Der Wind von Yorkshire
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Description
Die neue Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lia Scott. Im viktorianischen Yorkshire, wo Tradition auf Fortschritt trifft, begegnen sich zwei besondere Menschen
Yorkshire, 1868: June Barlow wächst mit ihren beiden Schwestern in den malerischen Craven Dales auf. Am liebsten unterstützt sie ihre Tante Eliza, die als Hebamme und Heilerin die Menschen versorgt. Doch als Junes ältere Schwester Schwindsucht bekommt, ist sie gezwungen, sich Arbeit in einer der zahlreichen Spinnereien von Bradford zu suchen – eine der schmutzigsten Städte Englands. Hier rauchen die Schornsteine so sehr, dass der Himmel nie richtig hell wird.
Dort trifft June ausgerechnet auf Franky O’Donovan. Sie kennt den eigensinnigen irischen Wollsortierer von früher. Er hat ein besonderes Feingefühl, das es ihm ermöglicht, die gute Wolle von der schlechten zu unterscheiden. Tatsächlich scheint er die ganze Welt zu erfühlen.
Doch June weiß, dass Franky auch eine dunkle Seite hat, denn die beiden verbinden die Geschehnisse einer besonders düsteren Nacht. Und trotzdem konnte sie ihn nie vergessen …
Book Information
Posts
Neue Wege Ich habe mich gefreut endlich nach langer Zeit wieder ein historischen Roman zu lesen. Hier lernen wir die Familie Barlow kennen. Auch wenn sie schon etwas besser aufgestellt sind als die meisten Nachbarn in Craven Dales, liegt es an den drei Schwestern und ihrer Tante , sich um das Einkommen zu kümmern. Hier im ersten Teil der Buchreihe begleiten wir überwiegend June, die ihre Tante Eliza dabei hilft, die Bewohner gesundheitlich zu versorgen. Ein sehr interessantes Thema in der viktorianischen Zeit. Als ihre Schwester Dahlia schwer erkrankt, geht June schweren Herzens in die Stadt Bradford um als Spinnerin mehr zu verdienen. Dabei sieht sie das Elend der Bewohner in der Stadt und würde am liebsten jeden mit ihrem heilkundigen Wissen helfen. Was aus Junes Zukunft in der Stadt wird,erfahren wir nicht. Es bleiben so einige Fragen offen und ich hoffe die Antwort im Folgeband zu bekommen. An sich eine schöne Handlung. Mir haben nur die Übergänge im Geschehen gestört. Diese brachten mich immer wieder aus den Lesefluss raus. Dafür sind die Beschreibungen der schönen Landschaft rund um Craven Dales ,Yorkshire in England wundervoll beschrieben.
Craven Dales, Yorkshire, England. Junes Vater hat den Glauben an Gott nach dem Tod seiner Ehefrau verloren und damit auch seine Stelle als Pfarrer. Die Barlows - das sind neben June und ihrem Vater auch die beiden Schwestern Fern und Dahlia - leben seither bei Eliza, Junes Tante. Jeder im Haushalt trägt etwas zum Einkommen bei, so reicht es, ein bescheidenes Leben zu führen. June unterstützt ihre Tante Eliza bei ihrer wöchentlichen Tour als Heilerin und Hebamme. Ihre freie Zeit verbringt June am liebsten mit ihren Schwestern in der Natur, dort begegnet sie das erste Mal Franky O’Donovan. Obwohl dieser ziemlich schroff und abwesend wirkt, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Das Haushalteinkommen reicht nicht mehr aus, als Junes Schwester schwer erkrankt, June sieht sich gezwungen, sich in einer der Spinnereien in Bradford Arbeit zu suchen. Weit Weg von zu Hause begegnet sie Franky wieder – dieser ahnt nicht, dass er in Junes Leben unbewusst schon länger eine zentrale Rolle spielt… Fazit: Es gibt da diese paar Lieblingsautorinnen, von denen jedes Buch ein Highlight ist für mich. Dazu gehört unbedingt auch Lia Scott. Nach der Sturmjahre Reihe freute ich mich unglaublich auf ihren neuen Roman und ich bin wieder ab der ersten Seite abgetaucht. Die Geschichte rund um June und ihre Schwestern ist so echt, so schön und so authentisch zu lesen, dazu die wundervolle Beschreibung der Landschaft der Craven Dales. Die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterschicht im England des 19. Jahrhundert bekommen einen zentralen Platz, was dem Buch eine hervorragende Tiefe verleiht und der Einblick in die Spinnereien jener Zeit haben mir sehr gut gefallen. Bei Fern, der Schwester von June, musste ich mehrmals schmunzeln, mahnt sie mich doch sehr an Blaire aus «Sturmjahre». Der Cliffhanger am Ende des Buches macht mich so richtig neugierig auf den zweiten Teil, welcher bereits im Dezember erscheinen wird. Wer sehr gut recherchierte historische Geschichten aus England mag, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Lia Scotts Bücher sind immer wieder ein Genuss.

Schöner Auftakt!
[𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘/ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣 (eBook)] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Der Wind von Yorkshire (Die Fasern der Welt 1) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Lia Scott 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Tinte&Feder 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: No 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Wart ihr schonmal in Yorkshire? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Guter Auftakt - Spannende Charaktere - Leicht zu lesen 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Yorkshire, 1868: June Barlow und ihre Schwester wachsen bei ihrer Tante und ihrem Vater in Craven Dales auf. June hilft dort ihrer Tante die als Heilerin arbeitet. Neue Leute trifft sie kaum und das Leben dort verläuft in ruhigen Bahnen. Bis einige Ereignisse ihr Leben für immer verändern. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, denn ich mag Lia Scotts Bücher echt gerne. 😁 Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist ein genialer Auftakt, in dem man ein gutes Bild von den Charakteren bekommt. Ganz viele davon habe ich sofort gemocht und in mein Herz geschlossen. ❤️ Der Stil ist super angenehm zu lesen und ich bin durch die Seiten geflogen. Ich fand den Auftakt zu dieser Buchserie sehr gelungen und freue mich auf mehr! 🫶🏻 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Eine Leseempfehlung für alle Fans von Büchern, die im Viktorianischen England spielen. ❤️ 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Sanft, aber mit Zugkraft
📖🌫️✨🧵💭🏭🌾 Ich liebe die Bücher von Lia Scott total. Ihre letzte Reihe hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und ich war so gespannt, wie ihr neuer Auftakt wird. Was soll ich sagen? Sie hat mich wieder mitgenommen, ohne großes Drama, sondern mit genau dieser ruhigen Intensität, die ich an ihr so mag. Sie schafft es einfach, mich in eine komplett andere Zeit zu versetzen und ich vergesse dabei alles um mich herum. June Barlow lebt mit ihren Schwestern Dahlia und Fern in ländlicher Idylle, bis eine Krankheit in der Familie alles durcheinanderwirbelt. Um zu helfen, muss June ihre Heimat hinter sich lassen und in die Industriestadt Bradford ziehen, wo die Spinnereien laut und das Leben deutlich härter sind. Dort trifft sie auf Franky O’Donovan, einen irischen Wollsortierer, der mehr verschweigt als zeigt. Während June versucht, ihre neuen Aufgaben zu meistern, wächst gleichzeitig etwas zwischen ihr und Franky, das sie selbst überrascht. Alles fühlt sich nach Aufbruch an, aber auch nach Risiko. June hat mich sofort als Figur für sich gewonnen. Sie ist mutig, aber nicht unfehlbar, und genau das macht sie nahbar. Franky bleibt an manchen Stellen geheimnisvoll und das sorgt für diese prickelnde Unsicherheit, die einen weiterblättern lässt. Das Setting ist richtig stark. Der Kontrast zwischen Natur und Industrie liegt beim Lesen ständig in der Luft, wie eine Mischung aus Wind und feinem Staub. Man spürt die Hoffnung und die Schwere gleichzeitig. Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Keine überladenen Sätze, sondern Bilder, die wirken, ohne zu verkleistern. Die Geschichte nimmt sich Zeit, was ich persönlich schön fand. Nur an ein paar Stellen hätte ich mir mehr Reibung gewünscht, so kleine Momente, die einem die Luft rauben. Genau deshalb sind es diesmal 4 von 5 Sternen. Ein historischer Roman, der nicht laut sein muss, um zu wirken. Er bleibt im Gefühl. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und darauf, was mit June und Franky noch alles passieren wird. Mein Herz ist bereit.

Ich brauche einfach mehr davon
Vielleicht wisst ihr noch das ich bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Lia Scott gelesen habe und unfassbar traurig war als diese endete. Jetzt aber gibt’s Nachschub und ich durfte den Auftakt lesen. Wie ich es schon von der Autorin kenne ist der Schreibstil extrem locker obwohl es ja hier eine historische Geschichte ist. Versprochen man kann es einfach nur so weglesen. Für mich hatte der Auftakt alles was es braucht um Feuer zu fangen für die Reihe. Es wird emotional, aufregend, spannend und man lernt wirklich tolle Frauen kennen. Nachdem ich fertig war habe ich sofort der Autorin geschrieben dass ich nun richtig angefixt bin und so so so gerne weiter lesen MUSS . Liebe Lia ich hoffe das ganz bald Dezember ist und ich nach Yorkshire zurückkehren darf um unsere Heldinnen weiter zu begleiten.

Ein gelungener Auftakt, der Figuren, Setting und Themen in perfekter Balance zusammenbringt.
Für mich war „Der Wind von Yorkshire“ von Lia Scott das erste Buch der Autorin – und ganz bestimmt nicht das letzte! Ich habe bisher nicht viele historische Romane gelesen, aber dieses viktorianische Setting hat mich sofort überrascht und begeistert. 🕰️✨ Yorkshire, 1868: June Barlow wächst gemeinsam mit ihren Schwestern Dahlia und Fern in den Craven Dales auf. Ihr Vater, ein zurückgezogener, gelehrter Mann, verbringt die meiste Zeit mit seinen Büchern und überlässt den Alltag oft den Frauen des Hauses. Umso wichtiger wird Tante Eliza, die als Heilerin und Hebamme tief in der Dorfgemeinschaft verwurzelt ist. June unterstützt sie mit großem Fleiß und Neugier – sie lernt Heilpflanzen zu erkennen, Krankheiten zu behandeln und übernimmt Verantwortung für Menschen, die sonst keine Hilfe hätten. 🌿 Jede der Schwestern hat eine eigene, starke Persönlichkeit: ✨ Dahlia ist die Ruhige, die sich in Poesie und Handarbeiten ausdrückt. ✨ Fern ist der Wildfang, freiheitsliebend und oft rebellisch. ✨ June ist die Nachdenkliche, die zwischen Tradition und dem Wunsch nach Wissen steht. Diese Konstellation fand ich unglaublich spannend, weil sie zeigt, wie unterschiedlich Frauen damals mit den Erwartungen der Gesellschaft umgingen – und wie sehr sie trotzdem zusammenhalten. Als June schließlich gezwungen ist, in Bradford in einer der dunklen Spinnereien zu arbeiten, prallen Welten aufeinander: das einfache, naturverbundene Leben der Dales und die Härte der industriellen Revolution. Und dann ist da noch Franky O’Donovan, den June von früher kennt und der Erinnerungen an eine Nacht weckt, die sie nie vergessen konnte … Lia Scott hat es geschafft, all diese Facetten in einen lebendigen, detailreichen Roman zu verweben. Ich hatte das Gefühl, direkt neben den Schwestern auf dem Hof zu stehen oder durch die verrauchten Straßen Bradfords zu gehen. Besonders stark empfand ich die Darstellung von Tante Elizas Heilertätigkeit – ein Spiegel für das Wissen und die Stärke von Frauen in einer Zeit, in der sie gesellschaftlich kaum Gehör fanden. 👉 Für mich ist „Der Wind von Yorkshire“ ein gelungener Auftakt, der Figuren, Setting und Themen in perfekter Balance zusammenbringt. Mitreißend, atmosphärisch und voller Emotionen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – Von mir eine klare Empfehlung. Ich freue mich riesig auf Band 2 und bin gespannt, wie es mit den Schwestern weitergeht!

Eine so packende Geschichte mit tollen Charakteren , die ich förmlich verschlungen habe
,, Der Wind von Yorkshire " ist der Auftaktband der Dilogie ,, Die Fasern der Welt " von Lia Scott. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin. Da ich von ihrer Erzählweise so begeistert bin, werde ich schnellstmöglich weitere Bücher von ihr lesen. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte ins Jahr 1865 in den Norden Englands in die wunderschöne Landschaft der Craven Dales entführt. Hervorragend lebendig und eindrucksvoll wird die Geschichte der Schwestern Barlow erzählt. Nach einem Schicksalsschlag ist es Robert Barlow nicht mehr möglich als Pfarrer tätig zu sein. Daher zieht er mit seinen drei Töchtern zu seiner Schwägerin Eliza , die in den malerischen, aber auch wirtschaftlich armen und rauhen Craven Dales lebt. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Heilerin und Hebamme. Sie kümmert sich rührend um die Schwestern, während Robert sich in seine Bücher vergräbt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen dieser Zeit hatten sie Zugang zu Bildung, können lesen und schreiben. Dahlia , June und Fern sind junge Frauen , jede mit unterschiedlichem Talent und Wesenszügen. Dahlia ist die Älteste , sie ist sehr zart und ruhig , beschäftigt sich gerne mit Poesie und verfasst auch selbst Gedichte. Mit dem Nähen von Kleidern trägt sie zum Lebensunterhalt bei. Fern, die Jüngste, ist ein Wildfang und in ihrer Abenteuerlust kaum zu bremsen. Sie ist unerschocken und zuweilen rebellisch. Trotz ihres jungen Alters beschäftigt sie sich mit ihrer Schafzucht und dem Verkauf der Wolle. June unterstützt unterdessen ihre Tante Eliza bei ihren Hausbesuchen als Heilerin und Hebamme. Sie ist hungrig nach Wissen und verschlingt jedes Buch, das sie in die Hände bekommt, notiert gewissenhaft die Methoden der Behandlungen ihrer Tante , um später darauf zurückgreifen zu können. Sie liebt ihre Schwestern und mag sich gar kein Leben getrennt von ihnen vorstellen. Als sie Franklin zum ersten Mal begegnet, spürt sie eine seltsame Verbindung zu dem Iren, der erst vor kurzem aus Bradford , der Stadt der Spinnereien , in die Gegend gezogen ist. Etwas geheimnisvolles umgibt den attraktiven Mann. Lia Scott hat einen so flüssigen und eindrucksvoll bildhaften Schreibstil, daß ich sofort Bilder von dieser unglaublich schönen Landschaft vor Augen hatte, ich fühlte den Wind in den Haaren und konnte die Weite des Landes mit der blhenden Heide spüren. Das beschwerliche Leben in den Dales und die Gedpflogenheiten der viktorianischen Zeit sind wunderbar authentisch dargestellt. Die damalige Zeit und Atmosphäre wird hervorragend lebendig und erlebbar. Einzelne Schicksale haben mich tief berührt und ließen Tränen fließen. Auch die Beschreibungen von Bradford, der wohl schmutzigsten Stadt Englands, mit den vielen Spinnereien , den engen Straßen und der Ausbeutung der Arbeiter hat mich tief beeindruckt. Die harte Arbeit in den Fabriken ist eindrucksvoll beschrieben. Wie gut wir es heute mit unserem Arbeitsumfeld haben. Die unterschiedlichen Charaktere sind absolut liebenswert und realistisch ausgearbeitet, die Mitglieder der Familie habe ich schnell liebgewonnen. Für ihre Stärke, Mut und Entschlossenheit bewundere ich sie. Diese hervorragend bewegende Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite so spannend und emotional, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und nun unbedingt wissen möchte, wie es mit June , ihren Schwestern und Franklin weitergehen wird. Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen großartigen ersten Teil der Reihe. Schon ganz ungeduldig erwarte ich den zweiten Band ,, Glimmende Himmel " , der am 16.12.2025 erscheinen wird.
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Die neue Saga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lia Scott. Im viktorianischen Yorkshire, wo Tradition auf Fortschritt trifft, begegnen sich zwei besondere Menschen
Yorkshire, 1868: June Barlow wächst mit ihren beiden Schwestern in den malerischen Craven Dales auf. Am liebsten unterstützt sie ihre Tante Eliza, die als Hebamme und Heilerin die Menschen versorgt. Doch als Junes ältere Schwester Schwindsucht bekommt, ist sie gezwungen, sich Arbeit in einer der zahlreichen Spinnereien von Bradford zu suchen – eine der schmutzigsten Städte Englands. Hier rauchen die Schornsteine so sehr, dass der Himmel nie richtig hell wird.
Dort trifft June ausgerechnet auf Franky O’Donovan. Sie kennt den eigensinnigen irischen Wollsortierer von früher. Er hat ein besonderes Feingefühl, das es ihm ermöglicht, die gute Wolle von der schlechten zu unterscheiden. Tatsächlich scheint er die ganze Welt zu erfühlen.
Doch June weiß, dass Franky auch eine dunkle Seite hat, denn die beiden verbinden die Geschehnisse einer besonders düsteren Nacht. Und trotzdem konnte sie ihn nie vergessen …
Book Information
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Neue Wege Ich habe mich gefreut endlich nach langer Zeit wieder ein historischen Roman zu lesen. Hier lernen wir die Familie Barlow kennen. Auch wenn sie schon etwas besser aufgestellt sind als die meisten Nachbarn in Craven Dales, liegt es an den drei Schwestern und ihrer Tante , sich um das Einkommen zu kümmern. Hier im ersten Teil der Buchreihe begleiten wir überwiegend June, die ihre Tante Eliza dabei hilft, die Bewohner gesundheitlich zu versorgen. Ein sehr interessantes Thema in der viktorianischen Zeit. Als ihre Schwester Dahlia schwer erkrankt, geht June schweren Herzens in die Stadt Bradford um als Spinnerin mehr zu verdienen. Dabei sieht sie das Elend der Bewohner in der Stadt und würde am liebsten jeden mit ihrem heilkundigen Wissen helfen. Was aus Junes Zukunft in der Stadt wird,erfahren wir nicht. Es bleiben so einige Fragen offen und ich hoffe die Antwort im Folgeband zu bekommen. An sich eine schöne Handlung. Mir haben nur die Übergänge im Geschehen gestört. Diese brachten mich immer wieder aus den Lesefluss raus. Dafür sind die Beschreibungen der schönen Landschaft rund um Craven Dales ,Yorkshire in England wundervoll beschrieben.
Craven Dales, Yorkshire, England. Junes Vater hat den Glauben an Gott nach dem Tod seiner Ehefrau verloren und damit auch seine Stelle als Pfarrer. Die Barlows - das sind neben June und ihrem Vater auch die beiden Schwestern Fern und Dahlia - leben seither bei Eliza, Junes Tante. Jeder im Haushalt trägt etwas zum Einkommen bei, so reicht es, ein bescheidenes Leben zu führen. June unterstützt ihre Tante Eliza bei ihrer wöchentlichen Tour als Heilerin und Hebamme. Ihre freie Zeit verbringt June am liebsten mit ihren Schwestern in der Natur, dort begegnet sie das erste Mal Franky O’Donovan. Obwohl dieser ziemlich schroff und abwesend wirkt, geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf. Das Haushalteinkommen reicht nicht mehr aus, als Junes Schwester schwer erkrankt, June sieht sich gezwungen, sich in einer der Spinnereien in Bradford Arbeit zu suchen. Weit Weg von zu Hause begegnet sie Franky wieder – dieser ahnt nicht, dass er in Junes Leben unbewusst schon länger eine zentrale Rolle spielt… Fazit: Es gibt da diese paar Lieblingsautorinnen, von denen jedes Buch ein Highlight ist für mich. Dazu gehört unbedingt auch Lia Scott. Nach der Sturmjahre Reihe freute ich mich unglaublich auf ihren neuen Roman und ich bin wieder ab der ersten Seite abgetaucht. Die Geschichte rund um June und ihre Schwestern ist so echt, so schön und so authentisch zu lesen, dazu die wundervolle Beschreibung der Landschaft der Craven Dales. Die harten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiterschicht im England des 19. Jahrhundert bekommen einen zentralen Platz, was dem Buch eine hervorragende Tiefe verleiht und der Einblick in die Spinnereien jener Zeit haben mir sehr gut gefallen. Bei Fern, der Schwester von June, musste ich mehrmals schmunzeln, mahnt sie mich doch sehr an Blaire aus «Sturmjahre». Der Cliffhanger am Ende des Buches macht mich so richtig neugierig auf den zweiten Teil, welcher bereits im Dezember erscheinen wird. Wer sehr gut recherchierte historische Geschichten aus England mag, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Lia Scotts Bücher sind immer wieder ein Genuss.

Schöner Auftakt!
[𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘/ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟𝕤𝕖𝕩𝕖𝕞𝕡𝕝𝕒𝕣 (eBook)] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Der Wind von Yorkshire (Die Fasern der Welt 1) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Lia Scott 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Tinte&Feder 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: No 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Wart ihr schonmal in Yorkshire? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Guter Auftakt - Spannende Charaktere - Leicht zu lesen 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Yorkshire, 1868: June Barlow und ihre Schwester wachsen bei ihrer Tante und ihrem Vater in Craven Dales auf. June hilft dort ihrer Tante die als Heilerin arbeitet. Neue Leute trifft sie kaum und das Leben dort verläuft in ruhigen Bahnen. Bis einige Ereignisse ihr Leben für immer verändern. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, denn ich mag Lia Scotts Bücher echt gerne. 😁 Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist ein genialer Auftakt, in dem man ein gutes Bild von den Charakteren bekommt. Ganz viele davon habe ich sofort gemocht und in mein Herz geschlossen. ❤️ Der Stil ist super angenehm zu lesen und ich bin durch die Seiten geflogen. Ich fand den Auftakt zu dieser Buchserie sehr gelungen und freue mich auf mehr! 🫶🏻 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Eine Leseempfehlung für alle Fans von Büchern, die im Viktorianischen England spielen. ❤️ 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Sanft, aber mit Zugkraft
📖🌫️✨🧵💭🏭🌾 Ich liebe die Bücher von Lia Scott total. Ihre letzte Reihe hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und ich war so gespannt, wie ihr neuer Auftakt wird. Was soll ich sagen? Sie hat mich wieder mitgenommen, ohne großes Drama, sondern mit genau dieser ruhigen Intensität, die ich an ihr so mag. Sie schafft es einfach, mich in eine komplett andere Zeit zu versetzen und ich vergesse dabei alles um mich herum. June Barlow lebt mit ihren Schwestern Dahlia und Fern in ländlicher Idylle, bis eine Krankheit in der Familie alles durcheinanderwirbelt. Um zu helfen, muss June ihre Heimat hinter sich lassen und in die Industriestadt Bradford ziehen, wo die Spinnereien laut und das Leben deutlich härter sind. Dort trifft sie auf Franky O’Donovan, einen irischen Wollsortierer, der mehr verschweigt als zeigt. Während June versucht, ihre neuen Aufgaben zu meistern, wächst gleichzeitig etwas zwischen ihr und Franky, das sie selbst überrascht. Alles fühlt sich nach Aufbruch an, aber auch nach Risiko. June hat mich sofort als Figur für sich gewonnen. Sie ist mutig, aber nicht unfehlbar, und genau das macht sie nahbar. Franky bleibt an manchen Stellen geheimnisvoll und das sorgt für diese prickelnde Unsicherheit, die einen weiterblättern lässt. Das Setting ist richtig stark. Der Kontrast zwischen Natur und Industrie liegt beim Lesen ständig in der Luft, wie eine Mischung aus Wind und feinem Staub. Man spürt die Hoffnung und die Schwere gleichzeitig. Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Keine überladenen Sätze, sondern Bilder, die wirken, ohne zu verkleistern. Die Geschichte nimmt sich Zeit, was ich persönlich schön fand. Nur an ein paar Stellen hätte ich mir mehr Reibung gewünscht, so kleine Momente, die einem die Luft rauben. Genau deshalb sind es diesmal 4 von 5 Sternen. Ein historischer Roman, der nicht laut sein muss, um zu wirken. Er bleibt im Gefühl. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und darauf, was mit June und Franky noch alles passieren wird. Mein Herz ist bereit.

Ich brauche einfach mehr davon
Vielleicht wisst ihr noch das ich bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Lia Scott gelesen habe und unfassbar traurig war als diese endete. Jetzt aber gibt’s Nachschub und ich durfte den Auftakt lesen. Wie ich es schon von der Autorin kenne ist der Schreibstil extrem locker obwohl es ja hier eine historische Geschichte ist. Versprochen man kann es einfach nur so weglesen. Für mich hatte der Auftakt alles was es braucht um Feuer zu fangen für die Reihe. Es wird emotional, aufregend, spannend und man lernt wirklich tolle Frauen kennen. Nachdem ich fertig war habe ich sofort der Autorin geschrieben dass ich nun richtig angefixt bin und so so so gerne weiter lesen MUSS . Liebe Lia ich hoffe das ganz bald Dezember ist und ich nach Yorkshire zurückkehren darf um unsere Heldinnen weiter zu begleiten.

Ein gelungener Auftakt, der Figuren, Setting und Themen in perfekter Balance zusammenbringt.
Für mich war „Der Wind von Yorkshire“ von Lia Scott das erste Buch der Autorin – und ganz bestimmt nicht das letzte! Ich habe bisher nicht viele historische Romane gelesen, aber dieses viktorianische Setting hat mich sofort überrascht und begeistert. 🕰️✨ Yorkshire, 1868: June Barlow wächst gemeinsam mit ihren Schwestern Dahlia und Fern in den Craven Dales auf. Ihr Vater, ein zurückgezogener, gelehrter Mann, verbringt die meiste Zeit mit seinen Büchern und überlässt den Alltag oft den Frauen des Hauses. Umso wichtiger wird Tante Eliza, die als Heilerin und Hebamme tief in der Dorfgemeinschaft verwurzelt ist. June unterstützt sie mit großem Fleiß und Neugier – sie lernt Heilpflanzen zu erkennen, Krankheiten zu behandeln und übernimmt Verantwortung für Menschen, die sonst keine Hilfe hätten. 🌿 Jede der Schwestern hat eine eigene, starke Persönlichkeit: ✨ Dahlia ist die Ruhige, die sich in Poesie und Handarbeiten ausdrückt. ✨ Fern ist der Wildfang, freiheitsliebend und oft rebellisch. ✨ June ist die Nachdenkliche, die zwischen Tradition und dem Wunsch nach Wissen steht. Diese Konstellation fand ich unglaublich spannend, weil sie zeigt, wie unterschiedlich Frauen damals mit den Erwartungen der Gesellschaft umgingen – und wie sehr sie trotzdem zusammenhalten. Als June schließlich gezwungen ist, in Bradford in einer der dunklen Spinnereien zu arbeiten, prallen Welten aufeinander: das einfache, naturverbundene Leben der Dales und die Härte der industriellen Revolution. Und dann ist da noch Franky O’Donovan, den June von früher kennt und der Erinnerungen an eine Nacht weckt, die sie nie vergessen konnte … Lia Scott hat es geschafft, all diese Facetten in einen lebendigen, detailreichen Roman zu verweben. Ich hatte das Gefühl, direkt neben den Schwestern auf dem Hof zu stehen oder durch die verrauchten Straßen Bradfords zu gehen. Besonders stark empfand ich die Darstellung von Tante Elizas Heilertätigkeit – ein Spiegel für das Wissen und die Stärke von Frauen in einer Zeit, in der sie gesellschaftlich kaum Gehör fanden. 👉 Für mich ist „Der Wind von Yorkshire“ ein gelungener Auftakt, der Figuren, Setting und Themen in perfekter Balance zusammenbringt. Mitreißend, atmosphärisch und voller Emotionen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ – Von mir eine klare Empfehlung. Ich freue mich riesig auf Band 2 und bin gespannt, wie es mit den Schwestern weitergeht!

Eine so packende Geschichte mit tollen Charakteren , die ich förmlich verschlungen habe
,, Der Wind von Yorkshire " ist der Auftaktband der Dilogie ,, Die Fasern der Welt " von Lia Scott. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin. Da ich von ihrer Erzählweise so begeistert bin, werde ich schnellstmöglich weitere Bücher von ihr lesen. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte ins Jahr 1865 in den Norden Englands in die wunderschöne Landschaft der Craven Dales entführt. Hervorragend lebendig und eindrucksvoll wird die Geschichte der Schwestern Barlow erzählt. Nach einem Schicksalsschlag ist es Robert Barlow nicht mehr möglich als Pfarrer tätig zu sein. Daher zieht er mit seinen drei Töchtern zu seiner Schwägerin Eliza , die in den malerischen, aber auch wirtschaftlich armen und rauhen Craven Dales lebt. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Heilerin und Hebamme. Sie kümmert sich rührend um die Schwestern, während Robert sich in seine Bücher vergräbt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen dieser Zeit hatten sie Zugang zu Bildung, können lesen und schreiben. Dahlia , June und Fern sind junge Frauen , jede mit unterschiedlichem Talent und Wesenszügen. Dahlia ist die Älteste , sie ist sehr zart und ruhig , beschäftigt sich gerne mit Poesie und verfasst auch selbst Gedichte. Mit dem Nähen von Kleidern trägt sie zum Lebensunterhalt bei. Fern, die Jüngste, ist ein Wildfang und in ihrer Abenteuerlust kaum zu bremsen. Sie ist unerschocken und zuweilen rebellisch. Trotz ihres jungen Alters beschäftigt sie sich mit ihrer Schafzucht und dem Verkauf der Wolle. June unterstützt unterdessen ihre Tante Eliza bei ihren Hausbesuchen als Heilerin und Hebamme. Sie ist hungrig nach Wissen und verschlingt jedes Buch, das sie in die Hände bekommt, notiert gewissenhaft die Methoden der Behandlungen ihrer Tante , um später darauf zurückgreifen zu können. Sie liebt ihre Schwestern und mag sich gar kein Leben getrennt von ihnen vorstellen. Als sie Franklin zum ersten Mal begegnet, spürt sie eine seltsame Verbindung zu dem Iren, der erst vor kurzem aus Bradford , der Stadt der Spinnereien , in die Gegend gezogen ist. Etwas geheimnisvolles umgibt den attraktiven Mann. Lia Scott hat einen so flüssigen und eindrucksvoll bildhaften Schreibstil, daß ich sofort Bilder von dieser unglaublich schönen Landschaft vor Augen hatte, ich fühlte den Wind in den Haaren und konnte die Weite des Landes mit der blhenden Heide spüren. Das beschwerliche Leben in den Dales und die Gedpflogenheiten der viktorianischen Zeit sind wunderbar authentisch dargestellt. Die damalige Zeit und Atmosphäre wird hervorragend lebendig und erlebbar. Einzelne Schicksale haben mich tief berührt und ließen Tränen fließen. Auch die Beschreibungen von Bradford, der wohl schmutzigsten Stadt Englands, mit den vielen Spinnereien , den engen Straßen und der Ausbeutung der Arbeiter hat mich tief beeindruckt. Die harte Arbeit in den Fabriken ist eindrucksvoll beschrieben. Wie gut wir es heute mit unserem Arbeitsumfeld haben. Die unterschiedlichen Charaktere sind absolut liebenswert und realistisch ausgearbeitet, die Mitglieder der Familie habe ich schnell liebgewonnen. Für ihre Stärke, Mut und Entschlossenheit bewundere ich sie. Diese hervorragend bewegende Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite so spannend und emotional, daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und nun unbedingt wissen möchte, wie es mit June , ihren Schwestern und Franklin weitergehen wird. Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen großartigen ersten Teil der Reihe. Schon ganz ungeduldig erwarte ich den zweiten Band ,, Glimmende Himmel " , der am 16.12.2025 erscheinen wird.











