Die dunklen Geheimnisse von Heap House
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Description
Clod ist ein Iremonger. Er und seine exzentrische Familie leben in den „Heaps“, einem riesigen, wandernden und giftigen Meer an verlorenen und weggeworfenen Gegenständen, die die Iremongers seit Generationen aus ganz London zusammengetragen haben. Im Zentrum dieses Meeres steht Heap House, eine Schrottvilla, zusammengesetzt aus abgerissenen Teilen anderer Häuser, die zu einem lebendigen Labyrinth aus Treppen, Hallen und versteckten Ecken verschmolzen sind.
Die Iremongers sind die Könige des Schimmels, die Mogule des Moders. Sie sind eine gemeine und grausame Familie mit einer skurrilen Eigenheit: Sie erhalten bei der Geburt ein individuelles Objekt, von dem sie sich niemals trennen dürfen. Doch Clod hat eine besondere Fähigkeit: Er kann diese Dinge reden hören. Sein Geburtsobjekt, ein Badewannenstöpsel, flüstert „James Hayward Henry“, der Wasserhahn von Cousin Tummis quietscht „Hilary Evelyn Ward-Jackson“ und etwas auf dem Dachboden schreit wütend „Robert Burrington“.
Über Heap House braut sich ein Sturm zusammen. Die Iremongers werden unruhig, und das Geflüster wird immer lauter. Als Clod Lucy Pennant trifft, ein Mädchen, das neu aus der Stadt gekommen ist, ändert sich alles. Die Geheimnisse, die Heap House zusammenhalten, beginnen sich zu enträtseln und enthüllen eine dunkle Wahrheit, die Clods Welt zu zerstören droht.
Book Information
Author Description
Edward Carey, geboren 1970 in Norfolk, England, ist bildender Künstler, Theaterautor und Verfasser mehrerer Romane für Erwachsene und Kinder. Er lehrt an der Universität von Texas in Austin, wo er mit seiner Frau, der Autorin Elizabeth McCracken, und ihren Kindern lebt.
Posts
Eine Mischung aus Tim Burton, Edward mit den Scherenhänden und Beetlejuice
Das Genre dieses Buches kann man nicht klar einordnen. Eine Gruselgeschichte vielleicht? Ein Drama? Ein bisschen Krimi? Es hat mich sehr an Werke von Tim Burton erinnert. Auf alle Fälle ist dieses Buch eines: nämlich außergewöhnlich! Ich liebe solch verschrobene Charaktere, ein vor dichter Atmosphäre wabberndes Setting und eine ideenreiche Handlung. Der Autor schafft es präzise eine dunkle, seltsame und doch auch liebenswerte Kulisse zu erschaffen. Man schreitet mit Cloud durch Heap House, durch die schrulligen und einzigartigen Zeichnungen werden die Figuren im Kopf lebendig. Die Story war spannend bis zum Schluss, auf sowas muss man erstmal kommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich freue mich auf die nächsten Teile.
Die Mitglieder der Iremonger-Familie haben alle eine skurrile Gemeinsamkeit: Bei der Geburt wird ihnen ein Objekt zugewiesen, das sie ihr Leben lang bei sich tragen sollen. Der 15-jährige Clod Iremonger hat jedoch noch eine weitere Besonderheit an sich, denn er kann die Stimmen dieser Objekte hören. Als Clod auf das Waisenmädchen Lucy trifft, die für seine Familie als Dienstmädchen arbeitet, stellt er zum ersten Mal die Welt um sich herum in Frage. „Die dunklen Geheimnisse von Heap House“ ist der erste Band der Iremonger-Trilogie des britischen Schriftstellers Edward Carey und erschien im Original bereits im Jahr 2013. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren Clod und Lucy in der Ich-Perspektive erzählt, wobei auch kurze Zwischenkapitel anderer Charaktere eingeschoben werden. Entsprechend der Herkunft der beiden Protagonisten passt sich auch die Sprache an. Während Clod, der aus einer einflussreichen Familie stammt, etwas wortgewandter ist, macht Lucy dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit und einem starken Gerechtigkeitssinn wieder wett. Die Grundidee, auf der die Welt der Iremongers basiert, ist sehr interessant. Das Herrenhaus Heap House befindet sich zwischen riesigen Müllbergen und die einzige Verbindung hinein und hinaus ist eine Zugstrecke nach London, die jedoch weder die Familie, noch das Personal benutzen darf. Ich hätte gerne noch mehr darüber erfahren, wie all das eigentlich entstanden ist, doch erst nach knapp 200 Seiten gibt es hierzu die ersten Hinweise. Das Geheimnis um die Geburtsobjekte und somit der weitere Verlauf der Geschichte sind hingegen schon nach den ersten Kapiteln zu erahnen. „Die dunklen Geheimnisse von Heap House“ ist trotz kleinerer Schwächen in der Umsetzung ein recht ansprechender Trilogiestart, der vor allem durch seine Skurrilität und die sympathischen Hauptfiguren besticht. Am Ende des Buches wartet jedoch ein großer Cliffhanger auf uns Leser/-innen, der viele Fragen unbeantwortet lässt. Ich glaube, hier muss ich dann doch zum englischen Original greifen, denn ich möchte wissen, wie es mit Clod und Lucy weitergeht.
In Heap House wohnt Clod Iremonger mit der ganzen Familie. Eines Tages kommt Lucy in das Haus und Clod lernt jemanden kennen, der ganz anders ist als der Rest. Zur selben Zeit fangen die Geburtsobjekte, Objekte, die jeder Iremonger zu seiner Geburt bekommt, an sich zu bewegen und ein Geheimnis muss gelöst werden. Ich fande das Buch sehr spannend und es war kaum langweilig. Nur den Anfang fande ich ein wenig lang, aber nach der Hälfte konnte mich das Buch überzeugen. Das Ende war jedoch ein wenig kurz und eigentlich kein richtiges Ende. Die Charaktere waren alle nachvollziehbar und Clod und Lucy waren sympathisch. Das Cover und die Zeichnungen fande ich am Anfang nicht so gut, aber eigentlich passen sie gut zu dem Buch. Fazit: Ein tolles, spannendes Buch, wo man besonders auf den nächsten Teil hofft, weil das Ende nicht gut war, das ich aber jederzeit weiterempfehlen würde!
Im Buch geht es um Clod und Lucy, welche im geheimnisvollen Heap House mitten in den Müllbergen leben. Dort wohnen die Iremonger. Jeder von ihnen bekommt bei seiner Geburt einen Gegenstand zugeteilt, auf den er besonders achtgeben muss. Clod hat jedoch neben seinem Geburtsobjekt auch noch eine besondere Fähigkeit: er kann die Gegenstände reden hören. Diese Fähigkeit kann ihm und Lucy dabei helfen, die beunruhigenden Vorkommnisse der letzten Zeit zu verstehen. Am Anfang des Buches dachte ich, dass es eine gute Geschichte sein wird, aber nichts was mir super nahe treten wird. Diese Annahme hatte ich, weil der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig war, es insgesamt aber recht spannend klang. Tatsächlich hat mich das Buch aber im Laufe der Geschichte richtig mitgerissen. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich super interessant und auch das Worldbuilding ist klasse. Die Charaktere sind im ersten Moment etwas ungewohnt, aber ich habe vor allem unsere Hauptcharaktere sehr liebgewonnen, allen voran Clod. Sie sind beide herrlich schräg. Die ganze beschriebene Welt ist sehr absurd, seltsam und auch ein wenig gruselig, aber auf eine gute Weise, die dafür gesorgt hat, dass das Buch wahnsinnig packend war. Zum Ende hin wird es immer aufregender bis es in dem Höhepunkt kulminiert, welcher dafür gesorgt hat, dass ich den restlichen und den nächsten Tag immer wieder darüber nachdenken musste. Die Illustrationen sind etwas gruselig und absolut fantastisch. Durch die Bilder im Inneren des Buchdeckels hatte ich einen tollen Überblick über das Haus, was dafür sorgt, dass ich es sehr visuell vor mir sehen konnte. Das Buch war wirklich außergewöhnlich und hat mich sehr begeistert.
#fantasyfriday 📚 📚 📚 Es ist wieder Freitag und damit Zeit für ein Fantasybuch. Passenderweise habe ich gerade ein Fantasybuch ausgelesen. Das Heap House ist ein besonderes Haus. Es steht inmitten von riesigen Müllbergen und in ihm tummeln sich seltsame Bewohner – die Iremongers. Eine Familie, die nicht nur optisch auffällt, sondern auch die eine oder andere sonderbare Angewohnheit hat: Während alle ein sogenanntes Geburtsobjekt haben, kann Clod auch noch diese sprechen hören. Sein Geburtsobjekt ist ein Badewannenstöpsel, der „James Hayward Henry“ flüstert. Diesen Badewannenstöpsel muss Clod immer bei sich tragen – sonst passiert ein Unglück. Dies wird ihm jedenfalls seit seiner Kindheit von seiner Familie erzählt. Doch auf einmal verhalten sich die Gegenstände merkwürdig und ein Mädchen taucht im Haus auf. Was für ein skurriles, aber dennoch gutes Buch. Ich liebe ja komische, verzauberte, verwunschene oder anderweitig außergewöhnliche Häuser, die ich in einem Buch entdecken kann. Und hier in dieser Geschichte gibt es wahrlich ein Prachtexemplar. Quasi im gesamten Buch erkunde ich gemeinsam mit Lucy Pennant (das plötzlich auftauchende Mädchen) und Clod den Familiensitz der Iremongers. Und ganz langsam kommen wir auch dem Familiengeheimnis auf die Spur, das überaus interessant war. Doch das Buch behandelt durchaus auch ernste Themen und ist mitunter ziemlich traurig, wenn nicht sogar tragisch. Die Familie der Iremongers besteht aus Streit und aus alten, frangwürdigen Prinzipien. Reinblütigkeit und Ehen der Familie sind nur ein Teil der speziellen „Traditionen“. Eine kleine Länge gab es, weil ich irgendwann endlich „vorankommen“ wollte, doch insgesamt passte für mich das Tempo. Es war kein schnelles Tempo, sondern eher gemächlich, aber es gefiel mir. In dem Buch findet ihr auch zum Kapitelbeginn Illustrationen, die nicht hätten besser ausgewählt sein können. Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen, in meinen Augen auch das Mindestalter. Ich bin ja nun etwas älter (*hust*) und habe vermutlich andere Aspekte der Geschichte wahrgenommen als ein junger Leser.
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Clod ist ein Iremonger. Er und seine exzentrische Familie leben in den „Heaps“, einem riesigen, wandernden und giftigen Meer an verlorenen und weggeworfenen Gegenständen, die die Iremongers seit Generationen aus ganz London zusammengetragen haben. Im Zentrum dieses Meeres steht Heap House, eine Schrottvilla, zusammengesetzt aus abgerissenen Teilen anderer Häuser, die zu einem lebendigen Labyrinth aus Treppen, Hallen und versteckten Ecken verschmolzen sind.
Die Iremongers sind die Könige des Schimmels, die Mogule des Moders. Sie sind eine gemeine und grausame Familie mit einer skurrilen Eigenheit: Sie erhalten bei der Geburt ein individuelles Objekt, von dem sie sich niemals trennen dürfen. Doch Clod hat eine besondere Fähigkeit: Er kann diese Dinge reden hören. Sein Geburtsobjekt, ein Badewannenstöpsel, flüstert „James Hayward Henry“, der Wasserhahn von Cousin Tummis quietscht „Hilary Evelyn Ward-Jackson“ und etwas auf dem Dachboden schreit wütend „Robert Burrington“.
Über Heap House braut sich ein Sturm zusammen. Die Iremongers werden unruhig, und das Geflüster wird immer lauter. Als Clod Lucy Pennant trifft, ein Mädchen, das neu aus der Stadt gekommen ist, ändert sich alles. Die Geheimnisse, die Heap House zusammenhalten, beginnen sich zu enträtseln und enthüllen eine dunkle Wahrheit, die Clods Welt zu zerstören droht.
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Author Description
Edward Carey, geboren 1970 in Norfolk, England, ist bildender Künstler, Theaterautor und Verfasser mehrerer Romane für Erwachsene und Kinder. Er lehrt an der Universität von Texas in Austin, wo er mit seiner Frau, der Autorin Elizabeth McCracken, und ihren Kindern lebt.
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Eine Mischung aus Tim Burton, Edward mit den Scherenhänden und Beetlejuice
Das Genre dieses Buches kann man nicht klar einordnen. Eine Gruselgeschichte vielleicht? Ein Drama? Ein bisschen Krimi? Es hat mich sehr an Werke von Tim Burton erinnert. Auf alle Fälle ist dieses Buch eines: nämlich außergewöhnlich! Ich liebe solch verschrobene Charaktere, ein vor dichter Atmosphäre wabberndes Setting und eine ideenreiche Handlung. Der Autor schafft es präzise eine dunkle, seltsame und doch auch liebenswerte Kulisse zu erschaffen. Man schreitet mit Cloud durch Heap House, durch die schrulligen und einzigartigen Zeichnungen werden die Figuren im Kopf lebendig. Die Story war spannend bis zum Schluss, auf sowas muss man erstmal kommen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich freue mich auf die nächsten Teile.
Die Mitglieder der Iremonger-Familie haben alle eine skurrile Gemeinsamkeit: Bei der Geburt wird ihnen ein Objekt zugewiesen, das sie ihr Leben lang bei sich tragen sollen. Der 15-jährige Clod Iremonger hat jedoch noch eine weitere Besonderheit an sich, denn er kann die Stimmen dieser Objekte hören. Als Clod auf das Waisenmädchen Lucy trifft, die für seine Familie als Dienstmädchen arbeitet, stellt er zum ersten Mal die Welt um sich herum in Frage. „Die dunklen Geheimnisse von Heap House“ ist der erste Band der Iremonger-Trilogie des britischen Schriftstellers Edward Carey und erschien im Original bereits im Jahr 2013. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptfiguren Clod und Lucy in der Ich-Perspektive erzählt, wobei auch kurze Zwischenkapitel anderer Charaktere eingeschoben werden. Entsprechend der Herkunft der beiden Protagonisten passt sich auch die Sprache an. Während Clod, der aus einer einflussreichen Familie stammt, etwas wortgewandter ist, macht Lucy dies mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit und einem starken Gerechtigkeitssinn wieder wett. Die Grundidee, auf der die Welt der Iremongers basiert, ist sehr interessant. Das Herrenhaus Heap House befindet sich zwischen riesigen Müllbergen und die einzige Verbindung hinein und hinaus ist eine Zugstrecke nach London, die jedoch weder die Familie, noch das Personal benutzen darf. Ich hätte gerne noch mehr darüber erfahren, wie all das eigentlich entstanden ist, doch erst nach knapp 200 Seiten gibt es hierzu die ersten Hinweise. Das Geheimnis um die Geburtsobjekte und somit der weitere Verlauf der Geschichte sind hingegen schon nach den ersten Kapiteln zu erahnen. „Die dunklen Geheimnisse von Heap House“ ist trotz kleinerer Schwächen in der Umsetzung ein recht ansprechender Trilogiestart, der vor allem durch seine Skurrilität und die sympathischen Hauptfiguren besticht. Am Ende des Buches wartet jedoch ein großer Cliffhanger auf uns Leser/-innen, der viele Fragen unbeantwortet lässt. Ich glaube, hier muss ich dann doch zum englischen Original greifen, denn ich möchte wissen, wie es mit Clod und Lucy weitergeht.
In Heap House wohnt Clod Iremonger mit der ganzen Familie. Eines Tages kommt Lucy in das Haus und Clod lernt jemanden kennen, der ganz anders ist als der Rest. Zur selben Zeit fangen die Geburtsobjekte, Objekte, die jeder Iremonger zu seiner Geburt bekommt, an sich zu bewegen und ein Geheimnis muss gelöst werden. Ich fande das Buch sehr spannend und es war kaum langweilig. Nur den Anfang fande ich ein wenig lang, aber nach der Hälfte konnte mich das Buch überzeugen. Das Ende war jedoch ein wenig kurz und eigentlich kein richtiges Ende. Die Charaktere waren alle nachvollziehbar und Clod und Lucy waren sympathisch. Das Cover und die Zeichnungen fande ich am Anfang nicht so gut, aber eigentlich passen sie gut zu dem Buch. Fazit: Ein tolles, spannendes Buch, wo man besonders auf den nächsten Teil hofft, weil das Ende nicht gut war, das ich aber jederzeit weiterempfehlen würde!
Im Buch geht es um Clod und Lucy, welche im geheimnisvollen Heap House mitten in den Müllbergen leben. Dort wohnen die Iremonger. Jeder von ihnen bekommt bei seiner Geburt einen Gegenstand zugeteilt, auf den er besonders achtgeben muss. Clod hat jedoch neben seinem Geburtsobjekt auch noch eine besondere Fähigkeit: er kann die Gegenstände reden hören. Diese Fähigkeit kann ihm und Lucy dabei helfen, die beunruhigenden Vorkommnisse der letzten Zeit zu verstehen. Am Anfang des Buches dachte ich, dass es eine gute Geschichte sein wird, aber nichts was mir super nahe treten wird. Diese Annahme hatte ich, weil der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig war, es insgesamt aber recht spannend klang. Tatsächlich hat mich das Buch aber im Laufe der Geschichte richtig mitgerissen. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich super interessant und auch das Worldbuilding ist klasse. Die Charaktere sind im ersten Moment etwas ungewohnt, aber ich habe vor allem unsere Hauptcharaktere sehr liebgewonnen, allen voran Clod. Sie sind beide herrlich schräg. Die ganze beschriebene Welt ist sehr absurd, seltsam und auch ein wenig gruselig, aber auf eine gute Weise, die dafür gesorgt hat, dass das Buch wahnsinnig packend war. Zum Ende hin wird es immer aufregender bis es in dem Höhepunkt kulminiert, welcher dafür gesorgt hat, dass ich den restlichen und den nächsten Tag immer wieder darüber nachdenken musste. Die Illustrationen sind etwas gruselig und absolut fantastisch. Durch die Bilder im Inneren des Buchdeckels hatte ich einen tollen Überblick über das Haus, was dafür sorgt, dass ich es sehr visuell vor mir sehen konnte. Das Buch war wirklich außergewöhnlich und hat mich sehr begeistert.
#fantasyfriday 📚 📚 📚 Es ist wieder Freitag und damit Zeit für ein Fantasybuch. Passenderweise habe ich gerade ein Fantasybuch ausgelesen. Das Heap House ist ein besonderes Haus. Es steht inmitten von riesigen Müllbergen und in ihm tummeln sich seltsame Bewohner – die Iremongers. Eine Familie, die nicht nur optisch auffällt, sondern auch die eine oder andere sonderbare Angewohnheit hat: Während alle ein sogenanntes Geburtsobjekt haben, kann Clod auch noch diese sprechen hören. Sein Geburtsobjekt ist ein Badewannenstöpsel, der „James Hayward Henry“ flüstert. Diesen Badewannenstöpsel muss Clod immer bei sich tragen – sonst passiert ein Unglück. Dies wird ihm jedenfalls seit seiner Kindheit von seiner Familie erzählt. Doch auf einmal verhalten sich die Gegenstände merkwürdig und ein Mädchen taucht im Haus auf. Was für ein skurriles, aber dennoch gutes Buch. Ich liebe ja komische, verzauberte, verwunschene oder anderweitig außergewöhnliche Häuser, die ich in einem Buch entdecken kann. Und hier in dieser Geschichte gibt es wahrlich ein Prachtexemplar. Quasi im gesamten Buch erkunde ich gemeinsam mit Lucy Pennant (das plötzlich auftauchende Mädchen) und Clod den Familiensitz der Iremongers. Und ganz langsam kommen wir auch dem Familiengeheimnis auf die Spur, das überaus interessant war. Doch das Buch behandelt durchaus auch ernste Themen und ist mitunter ziemlich traurig, wenn nicht sogar tragisch. Die Familie der Iremongers besteht aus Streit und aus alten, frangwürdigen Prinzipien. Reinblütigkeit und Ehen der Familie sind nur ein Teil der speziellen „Traditionen“. Eine kleine Länge gab es, weil ich irgendwann endlich „vorankommen“ wollte, doch insgesamt passte für mich das Tempo. Es war kein schnelles Tempo, sondern eher gemächlich, aber es gefiel mir. In dem Buch findet ihr auch zum Kapitelbeginn Illustrationen, die nicht hätten besser ausgewählt sein können. Das Buch wird ab 12 Jahren empfohlen, in meinen Augen auch das Mindestalter. Ich bin ja nun etwas älter (*hust*) und habe vermutlich andere Aspekte der Geschichte wahrgenommen als ein junger Leser.








