Die dunkle Begierde der Lady (The Legend of the Four Soldiers 3)
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Book Information
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Romance mit speziellem Protagonisten
Die dunkle Begierde der Lady hat mich in der ersten Hälfte komplett überzeugt, in der zweiten hatte ich ein paar Probleme. Zuerst muss ich sagen, ist der Schreibstil wirklich sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und greifbar. Besonders die Kinder und Sophia Munroe haben die Geschichte aufgelockert und waren somit ein schöner Gegenpol zu den unterschiedlich verzweifelten Hauptpersonen Helen und Alistair. Nur der Duke war mir zu flach gezeichnet oder vielleicht auch nur seine Motivationen und Handlungen, wie auch Helens Gründe ihn zu verlassen. Dass hier mal ein ganz anderer Lord bzw. Sir die Hauptrolle spielt, hat mir sehr gut gefallen. Es kommt sehr gut rüber, dass Sir Alistair trotz seiner Verstümmelungen kein anderer oder gar Monster ist, sondern herzensgut. Helen mochte ich anfangs sehr. Sie wirkte entschlossen, kampfbereit, stark und intelligent. Aber leider verlor sich das immer mehr. Besonders wie sich erklärt, und ihre früheren Entscheidungen rechtfertigt, war sehr dünn und oberflächlich und sie wirkte auf mich einfach nur flatterhaft und trotzig. Ihr Verhalten später gegenüber dem Duke war einfach nur dümmlich naiv. Überhaupt hat mir ihre Darstellung nach Eintritt der Krise nicht besonders gefallen. Zu sehr schien sie mir die Jungfrau in Nöten, die auf ihren Ritter wartet. Für Sir Alistair gab es für mich ein paar Abzüge als die Szenen explizit wurden. Ein paar seiner Handlungen und Sprüche waren für mich so sexistisch und machohaft, dass ich ihn umgehend aus dem Zimmer geworfen hätte. Für einen Mann, der vorher zwar grantig und abweisend, aber stets intelligent, aufgeschlossen und mitfühlend gewirkt hat, war es unpassend. Gott sei Dank blieb es aber bei wenigen "Ausrutschern" und ich konnte ihn dennoch leiden. Die Kinder sind klasse Nebenfiguren, die Schwung in manche Szene bringen. Dadurch, dass einige Szenen aus Abigails, der neunjährigen Tochter, Sicht geschrieben sind, bekommt man eine ganz andere Art der Betrachtung. Für mich sind diese Szenen sehr gut gelungen. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich würde es durchaus weiterempfehlen. Allerdings kann man sich an manchen Äußerungen im Schlafzimmer stören und auch an der Darstellung, wie Helen sich auf die Männer verlässt. Wenn einem das alte Rollenbild nicht stört, der wird hier einen rundherum guten Roman finden.
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Die dunkle Begierde der Lady hat mich in der ersten Hälfte komplett überzeugt, in der zweiten hatte ich ein paar Probleme. Zuerst muss ich sagen, ist der Schreibstil wirklich sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und greifbar. Besonders die Kinder und Sophia Munroe haben die Geschichte aufgelockert und waren somit ein schöner Gegenpol zu den unterschiedlich verzweifelten Hauptpersonen Helen und Alistair. Nur der Duke war mir zu flach gezeichnet oder vielleicht auch nur seine Motivationen und Handlungen, wie auch Helens Gründe ihn zu verlassen. Dass hier mal ein ganz anderer Lord bzw. Sir die Hauptrolle spielt, hat mir sehr gut gefallen. Es kommt sehr gut rüber, dass Sir Alistair trotz seiner Verstümmelungen kein anderer oder gar Monster ist, sondern herzensgut. Helen mochte ich anfangs sehr. Sie wirkte entschlossen, kampfbereit, stark und intelligent. Aber leider verlor sich das immer mehr. Besonders wie sich erklärt, und ihre früheren Entscheidungen rechtfertigt, war sehr dünn und oberflächlich und sie wirkte auf mich einfach nur flatterhaft und trotzig. Ihr Verhalten später gegenüber dem Duke war einfach nur dümmlich naiv. Überhaupt hat mir ihre Darstellung nach Eintritt der Krise nicht besonders gefallen. Zu sehr schien sie mir die Jungfrau in Nöten, die auf ihren Ritter wartet. Für Sir Alistair gab es für mich ein paar Abzüge als die Szenen explizit wurden. Ein paar seiner Handlungen und Sprüche waren für mich so sexistisch und machohaft, dass ich ihn umgehend aus dem Zimmer geworfen hätte. Für einen Mann, der vorher zwar grantig und abweisend, aber stets intelligent, aufgeschlossen und mitfühlend gewirkt hat, war es unpassend. Gott sei Dank blieb es aber bei wenigen "Ausrutschern" und ich konnte ihn dennoch leiden. Die Kinder sind klasse Nebenfiguren, die Schwung in manche Szene bringen. Dadurch, dass einige Szenen aus Abigails, der neunjährigen Tochter, Sicht geschrieben sind, bekommt man eine ganz andere Art der Betrachtung. Für mich sind diese Szenen sehr gut gelungen. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich würde es durchaus weiterempfehlen. Allerdings kann man sich an manchen Äußerungen im Schlafzimmer stören und auch an der Darstellung, wie Helen sich auf die Männer verlässt. Wenn einem das alte Rollenbild nicht stört, der wird hier einen rundherum guten Roman finden.




