Die Diversität der Ausbeutung

Die Diversität der Ausbeutung

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Softcover
4.613

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Description

In Deutschland wird von Antidiskriminierungsstellen bis zur radikalen Linken ein liberaler Rassismusbegriff vertreten, der vor allem auf Repräsentation, Inklusion und Diversität setzt. Wie Klasse und »Rasse« zusammenhängen, wird aktuell so gut wie nicht diskutiert. Dabei gibt es durchaus eine kritisch-marxistische Tradition der Rassismusforschung. Der vorliegende Band will diesen Fundus heben. Hierzu werden historische und aktuelle Diskussionen aus dem englischsprachigen Raum rezipiert sowie aus deutschsprachigen marxistischen Wissensarchiven aktualisiert. Gleichzeitig bietet das Buch eine politische Intervention in die aktuelle Debatte um strukturellen und institutionellen Rassismus – ob auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Polizei – und präsentiert Alternativen zum liberalen Antirassismus, indem ein marxistischer Rassismusbegriff in Theorie und Praxis vorgestellt wird. Mit Beiträgen von Celia Bouali, Sebastian Friedrich, Fabian Georgi, Eleonora Roldán Mendívil, Lea Pilone, Bafta Sarbo, Hannah Vögele und einem Vorwort von Christian Frings.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Softcover
Pages
196
Price
16.50 €

Posts

4
All
3

Ich hatte Anfangs Probleme, in das Buch rein zu kommen. Die Kapitel zu Intersektionalität und Polizei und Rassismus haben mich am meisten angesprochen.

4.5

Interessante Analysen

In neun kurzen Analysen wird auf unterschiedliche Aspekte von Rassismus und Kategorien eingegangen. Das Buch stellt eine Kritik am herrschenden Antirassismus und zwingt einen sich zwischen Identitätspolitik und Klassenkampf zu positionieren. Ich kann die Lektüre sehr empfehlen!

5

10/10, zugängliche Sprache, gute zusammenführende und einführende Inhalte, gute Beitragende mit unterschiedlichen Perspektiven. Mir hat v.A der theoretische Teil von Bafta Sarbo zu einem materialistischen Rassismusbegriff gefallen und weitergebracht. Fand auch das Kapitel von Fabian Georgi zum europäischen Migrations- und Grenzregime und das von Eleonora Roldán Medívil und Bafta Sarbo zu Intersektionalität und Identität sehr spannend und schlüssig argumentiert und recherchiert.

4

Liest sich extrem gut weg und beleuchtet die verschiedensten Aspekte von Rassismus mit einer materialistischen Perspektive - auch gut für Bildungsarbeit

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