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Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen: Roman (Kinder-der-Berge-Saga 1)

4.1(16)
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About the book

ISBNB0D1HCBBR8
PublisherAufbau Digital
Publication Date09/17/24
Pages417

Reviews & Ratings

16 ratings

4 reviews

4.1

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  • zeilengourmet
    zeilengourmet

    147 Followers

    5.0

    Gelungener Auftakt einer neuen Hebammen Saga

    Ich mag dieses Pseudonym der Autorin sehr gerne, die Hebammen Saga mit Edith, Margot und Luise hat mir super gefallen, da war diese Lektüre Pflicht. Diesmal ist es die junge Maria, die die Hauptfigur darstellt. Im ersten Band lernen wir sie und ihre Lebensumstände besser kennen. Maria ist ein Findelkind, sie wurde nach ihrer Geburt vor einer Kirche abgelegt. Findelkinder bzw. Kinder lediger Mütter sind zu dem Zeitpunkt, an dem das Buch spielt (1893), als Bankert verschrien und leben am Rande der Gesellschaft. So jedoch nicht Maria, sie macht eine Ausbildung zur Hebamme in München und kehrt als neue Dorfhebamme in ihren Heimatort zurück, wo sie nicht von allen mit offenen Armen in Empfang genommen wird. Maria ist Anfang 20, lässt sich von manchen Situationen noch sehr verunsichern und steht des öfteren mit gepackten Koffern am Bahnhof zur Abreise bereit. Ein sehr lesenswertes Buch mit toll ausgearbeiteten Charakteren, insbesondere Alma und Maria. Die unterschiedlichen Ansichten von Kirche und Gesellschaft sind wunderbar dargestellt. Der angenehme Schreibstil passt perfekt und hat mich ans Buch gefesselt. Ich freue mich auf die verbleibenden Bände.

    Sep 20, 2024

  • nadine_04
    nadine_04

    98 Followers

    4.0

    19. Jahrhundert: Maria wurde als Baby in einer eisigen Nacht vor der Tür der Kirche abgelegt. Als "Bankert" verurteilt, war ihr Leben als Magd bereits vorbestimmt. Doch Maria hatte andere Pläne. Sie ließ sich in München zur Hebamme ausbilden und ging in ihrem Beruf auf. Dann bittet sie ihr Kindheitsfreund Max zurück in die Berge zu kommen. Ihr Heimatdorf braucht eine Hebamme. Trotz der ihr entgegen gebrachten Vorurteile wagt Maria den Schritt und kämpft für die Frauen und Kinder, indem sie moderne Standards einführt. Das ist nicht von allen gern gesehen und dann kommt es auch noch zu einem Skandal. Es ist wirklich interessant, welche Praktiken im Jahr 1893 noch geherrscht haben. Welche Vorurteile die Gesellschaft hatte und welchen Einfluss die Kirche. Es werden im Buch viele Kinder zur Welt gebracht. Ich hätte mir für die einzelnen Geschichten mehr Raum gewünscht. Sie wurden schnell abgehandelt. Auch Maria selbst konnte nicht die Tiefe entwickeln, die die Figur verdient gehabt hätte. Dennoch war es ein gutes Buch und ich habe vor, die Geschichte mit den beiden weiteren Teilen abzuschließen.

    May 3, 2026

  • nikas.lesewahnsinn
    nikas.lesewahnsinn

    145 Followers

    5.0

    Ich hatte mal wieder große Lust auf einen historischen Roman und da ich das Thema Hebammen absolut faszinierend finde, musste ich einfach zu diesem Buch greifen. Die Autorin ist mir bis zu diesem Buch völlig unbekannt gewesen und aktuell sind einige ihrer Bücher auf meinem Wunschzettel eingezogen. Dies liegt an ihrem wundervollen Schreibstil, der mich flüssig durchs Geschehen geführt hat. Ich fand es sehr interessant, dass hier auch der Akzent der Oberbayern mit eingeflossen ist. Für mich hat dies die Geschichte nochmal authentischer gemacht. Die Handlung spielt in Oberbayern 1893. man begleitet Maria bei ihrer Hebammenausbildung in einer Münchener Klinik. Die Situationen, unter denen die Kinder geboren werden, sind nicht immer die besten. Viele Kinder gehen nicht mit ihren Müttern nach Hause, da sie unverheiratet sind oder die Gesellschaft es nicht hergibt. Maria ist eine vorbildliche Hebammenschülerin und wird von den Ärzten sehr geschätzt. Sie arbeitet gewissenhaft und sauber. Selbstverständlich schließt sie ihre Ausbildung als beste ab und bekommt eine Anstellung angeboten. Doch ein Brief aus der Heimat von ihrem Jugendfreund Max lässt sie wanken, ob sie bleiben soll oder seinem Hilferuf folgen soll. Nur die Ansicht der Dorfbewohner lässt sie hadern. Denn sie ist in aller Augen nur ein Bankert. Dennoch folgt sie dem Hilferuf und erlebt eine schwierige Zeit. Die aktuelle Hebamme ist sehr alt und lebt die alten Praktiken aus. Dadurch sterben viele Frauen und Säuglinge nach der Geburt. Hier hat Maria einfach eine modernere Ausbildung. Doch damit stößt sie nicht auf viel positive Resonanz. Was sehr ernüchternd ist. Sie überlegt oft aufzugeben, doch kann und will sie die Frauen nicht im Stich lassen. Wird es ihr gelingen sich zu etablieren und vor allem sich gegen Alma durchzusetzen? Diese Story kommt mit viel Tradition daher und Einblicken, wie die Geburtshilfe damals lief. Marias Mut habe ich sehr bewundert und wollte sie des Öfteren mal in den Arm nehmen. Ihr einfach mal zeigen, das sie alles richtig macht und weiter an sich glauben soll. Ich freue mich auf die nächsten Teile dieser Buchreihe, welche im Jahr 2025 erscheinen werden. Auch werde ich definitiv weitere Bücher der Autorin in Betracht ziehen.

    Dec 4, 2024

3 of 4 reviews

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