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Die Blutfabrik – Warum Rosendünger Tierblut enthält und Zigarettenfilter auch

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About the book

Jahr für Jahr werden in Deutschland mehr als 750 Millionen Tiere geschlachtet. So weit, so bekannt, so unfassbar. Aus dieser Praxis ergibt sich zwangsläufig eine weitere Größe: Mehr als eine Million ­Liter Blut fällt pro Tag in deutschen Schlachthöfen an. Etwa 120 Tanklaster randvoll mit schwappen­der Ladung fahren täglich inkognito über deutsche Straßen. ­Warum? Und: Wohin? Was wird mit dem Blut angestellt?\n\nMaroHeft #13 wirft einen Blick in die Blutfabriken. Denn es ist kaum bekannt, was dort passiert und in welchen Produkten \ndas Blut schlussendlich in die Verbraucherkette zurücksickert.
ISBN9783875126280
PublisherMaro
Publication Date03/31/24
Pages36

Reviews & Ratings

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2 reviews

4.7

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  • lesen_mit_jonas
    lesen_mit_jonas

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    5.0

    Maro Heft #13 Text: Mira Landwehr Zeichnungen: Jill Senft ,,Die Blutfabrik" /Ein grausames Heft/ --Warum Rosendünger Tierblut enthält und Zigarettenfilter auch.-- In Heft 13 zeigt uns ,,Mira Landwehr" auf, was mit dem Blut und den ganzen Nebenprodukten nach einer Schlachtung geschieht. Über die katastrophalen Zustände der Massentierhaltung wird immer häufiger berichtet, aber diese Thematik läuft noch etwas unter dem Radar. Täglich verlassen ca. 120 Tanklaster mit Tierblut Schlachtfabriken, um weiter verarbeitet zu werden. Sie gelangen in Blutfabriken, wo sie weiter verarbeitet werden. Eine eigene Industrie hat sich darum gebildet. Alles, was zu Geld gemacht werden kann, wird im Kapitalismus natürlich genutzt. Das Blut und weiter Nebenerzeugnisse gelangen in alltägliche Gebrauchsgegenstände. Vegane Alternativen gibt es genug, diese können aber preislich niemals mit der riesigen Fleischindustrie mithalten. Die Folgen sind fatal. Preiskämpfe auf dem Weltmarkt und dessen Zerstörung von kleinen Betrieben in Entwicklungsländern. Zudem kommt natürlich das unglaubliche Tierleid, was den Konsumenten möglichst verborgen bleiben soll. Versteckte tierische Produkte in Lebens,- und Verbrauchsmitteln sind für den Konsumenten nicht immer ersichtlich. Von der drastischen Umweltzerstörung durch die übermäßige Tierhaltung sollte man gar nicht erst anfangen. ,,Mira Landwehr" hat mit ihrem Essay wieder einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung geleistet. Letztendlich müssen wir Verbraucher wachsam sein und unseren Konsum hinterfragen. Solange Konzerne enorme Gewinne mit Tierleid machen können, werden sie es auch tun. Und viele Schwellenländer werden natürlich nachziehen. Sie sehen unseren Reichtum und wollen diesen natürlich auch haben. Umwelt und Nachhaltigkeit werden da natürlich wie immer zweitrangig sein. Hier muss endlich ein politisches und gesellschaftliches Umdenken stattfinden. Dazu braucht es Aufklärung. Ein Heft wie dieses kann dazu einen kleinen Teil beitragen. Ein Lob geht wie immer auch an die Gestaltung des Heftes mit tollen Illustrationen von ,,Jill Senft". Enthalten sind auch ein Poster, sowie ein Lesezeichen.

    Mar 27, 2024

  • anjarie
    anjarie

    37 Followers

    5.0

    Informativ

    Informatives Essay, auf den Punkt gebracht und klar, nicht belehrend

    Apr 28, 2024

Author

About Mira Landwehr

Mira Landwehr hat Geschichte und Germanistik studiert. Sie lebt und schreibt in Hamburg. Ihr Buch »Vier Beine gut, zwei Beine schlecht« – zum Zusammen­hang von Tierliebe und Menschenhass in der veganen Tierrechts­bewegung – erschien 2019. Mehr zu Mira Landwehr: aufdemnachttisch.de

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