Die Frau von dreißig Jahren
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Description
Book Information
Author Description
Honoré de Balzac wurde am 20. Mai 1799 in Tours geboren. 1816 begann er ein Jurastudium an der École de Droit in Paris auf und besuchte daneben Vorlesungen an der Faculté des lettres und am Collège de France, was ihn dazu veranlaßte, neben seinem Jurastudium philosophische Überlegungen niederzuschreiben. Schließlich brach er das Studium ab, um sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Sein Vater finanzierte ihm die ersten zwei Jahre, die Balzac schreibend in einer Mansarde verbrachte. Das Ergebnis war allerlei Feuilletonistisches und Lyrisches, Fragmente eines Opernlibrettos und einer Tragödie. 1823 verdiente er sein Geld vor allem mit Beiträgen für das Feuilleton littéraire. Den erhofften Durchbruch als Romanautor schaffte er erst 1829 mit dem historischen Roman Le dernier Chouan, ou La Bretagne en 1800. In den folgenden Jahren schrieb Balzac wie besessen. Die Comédie Humaine sollte Balzacs Lebenswerk werden, das er jedoch nicht mehr vollenden konnte. 91 der geplanten 137 Romane und Erzählungen wurden fertiggestellt. Ab 1843 bekam Balzac aufgrund seiner ständigen Überanstrengung und seines exzessiven Kaffeeverbrauchs ernsthafte gesundheitliche Probleme, von denen er sich nicht mehr erholte. Er starb am 18. August 1850 in Paris.
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Nicht schlecht, einen Reread wert
Die einzelnen Teile der Geschichte wirken extrem unterschiedlich, als würden sie gar nicht richtig zusammen gehören Erst eher ruhig und langsam von einem auktorialen Erzähler berichtet, dann plötzlich sehr rasant und dramatisch aus einer Ich-Perspektive, die nicht näher erläutert wird. Das Ende wieder von einem distanzierten auktorialen Erzähler und wieder überstürzen sich die Ereignisse und das Erzähltempo nimmt rasant zu. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Erzählarten, die die Geschichte etwas zerreißen, war die Lektüre doch sehr interessant. Einiges muss man zwischen den Zeilen lesen, für das heutige Verständnis ist manches doch eher vage erzählt. Für die damalige Zeit aber bestimmt sehr ungewöhnlich von der Psyche einer unglücklich verheirateten Frau zu berichten.
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Honoré de Balzac wurde am 20. Mai 1799 in Tours geboren. 1816 begann er ein Jurastudium an der École de Droit in Paris auf und besuchte daneben Vorlesungen an der Faculté des lettres und am Collège de France, was ihn dazu veranlaßte, neben seinem Jurastudium philosophische Überlegungen niederzuschreiben. Schließlich brach er das Studium ab, um sich ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Sein Vater finanzierte ihm die ersten zwei Jahre, die Balzac schreibend in einer Mansarde verbrachte. Das Ergebnis war allerlei Feuilletonistisches und Lyrisches, Fragmente eines Opernlibrettos und einer Tragödie. 1823 verdiente er sein Geld vor allem mit Beiträgen für das Feuilleton littéraire. Den erhofften Durchbruch als Romanautor schaffte er erst 1829 mit dem historischen Roman Le dernier Chouan, ou La Bretagne en 1800. In den folgenden Jahren schrieb Balzac wie besessen. Die Comédie Humaine sollte Balzacs Lebenswerk werden, das er jedoch nicht mehr vollenden konnte. 91 der geplanten 137 Romane und Erzählungen wurden fertiggestellt. Ab 1843 bekam Balzac aufgrund seiner ständigen Überanstrengung und seines exzessiven Kaffeeverbrauchs ernsthafte gesundheitliche Probleme, von denen er sich nicht mehr erholte. Er starb am 18. August 1850 in Paris.
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Die einzelnen Teile der Geschichte wirken extrem unterschiedlich, als würden sie gar nicht richtig zusammen gehören Erst eher ruhig und langsam von einem auktorialen Erzähler berichtet, dann plötzlich sehr rasant und dramatisch aus einer Ich-Perspektive, die nicht näher erläutert wird. Das Ende wieder von einem distanzierten auktorialen Erzähler und wieder überstürzen sich die Ereignisse und das Erzähltempo nimmt rasant zu. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Erzählarten, die die Geschichte etwas zerreißen, war die Lektüre doch sehr interessant. Einiges muss man zwischen den Zeilen lesen, für das heutige Verständnis ist manches doch eher vage erzählt. Für die damalige Zeit aber bestimmt sehr ungewöhnlich von der Psyche einer unglücklich verheirateten Frau zu berichten.







