Die Butterbrotbriefe
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Das nächste Juwel von Carsten Henn!!
Ein wundervolles Buch! Emotional und tiefgründig. Ein Buch über Selbsfindung und das Loslassen Ich habe es sehr gern gelesen, habe Kati, Severin, Martin und alle anderen sofort ins Herz geschlossen. Habe gelacht und geweint. Wie in seinen anderen Büchern hat es Carsten Henn geschafft mit Worten mitten ins Herz zu treffen.
Dies ist das 3. Buch das ich von Carsten Henn lese, und es hat mich mal wieder total überzeugt, und auf eine emotionale Reise mitgenommen. 🥹 In diesem Band geht es um Briefe, die einerseits aus Selbstgesprächen beziehungsweise an imaginaire Adressaten einhergehen, indem es um Erinnerungen und Beobachtungen geht. Der Schreibstil ist fliessend, und ganz einfach gehalten, die Texte allerdings sind sehr intim. Die Geschichte an sich ist, humorvoll aber auch ironisch, melankolisch und regen zum nachdenken an. Hier entdeckt man dass in ganz normalen Momenten, wie beim Frühstück, oder bei einer einfachen Begegnung, soviel an Erkenntnisse und Emotionen zum Vorschrin kommen, die einem so nicht bewusst sind. Und es geht um das Handgeschriebene, das leider durch die Digitalewelt nich mehr wierklich vorhanden ist. Mich hat das Buch total überzeugt, durch humorvolle aber auch sehr emotionale Momente, wo man zum Nachdenken und reflektieren angeregt wurde. Eine klare Leseempfehlung für jeden der sich bewusst machen möchte, wieviele magische Momente das Leben einem im Alltag schenkt, und worauf man achten und reflektieren sollte.
Kati wünscht sich einen Neuanfang und schreibt an alle Menschen, die ihr gut taten oder sie verletzt haben Briefe. Auf Butterbrotpapier. Weil ihr verstorbener Vater das immer für sie gesammelt hat. Ein Buch voller Poesie, ein Buch voller Möglichkeiten, ein Plot, der zum Nachdenken anregt. Manchmal habe ich geschmunzelt, manchmal kamen mir die Tränen, aber immer spürte ich die Protagonisten in all ihrem Tun. Ein außergewöhnlicher Roman voller Tiefe und Wärme. Ich kann nicht nachvollziehen, warum einigen das Buch, der Schreibstil oder der Plot nicht erreichen konnte. Aber zum Glück ist das wie immer Geschmackssache. Für mich ist es ein sehr literarisches Werk und eine großartige Erzählkunst .
Ich hatte das Buch relativ schnell durch. Von Anfang an war mir Kati sehr sympathisch und die anderen Charaktere waren auch sehr liebenswert. Das Buch konnte mich seit Seite an begeistern,da es Themen anspricht,die einen nachdenken lassen und solche Bücher sind genau das Richtige für mich. Was wäre wenn? Stellen wir uns die Frage nicht oft? Ich verstehe ganz genau was mir das Buch sagen will,man entscheidet selbst über sein Leben und keiner hat das Recht dein Leben zu steuern. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen,das Ende ging mir etwas zu schnell,aber es passte dennoch sehr gut. Wäre gerne noch länger bei Kati geblieben. 5 ⭐️ Freue mich auf weitere Bücher von diesem Autor.
Was für ein schönes Buch
#Leseeindruck /Höreindruck Butterbrotbriefe von Carsten Henn Ein wunderschönes Buch welches in seiner Einfachheit überraschend tief geht. Der schreibstil von Carsten Henn ist so sanft aber gleichzeitig ergreifend. Die Figuren sind bezaubernd und man fühlt sich in dem Roman einfach gut eingepackt. Ein Buch über Verluste, Lügen aber auch gleichzeitig Ehrlichkeit. Über Selbstfindung, etwas skurril aber auf herrliche Weise. Vorurteile aber auch um Vertrauen. 5 von 5 Sterne gibt es mit einer Leseempfehlung von mir.
Die Bücher von Carsten Henn haben immer etwas magisches an sich und berühren mich jedes Mal aufs Neue. Auch wenn die Butterbrotbriefe für mich nicht ganz an den Geschichtenbäcker und Buchspazierer herankommen, hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Die Reise von Kati war so emotional und mir ist das Herz mitgebrochen, als sie die Briefe ihrer Mutter gelesen hat. Umso schöner war es, sie auf ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten. Ein tolles Buch.
Ein warmherziges und kurzweiliges Buch, das zwischen einigen für mich zu stark konstruierten Handlungen dennoch zum Nachdenken anregt.
Mein erstes Buch des Autors Carsten Henns hat mich unterhalten und zugleich zum Nachdenken anregen können. Zwischen emotionalen und tieferrührenden Aspekten traten immer wieder humorvolle Szenen in den Vordergrund und führten mit etwas Leichtigkeit durch die Seiten. Kati hält auf Butterbrotpapier geschriebene Worte an Menschen fest, denen sie noch etwas mitgeben möchte. Dabei kann es sich einerseits um positive Erlebnisse handeln und andererseits um negatives. Gleichzeitig kommt sie zunehmend ihrer Familiengeschichte auf die Schliche und erfährt Dinge, die ihr lange Zeit verheimlicht wurden. Durch eine Fügung des Schckisals lernt sie zu diesem Zeitpunkt Severin kennen, der seine ganz eigenen Familiengeschichte mit sich bringt. Beide lernen wir m. E. nur oberflächlich kennen. Ich konnte wenig mitschwingen und eine Bindung zu ihnen aufbauen. Vor allem von Severin hatte ich mir großes versprochen und insgesamt etwas mehr Pathos. Die Beziehung der beiden konnte ich wenig nachvollziehen. Ich hätte mir etwas mehr Empathie vonseiten Katis gegenüber Severins Vergangenheit gewünscht, zumal ich keinerlei Überlappungen mit ihrer Vergangenheit erkennen konnte. Die Emotionalität kam mir an einigen Stellen zur kurz und auch die Handlung an sich wirkte zu konstruiert. Der Schreibstil des Autors war dennoch angenehm und schön zu lesen. Ebenjener ist leicht, kreativ und warmherzig. Ein schönes Buch mit viel Potential, welches mit ein paar Seiten mehr weiter ausgeschöpft hätte werden können.
Ein zauberhaftes Hörbuch. Kati schreibt Briefe, Briefe auf Butterbrotpapier. An verschiedene Menschen, um alles loszuwerden, was sie aus der Vergangenheit beschäftigt. Am Ende schreibt die sogar einen an sich selbst. Und sie findet die Liebe, und sich selbst. Wunderbar gelesen von Steffen Groth, einem meiner liebsten Sprecher. Das Buch ist unbedingt eine Empfehlung wert!
Absolute Wohlfühlatmosphäre
Carsten Henn schafft es wie kein Zweiter, dermaßen wohlig warme Figuren und Geschichten zu schreiben und dabei noch in die Tiefe zu gehen. Ich mochte schon „Der Buchspazierer“ und „Der Geschichtenbäcker“ sehr und kann dieser Liste nun auch „Die Butterbrotbriefe“ hinzufügen. Eine klare Empfehlung! (Übrigens auch toll vertont von Steffen Groth)
🗻📜 Arktis ganz ohne Kälte.
"Kati wollte endlich wissen, was sie alles mit diesem merkwürdigen Geschenk machen konnte, das man Leben nannte. Es fühlte sich an, als hätte sie es noch gar nicht richtig ausgepackt, aber sähe schon das Verfallsdatum." Kati verabschiedet sich. Per Brief an alle, von denen sie sich verabschieden will und muss, um neu anzufangen. Sie schreibt auf Butterbrotpapier und weiß dabei noch gar nicht, wohin sie eigentlich will – Nur dass ihr nicht reicht, was sie bisher hatte. Carsten Henn entführt mit "Die Butterbrotbriefe" in eine zauberhafte kleine Welt voller liebenswerter Charaktere mit wunderlichen Biografien. Trauer, Schmerz und Trost liegen ganz nah bei einander. Die Protagonistin Kati ist in ihrer Sturheit und Wut absolut nachvollziehbar und sympathisch. Der Roman ist emotional und manchmal auch lustig, voller schöner Metaphern und liest sich ein bisschen wie ein kleiner wirrer Traum - aus dem man mit dem tröstlichen Gefühl aufwacht, dass, wenn noch nicht alles gut ist, das dann auch nicht das Ende ist. Das war mein erstes Buch von Carsten Henn, aber sicher nicht das letzte. Ich hab es sehr gemocht. Und nun wünsche ich mir einen eigenen Ort wie die Arktis... 🗻🤍 "Viele Menschen versteckten negative Gefühle in abgelegenen Kammern ihres Herzens. In manchen lag Scham, andere verbargen Trauer oder Wut hinter schweren Türen. Doch all das drängte hinaus, verbog die Scharniere, verkantete die Zargen, bis es schließlich nicht nur die Kammern verformte, sondern das ganze Herz und irgendwann den ganzen Menschen."

Wer schreibt denn noch handgeschriebene Briefe?
•Buchrezi• 🥹 Zum Inhalt: Kati möchte von ihrem alten Leben Abschied nehmen. Dafür hat sie sich etwas ganz besonderes überlegt. Auf dem Butterbrotpapier, welches ihr verstorbener Vater ihr geschenkt hat, verfasst sie Abschiedsbriefe. Aber Kati hat nicht nur liebevolle Worte zu verteilen… Jeder Brief wird von ihr persönlich vorgetragen. Aber die Menschen lassen das so nicht stehen, denn die haben Kati auch etwas zu sagen. Und so erfährt sie Dinge, die vielleicht lieber ungesagt hätten bleiben sollen, denn nun fängt sie an, ihre Entscheidung, ein neues Leben einzuschlagen, zu überdenken. Und dann lernt sie auch noch Severin kennen, einen Landstreicher. Der ihr die wunderbare Welt der Musik näher bringen möchte. Doch erkennt auch Kati die Verbindung zwischen den beiden? Mein Fazit: Oh Kati… deine Abschiedsbriefe haben mich zu Tränen gerührt. Deine wunderbaren Worte an die Menschen, die du liebst und auch die Worte an die Menschen, die dir geschadet haben, habe ich geliebt. In Katis Vergangenheit sind so viele Dinge unausgesprochen geblieben. Der Vater war verliebt in Filme und in sein altes Kino und die Mutter… war verliebt in sich selbst. Alles rund um die Briefe habe ich sehr geliebt, ob gute oder schlechte. Die Geschichte rund um Severin war für mich persönlich schwierig. Das Kennenlernen zu penetrant und Kati zu gutgläubig. Allerdings hat auch Severins Schicksal mich nicht kalt gelassen. Was für ein wunderbarer Schreibstil, ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von Christian Henn zu entdecken. Von mir gibt es 🫎🫎🫎🫎 von fünf 🫎en. Freut euch auf Katis Onkel Martin, seinem Nordpolmuseum und Harald, den Elch.
Warmherzige Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit
Die Butterbrotbriefe ist ein Buch über die Macht der kleinen Dinge im Leben, über das Füreinander-Dasein in einer immer hektischer werdenden Welt und darüber, dass es oft nur eines simplen Akts der Freundlichkeit bedarf, um das Leben eines anderen Menschen zu verändern. Es ist eine Lektüre, die zum Innehalten und Nachdenken anregt – und vielleicht auch dazu, selbst ein Butterbrot zu schmieren und einen Brief zu schreiben.
Ein wundervolles, warmherziges Buch.
“Die Butterbrotbriefe” von Carsten Henn wurden wundervoll von Steffen Groth gelesen. Der Sprecher hat die Protagonisten mit seiner Stimm- und Tonlage perfekt gezeichnet. Carsten Henn ist ein begnadeter Autor, der mit seinen Worten tief berührt und mich als Leser:in mit seiner poetischen und tiefgründigen Art ins Herz getroffen hat. Kati Waldstein, geschieden, tief verletzt von der Gefühlskälte ihrer Mutter während ihres ganzen Lebens und im Stich gelassen als 8jähriges Kind von ihrem Vater möchte endlich ein selbstbestimmtes Leben beginnen und alles Alte hinter sich lassen. Sie verfasst Abschiedsbriefe an alle Menschen, die wichtig in ihrem Leben waren und sie auf positive oder auch negative Weise geprägt haben. Ihr Vater hat Butterbrotpapier für Kati gesammelt und auf diesem Papier schreibt sie ihre Abschiedsworte. Nicht jeder möchte ihr “Lebewohl” hören und doch liest Kati die Briefe unbeirrt der betreffenden Person vor. Oftmals ist dies für alle sehr emotional, vor allem bei den Menschen, denen Kati viel verdankt und der Abschied schwer fällt. In dieser Zeit erfährt sie einiges über ihre Eltern, ihr eigenes Leben und warum sich vieles, in die falsche Richtung entwickelt hat. Eines Tages trifft Kati den Obdachlosen Severin, der seine ganz eigene Geschichte mit auf die Reise genommen hatte. Die beiden empfinden eine Zuneigung zueinander, welche jedoch für Kati nicht tragbar ist. Sie verabschiedet sich gerade von ihrer Vergangenheit in ein neues, selbstbestimmtes Leben und Severin findet wieder in sein altes Leben zurück. Ob die zwei unglücklichen Personen ein gemeinsames Glück finden können? Kati muss jedoch erst ihren eigenen Weg finden, die Vergangenheit loslassen, um den Weg in die selbstbestimmte, liebevolle Zukunft zu finden. Wird ihr dies gelingen, nach alldem was sie durchgemacht hatte? Der Autor hat einen flüssigen, berührenden Schreibstil, die Protagonisten werden authentisch beschrieben und die Charaktereigenschaften sehr intensiv herausgearbeitet. Emotional erzählt er eine Reise zu den tiefsten Gefühlen, erklärt das Loslassen und die verschiedenen Arten der Liebe. Der Sprecher Steffen Groth hat mich als Hörer in diesen bezaubernden Roman gezogen, seine Stimme hat die Emotionen der Protagonisten sehr gefühlvoll wiedergegeben. Bildlich konnte man sich die verschiedenen Orte vorstellen und war an die Geschichte gefesselt. Der Satz hat mich als Leser:in sehr bewegt und trifft genau den Kern der Geschichte: “Das Schicksal bestimmt vielleicht wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt.” Ein wundervoller Roman mit einer klaren Leseempfehlung.
💇🏻♂️✉️🫎
Ein tiefgründiger und gleichzeitig leichter Roman, der aus den Perspektiven von Kati und Severin erzählt wird. Die Geschichte ist voller liebevoller Details, die Henns typische Handschrift tragen. Mit den beiden tierischen Sidekicks, dem Elch und dem Rentier, hat der Autor zwei Figuren erschaffen, die das Herz im Sturm erobern. Diese beiden bringen eine humorvolle Leichtigkeit in die Handlung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Neben den Tieren tragen auch die liebenswerten Bewohnerinnen und Bewohner zur besonderen Atmosphäre bei. Sie alle sind liebevoll gezeichnete Charaktere, die den Leser mit ihrer Herzlichkeit und ihren kleinen Eigenheiten sofort in ihren Bann ziehen. Während Severins authentische Art berührt, irritiert Kati manchmal durch ihr egoistisches Verhalten. Ihr Wunsch, Severin nach ihren Vorstellungen zu formen, anstatt ihn so zu akzeptieren, wie er ist, erinnert an die Kontrolle ihrer Mutter. Trotzdem bleibt Katis Entwicklung spannend und regt zum Nachdenken an. Insgesamt ist es eine herzerwärmende Geschichte, die einen sowohl berührt als auch zum Schmunzeln bringt.

Leider nicht so gut wie seine Vorgänger
Der Buchspazierer war mein absolutes Lieblingsbuch im Jahr 2021. Weswegen ich mich auf jedes neue Buch von Carsten Henn freue. Dieses Mal wurde ich leider enttäuscht. Die Geschichte ist zwar ähnlich schön wie beim Buchspazierer und Geschichtenbäcker, aber irgendwie sprang bei mir der Funke nicht. Was vor allem daran lag, dass mir die Hauptfiguren nicht wirklich sympathisch waren. Und wenn man so viel von einem Buch erwartet, ist man leider auch schnell enttäuscht.
Ach, manchmal fallen einem die Worte schwer, die man seinem Gegenüber sagen will. Manchmal hat man nämlich richtig viel zu sagen. Und dann liegt einem etwas auf dem Herzen, was man loswerden will, und dann fehlen einem die Worte. So geht es Kati Waldstein. Sie will ein neues Leben anfangen. Aber dafür will sie erstmal aufräumen. Will mit Dingen abschließen, die sie noch dafür loswerden muss. Und so schreibt sie Briefe. Damit sie sich beim Vorlesen nicht verzettelt. Weil Zettel hat sie genug. Also genauer gesagt Butterbrotpapier. Das hat ihr Vater nämlich gesammelt für sie. Nicht das Fleckige, sondern das Saubere. Aber ihr Vater ist nicht mehr da. Dafür sein Kino. Aber das läuft nicht mehr. Also so gar nicht. Und so will Kati weg aus ihrem Dorf. Und so schreibt sie Briefe, genau genommen 37 Stück. Keiner ist vor ihr sicher. Weder ihr Ex-Mann noch die Supermarktkassierin noch der Landstreicher. Und nicht für jeden hat sie freundliche Worte. Ja, manchmal hilft Schreiben, um seine Gedanken klar werden zu lassen. Man kann sich sammeln und genau überlegen, was man dem anderen sagen will. Und oft hilft es auch, den Zettel in der Hand zu halten, wenn man nervös wird. Es gleicht einer Liste, auf der die positiven und negativen Argumente aufgelistet sind. Man konzentriert sich aufs Wesentliche und verzettelt sich nicht. Kati Waldstein hat ihren Frieden noch nicht gefunden. Sie möchte einen Neustart wagen, auch wenn sie nicht weiß, wohin der sie genau führen wird. Das Kino in Familienbesitz trägt sich nicht mehr, als Friseurin fühlt sie sich selbst nicht so sehr berufen. Für die Menschen im Ort hat sie aber eine Bedeutung. Auch wenn sie mit ihren Briefen schnell den Menschen auf den Keks geht. Dagegen steht Severin: immer auf der Durchreise, fast schon auf der Flucht, trifft er auf Kati. Die beiden lernen sich immer besser kennen, und müssen feststellen: Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Durch die Gespräche über die Briefe finden sie schnell zueinander und können einander helfen, ihren Platz im Leben zu finden. Carsten Henns Bücher haben zwar immer irgendwie einen Hauch Kitsch, und doch sind sie aus dem Leben gegriffen. Es sind Geschichten, die einem selber passieren können. Diese Geschichten fühlen sich für mich manchmal ein bisschen wie Zuckerwatte an, da sie immer ein bisschen was Süßes haben, ja doch etwas kitschig sind. Sie sind einerseits leicht zu lesen, und doch haben sie eine Nachricht für die, die sie lesen wollen. In diesem Buch suchen viele Menschen ihren Weg und ihren Platz im Leben. Die Protagonisten haben eine Sache, für die sie brennen. Ob Klaviere stimmen, ein Naturkundemuseum, oder das alte Kino. Für viele ist das ihre Bestimmung, in das sie Herzblut reinstecken. Aber manchmal muss man auch alten Ballast abwerfen, und was neues wagen. Es kann durchaus befreiend wirken, die Seile zu kappen und die Segel zu setzen, um was neues zu wagen. Man kann Dinge ausmisten, aber auch alte Gewohnheiten und manchmal müssen es auch Menschen sein. Da kann es auch helfen beim Aufräumen, Briefe zu schreiben. Um Ballast abzuwerfen, und sich mit den Menschen auszusprechen, die einem wichtig sind. Carsten Henns Bücher kann man lesen wie man Zuckerwatte ist, oder man lässt sich auf seine tiefgründigere Nachricht ein. In diesem Fall hat mir das Buch sehr gut gefallen. Denn ich finde die Idee mit dem Briefe schreiben sehr toll. Für sich, für andere. Zum Vergnügen, zum Reinemachen. Das ist jedem selbst überlassen.
Interessant!
Nachdem ich von Carsten Henn "Der Buchspazierer" gelesen hatte, musste ich mir gleich "Die Butterbrotbriefe" zulegen. Literarisch wieder ein ganz tolles Buch, nur anders als gedacht. Hatte noch so die Story vom Buchspazierer im Kopf, weswegen mich die Story überrascht hat. Es geht um Katie die mit 40 ihr Leben überdenkt und einen Neuanfang wagen möchte. Um das zu schaffen, schreibt sie jeden der sie geprägt hat, ob positiv oder negativ, einen Brief. Literarisch top geschrieben, nur gibt es da eine Person, die Katie nicht gut getan hat und die ich auch überhaupt nicht sympathisch fand und mich genervt hat. Deswegen schwanke ich noch zwischen 3,5 und 4 Sternen. Das Ende war zufrieden stellend und macht trotz der einen Person, sehr viel Spaß beim lesen. Finde den Buchspazierer jedoch besser!!!!
nicht so meins 📮
Mir fehlen zu diesem Buch irgendwie die Worte. Nicht, weil ich es wahnsinnig gut oder schlecht finde. Ich tue mich einfach schwer, es für mich einzuordnen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich anhand des Titels (nein, ich habe den Klappentext nicht gelesen) komplett andere Erwartungen gehabt habe. Die Geschichte an sich gefällt mir gut, sie liest sich flüssig, obwohl ich den Schreibstil etwas speziell finde. Auf eine rührende Art und Weise wird eine kluge Geschichte darüber erzählt, wie man loslässt. Die Protagonisten konnten mich nicht so ganz überzeugen, sie haben sogar eher kalt und wenig authentisch gewirkt. Das Buch hat mich nicht begeistert wie erhofft und war daher nicht so ganz meins. Ich möchte aber unbedingt noch "der Buchspazierer" oder "der Geschichtenbäcker" von Carsten Henn lesen, um herauszufinden, ob seine Geschichten generell einfach nicht meinen Geschmack treffen, oder es hier ein Einzelfall ist. Ein wunderschönes Zitat, das sich mir eingebrannt hat, möchte ich hier noch deponieren. „Das Schicksal bestimmt vielleicht, wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt“

Die Bücher von Carsten Henn sind für die Seele gemacht, herzlich, familiär und trotz der kleinen Dramen immer schön zu lesen. Die Hauptprotagonistin hat hier kein leichtes Los und auch Severin trägt schwer an seiner Vergangenheit. Zusammen könnten sie vielleicht heilen. Für mich eine Leseempfehlung für alle, die viel Geschehen brauchen, ein bisschen Kleinstadt und Wendungen, die so nicht zu erwarten waren.
Nicht so stark wie die Vorgänger, aber immernoch sehr gut
Als erstes hat mich das Buch wieder mit diesem cozy Zauber gefesselt. Carsten Henn ist einfach der Mann wenn es darum geht Worten Wärme und Geborgenheit zu schenken. Viel zeichnet sich auch durch die Wortwahl aus, die nie plump sondern eher um schmeichelnd wirkt. Die Kerngeschichte hier dreht sich auch viel um loslassen, Sachen die nicht sein dürfen und Worte die ausgesprochen werden müssen. Die Protagonistin Kati zieht los um nach dem Tod ihrer Mutter Butterbrotbriefe zu verteilen und sich von ihrem alten Leben zu verabschieden. Nur trifft sie leider in der Geschichte auf Severin, der obdachlos ist und selber sein Päckchen zu tragen hat. Alles in allem finde ich den schlagartigen Grund von Severins bleiben komisch, da es doch leicht komisch wirkt und so 1-2 Plottszenen finde ich sehr komisch. Das Finale klingt auch eher so als hätte sich Carsten so leicht in eine Richtung geschrieben, die ihn nicht gefallen hätte, aber unbedingt diesen cozy Happy end brauchte. Dies ist aber in Anbetracht der schieren Bildsprache und des Unterhaltungswerts doch OK.
Wann habt ihr beim Lesen eines Buches das letzte Mal richtig viel gelacht aber auch an ein paar Stellen weinen müssen? Carsten Henn hat es mal wieder geschafft und ein riesiges Emotionsfeuerwerk in mir gezündet! Erstens mit seinen wundervollen Worten. Hier merkt man einfach, mit wie viel Liebe jedes einzelne beim Schreiben ausgesucht worden sein muss! Zweitens mit wahrhaft liebenswerten Charakteren, die man einfach nur lieb haben muss. Und drittens, mal wieder, mit einer einzigartigen und wirklich originellen Geschichte. Hach! Es war einfach wieder so unfassbar schön! Ich habe hier wirklich einen neuen Lieblingsautor gefunden! Wer etwas liebevolles, lustiges aber auf keinen Fall kitschiges sucht, ist hier genau richtig!

Das Leben ist nicht immer leicht. Das Geheimnis ist das Hier und jetzt.
Das Schicksal bringt Menschen vielleicht zusammen – aber ob sie bleiben, entscheidet das Herz. So würde ich den Kern, dieses Buchs beschreiben. Ich habe erst schwer ins Buch reingefunden, aber mich dann doch in die Protagonisten verliebt und mich auch ein wenig wiedergefunden.
Wieder ein grandioses Buch von @carsten.henn beendet. Kati wünscht sich einen Neuanfang nach dem Tod ihrer Eltern und schreibt zum Abschied 38 Briefe an verschiedene Leute aus ihrem Leben um den Abschluss zu finden. Es kommt in der Geschichte auch ein Großes Geheimnis ans Licht was alles nochmals verändert. Ihre Freunde versuchen sie aufzuhalten aber ohne Erfolg. Und so begibt sie sich auf ihre ganz eigene Reise zu sich selbst. Die Story regt zum Nachdenken an und zeigt das man im Leben auf sein Herz hören sollte. 5 ⭐ von mir.
Ein kleines literarisches Juwel, das Herz und Kopf gleichermaßen berührt.
Die Butterbrotbriefe ist ein feinsinniges, liebevoll erzähltes Buch, das den Leser mitnimmt in eine Welt kleiner Gesten und großer Gefühle. In Briefen voller Wärme, Nachdenklichkeit und leiser Poesie entfaltet sich eine Geschichte, die alltägliche Momente bedeutungsvoll macht. Der Autor versteht es, Sprache leicht und zugleich tiefgründig einzusetzen – jedes „Butterbrot“ wird zum Symbol für Nähe, Fürsorge und die Kraft menschlicher Verbindungen. Das Buch ist nicht laut oder spektakulär, sondern besticht durch seine stille Intensität und die Authentizität der Stimmen. Ein wunderbares Werk für alle, die Briefromane, zarte Alltagsbeobachtungen und berührende Literatur lieben. Es lädt zum Innehalten ein – und vielleicht auch dazu, selbst wieder einmal einen Brief zu schreiben.
Schön aber viel "schwere Kost" dabei
Ich liebe die Art, wie Carsten Henn denkt und schreibt, seine einzigartigen und verschrobenen Charaktere und die unerwarteten Wendungen. Auch dieses Buch hat viel schönes, kann aber mit dem Buchspazierer und dem Geschichtenbäcker leider nicht ganz mithalten. Die Inhalte sind teils so schwer dass die Leichtigkeit, die seine anderen Bücher haben, mir manchmal etwas gefehlt hat. Auch diese Geschichte is einzigartig und es ist ein gutes Buch...aber eben nicht sein bestes🫣❤️
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Das nächste Juwel von Carsten Henn!!
Ein wundervolles Buch! Emotional und tiefgründig. Ein Buch über Selbsfindung und das Loslassen Ich habe es sehr gern gelesen, habe Kati, Severin, Martin und alle anderen sofort ins Herz geschlossen. Habe gelacht und geweint. Wie in seinen anderen Büchern hat es Carsten Henn geschafft mit Worten mitten ins Herz zu treffen.
Dies ist das 3. Buch das ich von Carsten Henn lese, und es hat mich mal wieder total überzeugt, und auf eine emotionale Reise mitgenommen. 🥹 In diesem Band geht es um Briefe, die einerseits aus Selbstgesprächen beziehungsweise an imaginaire Adressaten einhergehen, indem es um Erinnerungen und Beobachtungen geht. Der Schreibstil ist fliessend, und ganz einfach gehalten, die Texte allerdings sind sehr intim. Die Geschichte an sich ist, humorvoll aber auch ironisch, melankolisch und regen zum nachdenken an. Hier entdeckt man dass in ganz normalen Momenten, wie beim Frühstück, oder bei einer einfachen Begegnung, soviel an Erkenntnisse und Emotionen zum Vorschrin kommen, die einem so nicht bewusst sind. Und es geht um das Handgeschriebene, das leider durch die Digitalewelt nich mehr wierklich vorhanden ist. Mich hat das Buch total überzeugt, durch humorvolle aber auch sehr emotionale Momente, wo man zum Nachdenken und reflektieren angeregt wurde. Eine klare Leseempfehlung für jeden der sich bewusst machen möchte, wieviele magische Momente das Leben einem im Alltag schenkt, und worauf man achten und reflektieren sollte.
Kati wünscht sich einen Neuanfang und schreibt an alle Menschen, die ihr gut taten oder sie verletzt haben Briefe. Auf Butterbrotpapier. Weil ihr verstorbener Vater das immer für sie gesammelt hat. Ein Buch voller Poesie, ein Buch voller Möglichkeiten, ein Plot, der zum Nachdenken anregt. Manchmal habe ich geschmunzelt, manchmal kamen mir die Tränen, aber immer spürte ich die Protagonisten in all ihrem Tun. Ein außergewöhnlicher Roman voller Tiefe und Wärme. Ich kann nicht nachvollziehen, warum einigen das Buch, der Schreibstil oder der Plot nicht erreichen konnte. Aber zum Glück ist das wie immer Geschmackssache. Für mich ist es ein sehr literarisches Werk und eine großartige Erzählkunst .
Ich hatte das Buch relativ schnell durch. Von Anfang an war mir Kati sehr sympathisch und die anderen Charaktere waren auch sehr liebenswert. Das Buch konnte mich seit Seite an begeistern,da es Themen anspricht,die einen nachdenken lassen und solche Bücher sind genau das Richtige für mich. Was wäre wenn? Stellen wir uns die Frage nicht oft? Ich verstehe ganz genau was mir das Buch sagen will,man entscheidet selbst über sein Leben und keiner hat das Recht dein Leben zu steuern. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen,das Ende ging mir etwas zu schnell,aber es passte dennoch sehr gut. Wäre gerne noch länger bei Kati geblieben. 5 ⭐️ Freue mich auf weitere Bücher von diesem Autor.
Was für ein schönes Buch
#Leseeindruck /Höreindruck Butterbrotbriefe von Carsten Henn Ein wunderschönes Buch welches in seiner Einfachheit überraschend tief geht. Der schreibstil von Carsten Henn ist so sanft aber gleichzeitig ergreifend. Die Figuren sind bezaubernd und man fühlt sich in dem Roman einfach gut eingepackt. Ein Buch über Verluste, Lügen aber auch gleichzeitig Ehrlichkeit. Über Selbstfindung, etwas skurril aber auf herrliche Weise. Vorurteile aber auch um Vertrauen. 5 von 5 Sterne gibt es mit einer Leseempfehlung von mir.
Die Bücher von Carsten Henn haben immer etwas magisches an sich und berühren mich jedes Mal aufs Neue. Auch wenn die Butterbrotbriefe für mich nicht ganz an den Geschichtenbäcker und Buchspazierer herankommen, hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Die Reise von Kati war so emotional und mir ist das Herz mitgebrochen, als sie die Briefe ihrer Mutter gelesen hat. Umso schöner war es, sie auf ihrem Weg zu sich selbst zu begleiten. Ein tolles Buch.
Ein warmherziges und kurzweiliges Buch, das zwischen einigen für mich zu stark konstruierten Handlungen dennoch zum Nachdenken anregt.
Mein erstes Buch des Autors Carsten Henns hat mich unterhalten und zugleich zum Nachdenken anregen können. Zwischen emotionalen und tieferrührenden Aspekten traten immer wieder humorvolle Szenen in den Vordergrund und führten mit etwas Leichtigkeit durch die Seiten. Kati hält auf Butterbrotpapier geschriebene Worte an Menschen fest, denen sie noch etwas mitgeben möchte. Dabei kann es sich einerseits um positive Erlebnisse handeln und andererseits um negatives. Gleichzeitig kommt sie zunehmend ihrer Familiengeschichte auf die Schliche und erfährt Dinge, die ihr lange Zeit verheimlicht wurden. Durch eine Fügung des Schckisals lernt sie zu diesem Zeitpunkt Severin kennen, der seine ganz eigenen Familiengeschichte mit sich bringt. Beide lernen wir m. E. nur oberflächlich kennen. Ich konnte wenig mitschwingen und eine Bindung zu ihnen aufbauen. Vor allem von Severin hatte ich mir großes versprochen und insgesamt etwas mehr Pathos. Die Beziehung der beiden konnte ich wenig nachvollziehen. Ich hätte mir etwas mehr Empathie vonseiten Katis gegenüber Severins Vergangenheit gewünscht, zumal ich keinerlei Überlappungen mit ihrer Vergangenheit erkennen konnte. Die Emotionalität kam mir an einigen Stellen zur kurz und auch die Handlung an sich wirkte zu konstruiert. Der Schreibstil des Autors war dennoch angenehm und schön zu lesen. Ebenjener ist leicht, kreativ und warmherzig. Ein schönes Buch mit viel Potential, welches mit ein paar Seiten mehr weiter ausgeschöpft hätte werden können.
Ein zauberhaftes Hörbuch. Kati schreibt Briefe, Briefe auf Butterbrotpapier. An verschiedene Menschen, um alles loszuwerden, was sie aus der Vergangenheit beschäftigt. Am Ende schreibt die sogar einen an sich selbst. Und sie findet die Liebe, und sich selbst. Wunderbar gelesen von Steffen Groth, einem meiner liebsten Sprecher. Das Buch ist unbedingt eine Empfehlung wert!
Absolute Wohlfühlatmosphäre
Carsten Henn schafft es wie kein Zweiter, dermaßen wohlig warme Figuren und Geschichten zu schreiben und dabei noch in die Tiefe zu gehen. Ich mochte schon „Der Buchspazierer“ und „Der Geschichtenbäcker“ sehr und kann dieser Liste nun auch „Die Butterbrotbriefe“ hinzufügen. Eine klare Empfehlung! (Übrigens auch toll vertont von Steffen Groth)
🗻📜 Arktis ganz ohne Kälte.
"Kati wollte endlich wissen, was sie alles mit diesem merkwürdigen Geschenk machen konnte, das man Leben nannte. Es fühlte sich an, als hätte sie es noch gar nicht richtig ausgepackt, aber sähe schon das Verfallsdatum." Kati verabschiedet sich. Per Brief an alle, von denen sie sich verabschieden will und muss, um neu anzufangen. Sie schreibt auf Butterbrotpapier und weiß dabei noch gar nicht, wohin sie eigentlich will – Nur dass ihr nicht reicht, was sie bisher hatte. Carsten Henn entführt mit "Die Butterbrotbriefe" in eine zauberhafte kleine Welt voller liebenswerter Charaktere mit wunderlichen Biografien. Trauer, Schmerz und Trost liegen ganz nah bei einander. Die Protagonistin Kati ist in ihrer Sturheit und Wut absolut nachvollziehbar und sympathisch. Der Roman ist emotional und manchmal auch lustig, voller schöner Metaphern und liest sich ein bisschen wie ein kleiner wirrer Traum - aus dem man mit dem tröstlichen Gefühl aufwacht, dass, wenn noch nicht alles gut ist, das dann auch nicht das Ende ist. Das war mein erstes Buch von Carsten Henn, aber sicher nicht das letzte. Ich hab es sehr gemocht. Und nun wünsche ich mir einen eigenen Ort wie die Arktis... 🗻🤍 "Viele Menschen versteckten negative Gefühle in abgelegenen Kammern ihres Herzens. In manchen lag Scham, andere verbargen Trauer oder Wut hinter schweren Türen. Doch all das drängte hinaus, verbog die Scharniere, verkantete die Zargen, bis es schließlich nicht nur die Kammern verformte, sondern das ganze Herz und irgendwann den ganzen Menschen."

Wer schreibt denn noch handgeschriebene Briefe?
•Buchrezi• 🥹 Zum Inhalt: Kati möchte von ihrem alten Leben Abschied nehmen. Dafür hat sie sich etwas ganz besonderes überlegt. Auf dem Butterbrotpapier, welches ihr verstorbener Vater ihr geschenkt hat, verfasst sie Abschiedsbriefe. Aber Kati hat nicht nur liebevolle Worte zu verteilen… Jeder Brief wird von ihr persönlich vorgetragen. Aber die Menschen lassen das so nicht stehen, denn die haben Kati auch etwas zu sagen. Und so erfährt sie Dinge, die vielleicht lieber ungesagt hätten bleiben sollen, denn nun fängt sie an, ihre Entscheidung, ein neues Leben einzuschlagen, zu überdenken. Und dann lernt sie auch noch Severin kennen, einen Landstreicher. Der ihr die wunderbare Welt der Musik näher bringen möchte. Doch erkennt auch Kati die Verbindung zwischen den beiden? Mein Fazit: Oh Kati… deine Abschiedsbriefe haben mich zu Tränen gerührt. Deine wunderbaren Worte an die Menschen, die du liebst und auch die Worte an die Menschen, die dir geschadet haben, habe ich geliebt. In Katis Vergangenheit sind so viele Dinge unausgesprochen geblieben. Der Vater war verliebt in Filme und in sein altes Kino und die Mutter… war verliebt in sich selbst. Alles rund um die Briefe habe ich sehr geliebt, ob gute oder schlechte. Die Geschichte rund um Severin war für mich persönlich schwierig. Das Kennenlernen zu penetrant und Kati zu gutgläubig. Allerdings hat auch Severins Schicksal mich nicht kalt gelassen. Was für ein wunderbarer Schreibstil, ich freue mich schon darauf, weitere Bücher von Christian Henn zu entdecken. Von mir gibt es 🫎🫎🫎🫎 von fünf 🫎en. Freut euch auf Katis Onkel Martin, seinem Nordpolmuseum und Harald, den Elch.
Warmherzige Geschichte über Freundschaft und Einsamkeit
Die Butterbrotbriefe ist ein Buch über die Macht der kleinen Dinge im Leben, über das Füreinander-Dasein in einer immer hektischer werdenden Welt und darüber, dass es oft nur eines simplen Akts der Freundlichkeit bedarf, um das Leben eines anderen Menschen zu verändern. Es ist eine Lektüre, die zum Innehalten und Nachdenken anregt – und vielleicht auch dazu, selbst ein Butterbrot zu schmieren und einen Brief zu schreiben.
Ein wundervolles, warmherziges Buch.
“Die Butterbrotbriefe” von Carsten Henn wurden wundervoll von Steffen Groth gelesen. Der Sprecher hat die Protagonisten mit seiner Stimm- und Tonlage perfekt gezeichnet. Carsten Henn ist ein begnadeter Autor, der mit seinen Worten tief berührt und mich als Leser:in mit seiner poetischen und tiefgründigen Art ins Herz getroffen hat. Kati Waldstein, geschieden, tief verletzt von der Gefühlskälte ihrer Mutter während ihres ganzen Lebens und im Stich gelassen als 8jähriges Kind von ihrem Vater möchte endlich ein selbstbestimmtes Leben beginnen und alles Alte hinter sich lassen. Sie verfasst Abschiedsbriefe an alle Menschen, die wichtig in ihrem Leben waren und sie auf positive oder auch negative Weise geprägt haben. Ihr Vater hat Butterbrotpapier für Kati gesammelt und auf diesem Papier schreibt sie ihre Abschiedsworte. Nicht jeder möchte ihr “Lebewohl” hören und doch liest Kati die Briefe unbeirrt der betreffenden Person vor. Oftmals ist dies für alle sehr emotional, vor allem bei den Menschen, denen Kati viel verdankt und der Abschied schwer fällt. In dieser Zeit erfährt sie einiges über ihre Eltern, ihr eigenes Leben und warum sich vieles, in die falsche Richtung entwickelt hat. Eines Tages trifft Kati den Obdachlosen Severin, der seine ganz eigene Geschichte mit auf die Reise genommen hatte. Die beiden empfinden eine Zuneigung zueinander, welche jedoch für Kati nicht tragbar ist. Sie verabschiedet sich gerade von ihrer Vergangenheit in ein neues, selbstbestimmtes Leben und Severin findet wieder in sein altes Leben zurück. Ob die zwei unglücklichen Personen ein gemeinsames Glück finden können? Kati muss jedoch erst ihren eigenen Weg finden, die Vergangenheit loslassen, um den Weg in die selbstbestimmte, liebevolle Zukunft zu finden. Wird ihr dies gelingen, nach alldem was sie durchgemacht hatte? Der Autor hat einen flüssigen, berührenden Schreibstil, die Protagonisten werden authentisch beschrieben und die Charaktereigenschaften sehr intensiv herausgearbeitet. Emotional erzählt er eine Reise zu den tiefsten Gefühlen, erklärt das Loslassen und die verschiedenen Arten der Liebe. Der Sprecher Steffen Groth hat mich als Hörer in diesen bezaubernden Roman gezogen, seine Stimme hat die Emotionen der Protagonisten sehr gefühlvoll wiedergegeben. Bildlich konnte man sich die verschiedenen Orte vorstellen und war an die Geschichte gefesselt. Der Satz hat mich als Leser:in sehr bewegt und trifft genau den Kern der Geschichte: “Das Schicksal bestimmt vielleicht wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt.” Ein wundervoller Roman mit einer klaren Leseempfehlung.
💇🏻♂️✉️🫎
Ein tiefgründiger und gleichzeitig leichter Roman, der aus den Perspektiven von Kati und Severin erzählt wird. Die Geschichte ist voller liebevoller Details, die Henns typische Handschrift tragen. Mit den beiden tierischen Sidekicks, dem Elch und dem Rentier, hat der Autor zwei Figuren erschaffen, die das Herz im Sturm erobern. Diese beiden bringen eine humorvolle Leichtigkeit in die Handlung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Neben den Tieren tragen auch die liebenswerten Bewohnerinnen und Bewohner zur besonderen Atmosphäre bei. Sie alle sind liebevoll gezeichnete Charaktere, die den Leser mit ihrer Herzlichkeit und ihren kleinen Eigenheiten sofort in ihren Bann ziehen. Während Severins authentische Art berührt, irritiert Kati manchmal durch ihr egoistisches Verhalten. Ihr Wunsch, Severin nach ihren Vorstellungen zu formen, anstatt ihn so zu akzeptieren, wie er ist, erinnert an die Kontrolle ihrer Mutter. Trotzdem bleibt Katis Entwicklung spannend und regt zum Nachdenken an. Insgesamt ist es eine herzerwärmende Geschichte, die einen sowohl berührt als auch zum Schmunzeln bringt.

Leider nicht so gut wie seine Vorgänger
Der Buchspazierer war mein absolutes Lieblingsbuch im Jahr 2021. Weswegen ich mich auf jedes neue Buch von Carsten Henn freue. Dieses Mal wurde ich leider enttäuscht. Die Geschichte ist zwar ähnlich schön wie beim Buchspazierer und Geschichtenbäcker, aber irgendwie sprang bei mir der Funke nicht. Was vor allem daran lag, dass mir die Hauptfiguren nicht wirklich sympathisch waren. Und wenn man so viel von einem Buch erwartet, ist man leider auch schnell enttäuscht.
Ach, manchmal fallen einem die Worte schwer, die man seinem Gegenüber sagen will. Manchmal hat man nämlich richtig viel zu sagen. Und dann liegt einem etwas auf dem Herzen, was man loswerden will, und dann fehlen einem die Worte. So geht es Kati Waldstein. Sie will ein neues Leben anfangen. Aber dafür will sie erstmal aufräumen. Will mit Dingen abschließen, die sie noch dafür loswerden muss. Und so schreibt sie Briefe. Damit sie sich beim Vorlesen nicht verzettelt. Weil Zettel hat sie genug. Also genauer gesagt Butterbrotpapier. Das hat ihr Vater nämlich gesammelt für sie. Nicht das Fleckige, sondern das Saubere. Aber ihr Vater ist nicht mehr da. Dafür sein Kino. Aber das läuft nicht mehr. Also so gar nicht. Und so will Kati weg aus ihrem Dorf. Und so schreibt sie Briefe, genau genommen 37 Stück. Keiner ist vor ihr sicher. Weder ihr Ex-Mann noch die Supermarktkassierin noch der Landstreicher. Und nicht für jeden hat sie freundliche Worte. Ja, manchmal hilft Schreiben, um seine Gedanken klar werden zu lassen. Man kann sich sammeln und genau überlegen, was man dem anderen sagen will. Und oft hilft es auch, den Zettel in der Hand zu halten, wenn man nervös wird. Es gleicht einer Liste, auf der die positiven und negativen Argumente aufgelistet sind. Man konzentriert sich aufs Wesentliche und verzettelt sich nicht. Kati Waldstein hat ihren Frieden noch nicht gefunden. Sie möchte einen Neustart wagen, auch wenn sie nicht weiß, wohin der sie genau führen wird. Das Kino in Familienbesitz trägt sich nicht mehr, als Friseurin fühlt sie sich selbst nicht so sehr berufen. Für die Menschen im Ort hat sie aber eine Bedeutung. Auch wenn sie mit ihren Briefen schnell den Menschen auf den Keks geht. Dagegen steht Severin: immer auf der Durchreise, fast schon auf der Flucht, trifft er auf Kati. Die beiden lernen sich immer besser kennen, und müssen feststellen: Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Durch die Gespräche über die Briefe finden sie schnell zueinander und können einander helfen, ihren Platz im Leben zu finden. Carsten Henns Bücher haben zwar immer irgendwie einen Hauch Kitsch, und doch sind sie aus dem Leben gegriffen. Es sind Geschichten, die einem selber passieren können. Diese Geschichten fühlen sich für mich manchmal ein bisschen wie Zuckerwatte an, da sie immer ein bisschen was Süßes haben, ja doch etwas kitschig sind. Sie sind einerseits leicht zu lesen, und doch haben sie eine Nachricht für die, die sie lesen wollen. In diesem Buch suchen viele Menschen ihren Weg und ihren Platz im Leben. Die Protagonisten haben eine Sache, für die sie brennen. Ob Klaviere stimmen, ein Naturkundemuseum, oder das alte Kino. Für viele ist das ihre Bestimmung, in das sie Herzblut reinstecken. Aber manchmal muss man auch alten Ballast abwerfen, und was neues wagen. Es kann durchaus befreiend wirken, die Seile zu kappen und die Segel zu setzen, um was neues zu wagen. Man kann Dinge ausmisten, aber auch alte Gewohnheiten und manchmal müssen es auch Menschen sein. Da kann es auch helfen beim Aufräumen, Briefe zu schreiben. Um Ballast abzuwerfen, und sich mit den Menschen auszusprechen, die einem wichtig sind. Carsten Henns Bücher kann man lesen wie man Zuckerwatte ist, oder man lässt sich auf seine tiefgründigere Nachricht ein. In diesem Fall hat mir das Buch sehr gut gefallen. Denn ich finde die Idee mit dem Briefe schreiben sehr toll. Für sich, für andere. Zum Vergnügen, zum Reinemachen. Das ist jedem selbst überlassen.
Interessant!
Nachdem ich von Carsten Henn "Der Buchspazierer" gelesen hatte, musste ich mir gleich "Die Butterbrotbriefe" zulegen. Literarisch wieder ein ganz tolles Buch, nur anders als gedacht. Hatte noch so die Story vom Buchspazierer im Kopf, weswegen mich die Story überrascht hat. Es geht um Katie die mit 40 ihr Leben überdenkt und einen Neuanfang wagen möchte. Um das zu schaffen, schreibt sie jeden der sie geprägt hat, ob positiv oder negativ, einen Brief. Literarisch top geschrieben, nur gibt es da eine Person, die Katie nicht gut getan hat und die ich auch überhaupt nicht sympathisch fand und mich genervt hat. Deswegen schwanke ich noch zwischen 3,5 und 4 Sternen. Das Ende war zufrieden stellend und macht trotz der einen Person, sehr viel Spaß beim lesen. Finde den Buchspazierer jedoch besser!!!!
nicht so meins 📮
Mir fehlen zu diesem Buch irgendwie die Worte. Nicht, weil ich es wahnsinnig gut oder schlecht finde. Ich tue mich einfach schwer, es für mich einzuordnen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich anhand des Titels (nein, ich habe den Klappentext nicht gelesen) komplett andere Erwartungen gehabt habe. Die Geschichte an sich gefällt mir gut, sie liest sich flüssig, obwohl ich den Schreibstil etwas speziell finde. Auf eine rührende Art und Weise wird eine kluge Geschichte darüber erzählt, wie man loslässt. Die Protagonisten konnten mich nicht so ganz überzeugen, sie haben sogar eher kalt und wenig authentisch gewirkt. Das Buch hat mich nicht begeistert wie erhofft und war daher nicht so ganz meins. Ich möchte aber unbedingt noch "der Buchspazierer" oder "der Geschichtenbäcker" von Carsten Henn lesen, um herauszufinden, ob seine Geschichten generell einfach nicht meinen Geschmack treffen, oder es hier ein Einzelfall ist. Ein wunderschönes Zitat, das sich mir eingebrannt hat, möchte ich hier noch deponieren. „Das Schicksal bestimmt vielleicht, wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt“

Die Bücher von Carsten Henn sind für die Seele gemacht, herzlich, familiär und trotz der kleinen Dramen immer schön zu lesen. Die Hauptprotagonistin hat hier kein leichtes Los und auch Severin trägt schwer an seiner Vergangenheit. Zusammen könnten sie vielleicht heilen. Für mich eine Leseempfehlung für alle, die viel Geschehen brauchen, ein bisschen Kleinstadt und Wendungen, die so nicht zu erwarten waren.
Nicht so stark wie die Vorgänger, aber immernoch sehr gut
Als erstes hat mich das Buch wieder mit diesem cozy Zauber gefesselt. Carsten Henn ist einfach der Mann wenn es darum geht Worten Wärme und Geborgenheit zu schenken. Viel zeichnet sich auch durch die Wortwahl aus, die nie plump sondern eher um schmeichelnd wirkt. Die Kerngeschichte hier dreht sich auch viel um loslassen, Sachen die nicht sein dürfen und Worte die ausgesprochen werden müssen. Die Protagonistin Kati zieht los um nach dem Tod ihrer Mutter Butterbrotbriefe zu verteilen und sich von ihrem alten Leben zu verabschieden. Nur trifft sie leider in der Geschichte auf Severin, der obdachlos ist und selber sein Päckchen zu tragen hat. Alles in allem finde ich den schlagartigen Grund von Severins bleiben komisch, da es doch leicht komisch wirkt und so 1-2 Plottszenen finde ich sehr komisch. Das Finale klingt auch eher so als hätte sich Carsten so leicht in eine Richtung geschrieben, die ihn nicht gefallen hätte, aber unbedingt diesen cozy Happy end brauchte. Dies ist aber in Anbetracht der schieren Bildsprache und des Unterhaltungswerts doch OK.
Wann habt ihr beim Lesen eines Buches das letzte Mal richtig viel gelacht aber auch an ein paar Stellen weinen müssen? Carsten Henn hat es mal wieder geschafft und ein riesiges Emotionsfeuerwerk in mir gezündet! Erstens mit seinen wundervollen Worten. Hier merkt man einfach, mit wie viel Liebe jedes einzelne beim Schreiben ausgesucht worden sein muss! Zweitens mit wahrhaft liebenswerten Charakteren, die man einfach nur lieb haben muss. Und drittens, mal wieder, mit einer einzigartigen und wirklich originellen Geschichte. Hach! Es war einfach wieder so unfassbar schön! Ich habe hier wirklich einen neuen Lieblingsautor gefunden! Wer etwas liebevolles, lustiges aber auf keinen Fall kitschiges sucht, ist hier genau richtig!

Das Leben ist nicht immer leicht. Das Geheimnis ist das Hier und jetzt.
Das Schicksal bringt Menschen vielleicht zusammen – aber ob sie bleiben, entscheidet das Herz. So würde ich den Kern, dieses Buchs beschreiben. Ich habe erst schwer ins Buch reingefunden, aber mich dann doch in die Protagonisten verliebt und mich auch ein wenig wiedergefunden.
Wieder ein grandioses Buch von @carsten.henn beendet. Kati wünscht sich einen Neuanfang nach dem Tod ihrer Eltern und schreibt zum Abschied 38 Briefe an verschiedene Leute aus ihrem Leben um den Abschluss zu finden. Es kommt in der Geschichte auch ein Großes Geheimnis ans Licht was alles nochmals verändert. Ihre Freunde versuchen sie aufzuhalten aber ohne Erfolg. Und so begibt sie sich auf ihre ganz eigene Reise zu sich selbst. Die Story regt zum Nachdenken an und zeigt das man im Leben auf sein Herz hören sollte. 5 ⭐ von mir.
Ein kleines literarisches Juwel, das Herz und Kopf gleichermaßen berührt.
Die Butterbrotbriefe ist ein feinsinniges, liebevoll erzähltes Buch, das den Leser mitnimmt in eine Welt kleiner Gesten und großer Gefühle. In Briefen voller Wärme, Nachdenklichkeit und leiser Poesie entfaltet sich eine Geschichte, die alltägliche Momente bedeutungsvoll macht. Der Autor versteht es, Sprache leicht und zugleich tiefgründig einzusetzen – jedes „Butterbrot“ wird zum Symbol für Nähe, Fürsorge und die Kraft menschlicher Verbindungen. Das Buch ist nicht laut oder spektakulär, sondern besticht durch seine stille Intensität und die Authentizität der Stimmen. Ein wunderbares Werk für alle, die Briefromane, zarte Alltagsbeobachtungen und berührende Literatur lieben. Es lädt zum Innehalten ein – und vielleicht auch dazu, selbst wieder einmal einen Brief zu schreiben.
Schön aber viel "schwere Kost" dabei
Ich liebe die Art, wie Carsten Henn denkt und schreibt, seine einzigartigen und verschrobenen Charaktere und die unerwarteten Wendungen. Auch dieses Buch hat viel schönes, kann aber mit dem Buchspazierer und dem Geschichtenbäcker leider nicht ganz mithalten. Die Inhalte sind teils so schwer dass die Leichtigkeit, die seine anderen Bücher haben, mir manchmal etwas gefehlt hat. Auch diese Geschichte is einzigartig und es ist ein gutes Buch...aber eben nicht sein bestes🫣❤️























































