Die Freiheit der Fische

Die Freiheit der Fische

Hardback
3.36
FischeToleranzAusgrenzungUnverständnis

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Description

Jakob ist Autist, doch das Wort Autismus kennt man nicht in einem Bergbauerndorf in Tirol. So wächst Jakob in einer Gemeinschaft auf, die ihn und sein Verhalten nicht verstehen kann und es auch gar nicht versucht – bis er schließlich zum Aussteiger wird. Jakob ist randlos. Er nimmt alles in sich auf. Er versteht die Sprache der Fische und hört die Stimmen der Bäume, in der Welt erkennt er Strukturen und Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben. Doch mit der zwischenmenschlichen Kommunikation hat er Probleme. Im Dorf hält man ihn für einen Verrückten, seine ältere Schwester Agathe beschimpft ihn regelmäßig als Krüppel und der Vater haut einfach zu. Nur Resi, seine jüngere Schwester, versteht ihn. Als Jakob älter wird und die Konflikte zunehmen, beschließt er, diesem Leben zu entfliehen und als Einsiedler in einer Höhle zu leben. Sophie Reyers einfühlsame und bildhafte Sprache öffnet den Leserinnen und Lesern die faszinierende Welt Jakobs. Basierend auf einer wahren Geschichte ist ihr ein einzigartiges Buch über unterschiedliche Vorstellungen von Leben und Lebenlassen, von Toleranz und Unverständnis gelungen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Hardback
Pages
160
Price
20.00 €

Author Description

Sophie Reyer, 1984 in Wien geboren, promovierte Philosophin. Sie arbeitet am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien sowie an der Pädagogischen Hochschule Hollabrunn. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Theatertexte für Erwachsene und Kinder. Diverse Preise und Stipendien.

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Ein autistisches Kind in einem Tiroler Bergbauerndorf und eine Gesellschaft, die nicht einmal probiert, die Andersartigkeit zu verstehen und Jakob dadurch zum Aussteiger macht, der in der Abgeschiedenheit seine für ihn notwendigen, eigenen Strukturen erstellt und lebt.😳 Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Autorin die Geschichte von Jakob. Sie tut dies vorwiegend aus seiner eigenen Sichtweise und gerade das ist wohl das Besondere an dem Buch ... die Erzähl- und Denkweise eines Autisten. Für mich war es stellenweise doch sehr schwer zu lesen bzw das Gelesene schwer zu fassen. Die Kapitel sind jedoch kurz und mit 160 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass autistische Menschen so denken, wie im Buch wiedergegeben.... sicher können wir uns allerdings nicht sein. Ich hoffe aber, dass es mittlerweile im heiligen Land Tirol mittlerweile mehr Verständnis gibt. 🤗

Ein autistisches Kind in einem Tiroler Bergbauerndorf und eine Gesellschaft, die nicht einmal probiert, die Andersartigkeit zu verstehen und Jakob dadurch zum Aussteiger macht, der in der Abgeschiedenheit seine für ihn notwendigen, eigenen Strukturen erstellt und lebt.😳

Nach einer wahren Begebenheit erzählt die Autorin die Geschichte von Jakob. Sie tut dies vorwiegend aus seiner eigenen Sichtweise und gerade das ist wohl das Besondere an dem Buch ... die Erzähl- und Denkweise eines Autisten. Für mich war es stellenweise doch sehr schwer zu lesen bzw das Gelesene schwer zu fassen. Die Kapitel sind jedoch kurz und mit 160 Seiten ist das Buch schnell gelesen. Ich kann mir gut vorstellen, dass autistische Menschen so denken, wie im Buch wiedergegeben.... sicher können wir uns allerdings nicht sein.
Ich hoffe aber, dass es mittlerweile im heiligen Land Tirol mittlerweile mehr Verständnis gibt. 🤗
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Ein erschütternder Roman nach einer wahren Begebenheit. Ein Mensch, der an der Unverständnis seiner Mitmenschen zerbricht. Interessant ist der Versuch, das Leben im Autismus-Spektrum mit Sprache einzufangen. Verwirrend. Anders. Poetisch. Ob der Versuch gelungen ist, vermag ich als neurotypische Person nicht beurteilen.

Ein erschütternder Roman nach einer wahren Begebenheit. Ein Mensch, der an der Unverständnis seiner Mitmenschen zerbricht. Interessant ist der Versuch, das Leben im Autismus-Spektrum mit Sprache einzufangen. Verwirrend. Anders. Poetisch.
Ob der Versuch gelungen ist, vermag ich als neurotypische Person nicht beurteilen.
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