paar mal kann man das gut auseinander halten. Jacob ist ein sympathischer Charakter. Auch seine Mitarbeiterin und andere Charaktere werden nett dargestellt, sind aber nur Randfiguren. Je weiter sich die Geschichte entwickelt, umso mehr erfährt man über Laura. Dies ist sehr fesseld und macht immer neugieriger. Das ist gut gemacht. Es stellt sich die Frage: Wie und wie lange kann man mit verdrängte Schuld leben? Die Welt von Jacob Reece und den Menschen in seiner Stadt in Vermont, seinem Kaffee und seinem kleinen Ferienhaus werden bildhaft und schön vorgestellt. Die idyllisch gelegene Kleinstadt in den Vorbereitungen auf das Halloweenfest, die Spaziergänge mit Hund werden so plastisch erzählt, dass man es sich gut vorstellen kann. Und dazwischen passieren immer wieder eigenartige Dinge, die die Spannung immer mehr anheizen. Der Storyaufbau, die Umsetzung und Erzählstimme haben mir sehr gut gefallen. Ich hatte eine spannende Zeit mit diesem Hörbuch. Es eignet sich optimal zum Hören beim Spaziergang, Gartenarbeiten oder Bügeln. Max Hoffman spricht es sehr gut. Er erzeugt mit seiner Stimme Spannung und redet flüssig in einer angenehmen Tonlage.
Einfach Klasse gemacht.ivh könnte mich super gut einfühlen und fand die Story echt Klasse gemacht. Der Schreibstil ist auch sehr angenehm gewesen, so das man echt durchs Buch geflogen ist. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Was, wenn deine totgeglaubte Ehefrau plötzlich in deinem eigenen Ferienhaus eincheckt? Ein düsterer psychologischer Thriller voller subtiler Bedrohung, verdrängter Schuld und unzuverlässiger Wahrnehmung. Jacob Reese genießt das ruhige Leben: Er führt ein gemütliches Café und vermietet ein kleines Ferienhaus in The Hollows, Vermont. Ein ruhiger Ort an dem nichts Unerwartetes geschieht. Doch die Ruhe wird gestört, als eine Frau in seinem Ferienhaus auftaucht, deren Ähnlichkeit zu seiner verstorbenen Ex-Freundin Laura erschreckend ist. Kurz darauf findet Jacob eine mysteriöse Nachricht im Gästebuch, die nur jemand hinterlassen konnte, der zu viel über seine Vergangenheit weiß. Plötzlich sieht Jacob Laura überall: ein flüchtiger Blick auf ihr Gesicht auf der anderen Straßenseite, ihre Spieluhr, die wie aus dem Nichts vor seiner Haustür auftaucht, ein Geschenk, das er ihr vor Jahren gemacht hat und das nun an den Bäumen hängt. Aber es kann nicht Laura sein. Laura ist tot. Jemand kennt Jacobs Geheimnis – was wirklich in der Nacht passiert ist, in der Laura starb. Jemand der endlich Rache will …
Spannender Psychothriller für zwischendurch
„Die Fremde in seinem Haus“ konnte mich wirklich gut unterhalten. Die Atmosphäre war durchgehend unangenehm und spannend und ich wollte immer wissen, was als Nächstes passiert. Gerade dieses Misstrauen und die ganzen Geheimnisse haben dafür gesorgt, dass ich immer weiter lesen wollte. Der Schreibstil ließ sich super schnell lesen und die Kapitel waren angenehm kurz, wodurch ich richtig durch die Seiten geflogen bin. Manche Wendungen konnte ich zwar schon erahnen, trotzdem hatte das Buch für mich einen guten Spannungsbogen und einige Momente, bei denen ich echt dachte: „WTF?“ Insgesamt ein spannender Psychothriller für zwischendurch, den ich gerne gelesen habe und den ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Auf Seite 14 waren drei Sätze doppelt : "Mit dem Einzug in ein so altes und geschichtsträchtiges Haus war eine große Verantwortung verbunden. Doch das schreckt mich nicht ab. Nein, vielmehr sehnte ich mich nun geradezu danach. " -Reziexemplar dp publishers-
„Die Fremde in seinem Haus“ von Steve Frech ist ein Domestic-Noir Thriller, der durch seine psychologische Tiefe und seinen Protagonisten besticht. Jacob Reese lebt in The Hollows in Vermont und betreibt dort ein gemütliches Café und vermietet ein Cottage auf seinem Grundstück. Er lebt ruhig und glücklich mit seinem Hund Murphy bis eines Tages eine Frau das Cottage mietet, die seiner ehemaligen Freundin aus Unizeiten zum Verwechseln ähnlich sieht. Das Problem ist nur, das Jacob glaubt, sie sei in seinen Armen gestorben. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und was er herausfindet, wird euch umhauen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Jacob Reese erzählt, was eine unmittelbare Verbindung zu seinen Gedanken und Emotionen schafft. Steve Frech hat hier einen so starken Charakter geschaffen, der nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter dargestellt ist. Genau das macht ihn zu einer authentischen Figur, mit der man trotz allem mitfühlen kann. Die Kombination aus gegenwärtigen Ereignissen und den Rückblenden sorgen für einen konstanten Spannungsbogen. Der Leser wird immer wieder überrascht und gefesselt. Besonders gut hat mir die atmosphärische Kulisse der Kleinstadt The Hollows gefallen. Durch die detaillierte Beschreibung der Umgebung und des alltäglichen Lebens (Arbeit im Café, Vorbereitung und Feier des Halloweenfestes) wird Jacobs Leben so lebendig und bildhaft. Der Thriller enthält überraschende Plottwists so dass bis zum Ende die Spannung erhalten bleibt. Aber bitte was ist das für ein Ende lieber Herr Frech? Die Auflösung am Ende des Buches ist brillant, jedoch erscheint mir der Weg dorthin nicht immer logisch und zu einfach. Ohne zu viel zu verraten, läuft bei den Nachforschungen doch einiges zu rund. Hier hätte ich mir mehr Überraschungen und Hindernisse gewünscht. Auch die Länge der Kapitel war anstrengend, zumal mitten Satz die Zeitschienen wechseln. Fazit: Insgesamt ist „Die Fremde in seinem Haus“ ein packender und nachdenklicher Thriller. Der stark ausgearbeitete Protagonist, die atmosphärische Kulisse und die tiefgründigen Themen machen das Buch zu einem Muss für Thriller-Fans. Es ist ein Leseerlebnis, das lange nachwirkt.
Spannend mit einigen Wendungen, aber moralisch zweifelhaft
Ich habe es als Hörbuch gehört. Steve Frech versteht es, seine Charaktere ins Leben zu rufen. Ich konnte mir den Protagonisten und seine Gefühle sehr gut vorstellen. Manchmal fand ich die Beschreibungen der Tätigkeiten zu ausführlich. Dies fiel mir besonders zu Beginn der Geschichte auf, als er das Cottage reinigt und auch beim Basteln des Halloween Kostüms. Dadurch verlor sich die Spannung sehr. (Achtung SPOILER)Trotz allem fand ich die Wendungen im Buch spannend besonders die verschiedenen "Lauras" und was es mit ihnen auf sich hat. Was mich etwas stört, ist, dass der Protagonist sich selbst zu sehr als Opfer sieht, obwohl die Laura, die damals gestorben ist, das eigentliche Opfer ist und er sie hat sterben lassen. Er hätte jederzeit zur Polizei gehen können, allerdings war es ihm wichtiger, für alle als moralisch integer dazustehen. Dabei akzeptiert er auch weitere Übergriffe der falschen Laura bzw. Rachel. Am Ende wird offen gelassen, was sein polizeiliches Geständnis im Krankenzimmer für Folgen für ihn hat.
Gefangen zwischen Erinnerung und Realität – ein nervenaufreibendes Leseerlebnis
Der Psycho-Thriller, die Fremde in seinem Haus von Steve Frech erzählt die Geschichte von Jacob Reese und seinem Hund Murphy. Jacob hat sich ein ruhiges Leben in der kleinen Stadt The Hollows, in Vermont aufgebaut. Er betreibt ein Café und vermietet ein abgelegendes Cottage. Sein Leben scheint geordnet, doch das ändert sich schlagartig. Eine mysteriöse Frau, die seiner verstorbenen Ex-Freundin Laura erschreckend ähnlich aussieht, zieht in sein Cottage. Die Fremde in seinem Haus hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich war sofort drin in der Geschichte und wollte das Buch kaum noch weglegen. Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig, man kommt total leicht rein und bleibt auch drin. Was mir besonders gefallen hat, sind die vielen Details. Die Orte und Figuren sind so beschrieben, dass man sich alles richtig gut vorstellen kann. Dadurch entsteht eine richtig dichte, teilweise auch etwas unheimliche Atmosphäre. Trotzdem wird es nie langweilig oder zu langatmig. Die Story bleibt die ganze Zeit spannend. Es passieren immer wieder Handlungen, mit denen man nicht rechnet und man fängt automatisch an mitzurätseln. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Man weiß nie so genau, woran man ist oder was noch kommt. Ein bisschen zwiegespalten bin ich beim Ende. Es bleibt offen, was genau mit Jacob passiert, und das fand ich einerseits frustrierend. Man sitzt am Ende da und denkt sich nur: „Oh man…“ Vielleicht kommt ja noch eine Fortsetzung. Ich möchte wissen, was passiert mit ihm. Ich finde das Buch ist ein richtig guter Psychothriller, der einen nicht mehr loslässt. Wenn man spannende Bücher mag, die einen komplett reinziehen, kann ich das auf jeden Fall empfehlen











