Die Erfindung des Nordens
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Description
Der Norden: Mythos und SehnsuchtsortBernd Brunner erkundet die Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung.
Für die einen eisgefrorenes Niemandsland voll kampflustiger Wikinger, für die anderen Wiege der Zivilisation: Der Norden war schon immer Projektionsfläche für allerlei Fantasien. Bernd Brunner beleuchtet, wie sich das Bild des Nordens über die Jahrhunderte gewandelt hat.
Lange erschöpfte sich das, was man über den Norden zu wissen glaubte, in Gerüchten und obskuren Reiseberichten – barbarische Wikingerhorden, ewiges Eis und unwirtliche Landschaften prägten viele Jahrhunderte das Bild. Doch die Wahrnehmung änderte sich, spätestens ab dem 18. Jahrhundert, als etwa das Interesse an nordischer Mythologie erwachte und Werke wie die Edda und Ossians Dichtungen als nördliche Gegenstücke zu antiken griechischen Schriften gelesen wurden – sowohl von den von der »reinen Urkraft des Nordens« angetanen Romantikern als auch jenen, die sich mehr zur Klassik hingezogen fühlten. Aus dieser Faszination entstand auch die Theorie, dass die »Urheimat der Germanen« im Norden liege (und Helgoland die Hauptstadt von Atlantis sei) – eine Idee, die in der kultischen Verehrung alles Nordischen durch die Nazis einen irregeleiteten Höhepunkt fand.
Bernd Brunner unternimmt einen faszinierenden Streifzug durch Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Was er dabei zusammenträgt, reicht von den Wikingern bis zu IKEA und von Eiszeitrelikten bis zu schmelzenden Gletschern, wirft einen spannenden Blick auf wagemutige Forschungsexpeditionen wie auf allerlei bizarre Auswüchse – und verändert damit nicht nur den Blick nach Norden, sondern den Blick auf die Welt.
Book Information
Author Description
Bernd Brunner, 1964 geboren, schreibt vielbeachtete, höchst unterhaltsame Bücher an der Schnittstelle von Kultur und Wissenschaftsgeschichte. Bei Galiani sind Die Kunst des Liegens (2012), Ornithomania (2015), Als die Winter noch Winter waren (2016) und Die Erfindung des Nordens (2019), Das Buch der Nacht (2022) und Unterwegs ins Morgenland (2024) erschienen. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er lebt in Berlin.
Posts
Kurzrezension Ich habe dieses Buch von meiner besten Freundin zu Weihnachten bekommen und ich bin ehrlich traurig, dass es mir so gar nicht gefallen hat. Bernd Brunner wollte hier die geschichtliche und geografische Entwicklung einer Gesellschaft zeichnen und hat leider nur einen zähen und undurchsichtigen Wust an Daten und Fakten präsentiert. Der Klappentext klang so gut, aber die Umsetzung war zermürbend. Es fängt schon damit an, dass eine Einleitung fehlt und man nicht weiß, worauf dieses Buch abzielt und was der Autor innerhalb des Buches beschreiben will. Man wird sofort reingeschmissen in ein Fass aus Daten, Fakten, Namen, Reiseberichten und Karten und hat keine Ahnung, welche Zusammenhänge das haben soll. Ich habe mich bis zur Hälfte des Buches gekämpft, es dann mehrere Tage beiseite gelegt, aber besser wurde es nicht. Den letzten Teil des Buches habe ich nur noch überflogen. Einzig das Cover des Buches ist unglaublich schön. Aber schön sein ist eben doch nicht alles... Fazit: Was sehr interessant erschien, wurde grauenvoll umgesetzt. Sehr schade, aber ich kann das Buch einfach nicht weiterempfehlen.
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Der Norden: Mythos und SehnsuchtsortBernd Brunner erkundet die Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung.
Für die einen eisgefrorenes Niemandsland voll kampflustiger Wikinger, für die anderen Wiege der Zivilisation: Der Norden war schon immer Projektionsfläche für allerlei Fantasien. Bernd Brunner beleuchtet, wie sich das Bild des Nordens über die Jahrhunderte gewandelt hat.
Lange erschöpfte sich das, was man über den Norden zu wissen glaubte, in Gerüchten und obskuren Reiseberichten – barbarische Wikingerhorden, ewiges Eis und unwirtliche Landschaften prägten viele Jahrhunderte das Bild. Doch die Wahrnehmung änderte sich, spätestens ab dem 18. Jahrhundert, als etwa das Interesse an nordischer Mythologie erwachte und Werke wie die Edda und Ossians Dichtungen als nördliche Gegenstücke zu antiken griechischen Schriften gelesen wurden – sowohl von den von der »reinen Urkraft des Nordens« angetanen Romantikern als auch jenen, die sich mehr zur Klassik hingezogen fühlten. Aus dieser Faszination entstand auch die Theorie, dass die »Urheimat der Germanen« im Norden liege (und Helgoland die Hauptstadt von Atlantis sei) – eine Idee, die in der kultischen Verehrung alles Nordischen durch die Nazis einen irregeleiteten Höhepunkt fand.
Bernd Brunner unternimmt einen faszinierenden Streifzug durch Kultur- und Wissenschaftsgeschichte. Was er dabei zusammenträgt, reicht von den Wikingern bis zu IKEA und von Eiszeitrelikten bis zu schmelzenden Gletschern, wirft einen spannenden Blick auf wagemutige Forschungsexpeditionen wie auf allerlei bizarre Auswüchse – und verändert damit nicht nur den Blick nach Norden, sondern den Blick auf die Welt.
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Bernd Brunner, 1964 geboren, schreibt vielbeachtete, höchst unterhaltsame Bücher an der Schnittstelle von Kultur und Wissenschaftsgeschichte. Bei Galiani sind Die Kunst des Liegens (2012), Ornithomania (2015), Als die Winter noch Winter waren (2016) und Die Erfindung des Nordens (2019), Das Buch der Nacht (2022) und Unterwegs ins Morgenland (2024) erschienen. Seine Bücher sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er lebt in Berlin.
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Kurzrezension Ich habe dieses Buch von meiner besten Freundin zu Weihnachten bekommen und ich bin ehrlich traurig, dass es mir so gar nicht gefallen hat. Bernd Brunner wollte hier die geschichtliche und geografische Entwicklung einer Gesellschaft zeichnen und hat leider nur einen zähen und undurchsichtigen Wust an Daten und Fakten präsentiert. Der Klappentext klang so gut, aber die Umsetzung war zermürbend. Es fängt schon damit an, dass eine Einleitung fehlt und man nicht weiß, worauf dieses Buch abzielt und was der Autor innerhalb des Buches beschreiben will. Man wird sofort reingeschmissen in ein Fass aus Daten, Fakten, Namen, Reiseberichten und Karten und hat keine Ahnung, welche Zusammenhänge das haben soll. Ich habe mich bis zur Hälfte des Buches gekämpft, es dann mehrere Tage beiseite gelegt, aber besser wurde es nicht. Den letzten Teil des Buches habe ich nur noch überflogen. Einzig das Cover des Buches ist unglaublich schön. Aber schön sein ist eben doch nicht alles... Fazit: Was sehr interessant erschien, wurde grauenvoll umgesetzt. Sehr schade, aber ich kann das Buch einfach nicht weiterempfehlen.





