Die Buchhändlerin: Die Macht der Worte
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Description
Große Träume in einer zu engen Welt.
Frankfurt, 1950. Christa hat ihre große Liebe, den Lyriker Jago, wiedergefunden. Doch die Vergangenheit wirft allzu schwarze Schatten auf das junge Glück. Auch sonst merkt Christa überall, wie schwer es ist, ihrem Herzen zu folgen: beim Schreiben ihrer Doktorarbeit und bei ihrem Wunsch, als Buchhändlerin den Menschen Freude durch Literatur zu schenken, ihren Horizont zu erweitern – und ihnen den Staub aus den Köpfen zu fegen. Alle sehnen sich nach einer heilen Welt, im Leben und in Büchern. Doch damit Christas Welt – und auch ihr Herz – wieder heil werden kann, braucht sie allen Mut, den sie aufbringen kann.
Book Information
Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
Posts
Auch dieser zweite Teil, den ich direkt im Anschluss an Band 1 gehört habe, enthält viel Zeitgeschehen und einiges an Buchliebe. Das hat mich wieder gut unterhalten und mir viel Lesespaß gebracht. Allerdings konnte ich diesmal mit der (und das war neu) ewig hadernden Protagonistin nicht wieder warm werden. Sicherlich ist es menschlich nicht für alles sofort eine Lösung zu haben und sich im Kreis zu drehen, aber leider war ich nicht in der Lage das mit Abstand zu betrachten, sondern war phasenweise ziemlich genervt. Kurz gestolpert bin ich auch über die Namensänderung und die Änderung der Verwandtschaftsverhältnisse. Nichtsdestotrotz als Abschluss der Dilogie nicht zu verachten.
💠 Meine Meinung 💠 Leider gefiel mir Band 2 nicht so gut. Mit dem Leben als Buchhändlerin und dem weiteren Verlauf von Christas Privatleben konnte mich Ines Thorn nicht mehr recht überzeugen. Zudem kam es mir so vor, das unbedingt alle politischen Geschehnisse, die zu den angegebenen Jahreszahlen stattfanden, unbedingt irgendwie in den Plot eingebaut werden mussten. Zu viel Politik, zu wenig über die Liebe zu Büchern.
Der 2.te historische Roman aus Frankfurt😊
"Die Buchhändlerin, Die Macht der Worte", von Ines Thorn, ist der zweite Band der Romanreihe📖. Eines vorweg, eine !Leichte Triggerwarnung! wäre gut gewesen. Denn es kamen Themen im Buch vor, die zwar "nur" im Ansatz beschrieben wurden und teils aber auch tatsächlich historisch so passierten. Dieses Mal durfte ich Christa begleiten, wie sich ihr Leben weiterentwickelt, welche weiteren Opfer sie brachte. Wie die Vergangenheit nicht verdrängt werden kann und was für eine unglaubliche Stärke und Liebe sie ausstrahlt, für gegenwärtige Momente und aufgegebene Träume. Sowie aber auch für das zu kämpfen was einen wichtig ist und dass man auch vergangene Träume wieder finden kann. Nebenbei war es interessant, auch über den Nebencharakter Jago und dessen Familiengeschichte zu lesen.☺️ Das Buch ist in vier Teile gegliedert, mit einer Zeitspanne von 17 Jahren (1951-1968). Historische und wahre Hintergründe zu den Zeiten, in einer fiktiven Geschichte zu lesen, finde ich ja immer gut (auch wenn es teils nicht ohne war)☺️. Dieses hat die Autorin auch hier gut umgesetzt, sodass es fließende Übergänge gab👍🏻. Und trotz, dass es teils um die Nachkriegszeit ging, befasste sich die Geschichte mit Themen die wir aktuell immernoch, leider, auf der Welt haben (Gleichberechtigung, Krieg, Diskriminierung etc.etc.). Interessant war es auch mitzubekommen, welche "Konflikte" es zwischen den Generationen gab und hin und wieder auch immernoch gibt (auch aktuelle Themen auf der Welt). Dass jede Generation das Gleiche will, aber auch unterschiedliche Prägungen hat und dass Zeiten sich sehr rasch ändern. Das Buch zog mich nicht so ganz in seinen Bann, wie Band 1. Daher nur 4 Sterne⭐.
Nachdem mir der Einstieg in den zweiten Band der „Die Buchhändlerin“-Reihe zunächst etwas schwer gefallen ist, konnte mich das Buch nach und nach immer mehr überzeugen. Wie auch schon im Band 1 begleitet man Christa über mehrere Jahre hinweg und erlebt ihren Umgang mit den gesellschaftlichen und politischen Themen der Zeit hautnah mit. Unter anderem wurde hierbei die Rolle der Frau in den 1950er bis 1970er Jahren sehr stark thematisiert. Dabei haben mich einige Passagen stark zum Nachdenken angeregt und haben mich phasenweise wütend gemacht. Dennoch gab es auch immer wieder schöne Momente. Dabei hat mir vor allem der Zusammenhalt von Christas Familie und auch die Einblicke in die Buchwelt wieder total gut gefallen.
Überzeugt mich leider nicht
Bereits mit Band 1 der Reihe bin ich nicht richtig warm geworden. Leider konnte Band 2 mich auch nicht überzeugen. Christa hat mich das ganze Buch über nur aufgeregt und ihr Jammern und ihre Einstellung nervten mit der Zeit. Auch ging es wenig um Bücher und ihr Leben als Buchhändlerin. Es kam mir eher vor, als wolle man alle politischen Ereignisse im Buch unterbringen.

Die Buchhändlerin - die Macht der Worte ist der zweite Band. Es geht weiter mit Christa und ihrer Familie im Jahr 1950. Wir begleiten Sie bei Ihren Wünsche, Träume und ihr Leben. Auch die Familienmitglieder bekommen ihre eigenen Sätze und wie es mit ihnen weitergeht. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mag den Schreibstil der Autorin ebenfalls sehr.
Der zweite Teil dieser Reihe ist leider deutlich schwächer als der Erste. Christas Leben ist hier so rasant, dass die vielen Wendungen eher überspitzt wirken, viele Figuren auf einmal lassen diesen Effekt nich stärker erscheinen. Christa selber hat immer wieder angesprochen was sie möchte, dies aber nicht richtig durchgezogen, was ich sehr schade finde. Martin war wieder ein toller Charakter, der sehr bestärkend war. Uwe fand uch hingegen schrecklich und die Verbindung mut ihm sehr unlogisch, da Christa schon früh seinen Unmut über starke Frauen bemerkte. Jago war mir in diesem Teil auch sehr viel fremder, die Liebe zu Christa gat man im zweiten Teil irgendwie nichtmehr so stark gespürt... Heinz war wieder einer meiner lieblingscharakter, nur Schade, dass er zwei "Fehler" begangen hat. Insgesamt springt die Thematik sehr viel, es gibt keinen Schwerpunkt, was ich sehr schade fand. Vir allem die erste Hälfte des Buches war für mich sehr zäh zu lesen, später ging es.
Erneut überzeugend
❗️Achtung Spoilergefahr❗️ Wieder steht Christa im Mittelpunkt, die sich mittlerweile in ihrer Scheinehe mit Werner recht gut arrangiert hat. Vieles hat sich eingespielt, doch plötzlich wird dieser aus dem Leben gerissen und Christa steht - neben ihrer Trauer - vor der Möglichkeit eines Neuanfangs. Dennoch findet sie sich alsbald in einer neuen Ehe wieder, in der sie auch ein Kind zur Welt bringt, aber ihre Wünsche und Träume erneut hinten anstehen, denn Christa ist auf einmal das, was sie nie sein wollte: Hausfrau und Mutter. Erneut muss sie für ihre Träume kämpfen, legt bpsw. ihre Promotion aber auf Eis. Dies war für mich etwas enttäuschend, da ich gehofft hatte, sie steht wirklich zu ihren Zielen. Allerdings kann ich es schon auch verstehen, da die Zeiten für eine Frau damals eben nicht so leicht waren wie heutzutage. Ines Thorn gelingt es durch Christas Geschichte recht gut, die Stellung der Frau darzustellen. Sie hatte eben nicht all die Freiheiten und Rechte, die wir genießen, sondern musste ihren Mann um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten wollte, durfte kein eigenes Konto eröffnen, erfuhr oft Gewalt in der Ehe, die aber von niemandem als schlecht anerkannt wurde. Aber auch andere gesellschaftsrelevante und politische Themen wie die Aufarbeitung von Nazi-Deutschland, Homosexualität etc. werden wieder gekonnt in den Kontext der Geschichte eingebaut, ohne dass der Leser davon überrannt wird, wie in so manchen anderen historischen Romanen. Dem Titel wird vor allem bei der ausgeprägten Schilderung der Literaturlandschaft Bedeutung beigemessen, denn auch hier fließt immer wieder Literaturgeschichte in die Story mit ein, was mir besonders gut gefiel. Fazit: Erneut konnte mich Ines Thorn mit ihrer Geschichte um Christa, die sich in verschiedenen Phasen der Selbstfindung befindet, aber immer wieder an gesellschaftlichen Konventionen scheitert, begeistern. Für mich erneut eine klare Empfehlung.
Tolle Fortsetzung
Eine tolle Fortsetzung des ersten Teils. Man leider mit Christa richtig mit, auch wenn man nicht immer ihrer Meinung ist. Die Charaktere sind sehr vielseitig, jeder ist anders und bleibt sich selber treu. Das einzige, was mich an dem Buch störte, waren die Zeitsprünge zwischen den Teilen. Da hätte ich mir weniger gewünscht, dafür aber evtl. noch einen dritten Teil.
Frankfurt 1951. Christa hat Jago wiedergefunden und in ihrer Ehe mit Werner hat sich vieles eingespielt. Doch dann treffen Christa und ihre Familie verschiedene Schicksalsschläge und immer wieder muss sie sich fragen was ihre Träume und Wünsche sind. In diesem zweiten Band um die Buchhändlerin Christa und ihre Familie begleiten wir sie nun fast zwanzig Jahre bis zum Ende der sechziger Jahre in die Hochzeit der Studentenrevolten. Christa muss sich immer wieder fragen was ihre Träume sind und was sie bereit ist dafür aufzugeben. Mir hat dieses Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Dank eines sehr geschickten Prologs werden die Ereignisse des ersten Bandes wieder vergegenwärtigt und man weiss sofort wieder, wie es bei den Schwertfegers aussieht. Christas Familie betreffen viel gesellschaftliche Themen der damaligen Zeit. Heinz‘ Vater kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück, Martin muss seine Homosexualität immer noch verbergen und Christa ist in ihrer Rolle als Ehefrau nicht glücklich. Hier gelingt es der Autorin viele Facetten der damals wichtigen Themen zu zeigen. Auch die Nazivergangenheit trifft die Familie auf die ein oder andere Art und Weise immer wieder. Mir hat das Buch viel Stoff zum Nachdenken geliefert. Viele Dinge, die für uns Frauen heute selbstverständlich sind, waren damals nicht möglich. Als Frau konnte man kein Konto eröffnen, man war immer noch darauf angewiesen, dass einem der Mann erlaubte arbeiten zu gehen und viele andere Dinge. Dazu noch der gesellschaftliche Druck, bei dem von den Frauen einfach erwartet wurde, sich so zu verhalten, wie alle anderen es sich vorstellten. Aus der Reihe tanzen, eigene Wünsche verwirklichen war nicht an der Tagesordnung. Von daher kann ich das Buch nur empfehlen, es verdeutlicht doch wieder, wieviel schon erreicht wurde.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur verlief alles so schnell und es ist gefühlt die ganze Zeit etwas großes passiert. Das ist nicht unbedingt negativ, war allerdings ein wenig überfordernd. Ich liebe die Themen die behandelt wurden und die Art wie sie behandelt wurden. Christa hätte ich gern ihr Doktorat gewünscht, ich denke sie hätte ein glückliches Leben damit führen können bzw mit etwas was sie sich ausgesucht hat und wofür sie kämpft, sie ganz allein. Nunja im Endeffekt hat sich im Unglück alles zum Glücklichen ergeben. Die Entwicklungen der einzelnen Charaktere sind super spannend mitzubekommen, genauso wie schön auch das Ende mit jagos Vater ist. Im grossen und ganzen war es eine angenehme Leseerfahrung.
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Große Träume in einer zu engen Welt.
Frankfurt, 1950. Christa hat ihre große Liebe, den Lyriker Jago, wiedergefunden. Doch die Vergangenheit wirft allzu schwarze Schatten auf das junge Glück. Auch sonst merkt Christa überall, wie schwer es ist, ihrem Herzen zu folgen: beim Schreiben ihrer Doktorarbeit und bei ihrem Wunsch, als Buchhändlerin den Menschen Freude durch Literatur zu schenken, ihren Horizont zu erweitern – und ihnen den Staub aus den Köpfen zu fegen. Alle sehnen sich nach einer heilen Welt, im Leben und in Büchern. Doch damit Christas Welt – und auch ihr Herz – wieder heil werden kann, braucht sie allen Mut, den sie aufbringen kann.
Book Information
Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
Posts
Auch dieser zweite Teil, den ich direkt im Anschluss an Band 1 gehört habe, enthält viel Zeitgeschehen und einiges an Buchliebe. Das hat mich wieder gut unterhalten und mir viel Lesespaß gebracht. Allerdings konnte ich diesmal mit der (und das war neu) ewig hadernden Protagonistin nicht wieder warm werden. Sicherlich ist es menschlich nicht für alles sofort eine Lösung zu haben und sich im Kreis zu drehen, aber leider war ich nicht in der Lage das mit Abstand zu betrachten, sondern war phasenweise ziemlich genervt. Kurz gestolpert bin ich auch über die Namensänderung und die Änderung der Verwandtschaftsverhältnisse. Nichtsdestotrotz als Abschluss der Dilogie nicht zu verachten.
💠 Meine Meinung 💠 Leider gefiel mir Band 2 nicht so gut. Mit dem Leben als Buchhändlerin und dem weiteren Verlauf von Christas Privatleben konnte mich Ines Thorn nicht mehr recht überzeugen. Zudem kam es mir so vor, das unbedingt alle politischen Geschehnisse, die zu den angegebenen Jahreszahlen stattfanden, unbedingt irgendwie in den Plot eingebaut werden mussten. Zu viel Politik, zu wenig über die Liebe zu Büchern.
Der 2.te historische Roman aus Frankfurt😊
"Die Buchhändlerin, Die Macht der Worte", von Ines Thorn, ist der zweite Band der Romanreihe📖. Eines vorweg, eine !Leichte Triggerwarnung! wäre gut gewesen. Denn es kamen Themen im Buch vor, die zwar "nur" im Ansatz beschrieben wurden und teils aber auch tatsächlich historisch so passierten. Dieses Mal durfte ich Christa begleiten, wie sich ihr Leben weiterentwickelt, welche weiteren Opfer sie brachte. Wie die Vergangenheit nicht verdrängt werden kann und was für eine unglaubliche Stärke und Liebe sie ausstrahlt, für gegenwärtige Momente und aufgegebene Träume. Sowie aber auch für das zu kämpfen was einen wichtig ist und dass man auch vergangene Träume wieder finden kann. Nebenbei war es interessant, auch über den Nebencharakter Jago und dessen Familiengeschichte zu lesen.☺️ Das Buch ist in vier Teile gegliedert, mit einer Zeitspanne von 17 Jahren (1951-1968). Historische und wahre Hintergründe zu den Zeiten, in einer fiktiven Geschichte zu lesen, finde ich ja immer gut (auch wenn es teils nicht ohne war)☺️. Dieses hat die Autorin auch hier gut umgesetzt, sodass es fließende Übergänge gab👍🏻. Und trotz, dass es teils um die Nachkriegszeit ging, befasste sich die Geschichte mit Themen die wir aktuell immernoch, leider, auf der Welt haben (Gleichberechtigung, Krieg, Diskriminierung etc.etc.). Interessant war es auch mitzubekommen, welche "Konflikte" es zwischen den Generationen gab und hin und wieder auch immernoch gibt (auch aktuelle Themen auf der Welt). Dass jede Generation das Gleiche will, aber auch unterschiedliche Prägungen hat und dass Zeiten sich sehr rasch ändern. Das Buch zog mich nicht so ganz in seinen Bann, wie Band 1. Daher nur 4 Sterne⭐.
Nachdem mir der Einstieg in den zweiten Band der „Die Buchhändlerin“-Reihe zunächst etwas schwer gefallen ist, konnte mich das Buch nach und nach immer mehr überzeugen. Wie auch schon im Band 1 begleitet man Christa über mehrere Jahre hinweg und erlebt ihren Umgang mit den gesellschaftlichen und politischen Themen der Zeit hautnah mit. Unter anderem wurde hierbei die Rolle der Frau in den 1950er bis 1970er Jahren sehr stark thematisiert. Dabei haben mich einige Passagen stark zum Nachdenken angeregt und haben mich phasenweise wütend gemacht. Dennoch gab es auch immer wieder schöne Momente. Dabei hat mir vor allem der Zusammenhalt von Christas Familie und auch die Einblicke in die Buchwelt wieder total gut gefallen.
Überzeugt mich leider nicht
Bereits mit Band 1 der Reihe bin ich nicht richtig warm geworden. Leider konnte Band 2 mich auch nicht überzeugen. Christa hat mich das ganze Buch über nur aufgeregt und ihr Jammern und ihre Einstellung nervten mit der Zeit. Auch ging es wenig um Bücher und ihr Leben als Buchhändlerin. Es kam mir eher vor, als wolle man alle politischen Ereignisse im Buch unterbringen.

Die Buchhändlerin - die Macht der Worte ist der zweite Band. Es geht weiter mit Christa und ihrer Familie im Jahr 1950. Wir begleiten Sie bei Ihren Wünsche, Träume und ihr Leben. Auch die Familienmitglieder bekommen ihre eigenen Sätze und wie es mit ihnen weitergeht. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mag den Schreibstil der Autorin ebenfalls sehr.
Der zweite Teil dieser Reihe ist leider deutlich schwächer als der Erste. Christas Leben ist hier so rasant, dass die vielen Wendungen eher überspitzt wirken, viele Figuren auf einmal lassen diesen Effekt nich stärker erscheinen. Christa selber hat immer wieder angesprochen was sie möchte, dies aber nicht richtig durchgezogen, was ich sehr schade finde. Martin war wieder ein toller Charakter, der sehr bestärkend war. Uwe fand uch hingegen schrecklich und die Verbindung mut ihm sehr unlogisch, da Christa schon früh seinen Unmut über starke Frauen bemerkte. Jago war mir in diesem Teil auch sehr viel fremder, die Liebe zu Christa gat man im zweiten Teil irgendwie nichtmehr so stark gespürt... Heinz war wieder einer meiner lieblingscharakter, nur Schade, dass er zwei "Fehler" begangen hat. Insgesamt springt die Thematik sehr viel, es gibt keinen Schwerpunkt, was ich sehr schade fand. Vir allem die erste Hälfte des Buches war für mich sehr zäh zu lesen, später ging es.
Erneut überzeugend
❗️Achtung Spoilergefahr❗️ Wieder steht Christa im Mittelpunkt, die sich mittlerweile in ihrer Scheinehe mit Werner recht gut arrangiert hat. Vieles hat sich eingespielt, doch plötzlich wird dieser aus dem Leben gerissen und Christa steht - neben ihrer Trauer - vor der Möglichkeit eines Neuanfangs. Dennoch findet sie sich alsbald in einer neuen Ehe wieder, in der sie auch ein Kind zur Welt bringt, aber ihre Wünsche und Träume erneut hinten anstehen, denn Christa ist auf einmal das, was sie nie sein wollte: Hausfrau und Mutter. Erneut muss sie für ihre Träume kämpfen, legt bpsw. ihre Promotion aber auf Eis. Dies war für mich etwas enttäuschend, da ich gehofft hatte, sie steht wirklich zu ihren Zielen. Allerdings kann ich es schon auch verstehen, da die Zeiten für eine Frau damals eben nicht so leicht waren wie heutzutage. Ines Thorn gelingt es durch Christas Geschichte recht gut, die Stellung der Frau darzustellen. Sie hatte eben nicht all die Freiheiten und Rechte, die wir genießen, sondern musste ihren Mann um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten wollte, durfte kein eigenes Konto eröffnen, erfuhr oft Gewalt in der Ehe, die aber von niemandem als schlecht anerkannt wurde. Aber auch andere gesellschaftsrelevante und politische Themen wie die Aufarbeitung von Nazi-Deutschland, Homosexualität etc. werden wieder gekonnt in den Kontext der Geschichte eingebaut, ohne dass der Leser davon überrannt wird, wie in so manchen anderen historischen Romanen. Dem Titel wird vor allem bei der ausgeprägten Schilderung der Literaturlandschaft Bedeutung beigemessen, denn auch hier fließt immer wieder Literaturgeschichte in die Story mit ein, was mir besonders gut gefiel. Fazit: Erneut konnte mich Ines Thorn mit ihrer Geschichte um Christa, die sich in verschiedenen Phasen der Selbstfindung befindet, aber immer wieder an gesellschaftlichen Konventionen scheitert, begeistern. Für mich erneut eine klare Empfehlung.
Tolle Fortsetzung
Eine tolle Fortsetzung des ersten Teils. Man leider mit Christa richtig mit, auch wenn man nicht immer ihrer Meinung ist. Die Charaktere sind sehr vielseitig, jeder ist anders und bleibt sich selber treu. Das einzige, was mich an dem Buch störte, waren die Zeitsprünge zwischen den Teilen. Da hätte ich mir weniger gewünscht, dafür aber evtl. noch einen dritten Teil.
Frankfurt 1951. Christa hat Jago wiedergefunden und in ihrer Ehe mit Werner hat sich vieles eingespielt. Doch dann treffen Christa und ihre Familie verschiedene Schicksalsschläge und immer wieder muss sie sich fragen was ihre Träume und Wünsche sind. In diesem zweiten Band um die Buchhändlerin Christa und ihre Familie begleiten wir sie nun fast zwanzig Jahre bis zum Ende der sechziger Jahre in die Hochzeit der Studentenrevolten. Christa muss sich immer wieder fragen was ihre Träume sind und was sie bereit ist dafür aufzugeben. Mir hat dieses Buch wieder ausgesprochen gut gefallen. Dank eines sehr geschickten Prologs werden die Ereignisse des ersten Bandes wieder vergegenwärtigt und man weiss sofort wieder, wie es bei den Schwertfegers aussieht. Christas Familie betreffen viel gesellschaftliche Themen der damaligen Zeit. Heinz‘ Vater kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück, Martin muss seine Homosexualität immer noch verbergen und Christa ist in ihrer Rolle als Ehefrau nicht glücklich. Hier gelingt es der Autorin viele Facetten der damals wichtigen Themen zu zeigen. Auch die Nazivergangenheit trifft die Familie auf die ein oder andere Art und Weise immer wieder. Mir hat das Buch viel Stoff zum Nachdenken geliefert. Viele Dinge, die für uns Frauen heute selbstverständlich sind, waren damals nicht möglich. Als Frau konnte man kein Konto eröffnen, man war immer noch darauf angewiesen, dass einem der Mann erlaubte arbeiten zu gehen und viele andere Dinge. Dazu noch der gesellschaftliche Druck, bei dem von den Frauen einfach erwartet wurde, sich so zu verhalten, wie alle anderen es sich vorstellten. Aus der Reihe tanzen, eigene Wünsche verwirklichen war nicht an der Tagesordnung. Von daher kann ich das Buch nur empfehlen, es verdeutlicht doch wieder, wieviel schon erreicht wurde.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, nur verlief alles so schnell und es ist gefühlt die ganze Zeit etwas großes passiert. Das ist nicht unbedingt negativ, war allerdings ein wenig überfordernd. Ich liebe die Themen die behandelt wurden und die Art wie sie behandelt wurden. Christa hätte ich gern ihr Doktorat gewünscht, ich denke sie hätte ein glückliches Leben damit führen können bzw mit etwas was sie sich ausgesucht hat und wofür sie kämpft, sie ganz allein. Nunja im Endeffekt hat sich im Unglück alles zum Glücklichen ergeben. Die Entwicklungen der einzelnen Charaktere sind super spannend mitzubekommen, genauso wie schön auch das Ende mit jagos Vater ist. Im grossen und ganzen war es eine angenehme Leseerfahrung.




















